Lebenslauf

Name | Prof. Dr. rer. nat. Ingrid Herr Gruppenleiterin, Apl-Professur
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Adresse | Molekulare OnkoChirurgie - G403 Chirurgische Universitätsklinik + DKFZ Im Neuenheimer Feld 365 69120 Heidelberg
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Studium und wissenschaftlicher Werdegang
1984-1990 | Studium der Biologie, Universität Ulm, Abschluss Diplom |
1990 | Diplomarbeit, Universität Ulm, Abteilung Biochemie, Betreuer: Prof. M. Montenarh, Titel: "Expression von p53 in einem Kaninchen Retikulozyten- und einem Bacculovirus-System" |
1991-1995 | Promotion zum "Dr. rer. nat.", Forschungszentrum Karlsruhe, Betreuer: Prof. P. Herrlich und Prof. P. Angel, Thema: " Transkriptionskontrolle des Proto-Onkogens c-jun" |
1995-2005 | Wissenschaftliche Angestellte, Deutsches Krebsforschungszentrum, Klinische Kooperationseinheit Molekulare Onkologie/Pädiatrie, Leiter: Prof. K.-M. Debatin |
1997-2004 | Stellvertretende Leiterin, Klinische Kooperationseinheit "Molekulare Onkologie/Pädiatrie" bedingt durch die Berufung von Prof. K.-M. Debatin an die Kinderklinik der Universität Ulm |
2001 | Habilitation, Universität Ulm, Medizinische Fakultät, Lehrbefugnis in Experimenteller Medizin |
2005-2006 | Leiterin der klinischen Kooperationsgruppe "Molekulare Uroonkologie" am Deutschen Krebsforschungszentrum |
2005 | APL-Professur, 20. Oktober 2005, Universität Ulm, Medizinische Fakultät |
2006 bis heute | seit 1. Juli 2006 Leiterin der Klinischen Kooperationsgruppe "Molekulare OnkoChirurgie" an der Chirurgischen Universitätsklinik
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Schule und Ausbildung
1969-1973 | Grundschule in Bretten |
1973-1982 | Gymnasium in Bretten mit Abchluss Abitur |
1982-1983 | Soziales Jahr in Bretten |
1983-1984 | Kaufmännische Angestellte in Bretten
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Auszeichnungen
1997 | Franziska-Kolb-Preis für Leukämieforschung verliehen von der Universität Ulm
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2007 | Award for best basic science paper of the 39. Meeting of the European Pancreatic Club 2007 für das Projekt: "BONE MARROW DERIVED MSC FOR THERAPY OF PANCREATIC CARCINOMA" |
Eingeworbene Drittmittel
1999-2004 | DFG | ||
2005-2007 | Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim | ||
2005 | Stiftungsfonds, Universität Heidelberg | ||
2007-2011 | Deutsche Krebshilfe | ||
2006-2010 | BMBF | ||
2007 | Heidelberger Stiftung Chirurgie | ||
2008 | Stiftungsfonds, Universität Heidelberg | ||
2008-2010 | Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim | ||
2008-2010 | Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim | ||
2008-2010 | Dietmar-Hopp-Stiftung | ||
2009 | Stiftungsfonds, Universität Heidelberg | ||
2009-2010 | Frontier-Exzellenzinitiative der DFG | ||
2010 | Stiftungsfonds, Universität Heidelberg | ||
2010 | Med. Fakultät Kooperation Orthopädie | ||
2010-2013 | German Israeli Foundation | ||
2011-2012 | Deutsche Krebshilfe | ||
2012 | Med. Fakultät Kooperation Orthopädie | ||
2012 | Stiftungsfonds, Universität Heidelberg | ||
Wissenschaftliche Veröffentlichungen
Gesamt-IF2010: 545.74
72 Originalarbeiten, darunter 12 Erst- und 26 Letztautorschaften
16 Übersichtsartikel, 4 Zeitschriftenartikel
30 Buchbeiträge
7 Patente, 2 Lizenzverträge
Hirsch- Index: 30
Die besten Erst-/Letztautormanuskripte sind publiziert in:
Nature Medicine, Lancet Oncology, Blood, Hepatology, GUT, Leukemia, EMBO Journal, Cell Death and Differentiation, Cancer Research, Oncogene, Carcinogenesis und andere
Editor für Fachzeitschriften
International Journal of Oncology
Gutachterliche Tätigkeit
Fachzeitschriften: The Lancet, Blood, Oncogene, GUT, Cell Death and Differentiation, Cancer Research, PLOS Genetics, Molecular Cancer Research und andere
Drittmittelgeber: DFG, Deutsche Krebshilfe, DAAD, Alexander von Humboldt-Stiftung, Tiroler Wissenschaftsfond, FWF-Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Wien, Österreich, Marie Curie Fellowship, EMBO Long-Term Fellowship, CERG Hong Kong
Listenplätze
Juni 2007: Ruf auf eine W2 für Adulte Stammzellen, Medizinische Fakultät der Universität Göttingen
Wissenschaftliche Schwerpunkte
Therapieresistenzmechanismen von Tumorstammzellen und:
- Signalmechanismen der Autophagie
- Glukokortikoide
- Glucosestoffwechsel und Warburg-Effekt
- Mesenchymale Stammzellen
- Therapeutisches Targeting durch Nahrungsinhaltsstoffe aus Obst- und Gemüse, sowie bioaktive Stoffe aus Meeresschwämmen
Lehrtätigkeit
- Universität Heidelberg, Sozietät Czerny: seit 2`2009 bis heute: Molekulares Stammzell-Seminar und Praktikum
- Universität Heidelberg, DKFZ-Lehrveranstaltungen: seit 2005 bis heute: Molekulares Stammzell-Seminar
- Universität Ulm seit 2000 bis heute: Biochemie-Praktikum Aminosäurestoffwechsel
