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Geschichte

Entstehungsgeschichte des HIT

29. Oktober 2012
Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nehmen mit einem Knopfdruck die weltweit einzigartige Gantry in Betrieb.
20. Juli 2012
Der eintausendste Patient wird im HIT bestrahlt.

Teile der Gantry werden ins HIT-Gebäude transportiert
Grundsteinlegung im Jahr 2004, links Prof. Haberer, rechts Prof. Debus

November 2011
Das HIT wird zwei Jahre alt und von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum "Ausgewählten Ort im Land der Ideen" gekürt.
November 2009
Die für die Behörden zulassungsrelevanten Tests der Anlage wurden durchgeführt. Das Regierungspräsidium erteilt die Betriebsgenehmigung. Das HIT wird von Ministerpräsident Günther Oettinger feierlich eröffnet; die Patientenbestrahlungen beginnen.
Juni 2008
Technische Fertigstellung und Aufnahme des Wissenschaftsbetriebs.
März 2007
Der erste Strahl kommt bei den Horizontalplätzen an.
Februar 2007
Erreichen der Maximalbeschleunigung im Synchrotron. Montageabschluss der Medizintechnik in den Horizontalbestrahlplätzen.
Januar 2007
Die Tragestruktur der Gantry wird montiert.
November und Dezember 2006
Linearbeschleuniger in Betrieb. Der Strahl erreicht das Synchrotron.
1. September 2006
Übernahme des Gebäudes durch das Universitätsklinikum Heidelberg. 
5. Oktober 2005
Beginn der Beschleunigermontage parallel zum Bau sowie Beginn der Installation der Bestrahlungstechnik durch die Siemens AG.
20. Juni 2005
Richtfest für das HIT-Gebäude.
12. Mai 2004
Der Grundstein für das HIT wird gelegt.
Oktober 2003
Beauftragung der Arge SIT (Strabag, M+W Zander) als Generalunternehmer Bau.

Mai 2003
Beauftragung der Firmen für die Lieferung der Beschleunigerkomponenten.
Nov. 2001
Positives Votum des Wissenschaftsrates zur Förderung des Projektes.
September 2000
Vorlage der Machbarkeitsstudie für die Heidelberger Schwerionentherapieanlage.
1998
Veröffentlichung des Projektvorschlags zur Errichtung einer klinischen Therapieanlage zur Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen durch die Klinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie der Universitätsklinik Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.
1997
Erstmals in Europa werden Patienten am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung mit Ionenstrahlen (Kohlenstoff) behandelt. Das Pilotprojekt startet, das bis zum Jahr 2008 laufen wird.
1993
Vier Partner beginnen mit den Planungen für ein Pilotprojekt zur Ionen-strahltherapie: Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt, die Klinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie der Universitätsklinik Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz), Heidelberg, und das Helmholtzzentrum Dresden-Rossendorf (HZDR).
1992 - 1995
Wissenschaftler des GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung entwickeln eine spezielle Software für eine biologisch basierte Bestrahlungsplanung.
1991
Am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung wird das erste Experiment zur intensitätskontrollierten Rasterscan-Technik durchgeführt. Mit einem Xenon-Strahl wird das GSI-Logo in einen ortsauflösenden Teilchendetektor geschrieben.
1980er Jahre
Die Idee zum Bau des Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums entstand in den 80er Jahren bei ersten Diskussionen zwischen Wissenschaftlern der Klinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie der Universitätsklinik Heidelberg und des GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt. Schon Ende der 70er Jahre wurde auf dem Gebiet der Schwerionenbestrahlung geforscht, seit 1993 wurden Forschung und Entwicklung dann intensiv vorangetrieben. Im Jahre 2005 konnte die Siemens AG Deutschland mit dem Bau von HIT beginnen.