Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Jahr im Klinikum

  • Januar

    Beim Neujahrsempfang (Bild) blickt der Klinikumsvorstand auf ein erfolgreiches Jahr zurück: die neue Tochter Thoraxklinik komplettiert das Fächerspektrum. | Erkältungsviren infizieren Mitte Januar 19 schwerkranke Patienten in der Medizinischen Klinik, drei davon sterben. Die Ausbreitung der RSV-Erreger wird aber gestoppt und ihr Verbreitungsweg untersucht. | Die Chirurgische Klinik wird am 25. Januar zum Referenzzentrum für Minimal Invasive Chirurgie ernannt. Zusammen mit ihr werden zwei weitere Kliniken zertifiziert.

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  • Februar

    Vor 25 Jahren wurde Anfang Februar ein Kreißsaal der Frauenklinik in eine Intensivstation für Früh- und Neugeborene umgewandelt – heute die drittgrößte Einrichtung dieser Art in Deutschland. | Apropos Neugeborene: Das Klinikum hat seit 24. Februar eine neue Tochter. Die technology transfer heidelberg GmbH vermarktet Erfindungen und Forschungsergebnisse, damit Ideen schneller zu Produkten und Verfahren entwickelt werden. | Am seltenen 29. Februar macht sich das Klinikum für eine optimale Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen stark (Bild).

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  • März


    Die Klaus Tschira Stiftung unterstützt am 2. März ein Forschungsprojekt der Nuklearmedizin mit 430.000 Euro. Mit radioaktiven Wirkstoffen können Eiweiße von Tumoren markiert und bestrahlt werden, gesundes Gewebe wird dabei geschont (Bild). | Die Tarifverhandlungen stocken und müssen auf Mitte April vertragt werden. | Niemand behandelt mehr Krebs und Entzündungen an der Bauchspeicheldrüse als das Europäische Pankreaszentrum: 600 Eingriffe jährlich. Am 30. März ist es daher zum Exzellenzzentrum ernannt worden.

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  • April

    In Heidelberg wird eine Nervenverbindung zwischen zwei Hirnarealen entdeckt, die vermutlich räumliche Eindrücke möglich macht. | Das Universitätsklinikum ist europaweit führend in klinischen Studien bei Hirntumoren. Das zeigt die neue Rangliste der Europäischen Organisation für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen (EORTC) aus Brüssel. | Im April startet ein Internet-Portal, das sich an Jugendliche ab 15 Jahren richtet und Fragen zu Essstörungen beantwortet: www.proyouth.eu (Screenshot).

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  • Mai

    Das Pathologische Institut zieht am 21. Mai in einen Neubau (Bild). Das größte Institut seiner Art in Deutschland ist führend in der Gewebediagnostik und verfolgt zukunftsweisende Forschungsansätze, vor allem etwa bei Leberkrebs. | Technik, die mitdenkt und die Chirurgen bei Operationen unterstützt, wird an der Chirurgischen Klinik in einem Sonderforschungsbereich entwickelt - zehn Milllionen Euro stellt die DFG dafür bereit. | Das Universitätsklinikum bekommt endlich wieder einen neuen "Chef": Prof. Guido Adler aus Mainz wird an die Spitze des Klinikums berufen.

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  • Juni

    Am 11. Juni öffnet die deutschlandweit erste Wachstation, die ausschließlich Patienten mit fortgeschrittener Herzschwäche beherbergt. Die schwer herzkranken Patienten können in der „Advanced Heart Failure Unit“ (AHFU) nun intensiver betreut werden als bisher. | Wer auf professionellem Niveau Sport betreibt, kann größere Schmerzen ertragen, als jemand, der nicht sportlich aktiv ist (Bild). Individuell angepasstes Ausdauer- und Krafttraining ist zudem besonders wirksam bei Fibromyalgie.| Eine Olympiamedaillengewinnerin und Schwimmweltmeisterin leitet die neue sportpsychiatrische Sprechstunde für Leistungssportler am Universitätsklinikum.

