Sektion Medizinische Organisationspsychologie
Die Sektion "Medizinische Organisationspsychologie" ist Teil des Instituts für Medizinische Psychologie und zugleich dem Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätklinikums Heidelberg direkt zugeordnet. Sie befasst sich
- mit psychologischen Aspekten der Gestaltung und Veränderung medizinischer Organisationen
- mit der Arbeits- und Gesundheitssituation von MitarbeiterInnen in medizinischen Organisation
- mit der Entwicklung, Prozessforschung und Evaluation von Methoden der systemischen Therapie und Organisationsberatung.
Die Sektion ist forscherisch tätig in der praxisnahen Grundlagenforschung und in lokalen Handlungsforschungsprojekten. Sie ist ferner tätig in der Beratung von Führungskräften, Stationsteams, Forschungs- Technik- und Verwaltungsbereichen im Universitätsklinikum Heidelberg.
Übergeordnete Perspektive für Forschung und Beratung bildet der systemische Ansatz (von Schlippe & Schweitzer, 2003). Diesen verknüpfen wir mit sozialwissenschaftlichen, gesundheitswissenschaftlichen, psychologischen und kulturwissenschaftlichen Theorieansätzen und Forschungsmethoden.
Kernthemen der Sektion in Forschung und Beratung:
- Organisationskultur und Mitarbeitermotivation – speziell in Zeiten von Mittelrückgang, vermehrtem Wettbewerb und Beschleunigung
- Kooperationsförderung und Konfliktprävention in Umbruchphasen
- Netzwerke, Fusionen, Joint Ventures: psychologische Aspekte ihres Gelingens
- Unternehmensberatung im Gesundheitswesen: Erfolgsvoraussetzungen, Wirkungen und Nebenwirkungen
- Nachhaltige Integration psychosozialer Kompetenz in medizinischen Organisationen
- Gesundheitsförderung als Organisationsaufgabe
- Zeitkultur im Krankenhaus: Beschleunigung bewältigen
Aktuelle Drittmittelprojekte der Sektion werden u.a. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Sonderforschungsbereich „Ritualdynamik“), der Volkswagenstiftung, der Bundesärztekammer und der Heidehofstiftung unterstützt.
Folien zur Ringvorlesung "Einführung in die Systemische Therapie und Beratung"
01 It´s hard to kiss a system - von der Systemtheorie zur Systemischen Therapie




