Allgemeine Psychiatrie

Translationale psychiatrische Therapieforschung




TPT


Leitung:
 PD Dr. med. Knut Schnell

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

PD Dr. med. Knut Schnell, Dipl. Biol. Mike Schmitgen, Dipl. Psych. Kirsten Guba, Dipl. Psych. Charlotte Hentze, cand. Psych. Melanie Schmitt, Dr. med. Margarete Mattern, Dr. med. Benjamin Grieb

Mit der Arbeitsgruppe assoziiert: Dipl. Psych. Dipl. Inf. Stephan Walther, Dr. med. Sarah Rückl, Dipl. Psych. Miriam Stein

Ziel der translationalen psychiatrischen Therapieforschung ist es, neue Wirkmechanismen und Ziele für die Therapie psychischer Störungen aus neurobiologischen Modellen abzuleiten. Grundlage hierfür ist die  gleichzeitige Erforschung der neurobiologischen Grundlagen der Entstehung psychischer Symptome einerseits und der neurobiologischen Wirkmechanismenbereits existierender Therapieverfahren andererseits.Unsere Arbeitsgruppe konzentriertsich hierbei auf zwei verschiedene Themengebiete.

Im Forschungsgebiet der sensomotorischen Integration bei schizophrenen Psychosen untersuchen wir, inwiefern die Entstehung schizophrener Wahrnehmungsstörungen und Störungen der Handlungsplanung mit der Störung des Abgleichs eigener Bewegungen und der daraus entstehenden Reize zusammenhängt. Hierzu wird – z.B. mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie und der Magnetenzephalographie – untersucht, welche Systeme des Gehirns am Abgleich eigener motorischer Aktionen mit sensorischen Eindrücken beteiligt sind. Hierbei ist besonders von Interesse, wie die Kopplung verschiedener Hirnregionen bei der Schizophrenie gestört ist.Auf der Basis unserer bereits abgeschlossenen Untersuchungen entwickeln wir z. Zeit ein neues sensomotorisches Training für Patienten mit schizophrenen Psychosen.
Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse beginnen wir derzeit zudem in Kooperation mit mit der Untersuchung der molekularen Grundlagen dieses motorisch-sensorischen Abgleichs, d.h. Welche Rolle bestimmte Neurotransmitter und –modulatoren bei diesem Abgleich auf zellulärer Ebene haben.

Unsere Kooperationspartner hierbei sind u.a.: 

Prof. Thomas Kuner, Heidelberg
PD Dr. Andre Rupp, Heidelberg
Prof. Thomas Fuchs, Heidelberg


In Forschungsbereich der Psychotherapieder Depressiongeht es darum, herauszufinden, in welcher Weise erwiesenermaßen effektive Psychotherapiemethoden die Hirnfunktion beeinflussen.
Dabei ist insbesonderevon Interesse, ob Lernprozesseim Bereich der Interaktion mit anderen Menschen, die sich während der Psychotherapie ergeben, tatsächlich mit einer veränderten Funktionsweise der Netzwerke sozialer Kognition verbunden sind. Ziel ist es, durch die Identifikation der neuronalen Wirkmechanismen psychotherapeutische und medikamentöse Interventionen besser in Einklang zu bringen sowie neue Behandlungswege zu finden. Die Arbeitsgruppe untersucht hierzu z. Zeit einerseits die Grundlagen sozialer Kognitionen bei verschiedenen psychischen Erkrankungen und beschäftigt andererseits mit der Koordination einer multizentrischen funktionellen MRT-Studie zur Veränderung von Hirnfunktionen bei der Behandlung der chronischen Depression mit Hilfe der CBASP-Therapie (Kognitiv Behaviorales Analysesystem der Psychotherapie). 

Unsere Kooperationspartner hierbei sind u.a.: 

PD Dr. Elisabeth Schramm, Freiburg
Prof. James P McCullough, Richmond, Virginia
Prof. Henrik Walter, Berlin
Dr. Dieter Schoepf, Bonn


 

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