Prävention bei Kindern und Jugendlichen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und psychosomatischen gastrointestinalen Beschwerden: Eine integrative Betreuung
Ende 2005 wurde mit der Gastroambulanz eine Kooperation zwischen der Universitäts-Kinderklinik (Pädiatrische Gastroenterologie) und der Kinder- und Jugendpsychiatrie gestartet. Hintergrund ist, dass viele Eltern von Kindern und Jugendlichen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder psychosomatischen gastrointestinalen Beschwerden sich scheuen, eine kinder- und jugendpsychiatrische Beratung und Behandlung in Anspruch zu nehmen – diese emotionale Schwelle herabzusetzen ist Ziel dieses Kooperationsprojekts.
Einmal in der Woche besteht nach vorheriger Anmeldung durch die behandelnden Ärzte der Gastroambulanz der Kinderklinik das Angebot einer zusätzlichen ambulanten kinder- und jugendpsychiatrischen Untersuchung und Beratung. Diese Form der Liaisonarbeit stellt ein ergänzendes ambulantes Angebot der kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnostik und Beratung zum üblichen Konsildienst bei stationären Patienten dar. Sie ermöglicht eine zeitnahe, bedarfsangepasste und niederschwellige Intervention direkt vor Ort, wodurch eine Unterstützung im Umgang mit der chronischen Erkrankung bzw. den chronischen Beschwerden gegeben werden kann.
Ansprechpartnerin im ZPM:
Dr. Monika Enk, 56- 39630, Monika.Enk@med.uni-heidelberg.de