Ausbildung von Diplomanden, Doktoranden seit 1998:
- betreute und abgeschlossene Diplom-/Bachelorarbeiten: 9
- betreute und abgeschlossene Doktorarbeiten (MD und PhD): 10
- zur Zeit betreute Doktoranden (MD und PhD): 6
- beteiligt am PhD-Programm des Deutschen Krebsforschungszentrums in Form der Ausbildung eigener PhD-Studenten und als Mitglied des TAC-Commitees von PhD-Studenten anderer Arneitsgruppen
Sprachkenntnisse
Deutsch (Muttersprache), Englisch (fließend in Wort und Schrift), Französisch (verstehen gut, sprechen und schreiben ausbaufähig), Kleines Latinum
Wissenschaftlicher Werdegang
Ab 1984 Biologie-Studium an der Universität Ulm mit Abschluß Diplom 1990 und Durchführung der Diplomarbeit in der Abteilung Biochemie bei Prof. M. Montenarh zum Thema "Expression von p53 in einem Kaninchen Retikulozyten- und einem Bacculovirus-System". Bereits zu dieser Zeit Lehrtätigkeit als studentische Hilfskraft beim Biochemie-Praktikum für Medizinstudenten und Betreuung des Versuchs "Glycogen in der Rattenleber". Wechsel an die Universität Karlsruhe für eine naturwissenchaftliche Doktorarbeit mit Beginn Anfang 1991 am Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Genetik und Toxikologie. Thema waren Untersuchungen zur Transkriptionskontrolle des Proto-Onkogens c-jun unter Betreuung von Prof. Peter Herrlich und Prof. Peter Angel. Aus dieser Promotion, die im Jahre 1995 abgeschlossen wurde, gingen sieben Originalarbeiten hervor, unter ihnen eine Erstautorpublikation. Danach direkte Weiterarbeit ab 1995 als PostDoc am Deutschen Krebsforschungszentrum in der Klinischen Koopeartionseinheit Molekulare Onkologie/Pädiatrie unter Leitung von Prof. Klaus-Michael Debatin. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Peter Krammer wurde Pionierarbeit bei der Aufklärung von Apoptosemechanismen und der Chemotherapieresistenz pädiatrischer Tumorerkrankungen geleistet. Bereits nach einer einjährigen PostDoc-Zeit zwei Erstautorpublikationen in Nature Medicine und Cell Death & Differentiation, sowie Ko-Autorpublikationen in Blood, Cancer Research u. a. Aufgrund der Berufung von Prof. Debatin an die Universität Ulm seit 1997 Stellvertretende Leiterin der Klinischen Kooperationseinheit Molekulare Onkologie. In dieser Funktion weitere wissenschaftliche Qualifikation und Einarbeitung in Führungsaufgaben, sodass daraus im Jahr 1997 ein Preis für Leukämieforschung, 1999 ein eigenes von der DFG-gefördertes Forschungsprojekt sowie zahlreiche weitere Erst- und Koautorpublikationen resultierten, darunter Publikationen in Blood, EMBO J, Cell Death & Differentiation, Cancer Research, Onkogene und Leukemia. Die Habilitation folgte 2001 an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm unter Betreuung von Herrn Debatin. Lehrtätigkeit seit 2000 im Biochemischen Praktikum für Medizinstudenten der Universität Ulm bei Prof. Thomas Wirth. Zusammen mit Dr. Bernd Baumann wurde der Praktikumsversuch "Aminosäuren" neu initiiert. Im Jahre 2005 Leiterin der neu am Deutschen Krebsforschungszentrum initiierten Klinischen Kooperationsgruppe "Molekulare UroOnkologie" und rasche Einarbeitung in das neue Forschungsgebiet "Prostatakarzinom". Daraus resultierte ein Jahr später eine Erstautorpublikation in Lancet Oncology und ein als Principal Investigator initiiertes BMBF-Verbundprojekt. Verleihung der Apl-Professur von der medizinischen Fakultät der Universität Ulm im Jahre 2005. Parallel Forschung in Kooperation mit Professor Helmut Friess und PD Dr. Peter Büchler der Chirurgischen Universitätsklinik zum Thema Pankreaskarzinom und mesenchymale Stammzellen. Hierbei federführende Einwerbung von Drittmittel beim Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim sowie bei der Deutschen Krebshilfe. Im Rahmen dieser Kooperation sind mehrere Publikaktionen entstanden, für die ein Forschungspreis vom Europäischen Pankreasclub im Jahre 2007 verliehen wurde, gefolgt von einer Berufung auf eine Professur für Adulte Stammzellen an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. Ablehnung des Rufs zugunsten einer Position in Heidelberg als Leiterin der Klinischen Kooperationsgruppe "Molekulare OnkoChirurgie", der Chirurgischen Universitätsklinik und des Deutschen Krebsforschungszentrums. In dieser Stellung seit 2006 bis heute Translationale Forschung mit den Schwerpunkten Mesenchymale und Tumorstammzellen des Pankreas- und Leberkarzinoms. Aus dieser Arbeit sind weitere zahlreiche hochrangige Arbeiten publiziert und etliche Drittmittel eingeworben worden. Gutachterin für wissenchaftliche Fachzeitschriften wie The Lancet, Blood, Gastroenterology, Gut, Cancer Research und für Drittmittelorganisationen, darunter DFG, Deutsche Krebshilfe, DAAD, Alexander von Humboldt-Stiftung, Schering-Stiftung.





