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Anästhesiologie
Anästhesiologische Klinik

Intensivmedizin

IOPIS
Untersuchung eines Patienten auf der IOPIS

Intensivbereich Chirurgische Klinik

 

Verantwortlicher Bereichsoberarzt

 

Dr. med. Thomas Böker-Blum, MME (Bern)

 

E-Mail: thomas.boeker@med.uni-heidelberg.de

 

 

Stellvertretender Bereichsoberarzt

 

PD Dr. med. S. Hofer
Ltd. Oberarzt

 

E-Mail: stefan.hofer@med.uni-heidelberg.de  

 

Interdisziplinäre operative Intensivstation (IOPIS)

Die IOPIS wird in Kooperation von der Klinik für Anaesthesiologie und der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie geführt und betreibt 14 Intensivbetten. Sechs weitere Beatmungsmöglichkeiten stehen im Aufwachraum zur Verfügung.

 

Im Jahr 2008 wurden 596 Patienten auf der IOPIS betreut mit einem Beatmungsanteil von 84,7%. Die mittlere Verweildauer von 8,4 Tagen stieg im Vergleich zu den Vorjahren weiter an. Die anhand der Mitternachtsstatistik erhobenen Pflegetage blieben bei 4985 Tagen konstant.

  

Im Aufwachraum (AWR) wurden im Jahr 2008 insgesamt 3711 Patienten mit einem Beatmungsanteil von 34,9 % intensivmedizinisch betreut. Im Vergleich zu 2004 (1659 Intensivpatienten mit einem Beatmungsanteil von 27,9%) hat der AWR damit seine Leistungen verdoppelt. Darüber hinaus besitzt der AWR eine wichtige Rolle in der Akutversorgung von Notfall- und intensivpflichtigen Patienten.

 

Bei der Belgegung der Interdisziplinären Operativen Intensivstation hat die Allgemein- und Viszeralchirurgie mit über 70% den größten Anteil, gefolgt von der Gefäßchirurgie, Urologie und Unfallchirurgie. Die Herzchirurgie verfügt über eine eigene Intensivstation, weswegen auf der IOPIS nur ausnahmsweise und vereinzelt herzchirurgische Patienten behandelt werden. Andere Fachgebiete spielen nur eine geringe Rolle.

 

Veränderungen im operativen Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie in den vergangenen Jahren mit einer Zunahme der Komplexität der Eingriffe, insbesondere die Ausweitung der Lebertransplantation, hatten parallel Veränderungen spezieller therapeutischer Maßnahmen zur Folge. Die folgenden Zahlen verdeutlichen – aufgeschlüsselt über die Monate – die Kennzahlen zur Beatmung und zu den Therapiebesonderheiten auf der IOPIS für das Jahr 2008 (Tabelle 1).

 

Tab. 1:Spezielle Therapiemaßnahmen auf der IOPIS im Jahr 2008


Intensivbereich Kopfklinik

 

Verantwortlicher Oberarzt

 

PD Dr. med. C. Busch, DESA

Geschäftsführender Oberarzt

 

E-Mail: cornelius.busch@med.uni-heidelberg.de

 

 

Intensivstationen 1 und 2

Im Intensivbereich der Kopfklinik werden Patienten der HNO- und der MKG-Klinik durch die Klinik für Anästhesiologie in Kooperation mit den jeweiligen operativen Fachdisziplinen auf den Stationen Intensiv 1 und 2  intensivmedizinisch betreut.

 

Weitere Aufgaben des Anästhesieteams sind konsilarische Tätigkeiten in den Intensivbereichen der Neurologie, der Neurochirurgie und der benachbarten internistischen Intensivstationen wie z.B. Hilfe bei der Durchführung von Intubationen, Beatmungstherapien oder Katecholaminstrategien.

 

Weiterhin erfolgt die Versorgung von Notfallpatienten des gesamten Kopfklinikums durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Klinik.

 

 

Intermediate Care Station (IMC)

Die Intermediate Care Station dient zur perioperativen Überwachung und Betreuung von Patienten der HNO-Heilkunde, MKG-Chirurgie und Neurochirurgie. Die Klinik für Anaesthesiologie stellt das ärztliche Personal und hat die medizinische Leitung übernommen.

 


Intensivbereich Orthopädische Klinik

 

Verantwortlicher Oberarzt

Dr. med. (Univ. Zagreb) G. Hundt

 

Intensivstation

Die Intensivstation der Orthopädischen Klinik wird durch die Klinik für Anesthesiologie geführt. Hier werden Patienten der Orthopädie und Unfallchirurgie intensivmedizinisch betreut. Alle modernen intensivmedizinischen Verfahren stehen zur Verfügung.

 


Aufwachraum (AWR) Kopfklinik, Chirurgie und Frauenklinik

In der unten stehenden Tabelle 2 sind die Zahlen der in den entsprechenden Aufwachräumen anästhesiologisch überwachten postoperativen Patienten angeführt. Im Verglecih zum Vorjahr blieben die Zahlen relativ konstant.

  

Tab. 2: Patientenzahlen der Aufwachräume Kopfklinik, Chirurgie und Frauenklinik im Jahr 2008

Der hohe Anteil prä- und postoperativer, zur externen Verlegung anstehender Patienten (ingesamt ca. 10% der Überwachungspatienten), so wie Patienten zur ZVK Anlage oder Notfallpatienten verdeutlicht den hohen Patientenumsatz und die zentrale Rolle des AWR in der Optimierung des Patientenflusses für den operativen Bereich. Nur durch die hohe Flexibilität der dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Rund-um-die-Uhr-Besetzung durch ärztliches Personal kann ein solcher Patientenfluss gewährleistet werden.


Die Angaben und Tabellen wurden dem Jahresbericht der Klinik für Anaesthesiologie entnommen.