Arbeits- und Sozialmedizin
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin

H1-Antihistamines for atopic eczema

 

Projektleitung: apl. Prof. Dr. E. Weisshaar

 

Mitarbeiter/innen der Abteilung:

Dr. R. Scheidt, Dr. sc. hum. C. Apfelbacher, Fr. I. Ebert (Doktorandin)

 

Das atopische Ekzem gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen. Neben der topischen Therapie werden häufig H1-Antihistaminika insbesondere zur Therapie des zumeist chronisch vorhandenen Juckreizes eingesetzt. Die tägliche klinische Praxis zeigt, dass Antihistaminika diesen chronischen Pruritus nur wenig reduzieren können. Auch ist der Einfluss von Antihistaminika auf den Verlauf des atopischen Ekzems unklar. Mit Hilfe eines Systematischen Reviews soll die Verbesserung des Ekzems gemäß objektiver und krankheitsbezogener Kriterien und die Verbesserung des Juckempfindens überprüft werden. Dazu wird eine umfassende Literatursuche mit Sichtung aller randomisierten Studien durchgeführt. In Abhängigkeit der Ergebnisse erfolgt eine Metaanalyse. Diese Systematische Übersichtsarbeit wird unter dem Dach der Cochrane Skin Group erstellt.

 

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Hywel Williams, Evidence Based Dermatology, Queen’s Medical Centre, Nottingham, UK

 

Ferner ist die Abteilung Klinische Sozialmedizin aktiv in die Erstellung und Erarbeitung mehrerer Leitlinien eingebunden: deutschsprachige Juckreizleitlinie (Diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei chronischem Pruritus, Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), AWMF online, Nr. 013/048, www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/013-048.htm, Leitlinie zum Handekzem und Leitlinie des kutanen Lupus erythematodes.

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