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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Teddybär-Krankenhaus nimmt Kindern die Angst vorm Arzt
25.06.2007

Heidelberger Teddy-Docs behandeln vom 2. bis 4. Juli „kranke“ Stofftiere auf dem Uniplatz

Bereits 650 Plüsch-Patienten haben sich im 8. Heidelberger Teddybär-Krankenhaus Termine geben lassen. Vom 2. bis 4. Juli 2007 können Kinder ihre kranken Stofftiere und Puppen von Heidelberger Medizinstudenten auf dem Universitätsplatz behandeln lassen. Die Sprechstunden sind Montag bis Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und Dienstag zusätzlich von 13 bis 16 Uhr. Ziel des Projekts ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Krankenhausaufenthalt zu nehmen.

 

Teddy-Krankenhaus mit Behandlungszimmer, Operationssaal,

Apotheke und Krankenwagen

 

Die Organisatoren der Veranstaltung, Medizinstudenten der Universität Heidelberg, ehrenamtlich tätig in der bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland)-Austausch-Gruppe und der European Medical Students’ Association (EMSA), haben Kindergartengruppen aus Heidelberg und Umgebung eingeladen. Auch unabhängig von einer Kindergartengruppe können Eltern mit ihren Kindern das Teddybär-Krankenhaus besuchen.

 

Im bunt geschmückten Sanitätszelt behandeln die Teddy-Docs die Plüsch-Patienten in einem großen Behandlungsraum. Auch ein Operationssaal, eine Apotheke und ein Wartezimmer stehen bereit. Außerdem können die Kinder einen Krankenwagen des Roten Kreuzes erkunden.

 

Im Wartezimmer wird den Kindern mit Malbüchern und Bastelsachen ein erster Einblick in das Innere des menschlichen Körpers vermittelt. Danach geht es ins Behandlungszimmer, wo die Teddy-Docs die Krankengeschichte von den „Eltern" der Stofftiere erfragen. Anschließend werden die Teddys untersucht und behandelt. Dies beschränkt sich auf nicht invasive Maßnahmen wie Abhören, Abtasten und Verbände anlegen.

 

Je nach Diagnose kommen die kleinen Patienten zum Röntgen oder auch in den Operationssaal. Mit dem passenden Rezept können die „Eltern" in die Apotheke, wo sie - statt echter Medizin - mindestens ebenso wirksame Gummibärchen und Bonbons erhalten.

 

Arztbesuch spielerisch näher bringen

 

Die Heidelberger Studenten wollen den Kindern die ungewohnte Situation beim Arzt oder im Krankenhaus spielerisch näher bringen. Die Kleinen werden groß und tragen nun die Verantwortung für ihre „Kinder“. Eine neue Situation, der sie mit viel Neugier und Eifer begegnen. Im Vorfeld erarbeiten die Kinder im Kindergarten das Thema "Krankheit" und besprechen die Krankheitsgeschichten der Plüschtiere. Auch die Medizinstudenten bereiten sich auf ihre Rolle als "Ärzte" vor. Erfahrene Teddy-Docs berichten den jüngeren, wie die Kinder in bestimmten Situationen reagieren und welche Fragen sie häufig stellen.

 

Teddybär-Krankenhäuser gibt es inzwischen europaweit

 

Die Idee des Teddybär-Krankenhauses stammt ursprünglich aus Skandinavien. In Heidelberg wird das Projekt seit sieben Jahren mit großem Erfolg durchgeführt. Das Teddybär-Krankenhaus ist über die Landesgrenzen hinaus beliebt: Inzwischen können Kinder in ganz Europa ihre Plüschtiere von Teddy-Docs behandeln lassen.

 

Ansprechpartner für Journalisten während der Veranstaltung:

Karl Hillger

Deutsches Rotes Kreuz

Tel.: 0173 / 3201465

 

Im Vorfeld der Veranstaltung:

Teresa Lukoschek

Vorsitzende EMSA Heidelberg

European Medical Students' Association

Tel.: 06221 / 16 60 90

E-Mail: tessi_lukoschek@gmx.de

 

 

 

Bei Rückfragen von Journalisten:

Dr. Annette Tuffs

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 672

69120 Heidelberg

Tel.:      06221 / 56 45 36

Fax:     06221 / 56 45 44

E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

 

 

Julia Barth

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg

und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg

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