Die Station Siebeck
Die Station Siebeck ist eine internistisch-psychosomatische Station der Medizinischen Universitätsklinik am Standort Neuenheim mit den Schwerpunkten Kardiologie und Pneumologie. [Wegweiser]
Wer kommt zur Behandlung?
Wir behandeln auf unserer Station 18-20 Patienten mit internistischen Erkrankungen vor allem aus den Gebieten der Kardiologie und Pneumologie und/oder psychosomatischen Erkrankungen.
Neben Patienten mit einer Pulmonalen Hypertonie, Lungenembolie, einem Herzinfarkt, Herz-Rhythmusstörungen oder/und dem Metabolischen Syndrom kommen zu uns Patienten mit eher unklaren körperlichen Beschwerden. Dies sind z.B. Herzrasen, innere Unruhe, allgemeine Schwäche oder andere psychosomatische Aspekte wie Ängste oder Depression.
Wie arbeiten wir?
Unter dem Aspekt des bio-psycho-sozialen Modelles berücksichtigen wir neben der internistischen Behandlung kardiologischer und pneumologischer Krankheitsbilder auch mögliche Begleiterkrankungen wie beispielsweise Angst und Depression. Häufig finden sich auch Somatisierungsstörungen. Unter den optimalen diagnostischen Bedingungen unserer Station können seelische und körperliche Beschwerden simultan abgeklärt werden. Dabei legen wir Wert auf eine individuell abgestimmte Diagnostik und sich daraus ergebende internistische und/oder psychosomatische Therapiekonzepte, je nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten. Das Team unserer Station ist auf ärztlicher und pflegerischer Seite im Umgang und der Therapie sowohl internistischer Erkrankungen, als auch psychosomatischer Erkrankungen/Begleiterkrankungen geschult. Die Station wird zum einen von einem allgemeininternistisch-psychosomatischen Oberarzt und zum anderen von einem internistisch-kardiologisch-pneumonologischen Oberarzt betreut. Ergänzt wird das Team durch Psychologen, Krankengymnasten und eine Sozialarbeiterin.
Welche Therapien gibt es bei uns?
Das Setting unserer Station, mit zum einen internistisch orientiertem Zweig zur Diagnostik und Therapie internistischer Krankheitsbilder und dazu ergänzend das Angebot psychosomatisch orientierter Verfahren, wie Gruppengespräche, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Kunsttherapie und Feldenkrais, macht die Verknüpfung des internistischen und psychosomatischen Anspruches möglich. Partner und/oder Familie können in die Therapie des Patienten beispielsweise durch Paar-/Familiengespräche eingebunden werden. Auch psychotherapeutische Einzelgespräche sowie die Hilfestellung bei sozialen Fragen zu Arbeitsplatz, Wohnungssitation, Alltag oder die Beantragung einer Anschlussheilbehandlung/Rehabilitation sind auf unserer Station möglich.




