Medizinische Psychologie


SYMPA-Projektziele


 

Im Rahmen des SYMPA-Projektes wird in drei psychiatrischen Fachkrankenhäusern eine umfassende systemisch-familienorientierte Behandlung psychiatrischer Patienten als Standardangebot etabliert und in einer kontrollierten Programmevaluation evaluiert. Dabei soll untersucht werden,

  • wie systemische Gesprächs- und Verhandlungskulturen unkompliziert, zeitökonomisch, und kooperationserleichternd in den klinischen Alltagsprozeduren verankert werden können (die Organisationsentwicklungs-Perspektive)
  • wie sich als Outcome die Qualität der Versorgung für Patienten und Angehörige sowie die Qualität der Arbeitssituation der Mitarbeiter dabei verändern (die Evaluations-Perspektive)

Kernstück des Projektes ist eine doppelte gleichzeitige Intervention in den beteiligten Krankenhäusern:

  • eine Veränderung der Behandlungs-Routinen im Sinne des systemisch-familienpsychiatrischen Ansatzes
  • ein Training aller Stationsmitarbeiter incl. insbesondere der Pflege in systemischem Krankheitsverständnis und systemischer Gesprächsführung

Von dem Projekt ist als Nutzen zu erwarten:

  • Für die Psychiatrie-Praxis: Eine Verbesserung der Ergebnisqualität psychiatrischer Behandlungen für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter. 
  • Für die psychiatrisch-psychotherapeutische Forschung: Beleg einer breiten Systemwirksamkeit des systemisch-familienpsychiatrischen Ansatzes - in unterschiedlichen Krankenhäusern, für unterschiedliche akutpsychiatrische Symptome, für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter

 

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