Die Diagnostik beginnt mit dem Wissen, dass es diese seltene Erkrankung gibt. Hinweise können neben den klinischen Daten und der Vorgeschichte des Kranken auch Untersuchungsverfahren wie Kernspin (MRT) und Ultraschall liefern.
Die Sicherung erfolgt dann stets aus einer Gewebeuntersuchung. Zunächst findet man bei einer bestimmten Färbung (Kongorot) eine charakteristische Rotfärbung, die dann durch Veränderung des Lichtstrahles (Polarisation) grün leuchtet. Das ist für jedes Amyloid charakteristisch.
Nun muss man noch eine Differenzierung des Amyloids vornehmen, in dem man durch besondere Bearbeitung des amyloidhaltigen Gewebeschnittes das Ausgangsprotein herausfindet. Das gelingt, indem man Immunreaktionen mit speziellen, gegen die jeweiligen Proteine gerichteten Antikörpern auslöst.
Ist die Typisierung erfolgt, muss das Ausmaß des Organbefalls untersucht werden, um das Stadium der Erkrankung zu definieren. Dies wird von den einzelnen Fachdisziplinen mit deren gängigen Methoden erfolgen.

Histologie - Feingewebliche Untersuchung nach einer Probeentnahme (Organbiopsie) einschließlich Kongorotfärbung und Immunhistologie zur Bestimmung des Amyloidtyps Proteinelektrophorese und Immunfixation im Blut und Urin zum Nachweis des monoklonalen Proteins (der Leichtketten)