Schwerpunkt Retinologie (Netzhauterkrankungen und Netzhautchirurgie)
Leiter: Prof. Dr. med. Stefan Dithmar
Makulaforamen und epiretinale Gliose
Bei der sogenannten epiretinalen Gliose kommt es auf der Netzhautoberfläche zu Ablagerungen von Zellen, welche mit der Zeit zunehmen und zur Ausbildung von Gewebsmembranen führen können. Diese Membranen auf der Netzhautoberfläche können die Netzhaut verziehen und hierdurch erhebliche Sehstörungen verursachen.
Über einen ähnlichen Pathomechanismus kommt es zur Entstehung des sogenannten Makulaforamens, ein Netzhautloch direkt im Sehzentrum (Makula), welches zu einem Sehverlust führt.
Das Makulaforamen und die epiretinale Gliose können nur operativ behandelt werden. Dieser mikrochirurgische Eingriff sollte nur von erfahrenen Netzhautchirurgen durchgeführt werden, da hier direkt im Bereich des Sehzentrums operiert wird. Der Schwerpunkt Retinologie der Universitäts-Augenklinik Heidelberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Netzhaut-chirurgischen Operationsmethoden ständig zu verbessern. Durch Einführung neuer Techniken konnten die Operationsergebnisse, die der ständigen Evaluierung unterliegen, weiter verbessert werden.
Weitergehende Informationen zu den Erkrankungen und den operativen Möglichkeiten können Sie diesem Übersichtsartikel entnehmen, den Sie auch gerne per e-mail anfordern können:
Dithmar S.
Makulaforamen. Überblick und aktuelle chirurgische Konzepte.
Ophthalmologe 2005;102:191-207
Patienten, die sich bezüglich Makulaforamen und epiretinaler Gliose, insbesondere auch über die operativen Möglichkeiten informieren möchten, bitten wir einen Termin in unserer Makula-Sprechstunde zu vereinbaren:
Makula-Sprechstunde Tel. 06221 / 56 6613
Makula-Privatsprechstunde Prof. Dr. S. Dithmar Tel. 06221 / 56 6695
Weitere Literatur zum Thema Makulaforamen:
Ausführliche Informationen:
Ausführliche Informationen zum Makulaforamen finden Sie unter:
http://www.operation.de/makulaforamen.html
Ausführliche Informationen zur epiretinalen Gliose finden Sie unter:
http://www.operation.de/gliose.html