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  • Juli

    In Heidelberg wird der erste Lehrstuhl für Gefäßchirurgie eingerichtet - 50 Jahre, nachdem hier am Neckar die Gefäßchirugie als eigenständiges Fach etabliert wurde. | Erstmals in Deutschland liefert eine Heidelberger Studie Gründe, warum Schüler dem Unterricht fern bleiben - Mobbing ist einer davon. | Die weltweit größte Studie in der Transplantationsmedizin wird 30 Jahre alt: die Daten von mehr als 500.000 Transplantationen in rund 500 Kliniken wurden 1982 in Heidelberg gesammelt und ausgewertet (Bild).

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  • August

    Heidelberger Forscher haben einen neuen Wirkstoff gegen nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen entdeckt. Er kommt natürlich in der Leber vor. | In einem Wissenschafts-Comic eines internationalen Forscher-Netzwerks sind zwei Parasitologen des Klinikums verewigt. Thema: Die Bekämpfung der Malaria. | Schwangere Frauen sind besonders anfällig gegenüber dieser Krankheit Malaria. Ein neuer Impfstoff könnte sie schützen und wird nun in Heidelberg und Frankreich getestet.

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  • September

    Das Institut für Humangenetik besteht seit fünfzig Jahren - das größte im Land mit über 100 Mitarbeitern. Hier ist die gesamte Breite des Fachs vertreten – von der Chromosomen-, Zyto- und Gendiagnostik bis hin zur genetischen Beratung (Bild). | Ebenfalls 50 Jahre alt wird das Institut für Public Health: Unter dem Namen "Tropenhygiene und öffentliches Gesundheitswesen" wurde es als „Gesundheitssparte“ des Südasieninstituts der Universität gegründet. 1995 kam die Abteilung an das Universitätsklinikum.

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  • Oktober

    Am 29. Oktober geht die Gantry offiziell in Betrieb; das weltweit größte Medizinprodukt vervollständigt die Bestrahlungsmethoden des Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums um eine 360-Grad-Variante. Bundesforschungsministerin Schavan und ihre baden-württembergische Amtskollegin Bauer drücken gemeinsam auf den Startknopf (Bild). | Im November feiert die Kopfklinik ihren 25. Geburtstag. Sie war die erste Klinik, die im neuen Unicampus Neuenheimer Feld gebaut wurde. | Kaufmännische Direktorin Irmtraut Gürkan feiert ihren 60. Geburtstag.

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  • November

    Wie kommt es zum «Jo-Jo-Effekt»? Heidelberger Forscher untersuchen den Einfluss des Belohnungssystems auf den Diäterfolg. | Im Rechtsmedizinischen Institut wird am 21.11. die erste Gewaltambulanz des Landes eröffnet. Zehn Rechtsmediziner untersuchen dort Opfer und Täter von Gewalttaten und sichern Spuren für die spätere Strafverfolgung; vier von fünf Untersuchungen finden allerdings "vor Ort" am Tatort, in Krankenhäusern und Arrestzellen statt (Bild). | Am 27.11. schließen die Pharmafirma Roche und das NCT ein Abkommen zu personalisierter Medizin. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sollen so stärker verzahnt werden, damit Patienten schneller von den innovationen profitieren.

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  • Dezember

    Am 1. Dezember feiert die Heidelberger Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschule ihren 125. Geburtstag. | Kann eine Operation an Magen und Dünndarm die Zuckerkrankheit heilen? Eine Studie untersucht dies, die Manfred-Lautenschläger-Stiftung unterstützt sie. | Die Heidelberger „Teddy-Docs“ flicken mit professionellem OP-Besteck die kaputten Teddys der Besucher der Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik (Bild). | Der stellvertretende kaufmännische Direktor Hermann Funk geht nach 37 Jahren Uniklinik in den Ruhestand.

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12x2012

366 Tage lang rund um die Uhr wird und wurde in diesem Jahr im Klinikum gearbeitet. Hier finden Sie einen kleinen Jahresrückblick anhand ausgewählter Pressemitteilungen.

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