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Allgemeine Innere Medizin & Psychosomatik
Medizinische Klinik

HELPS

Heidelberger Studie zur Verlaufsuntersuchung von Lebensqualität und psychischer Komorbidität bei depressiven Herzinsuffizienz-Patienten

Heidelberg study of longitudinal evaluation of quality of life and psychosocial variables in depressed heart failure patients

 

Projektleiter: Prof. W. Herzog

 

Koordination und Durchführung:

Dr. Th. Müller-Tasch, Dipl.-Psych. N. Holzapfel, Dr. J. Jünger, Prof. W. Herzog

Dr. C. Zugck, PD Dr. A. Remppis, Prof. H.A. Katus (Abteilung für Kardiologie)

 

Zielsetzung:

Die HELPS-Studie untersucht die Auswirkungen komorbider Depressionen auf verschiedene psychosoziale Faktoren bei chronisch herzinsuffizienten Patienten.

Im Querschnitt werden differenziert die Art der depressiven Störung erfasst, die Häufigkeit von Ängsten und Panikstörungen, der medizinische, soziale und psychosoziale Versorgungsbedarf, die Adherence mit dem Therapieregime und kognitive Defizite.

Im 12-Monats-Längsschnitt wird primär der Verlauf der depressiven Störung und das Neu-Auftreten depressiver Störungen von zunächst nicht-depressiven Patienten untersucht. Sekundäre Fragestellungen umfassen die Auswirkung einer depressiven Störung auf den Verlauf der Herzinsuffizienz, auf Ängste, kognitive Defizite, die Adherence und die Mortalität.

 

Methodik:

Zur Depressionsdiagnostik wird ein zweistufiges Verfahren mit Einsatz des PHQ-9 und Durchführung eines SKID-I-Interviews bei einem Punktwert im PHQ-9 von ≥ 9 Punkten eingesetzt. Validierte Fragebögen zum Screening auf Angst- und Panikstörungen, zur Bestimmung der gesundheitsbezogenen und krankheitsspezifischen LQ und zur selbstangegebenen Adherence werden verwendet. In Tests und Interviews werden kognitive Defizite und der Versorgungsbedarf erhoben.

Die Patienten werden mit Unterstützung des lokalen kardiologischen Verbundes HELUMA (Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim) an den jeweiligen Standorten rekrutiert.

 

Ergebnisse:

Bis zum 31.10.2006 sind 348 Patienten eingeschlossen worden, 107 Patienten wurden bis zum 31.01.2007 im 12-Monats-Follow-up gesehen.

 

 

 

PINDET-HF

Psychotherapeutische Intervention zur Depressionbehandlung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

Psychotherapeutic intervention for depression treatment in patients with chronic heart failure – a randomized controlled trial

 

Projektleiter: Prof. W. Herzog

 

Koordination und Durchführung:

Dr. Th. Müller-Tasch, Dipl.-Psych. N. Holzapfel, Prof. W. Herzog

Dr. C. Zugck, PD Dr. A. Remppis, Dr. P. Ehlermann, Prof. H.A. Katus (Abteilung für Kardiologie)

 

Zielsetzung:

Trotz der hohen Raten an depressiver Komorbidität bei chronisch herzinsuffizienten Patienten mit negativer Auswirkung auf Verlauf und Prognose der Erkrankung gibt es bisher keine spezifische Therapiemaßnahme für diese gefährdete Patientengruppe.

Ziel der PINDET-HF-Studie ist die Reduktion depressiver Symptomatik durch Teilnahme an einer ambulanten, manualisierten psychotherapeutischen Gruppenmaßnahme für chronisch herzinsuffiziente Patienten mit einer diagnostizierten Depression.

 

Methodik:

Es wird eine randomisierte, kontrollierte klinische Interventionsstudie durchgeführt. 130 Patienten sollen eingeschlossen und in den Interventions- bzw. den Kontrollarm randomisiert werden. Der Interventionsarm umfasst 8 Sitzungen einer manualisierten verhaltenstherapeutisch orientierten Gruppenintervention für jeweils 6-9 Patienten für insgesamt 3 Monate. Patienten im Kontrollarm bekommen die Diagnose mitgeteilt und erhalten konkrete Vorschläge für Behandlungsmöglichkeiten. Zur Teilnahme geeignet sind Patienten mit einer gesicherten chronischen Herzinsuffizienz, und einer depressiven Störung, die mittels eines strukturierten klinischen Interviews (SKID-I) diagnostiziert wird.

 

Ergebnisse:

Die Studie rekrutiert seit 01.12.2006 Patienten, die erste Patientengruppe soll zum 01.02.2007 beginnen.

Bei Interesse oder Fragen zu den Studien nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Dr. med. Thomas Müller-Tasch   06221/56-8654

 

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