Allgemein-, Viszeral- & Transplantationschirurgie

Ökumenische Krankenhaushilfe

Unsere Arbeit im Klinikum wird immer wichtiger! Das wird uns bescheinigt durch die Auswertung der Fragebögen vom Qualitätsmanagement. Wir nehmen uns Zeit für ein normales Gespräch von Mensch zu Mensch. Auch wenn Kommunikation nicht möglich ist, können wir eine ganz persönliche Beziehung zum Patienten aufbauen. Unsere Arbeit beginnt mit einem freundlichen Grüßen.

 

Wir schauen Patienten an, ein Lächeln, ein paar freundliche Worte unterstützt von dem Angebot einer Tasse Kaffee, so können wir die Anspannung im Wartebereich der Ambulanzen ganz erheblich erleichtern. Patienten fühlen sich persönlich angesprochen, wahrgenommen und wir können Angst und Aggressionen vor der Tür des Arztes auffangen. Besonders schauen wir nach den liegenden Patienten, die oft lange auf einen Transport warten müssen.

 

Jeden Tag sind Mitarbeiterinnen in den Wartebereichen der Ambulanzen, im Wartebereich Röntgen, CT, vor den Intensivstationen und in den Gängen der Chirurgie unterwegs. Am Donnerstag nachmittag betreuen wir die Patienten in der Sprechstunde bei Prof. Büchler, gleichzeitig sind wir in der Kindersprechstunde tätig und wir betreuen die Angehörigen auf den Intensivstationen 12 und 13. Das ist eine sehr wichtige Tätigkeit, weil man Angehörige manchmal über Wochen dort antrifft und sie sind sehr Trost bedürftig.

 

Man trifft uns regelmäßig auf den Stationen 1 und 2, 4, 5 A, 6, 7, 8 und 10 an. Sogar am Sonntag nachmittag geht eine Mitarbeiterin über die Stationen, um nach Patienten zu schauen, die keinen Besuch haben und einsam sind. Oft suchen auch Angehörige das Gespräch. Wir haben eine Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige in Heidelberg erstellt. So können wir auch Angehörigen oft helfen. Monatliche Fortbildungen fanden statt: Schmerztherapie heute, Vorstellung von Patienten- und Entlassmanagement, Chinesische Medizin, Osteoporose und der Bezug zur Koronaren Herzerkrankung, Besuch bei KID, Rolle der Psyche bei der Krebserkrankung, Diagnose „Hirntumor“, Sterben im Krankenhaus usw. Regelmäßig trifft sich auch eine Supervisionsgruppe mit Frau Wechsung. Im Oktober 2005 konnten wir wieder ein 2tägiges Seminar im „Waldpiratencamp der Kinderkrebshilfe“ abhalten. Schwerpunkte waren das Vorstellen des Studienzentrums und Krankheitsbewältigung.

 

Von unseren 85 ehrenamtlich Mitarbeitenden sind 30 in der Chirurgischen Klinik tätig.

 

Unsere Arbeit wurde besonders gewürdigt durch die Verleihung des Förderpreises der Stiftung Chirurgie im Januar 2003 und des Ehrenamtspreises des Bundestagsabgeordneten Lothar Binding.