Geschichte des Kinderplaneten
Der Kinderplanet ist ein einmaliges Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Elterngruppen, Psychosozialer Nachsorgeeinrichtung, Klinikleitung und Verwaltung.
Die GründerInnen griffen bei der Bezeichnung der Einrichtung auf eine Idee von Grace P. Kelly zurück, der 1970 mit zehneinhalb Jahren in Heidelberg an Krebs verstorbenen Schwester der Politikerin Petra K. Kelly, die sich bis zu ihrem eigenen Tod für krebskranke Kinder und Jugendliche engagierte. Grace sehnte sich in der sie in hohem Maße ängstigenden Krankenhausatmosphäre nach einer kindgemäßen Umgebung, die Vertrautheit und Zuflucht bietet.
Maßgeblich an der Gründung des Kinderplaneten beteiligt ist Gabriele Geib, Sozialpädagogin und betroffene Mutter eines an Krebs erkrankten Kindes. Die Vorsitzende der "Aktion für krebskranke Kinder e.V. Heidelberg" hat an der Heidelberger Klinik bereits zahlreiche andere Projekte verwirklicht: die Renovierung der Krebsstation, die Einrichtung einer Tagesklinik und einer Elternwohnung, ein Internet-Pilotprojekt für krebskranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien.





