Die Herztransplantationsgruppe ist ein offenes Angebot für Patienten und deren Angehörige, die sich mit einer Herztransplantation auseinandersetzen müssen. Hauptsächlich gedacht ist sie für Patienten in der Wartezeit auf ein Spenderherz, jedoch können auch Patienten, die erst jüngst mit der Frage einer Transplantation konfrontiert wurden und noch nicht eindeutig entschieden sind, daran teilnehmen. Aufgrund der eigenen positiven Erfahrungen mit der Gruppe sind regelmässig auch einige bereits transplantierte Patienten teil.
Die Gruppe wird von einer psychotherapeutisch ausgebildeten Ärztin und einer ebenso ausgebildeten Sozialarbeiterin geleitet und trifft sich regelmässig einmal im Monat. Ziel ist neben Information vor allem eine psychosoziale Stabilisierung der Patienten und Angehörigen.
Das gesamte Betreuungsmodell für Herztransplantationspatienten umfasst daneben auch ein ausführliches psychosoziales Interview in der Abklärungsphase, sowie die Möglichkeit zu intensiverer psychotherapeutischer Unterstützung in Form von Einzel- oder Paargesprächen oder einer stationären Therapie auf der internistisch-psychotherapeutischen Station AKM.
Der Zugang zur Gruppe erfolgt routinemässig durch ein persönliches Anschreiben in Zusammenarbeit mit der Transplantationsambulanz.