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Chirurgische Therapie der Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche)
Die chirurgische Therapie der Herzinsuffizienz ist eine der Schwerpunkte der Heidelberger Klinik. In enger Zusammenarbeit mit der kardiologischen Klinik, insbesondere mit den kardiologischen Spezialisten für Herzinsuffizienztherapie, kann für jeden einzelnen Patienten ein passendes Therapiekonzept entwickelt werden.
Gerade die Erfolge der medikamentösen Behandlung von Herzerkrankungen haben dazu geführt, dass immer mehr Patienten mit ihrer Erkrankung leben können und auch immer mehr ein Stadium erreichen, in dem durch eine konservative Behandlung keine entscheidende Verbesserung der Lebensqualität mehr erzielt werden kann.
Eine Herzinsuffizienz liegt dann vor, wenn die Pumpleistung des Herzens nicht mehr ausreicht, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Je nach Schweregrad kommt es zu einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bis hin zur Bettlägerigkeit.
Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzerkrankung mit bereits erlittenem Herzinfarkt. Auf Grund der Narbenbildung im Herzmuskel kommt es zu einer verminderten Pumpleistung bzw. zu einer ischämischen Kardiomyopathie. Weitere Ursachen sind Erkrankungen der Herzklappen im Endstadium und die sogenannte dilatative Kardiomyopathie.
In den Industrieländern sind kardiovaskuläre Erkrankungen die häufigsten Todesursachen in der Bevölkerung. Nach den Angaben des statistischen Bundesamtes versterben in Deutschland jährlich über zweihunderttausend Patienten an chronisch ischämischer Herzkrankheit, akutem Herzinfarkt und an einer Herzinsuffizienz.
Betrachtet man die Überlebensraten der Herzinsuffizienz im Vergleich zu den Überlebensraten der Krebserkrankungen, so scheint die Herzmuskelschwäche eine deutlich schlechtere Prognose zu haben.
Nur das Lungenkarzinom hat eine schlechtere Prognose.
Außer der Schwere der Erkrankung ist auch die Häufigkeit ihres Auftretens von entscheidender Bedeutung. Pro eintausend Einwohner werden je nach Altersgruppe jedes Jahr zwischen 5 und 65 neue Erkrankungen diagnostiziert. Insgesamt leben in Deutschland etwa 400.000 Menschen mit der Diagnose Herzinsuffizienz.
Diese Zahl nimmt stetig zu.
Die Palette der Behandlungsmöglichkeiten ist vielfältig. Zunächst werden alle konservativen, medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Dazu gehört eine engmaschige Kontrolle durch den Hausarzt und dem Kardiologen. Bei weiterer Zunahme der Beschwerden oder konservativ nicht mehr beherrschbarer Herzmuskelschwäche wird in der Heidelberger Klinik ein interdisziplinäres Behandlungskonzept erstellt. Die Möglichkeiten einer herzchirurgischen Therapie hängen dabei vom Zustand des Patienten und der Grunderkrankung die zu der Herzschwäche führte ab.
Letztendlich ruht die Therapie der Herzinsuffizienz im Endstadium auf drei Säulen:
Konventionelle Herzchirurgie bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz | ||










