Augenklinik

Schwerpunkt Kataraktchirurgie und Intraokularlinsen

Leiter: Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth

Ärztlicher Direktor

 

Sekretariat:

Tel. : 06221 / 56 6604

Fax.: 06221 / 56 5422

 

Ambulantes Operieren

Sekretariat: Tel.: 06221 / 56 2898  Fax.: 06221 / 56 2521

 

Katarakt und Linsensprechstunde

Sekretariat: Tel.: 06221 / 56 6695  Fax: 06221 / 56 5308

  

Studiensekretariat: Schwerpunkt Kataraktchirurgie und Intraokularlinsen

Fr. Priv.-Doz. Dr. med. T. M. Rabsilber

Tel. 06221 / 56 6624

Fax 06221 / 56 8229

 

Kataraktchirurgie und Intraokularlinsen

Der Graue Star (s. auch Info-Seiten)

Unter einer Katarakt versteht man eine angeborene oder erworbene Trübung der Augenlinse. Die häufigste Form des grauen Stares ist der „Altersstar“. Weltweit sind laut WHO etwa 50 Millionen Menschen durch eine Katarakt erblindet (Tendenz zunehmend). Die operative Entfernung der getrübten Augenlinse mit Implantation einer Kunstlinse stellt zur Zeit die einzige Therapieform dar. Die Staroperation ist die häufigste OP-Form in der gesamten Medizin (USA: ca. 2,5 Millionen OP’s / Jahr; Deutschland ca. 650.000 OP’s/Jahr; Stand 2005).

Diese Operation wird in der Regel als ambulanter Eingriff durchgeführt. Die Betäubung des Auges erfolgt wiederum in der Regel nur durch spezielle Augentropfen, eine Injektion hinter das Auge ist nur selten notwendig.

Die Entfernung der getrübten Linse erfolgt mittels Ultraschall. Die harte getrübte Linse wird hierdurch verflüssigt und abgesaugt. Am Schluß wird in den leeren Kapselsack eine Kunstlinse eingepflanzt.

 

Intraokulare Linsen

Die Universitätsaugenklinik Heidelberg und die Forschungsgruppe Intraokularlinsen und refraktive Chirurgie sind weltweit führend auf dem Gebiet der Intraokularlinsenforschung und der Kataraktchirurgie.

Folgende Kunstlinsenarten werden routinemäßig implantiert bzw. im Rahmen von kontrollierten Studien:

 

  • Faltlinsen aus unterschiedlichen Materialien (hydrophiles Acrylat, hydrophobes Acrylat, Silikon)
  • Asphärische Intraokularlinsen (Verbesserung der Abbildungsgüte)
  • Multifokallinsen (Nah- und Fernsehvermögen)
  • Akkommodative Intraokularlinsen (Nah- und Fernsehvermögen)
  • Torische Intraokularlinsen  (zusätzliche Korrektur von Hornhautverkrümmungen)
  • Blue-Blocker Intraokularlinsen  (Filter mit Makulaschutzfunktion)
  • Micro-Incision Intraokularlinsen (MICS-IOLs) (Linsen für Schnittbreiten unter 2mm)
  • Neueste Kunstlinsenprototypen im Rahmen von genehmigten Studien
  • Phake Intraokularlinsen als refraktive Implantate (Irisfixierte zusätzliche Linsen)
  • Phake torische Intraokularlinsen als refraktive Implantate

Moderne Kataraktchirurgie: Geräte/Systeme

Zur Kataraktoperation werden modernste Verfahren und Geräte angewandt

  • Phakoemulsifikation mit Microbursttechnologie (Spezielle Ultraschalltechnologie)
  • Phakoemulsifikation mit Hyperbursttechnologie (Spezielle Ultraschalltechnologie)
  • Aqualase Linsenliquefaktionsverfahren (Wasserstrahltechnologie)

Im Bereich der ambulanten Kataraktchirurgie werden alle Altersgruppen operiert. Für besondere Patientengruppen werden Spezialtechniken angeboten:

  • kindliche (angeborene) Katarakt
  • komplizierte Katarakt bei Netzhauterkrankungen
  • Katarakt bei Marcumar-Patienten
  • Traumatische Katarakt
  • Altersbedingte Katarakt
  • Katarakt mit zusätzlichen Risikofaktoren

Nachstarprävention

Eine wichtige Langzeitkomplikation nach erfolgter Kataraktoperation ist der sogenannte Nachstar (Cataracta secundaria). Durch verbliebene Linsenepithelzellen im Kapselsack der natürlichen Linse kommt es zu Nachtrübungen hinter der eingepflanzten Kunstlinse. Die Prävention oder Beeinflussung der Nachstarenstehung ist ein wichtiges Thema der Forschungsgruppe Intraokularlinsen und refraktive Chirurgie. Auf dem Gebiet der Nachstarforschung ist die Gruppe international anerkannt und führend. Verschiedene Systeme werden zur Zeit in labor- und klinischen Studien geprüft:

  • Einfluß bestimmter Linsendesignveränderungen auf den Nachstar
  • Einfluß bestimmter insenmaterialien auf den Nachstar
  • Sealed capsule irrigation = Kapselsackspühlsystem
  • Hyperosmolare Lösungen zur Nachstraprävention
  • Hypoosmolare Lösungen zur Nachstraprävention

 

 

 

Interessierte Patienten möchten wir bitten, bevorzugt per e-mail mit uns Kontakt aufzunehmen.

 

Kontakte:

 

Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth

Leiter Kataraktchirurgie und Intraokularlinsen

Universitäts-Augenklinik Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 400

69120 Heidelberg

Fax 06221 / 56 5422

 

 

Ambulantes Operieren

Sekretariat: Tel.: 06221 / 56 2898  Fax.: 06221 / 56 2521

 

Katarakt und Linsensprechstunde

Sekretariat: Tel.: 06221 / 56 6695  Fax: 06221 / 56 5308

  

Studiensekretariat: Schwerpunkt Kataraktchirurgie und Intraokularlinsen

Fr. Priv.-Doz. Dr. med. T. M. Rabsilber

Tel. 06221 / 56 6624

Fax 06221 / 56 8229

 

 

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