"Herz und Psyche stärken"
Kardiologie und Psychosomatik unterstützen gemeinsam Patienten mit chronischen Herzerkrankungen
Psychosoziale Faktoren wie Stress, Depression und Lebensqualität spielen bei kardialen Erkrankungen eine wichtige Rolle für den Verlauf und die Prognose der Erkrankung. Jeder fünfte herzinsuffiziente Patient leidet beispielsweise unter Zeichen einer Depression wie Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen und Verlust von Interesse an Dingen, die sonst Freude bereitet haben. In Zusammenarbeit mit verschiedenen kardiologischen Ambulanzen wird daher in der Medizinischen Klinik bei Herzinsuffizienz- und Herztransplantationspatienten sowie bei Koronarer Herzkrankheit ein Routine-Screening von Depression und Lebensqualität durchgeführt. Patienten, bei denen sich Hinweise auf eine eingeschränkte Lebensqualität oder Depression ergeben, erhalten einen Termin in der Psychokardiologischen Ambulanz. Dort werden aktuelle Belastungen und verschiedene psychotherapeutische und/oder psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten besprochen. In Abstimmung mit der kardiologischen Behandlung kann auch eine längerfristige Begleitung parallel zu den Verlaufskontrollterminen in der Kardiologie erfolgen.
Ansprechpartnerin im ZPM:
Dr. Dipl.-Psych. Nicole Loßnitzer (geb. Holzapfel), 56-8654; Nicole.Lossnitzer@med.uni-heidelberg.de




