Zahlen und Fakten
Das KKS Heidelberg hat sich in den letzten Jahren konsequent zu einem verlässlichen Dienstleister in der – nicht nur akademisch geprägten – klinischen Forschung weiterentwickelt. Trotz Wegfalls der bis 2005 gezahlten Strukturförderung des BMBF konnten Mitarbeiter- und Leistungszahlen des KKS Heidelberg kontinuierlich über die folgenden Jahre weiter gesteigert werden. Durch den Zuwachs an kompetenten Mitarbeitern und das Halten der bisherigen mit ihrer Expertise konnten mittlerweile alle Funktionsbereiche mit mehreren Personen besetzt und inhaltlich abgesichert werden. Auftraggeber haben damit die Sicherheit, dass alle vom KKS zugesagten studienbezogenen Tätigkeiten und Aufgaben zeitgerecht und kompetent wahrgenommen werden können.
Personalentwicklung: (Anzahl Mitarbeiter)

Betreute Studienprojekte: (Anzahl pro Jahr)
Die Anzahl der vom KKS inhaltlich betreuten Studien steigen kontinuierlich an, zudem haben sich Art und Umfang der übernommenen Aufgaben ausgeweitet. Dies ist nicht zuletzt durch die strengeren regulativen Vorgaben bedingt, um deren Umsetzung wir uns kümmern. Auch Studien mit Medizinprodukten sind im KKS bereits gut vertreten (10). Für diese gelten seit März 2010 verschärfte gesetzliche Anforderungen, wodurch der Unterstützungsbedarf weiter gestiegen ist.
Betreute Studienprojekte, rechtlicher Rahmen 2010: (Anzahl)

Der kontinuierliche Ausbau der durch das KKS eingeworbenen Drittmittel und die fortwährende Unterstützung der Fakultät und durch Overhead sichert die finanzielle Basis für engagierte Projektarbeit und kostenfreie Dienstleistungen. In 2010 wurden bereits über 70% des Budget selbst aus Drittmitteln eingeworben.
Sponsorverantwortung in den betreuten Studien:
Gut 2/3 der vom KKS betreuten Studien sind aus der Akademia heraus geplant und verantwortet (Invesitgator Initiated Trials; IIT). Aber auch von diesen wissenschaftsgetriebenen Studien wird ein relevanter Anteil durch die Industrie unterstützt, zum Teil eben weil das KKS eingebunden ist. Diese Zahlen zeigen einerseits, dass das KKS seinem ursprünglichen Auftrag treu bleibt, vorrangig die akademische Forschung zu unterstützen, andererseits aber auch die Qualität der Arbeit seitens der Industrie anerkannt wird.
Die Beratungsanfragen und der Ausbau des Fortbildungsangebotes des KKS stärken das Know-How zu klinischen Studien am universitären Standort Heidelberg und auch überregional. Die Beratungen werden in der Regel kostenfrei erbracht.
Beratungsanfragen: (Anzahl pro Jahr)
Fortbildungsangebote: (Anzahl pro Jahr)
Anmerkung: Die besonders hohe Teilnehmerzahl im Jahr 2004 ergab sich durch ein Tagungsangebot zur 12. AMG Novelle mit fast 200 Teilnehmern.
In den vergangenen Jahren hat die Fakultät dem KKS weitergehende Aufgaben anvertraut, z.B. die Übernahme der Meldeverpflichtungen zur Arzneimittelsicherheit sowie die Überwachung der Erfüllung der Sponsoraufgaben nach AMG und seit 2010 auch MPG durch Pflichtberatung und Audits. Langfristig damit verbunden ist der Auftrag an das KKS, den Standort Heidelberg für die qualitativ hochwertige klinische Forschung weiter zu entwickeln. Als Dienstleister sowohl für die kommerzielle Forschung als auch wissenschaftlich tätige Kliniker und als Non-Profit-Organisation nutzt das KKS Heidelberg seine erwirtschafteten Mittel vollständig für die Erfüllung der (Studien-) Aufgaben. Ein Überschuss aus den Vorjahren ist für projektbezogene Tätigkeiten in IITs jeweils im Folgejahr verplant, wird also in den Standort und die akademische Forschung reinvestiert.






