Probanden gesucht
Wie kann die Emotionsregulierung bei Borderline-Patientinnen verbessert werden?
Die Klinik für Allgemeine Psychiatrie sucht für zwei Bildgebungsstudien 18- bis 45-jährige Frauen mit Borderline Persönlichkeitsstörung oder emotional instabiler Persönlichkeitsstörung. Es darf keine akute depressive Episode oder bestehende Alkohol- oder Drogenabhängigkeit vorliegen.
Studie 1: Effekte der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)
Untersucht wird, wie sich die gezielten Interventionen der DBT zur Verbesserung der Emotionsregulation auf Hirnregionen auswirken, die mit der Affektregulation in Zusammenhang stehen. Hierfür werden Borderline-Patientinnen gesucht, die bisher noch an keiner DBT-Skillsgruppe zur Verbesserung der Emotionsregulation teilgenommen haben. Nach einem Termin zur psychologischen Diagnostik finden zwei Untersuchungen mit funktioneller Magnetresonanztomographie (MRT) im Abstand von drei Monaten statt
(Aufwandsentschädigung: 100 €)
Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Ruth Schmitt, 06221-56 7468, ruth.schmitt@med.uni-heidelberg.de
Studie 2: Effekte von Hormonen
Untersucht wird die Wirkung des Bindungshormons Oxytocin auf die Wahrnehmung emotionaler Gesichtsausdrücke bei Borderline-Patientinnen. Nach einer umfangreichen psychologischen Diagnostik wird an einem zweiten Termin eine geringe Menge Oxytocin oder ein Placebo per Nasenspray verabreicht. Anschließend wird die Hirnaktivität der Patientinnen mittels Kernspintomographie gemessen, während diese emotional Gesichtsausdrücke betrachten (Aufwandsentschädigung: € 70,-).
Ansprechpartnerin: Dr. Katja Bertsch, 06221/56 36502, katja.bertsch@med.uni-heidelberg.de




