Hereditäre Amyloidosen
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Hereditäre Amyloidosen zählen zu einer Gruppe vererblicher Erkrankungen und treten zehnmal seltener auf als die Leichtketten-Amyloidose. Sie entstehen, wenn körpereigene Proteine genetisch so verändert sind, dass sie ihre normale Struktur verlieren und dadurch im Blut unlöslich werden.
Am häufigsten liegt eine Veränderung des Bluteiweißes Transthyretin vor, wodurch die sogenannte Transthyretin-(ATTR-) Amyloidose entsteht. Transthyretin wird nahezu ausschließlich in der Leber gebildet und transportiert Schilddrüsenhormone und Vitamin A zu den unterschiedlichen Organen. Sehr selten sind hingegen genetische Varianten anderer Eiweiße wie Apolipoprotein A1, Fibrinogen-Alpha und Lysozym. Wenn Sie zu diesen Amyloidoseformen genauere Informationen benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.





