Medizinische Psychologie


Projekt Nierentransplantation und Lebendspende


 

Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Jochen Schweitzer-Rothers

 

PD Dr. Dipl.-Psych. Tewes Wischmann

 

Tel.: 06221/56-8137

 

Die Online-Umfrage zur Organspendebereitschaft wird zur Zeit ausgewertet

 


Die medizinpsychologische Betreuung:

Durch eine Organtransplantation kann das Leben von Patienten mit terminalem Organversagen gerettet oder verlängert und ihr Leiden erheblich gelindert werden. Während der Wartezeit auf eine Transplantation und auch nach dem Eingriff erfahren Patienten und ihre Angehörigen besondere seelische Belastungen. Hier kann fachkundige psychologische Unterstützung hilfreich sein. Ein Heidelberger Qualitätsmerkmal ist das medizinpsychologische Betreuungsangebot für Patienten und Angehörige zur Bewältigung psychischer Herausforderungen einer Transplantation. Im Institut für Medizinische Psychologie wurde daher seit 1996 das Projekt Nierentransplantation und Lebendspende entwickelt. Das daraus entstandene Beratungsangebot steht Nierenkranken und ihren Angehörigen vor und nach einer Nierentransplantation und Lebendspende zur Verfügung. Seit 2003 betreuen wir außerdem Patienten und Angehörige bei Leberlebendspende. Zu den vielfältigen Herausforderungen, mit denen sich Patienten und Angehörige im Verlauf der Transplantation beschäftigen, gehören insbesondere:

  • der Entscheidung für oder gegen die Transplantation / Lebendspende;
  • der Einstellung auf die Operation;
  • Gewöhnung an ein neues, anfänglich noch „fremdes“ Organ und an die dauerhafte Einnahme von Immunsuppressiva und anderen nötigen Medikamenten;
  • Bewältigung depressiver oder ängstlicher Stimmungslagen

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