MR-Neurographie

Bitte Körperregion berühren...


Arbeitsgruppe MR-Neurographie: PD Dr. med. M. Pham


Dr. med. P. Bäumer, Dr. med. L. Behrens, Dr. med. J. Kollmer, Dr. med. M. Wolf, Dipl. Ing. T. Kästel, Prof. Dr. rer. nat S. Heiland, Prof. Dr. med. M. Bendszus

Neuroradiologie, Universitätsklinikum Heidelberg

 

 

Allgemeines:

Die Kernspin- oder Magnetresonanztomographie kann als neuroradiologisches Untersuchungsverfahren zur präzisen Diagnostik von Nervenerkrankungen (sog. Neuropathien) eingesetzt werden. Diese Untersuchungsverfahren benutzen spezialisierte Aufnahmetechniken (sog. Pulssequenzen) und werden an leistungsstarken MRT Geräten in Kombination mit hochauflösenden Empfangsspulen eingesetzt. Nervenschädigungen können auf diese Weise sehr präzise auf radiologischen Bildern lokalisiert werden, auch in Körperregionen die mit anderen Verfahren nicht oder nur sehr schwer untersuchbar sind (bsp. Armnervengeflecht oder Becken/Beinnervengeflecht). Diese modernen neuroradiologischen Methoden zur Untersuchung peripherer Nerven werden heute häufig auch MR Neurographie / MRT Neurographie oder Nerven MRT / Nerven-Kernspintomographie genannt. Manchmal wird auch der englische Begriff MRI (magnetic resonance imaging) verwendet (MRI Neurography / nerve MRI / MR Neurography).

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