Wie erleben Sie den Internet-Auftritt des Universitätsklinikums Heidelberg?


Ihre Meinung ist uns wichtig!


Nehmen Sie teil an unserer Umfrage: Hier klicken


Allgemein-, Viszeral- & Transplantationschirurgie
Chirurgische Klinik

Ihr Klinikaufenthalt

 

Aufnahme

Nehmen Sie nur das Notwendigste mit wie:

  • Toilettenartikel
  • Unterwäsche
  • Hausschuhe
  • Schlafanzug & Bademantel
  • Handtuch & Badetuch

ferner:

  • Krankenkassen- / Versicherungsausweis
  • Blutgruppenausweis (falls vorhanden)
  • Allergieausweis (falls vorhanden)
  • Impfkarte (falls vorhanden)
  • Medikamentenliste (falls vorhanden)
  • Befunde und weitere Unterlagen Ihrer Krankengeschichte (falls vorhanden)
  • Bitte keine Wertsachen oder größere Geldbeträge mitnehmen

 

Empfang

Sie werden im Stützpunkt/Stationszimmer empfangen und in Ihr Zimmer begleitet. Die zuständige Schwester informiert Sie über verschiedene Dinge, so zum Beispiel wo sich Toiletten, Duschen und Ihr persönlicher Schrank befinden. Auch die Handhabung und evtl. Anmietung Ihres Telefons, Fernseh- und Radiogerätes wird Ihnen erklärt. Es kann aber vorkommen, dass Ihr Zimmer wegen der Reinigung noch nicht bezugsbereit ist. Wir bitten Sie, sich in diesem Fall etwas zu gedulden.

 

Aufnahmeuntersuchung durch den Stationsarzt

Ein Assistenzarzt und eventuell zusätzlich ein Medizinstudent werden Sie eingehend über Ihr Leiden, aber auch über frühere Erkrankungen oder Operationen sowie Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, befragen. Für die Ärzte ist es sehr hilfreich, wenn Sie diese Daten bereits genau wissen oder das Wichtigste aufgeschrieben haben. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung sowie eine Blutentnahme, denn für die Operation sind aktuelle Laborresultate wichtig. Auch die Pflegenden werden mit Ihnen im Verlauf des ersten Tages ein Aufnahmegespräch führen. Sie möchten darin erfahren, wie Sie mit Ihrer Krankheit umgehen und wieviel Hilfe Sie benötigen. Zudem werden Ihnen die täglichen Abläufe in der Klinik vorgestellt.

 

Spezialuntersuchungen vor der Operation

Je nach Art und Größe der Operation werden noch am Aufnahmetag Untersuchungen durchgeführt, wenn diese nicht bereits vor Aufnahme ambulant (z.B. beim Hausarzt) durchgeführt worden sind. Diese dienen einerseits dazu, uns auf eventuelle Risiken der bevorstehenden Operation aufmerksam zu machen, andererseits geben sie uns die für die genaue Planung der Operation notwendigen Informationen. Bei einer großen Anzahl von Untersuchungen werden diese über mehrere Tage verteilt. Sie können zu einer möglichst reibungslosen Abwicklung beitragen, indem Sie in Ihrem Zimmer erreichbar bleiben und sich beim Verlassen der Station beim zuständigen Pflegepersonal abmelden. Viele Untersuchungen finden erfahrungsgemäß kurzfristig statt. Wartezeiten zwischen den einzelnen Untersuchungen lassen sich in der Regel nicht vermeiden, auch wenn wir bemüht sind, diese auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Gespräch mit dem für die Operation verantwortlichen Arzt

