Chirurgische Klinik

 

 

Nahrungsstoffe, die chemopräventiv gegen Krebs sind – wissenschaftlich nachgewiesen:

 

Ihr bewährtes Hausmittel: Bioaktive Substanzen
 

SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE

 

Die Pflanzenwelt liefert eine ganze Reihe wirksamer Substanzen - sog. sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) - mit krebsvorbeugender Wirkung.


  • Glucosinolate/Isothiocyanate/Senfölglycoside/Sulforaphan (Rettich, Kresse, Senf, Rucola, Raps, Kohl) beugen Infektionen vor und hemmen die Krebsentstehung.


  • Phytoöstrogene (Sojabohnen, Getreide, Kohlgemüse, Leinsamen) beugen hormonabhängigen Krebsarten wie Brust-, Gebärmutter und Prostatakrebs, aber auch Dickdarmkrebs vor.

  • Phytosterine (Sonnenblumenkerne, Nüsse, Sesam, kaltgepresstes Pflanzenöl) verringeren das Dickdarmkrebsrisiko.


  • Flavonoide (in der Schale von rotem, violettem und gelben Obst und Gemüse, in Kirschen, Beeren, Äpfeln, Rotkohl, Kartoffeln und Zwiebeln) hemmen die Krebsentstehung, schützen vor Infektionen.


  • Phenolsäuren (in den Randschichten von Getreide und Nüssen, in Tee und Kaffee) hemmen das Wachstum von Bakterien und Viren, schützen vor schädlichen Oxidationen und Herzinfarkt.


  • Proteaseinhibitoren (in eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Getreide) beugen Krebs vor.


  • Saponine (in Hülsenfrüchten wie Sojabohnen und Kichererbsen) verringern das Dickdarmkrebsrisiko


  • Sulfide (schwefelhaltige Substanzen in Knoblauch, Zwiebeln und Lauch) hemmen das Krebswachstum und schützen vor schädlichen Oxidationen.


  • Terpene (Aromastoffe in Pfefferminze, Kümmel und Sellerie) senken das Krebsrisiko.


  • Ballaststoffe (Getreide, Hülsenfrüchte, Samen, Obst- und Gemüse) beugen Darmkrebs vor.


  • Milchsäurebakterien (Joghurt, Dickmilch, Sauerkraut) verringern das Dickdarmkrebsrisiko.

 

PFLANZEN-FLAVONOIDE

 

  • Apigenin z.B. aus Zitrusfrüchten (Orangen, Grapefruit, Zitrone, Mandarinen)

  • Quercetin z.B. aus Apfel, Granatapfel, Zwiebeln, Schnittlauch, Grünkohl, Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren; wirkt auch als Antihistamin, antientzündlich, antithrombotisch, gegen hohen Blutdruck

  • Baicalin aus traditioneller chinesischer Medizin
  • Wogonin aus traditioneller chinesischer Medizin


VERSCHIEDENES

 

  • Lycopin z.B. aus Tomaten, Karotten. Lycopin aus Tomaten gilt als einer der wirksamsten Hemmstoffe für Krebs. Doch wie viele Tomaten muss man essen? Die schützende Wirkung beginnt bei 6 Milligramm Lycopin täglich. Eine rohe Tomate enthält etwa 3 mg, ein Glas Tomatensaft zwischen 15 und 30 mg. Zwei Tomaten täglich sollten es also mindestens sein. Aus verarbeiteten Tomaten (Saft, Ketchup, Mark) nimmt der Körper diesen bioaktiven Pflanzenstoff besser auf als aus rohen Tomaten

  • Resveratrol z.B. aus Kernen von roten Trauben (Rotwein, Traubenkernöl)

  • Isothiocyanat, Sulforaphan z.B. aus Brokkoli, Brokkoli-Sprossen, Blumenkohl, Rosenkohl, sonstiger Kohl, Kresse, Rettich, Meerettich, Senf, Rapsöl

  • Inositol-Hexaphosphat (Phytinsäure) z.G. aus Vollkornprodukten/Brot, Nüssen)

  • Kurzkettige Fettsäuren: entstehen bei intakter Darmflora, deren Funktion durch Probiotika gestärkt werden kann (Actimel®, Yakult® u.a.)

  • Omega-3-Fettsäuren, z.B. in speziellen Margarinen, Öl, Lachs, Thunfisch, Hering)

  • Selen, z.B. in Fleisch, Wurst, Eiern, Fisch, Vollkorn, Kartoffeln und auch Brokkoli

  • Indol-3-carbinol (Wachstumshormon/Antioxidans) z.B. aus Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl, sonstiger Kohl, Knoblauch, Meerettich, Zwiebeln

  • Tanine, Ellaginsäure (Granatapfel, Beeren)

  • Capsaicin (scharfe Paprika, Peperoni, Chili)

  • Curcumin (Gewürz aus der Gelbwurz)
  • Emodin (Anthraquinon, z.B. aus Faulbaumrinde) 
  • Ginseng (chinesische Pflanze)
  • Gingko (Gingko Biloba Baum)
  • Ingwer
  • Weidenrinde
  • Aloe Vera
  • Arnika
  • Süßholzwurzel
  • Hamamelis
  • Kamille
  • Silimarin aus Mariendistel/Artischocke: Leberschutzpräparat
  • Melatonin

 

Produkt- und Markennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Hersteller, die Rechte der Rechteinhaber werden ausdrücklich anerkannt. Die Markennamen dienen nur zur Typenbeschreibung.

Bei Nennung erwerbbarer Produkte handelt es sich nur um beispielhafte Aufzählung, die nicht abschließend ist.

 

 

Bitte beachten Sie:

 

Wissenschaftliche Informationen zum Thema finden Sie auch im Pressebericht: Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2009, Glukosinolate der Kreuzblütlerfamilie in Prävention und Therapie maligner Tumore von Ingrid Herr, Markus Büchler

 

Noch mehr Wissenswertes über gesunde Nahrungsmittel finden Sie in unserer Rubrik Kochrezepte und weitere Rezepte.

 

 

 

 

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Die Art ihrer Ernährung beeinflusst das Schicksal der Nationen entscheidend.

 

Jean Anthelme Brillat-Savarin