Für wen kommt Kyphoplastie in Frage ?
Rückenschmerzen kann viele Ursachen haben. Sie können verursacht sein durch degenerative Wirbelsäulenveränderungen oder auch Bandscheibenvorwölbungen.
Bei einem Teil der Patienten entstehen Rückenschmerzen jedoch auch durch einbrechende Wirbelkörper. In diesen Fällen kann die Kyphoplastie eine schnelle und durchgreifende Beschwerdelinderung bringen, unabhängig vom Alter der Wirbekörperfraktur.
Die Anwendungsgebiete sind:
akuter schmerzhafter Wirbelkörpereinbruch bei Osteoporose;
chronisch schmerzhaft eingebrochener Wirbelkörper bei Osteoporose;
unfallbedingte frische Wirbelkörperfraktur, sofern es sich nicht um einen Berstungs- oder Trümmerbruch handelt (behandelbar sind sogenannte Typ A1.1- und A1.2-Frakturen);
bösartige und gutartige Tumoren im Wirbelkörper mit Schmerzen oder drohendem Stabilitätsverlust, z.B. Myelom (Knochenmarksgeschwulst), Hämangiom (Blutgefäßgeschwulst);
pathologischer Wirbelkörpereinbruch bei den Knochen auflösenden Knochenmetastasen, die Schmerzen verursachen oder die Stabilität des Wirbelkörpers bedrohen.
Die Kyphoplastie ist derzeit nicht geeignet zur kosmetischen Korrektur einer verkrümmten Wirbelsäule und auch nicht sinnvoll bei einem Bandscheibenvorfall.





