Refraktive Chirurgie
Augenklinik

PhotoRefraktive Keratektomie (PRK)

Schematische Darstellung der PRK
Abbildung 1: Schematische Darstellung der PRK

Die PRK gestaltet sich sehr ähnlich wie die LASEK.  Bei der PRK wird jedoch die oberflächlichste Hornhautschicht (Epithel) nicht erhalten, sondern durch den Laser ganz abgetragen.  Sie wächst innerhalb weniger Tage neu nach.

Die PRK ist  im Vergleich zur LASIK eine etwas ältere Methode, ist aber keinesfalls veraltet. Ihr Vorteil besteht in ihrer einfachen und langjährig erprobten Durchführung, sowie in ihrer präzisen Dosierbarkeit der Hornhautabschleifung. Sie eignet sich hervorragend für kleinere Sehfehler.

Die PRK-Laserbehandlung wird seit 1986 angewandt und wurde 1995 von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft und vom Berufsverbund der Augenärzte als wissenschaftliches Verfahren anerkannt.

Eigenschaften der PRK auf einen Blick

  • Gute Vorhersagbarkeit der Zielrefraktion
  • Die Korrektur findet ohne Hornhautschnitt an der Hornhautoberfläche statt
  • Weniger abhängig von der Hornhautdicke
  • Deutlicher Wundschmerz in den ersten Tagen nach der Behandlung möglich, jedoch medikamentös behandelbar
  • Langsamere Seherhohlung als bei der LASIK (4 bis 6 Wochen, Sehschwankungen möglich)
  • Nicht reversibel (Effekt kann nicht rückgängig gemacht werden)
  • Sehr sicheres Verfahren, da Hornhautschnitt-Komplikationen vermieden werden
  • Eignet sich auch für dünnere Hornhäute, da kein Schnitt erfolgt
  • Nachkorrektur möglich

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