Systemische Forschung in Pädagogik, Sozialarbeit und Soziologie

Prof. Dr. rer. soc. Bruno Hildenbrand
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Soziologie
Arbeitsbereich Sozialisationstheorie/Mikrosoziologie
Carl-Zeiß-Straße 2/3
07743 Jena
Tel.: 03641-945550
Fax: 03641-945552
Sekretariat: Frau Evi Bunke (evi.bunke@uni-jena.de)
e-mail: bruno.hildenbrand@uni-jena.de
Arbeitsschwerpunkte |
- Sozialisationstheorie (v. a. Strukturen der sozialisatorischen Interaktion)
- Professionalisierungstheorie (v. a. im beraterischen und therapeutischen Handeln)
- Profession und Organisation
Forschungsprojekte |
- Identitätsbildung unter öffentlicher Sozialisation (Biographieverläufe junger Erwachsener, die in einer Pflegefamilie aufgewachsen sind). Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2001 - 2005
- Individuelle Ressourcen und professionelle Unterstützung bei der Bewältigung von Systemumbrüchen. Projekt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 580, gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch, an den Universitäten Halle und Jena, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2001, laufend
- Junge Paare in Südwestdeutschland, der Deutschschweiz und in Vorarlberg. Eigenprojekt des Ausbildungsinstituts für systemische Therapie und Beratung, Meilen/ZH.
- ESF-Teilprojekt EQUAL "Verbesserung berufsfördernder Integration mit IUK". Teil der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert 2005-2007.
In Planung
- Verfachlichung alltäglicher Lebenspraxis (DFG)
- Lebensweltliche Konstruktionen von Familie unter der Bedingung der Gleichgeschlechtlichkeit und der Insemination (Dr. Dorett Funcke)
Forschungsmethoden |
Am Arbeitsbereich Sozialisationstheorie/Mikrosoziologie steht die Weiterentwicklung fallrekonstruktiver Verfahren im Vordergrund.
Literatur
- Bruno Hildenbrand, Fallrekonstruktive Familienforschung, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005 (2. Auflage)
- Rosemarie Welter-Enderlin, Bruno Hildenbrand, Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände
- Bruno Hildenbrand, Einführung in die Genogrammarbeit, Heidelberg: Carl-Auer-Verlag 2005 (2. Auflage 2007)
- Weitere Literaturhinweise auf der Website von Bruno Hildenbrand, www.soziologie.uni-jena.de
Möglichkeit zur Promotion |
An der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena besteht die Möglichkeit, einen Doktortitel (Dr. phil.) zu erwerben. Eine Betreuung im Arbeitsbereich Sozialisationstheorie/Mikrosoziologie ist möglich, wenn das Thema der Dissertation an die Themen des Arbeitsbereichs sowie an die dort üblicherweise eingesetzten Forschungsverfahren anschlussfähig ist.
Interessierte werden eingeladen, an der Werkstatt Klinische Soziologie des Arbeitsbereichs teilzunehmen und dort (nach Absprache) eigenes Material vorzustellen. Information: www.dt-workspace.de
Magister- und Doktorarbeiten der letzten drei Jahre |
Magisterarbeiten (Auswahl):
- Venelina Karadzhova, Längsschnittanalyse des Sprachgebrauchs in Jugendamtakten – Ostdeutsche Jugendämter im Transformationsprozess (laufend)
- Diana Karadzhova, Familienkonstruktionen in Fernsehwerbespots (laufend)
- Andrea Hilbrecht, Der Einfluss von Pendelinteraktionen auf die familiale Sozialisation (laufend)
- Julia-Katharina Sanmann-Schöne, „Aber anscheinend habe ich auch was richtig gemacht.“ Trennungsväter und Vaterrolle (laufend)
- Julia Stamm, Kommune im 21. Jahrhundert – Auf der Suche nach Gemeinschaft. Eine Fallstudie (laufend)
- Kristin Lemmrich, Die lebensweltliche Erfahrung und biografische Entwicklung des Kindes bei psychischer Krankheit der Mutter – Ein Fallbeispiel (abgeschlossen)
Dissertationen (Auswahl):
- Claudia Möhring, Der Übergang von der Einzel- zur Paartherapie bei stationärem Aufenthalt (abgeschlossen)
- Anja Elstner, Übergänge im Alltag therapeutischer Einrichtungen. Zum „Zwischen“ unterschiedlicher Handlungslogiken als Raum therapeutischer Rehabilitation (laufend)
- Christiane Sachse, Herrschaftsstrukturen und professionelles Handeln in suchttherapeutischen Einrichtungen – eine vergleichende Fallstudie (Arbeitstitel) (laufend)
- Andreas Lampert, Professionelles Handeln in der sozialen Arbeit mit chronisch mehrfachbeeinträchtigt Abhängigkeitskranken (laufend)




