Qualitätsmanagement in der Pflege der Universitäts-Hautklinik Heidelberg
- Einführung
- Regelkreis
- Wirkung
- Qualitäts-Zirkel
- Prinzipien
- Mitglieder
- Regelmäßige Treffen
- Evaluation
- Aktuelle Themen
- Individuelle Pflegeinterventionen
Einführung
Das Pflege-Qualitätsmanagement wurde 2008 aus Anlass der Zertifizierung der Universitäts-Hautklinik nach DIN ISO 9001 eingeführt.
Der Beginn der Arbeit bestand aus der systematischen Erfassung und Dokumentation von Arbeits- und Organisationsabläufen. Die Berücksichtigung von Schnittstellen zwischen den Abteilungen und Berufsgruppen fand dabei besondere Beachtung.
Eine weitere Aufgabe zu Beginn war die systematische Dokumentenlenkung.
Es fanden (und finden weiterhin) regelmäßige Treffen mit den QM-Beauftragten Medizinern der Klinik statt, in denen alle QM relevanten Themen und Absprachen für die tägliche Arbeit getroffen werden.
Regelkreis
Wirkung
- Strukturqualität
- Prozessqualität
- Ergebnisqualität:
- Qualitätszirkel als Arbeitsprinzip
- Konsens in der Gruppe
- Veränderungen im Alltagshandeln
Qualitäts-Zirkel:

Prinzipien
- Gleichrangig
- Erfahrungsbezogen
- Fallrekonstruktiv
- Gestützt auf objektive Daten
- Kontinuierlich
- Themenzentriert
- Systematisch
- Zielbezogen
Mitglieder
Der QM-Zirkel besteht aus den Stations- und Abteilungsleitungen, den Praxis-Anleitern und Mentoren, den QM-Ärztinnen, der PDL und weiteren Mitarbeitern der Klinik.
Die QM-Beauftragte heißt Katharina Wettich-Hauser.
Der QM-Zirkel wird moderiert von Katharina Wettich-Hauser und Michaela Spitzer (Sozialarbeiterin der Klinik)
Die Mitglieder heißen in alphabetischer Reihenfolge:
- Boyne, Diana
- Denk, Katharina Dr.
- Deuerer, Gudrun
- Fischer, Sigrid
- Herm, Horst
- Jahnke, Kerstin
- Kaschube-Jaeck, Ilona
- Knobel, Joachim
- Nebenführ, Marion
- Ohl, Ramona
- Schaarschmidt, Andrea
- Scholz, Ina Dr.
- Sowards, Nancy
- Tittel, Monika
- Tölle, Diana
- Wilhelm, Eva
Regelmäßige Treffen
Der QM-Zirkel findet einmal monatlich statt. Er wird moderiert durch die QM-Beauftragte und die Sozialarbeiterin der Klinik. Die Einladung erfolgt per Outlook-Terminanfrage. Die Termine sind allen Mitgliedern vorher bereits bekannt. Die Moderatorin erstellt ein Protokoll, das allen Mitgliedern online zugeschickt wird.
Die Gestaltung des QM-Zirkels erfolgt interaktiv nach modernen didaktischen Methoden unter Verwendung aller zur Verfügung stehenden Medien und Hilfsmittel.
Besondere Bedeutung bei der Gestaltung der regelmäßigen Treffen kommt dabei der Kommunikation zu: die Moderatorin arbeitet mit lösungsorientierten Fragestellungen und nach festen Feedbackregeln, die auch die Mitglieder akzeptieren und einhalten.
Evaluation
Die Evaluation der QM-Zirkel-Treffen erfolgt jeweils zu Beginn der Treffen durch eine qualitative Abfrage der Mitglieder.
Alle Ergebnisse und Änderungen in den Abläufen werden zunächst in einer Pilotphase getestet. In einem erneuten Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht, die Ergebnisse neu diskutiert und ggf. angepasst und installiert.
Aktuelle Themen
- Einführung eines strukturierten Entlass- und Versorgungsmanagements
Gemeinsam mit der Sozialarbeiterin der Klinik, Michaela Spitzer, entwickelt der QM-Zirkel zurzeit ein strukturiertes Entlass- und Versorgungsmanagement für die stationären Patienten der Klinik auf der Basis des DNQP Expertenstandards Entlassmanagements und dem Versorgungsmanagement SGB V - Erweiterung der Aufgaben des Zentralen Patienten Managements der Klinik
Bisher waren die Aufgaben des zentralen Patientenmanagements beschränkt auf die Betten- und OP-Planung der stationären Patienten. Ziel dieses Projektes ist es, auch die ambulante Behandlungs- und OP-Planung umzusetzen. - Einführung von PKMS und PPR A4
Die Qualitäts-Beauftragte arbeitet bei der Einführung von PKMS und PPR A4 eng mit dem QM-Zirkel zusammen. Die Mitglieder sind alle geschult in der Anwendung der Software für PKMS und transportieren Erfahrungen und Rückmeldungen von den Stationen in den QM-Zirkel, wo sie diskutiert werden. Die QM-Beauftragte wiederum arbeitet mit in der Arbeitsgruppe PKMS und elektronische Pflegedokumentation des Klinikums.