Vielleicht wird es für Sie zuerst etwas verwirrend sein, wenn Sie mehrere Ärzte sehen: Die Stationsärzte, den Oberarzt und den Operateur. Diese werden Sie nun genau über die Operation und die Risiken sowie die Nachbehandlung informieren und Ihnen ebenfalls offene Fragen ausführlich beantworten. Zudem werden Sie informiert, wohin Sie nach erfolgter Operation verlegt werden, ob Sie unmittelbar nach der Operation in Ihr Zimmer oder allenfalls nach größeren Operationen auf der Intensivpflegestation betreut werden. Sie werden anschließend vom Stationsarzt noch einmal eine kurze schriftliche Zusammenfassung des Besprochenen erhalten, die Sie als "Einverständniserklärung zur Operation" unterschreiben müssen. Ihr Hausarzt und die von Ihnen gewünschten Personen werden entsprechend Ihren Wünschen unmittelbar nach der Operation telefonisch informiert. Der Operateur wird Sie, sobald Sie sich von der Narkose erholt haben, ebenfalls persönlich über den Ausgang der Operation unterrichten. Falls Sie wünschen, dass eine Ihnen nahe stehende Person zusätzlich informiert werden soll, so teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir einen geeigneten Termin zu einem gemeinsamen Gespräch vereinbaren können.

 

Gespräch mit dem Anästhesiearzt ("Narkosefacharzt")

Dieser Spezialist ist dafür zuständig, dass Sie während der Operation schlafen, keine Schmerzen spüren und genau überwacht werden. Er wird Ihnen noch einmal Fragen, die speziell für die Narkose wichtig sind, wie z.B. die Frage nach Herz- oder Lungenkrankheiten, Allergien oder früheren Narkosen, stellen. Er wird Ihnen anschließend das geeignete Narkoseverfahren und gegebenenfalls Alternativmöglichkeiten vorstellen und alle Ihre Fragen ausführlich beantworten.

 

 

So ungefähr wird die unmittelbare Phase vor Beginn der Narkose-Einleitung und Ausleitung für Sie aussehen:

 

Vor der Operation

Sie bleiben nüchtern ab etwa Mitternacht des Vortages.

Sie sollten auch nicht mehr rauchen.

 

Sie erhalten ein leichtes Schlafmittel am Abend.

 

Die Schwester wird Sie am Morgen gegen 6.30 Uhr wecken.

 

Sie werden am Morgen noch duschen können.

 

Ggf. werden Sie Ihre regelmäßigen Medikamente mit etwas Flüssigkeit zu sich nehmen.

 

Der Narkosearzt wird hierüber mit Ihnen am Vortag sprechen.

 

Sie werden ein spezielles Klinikhemd erhalten um den Verlust und gegebenenfalls die Beschmutzung eigener Wäsche zu vermeiden..

 

Programmgemäß werden Sie im Bett liegend in die Einleitungszone des OP gefahren.

 

Hier werden Sie das Narkose-Pflegepersonal und die Ärzte empfangen.

 

Für die Dauer der Narkose werden Ihnen zuerst EKG-Elektroden auf den Brustkorb geklebt, um die Herzströme während der Operation ständig ableiten zu können.

 

Ein Kunststoff-Clip wird an einem Zeigefinger zur kontinuierlichen Messung der Sauerstoffsättigung im Blut angebracht.

 

Dieses sind Vorsichtsmaßnahmen.

 

Eine Infusionskanüle wird in eine Vene am Handrücken oder am Unterarm eingeführt (Nadelstich wie bei einer Blutabnahme). Über diese Infusionskanüle können dann die erforderlichen Narkosemittel und Infusionslösungen verabreicht werden.

 

Nach der Gabe des ersten Schlafmittels schlafen Sie ein und werden alle weiteren Abläufe von Narkoseführung oder der Operation nicht mehr spüren oder wahrnehmen.

 

Nach der Operation

Nach Beendigung der Operation wachen Sie weitgehend schmerzfrei auf.

 

Sie sind ansprechbar, aber zunächst noch unorientiert und bleiben einige Zeit schläfrig.

 

Zur Überwachung der Herz-Kreislauf- und Atemfunktion werden Sie einige Stunden im Aufwachraum verbringen.

 

Zur anhaltenden Schmerzfreiheit bekommen Sie zusätzlich Schmerzmedikamente verabreicht.

 

Zwei bis drei Stunden nach Beendigung der Operation werden Sie dann wieder in Ihr Zimmer auf der Normalstation übernommen.

 

In Sondersituationen stellen wir Ihre engmaschige Beobachtung und Therapie auf einer Intensiv- oder Beobachtungs-Station sicher.

 

Select languageSelect languageSelect language
AAA Print PDF Mail