Allgemein-, Viszeral- & Transplantationschirurgie

Ambulanter Bereich

Das Ambulante Operieren nimmt einen besonderen Stellenwert innerhalb der Allgemeinchirurgischen Ambulanz ein. Hier werden verschiedene operative Schwerpunkte gesetzt, z.B. die komplette Handchirurgie, ambulante Hernienchirurgie (Leistenbrüche) und Implantation von intravenösen Verweilsystemen (wie Port und Hickmann-Katheter). Weiterhin werden auf unfallchirurgischem Sektor insbesondere Frakturen und Verletzungen der oberen Extremität, wie z.B. Handgelenksbrüche, versorgt. Ingesamt werden in der Allgemeinchirurgischen Ambulanz ca. 5000 ambulante Operationen pro Jahr durchgeführt.

 

Die konservative, traumatologische Behandlung spiegelt sich in der Anlage von 4.500 Gipsverbänden wider. Mit einer Steigerung der Operationszahlen von 10 % des Jahres 2004 mit 4.458 auf 4.885 2005 nimmt die Allgemeinchirurgische Ambulanz einen zunehmenden Stellenwert in der Patientenbehandlung der Chirurgischen Universitätsklinik ein.

Betriebszeiten und Team

Die Ambulanz ist ganzjährig und 24 Stunden am Tag besetzt. Zu jedem Zeitpunkt sind Allgemeinchirurgische, kinderchirurgische, herz- und gefäßchirurgische sowie anästhesiologische Fachärzte vor Ort verfügbar. Spezialisten für bestimmte chirurgischen Sonderdisziplinen können im Bedarfsfall kurzfristig hinzugezogen werden (Traumatologie, Handchirurgie, Endoskopie, Leberchirurgie, Urologie, Plastische Chirurgie etc). Ausgebildete Fach-Krankenpflegekräfte sind immer im Team eingebunden.

Technische Einrichtungen

Drei moderne Operationsssäle stehen für elektive und Notfalleingriffe immer zur Verfügung.  Alle Arten von Narkoseverfahren sind vor Ort durchführbar. Ein Schockraum dient der Versorgung von Schwerstverletzten oder lebensbedrohlich erkrankten Patienten. Die komplette Röntgendiagnostik kann ganztägig eingesetzt werden (Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Leitung Prof. Dr. H.-U. Kauczor). Spezielle Gipsräume stehen für Verbandstechniken und Schienungen zur Verfügung.

Rettungswesen

Das Notarzt-Einsatz-Fahrzeug "Heidelberg-10" hat hier seine "Heimat-Basis".

 

Ein Hubschrauberlandeplatz steht für Patienten-Flüge zur Verfügung.

 

 

Der Notarztwagen "Heidelberg10"

 

Der Vorläufer - das historische Klinomobil in Heidelberg

 

In Heidelberg wurde das "Rendezvous-System" im Rettungswesen (Arzt fährt zu Patient / Rettungswagen mit Sanitätern fährt getrennt zum Patient) erfunden und wurde von hier aus weltweit umgesetzt. 

 

 

Weitere Informationen:

Allgemeine Ambulanz

Tel: 06221/ 56 6220

Fax: 06221/56 4637

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Kontakt

Allgemein-, Viszeral- und
Transplantationschirurgie

Tel.: 06221 56-6110  
Fax: 06221 56-4637
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