Die Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie stellt sich vor

Vision

Die Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie befasst sich in stark klinisch ausgerichteter Weise mit allen Fragen der Arzneimittel-Therapiesicherheit beim Menschen. Besondere Beachtung finden Methoden zur Individualisierung von Arzneimittel-Therapien auf die spezifischen Bedürfnisse des Einzelpatienten und Maßnahmen zur Erhöhung der Effectiveness von Therapien. Die Graphik illustriert wichtige Ebenen der Arzneimittel-Anwendung und -Sicherheit, die über Therapieerfolg und Therapieversagen mitentscheiden.

 

 

Diese inhaltliche Ausrichtung erscheint zwingend, da einerseits Arzneimittel zu den wichtigsten Modulatoren des Therapieerfolgs gehören und einen großen Anteil der Gesamtkosten des Gesundheitsbudgets ausmachen, andererseits das Wissen für die Arzneimittel-Anwender fast unüberblickbar groß geworden ist und entsprechend lückenhaft und zufällig in die Verordnungspraxis einfließt. Der Umfang des verfügbaren Arzneimittelsortimentes und die Größe des betreuten Universitätsklinikums in Heidelberg verlangen nach neuen Lösungen bei der Umsetzung dieser Ziele. Außer klassischen Studien zur Wissensvermehrung in-vitro und in-vivo werden deshalb elektronische Techniken des Wissenstransfers (z.B. wissensbasierte Systeme, Immediate-Feedback-Strategien zur Früherkennung von Risikosituationen) in der abteilungseigenen medizinischen Informationstechnologiegruppe entwickelt und den Ärzten zur Verfügung gestellt. Überdies werden auch große Datenbanken und pharmakoepidemiologische Ansätze verwendet, um neue Zusammenhänge zu entdecken.

 

Des Weiteren ist die Abteilung Mitglied im FIM (First in Man) Heidelberg, einem multidisziplinären Heidelberger Forschungsverbund hoch spezialisierter Partner der Medizinischen Fakultät, des Universitätsklinikums und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg.
FIM Heidelberg bringt translationale Forschungsprojekte effizient in die Klinik und bietet hierfür einen umfassenden Vollservice für die Durchführung von Erstanwendungen (First in Man) und Proof-of-Principle-Studien mit innovativen Arzneimitteln unter höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards.
FIM Heidelberg ist spezialisiert auf die Planung, Durchführung und Auswertung von frühen, klinischen Studien mit hämatologischem, onkologischem, rheumatologischem oder immunologischem Schwerpunkt.



Tätigkeitsschwerpunkte

Die Schwerpunkte der Abteilung sind deshalb

  • Arzneimittelwechselwirkungen (insbesondere auf Ebene CYP und ABC-Transporter) Techniken zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit
  • First-in-Human (Erstanwendungs-) Studien mit kleinen (small molecules) und biologischen Substanzen (biologicals)
  • Einfluss von Risikofaktoren und Polymorphismen auf Gefäßpharmakologie und endotheliale Dysfunktion
  • Entwicklung elektronischer Hilfsmittel zur klinisch-pharmakologischen Unterstützung von Arzneimitteltherapien

 

 

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