zurück zur Startseite
Zentrale Tel.: 06221-560
SFB 1118

A04 Fleming

Bedeutung der enzymatischen Regulation des Methylglyoxal Metabolismus bei diabetischer Neuropathie
Diabetische Neuropathie (DN) ist in den Anfangsstadien durch erhöhte Hyperalgesie und Allodynie gekennzeichnet. In den späteren Stadien dominiert jedoch der Verlust der sensorischen Wahrnehmung. Eine strenge Kontrolle des Blutglukosespiegels der Patienten wird immer noch als primäre Behandlungsmethode eingesetzt, obwohl sie keine befriedigenden Ergebnisse liefert. Neuste Erkenntnisse zeigen, dass hohe Glukosespiegel allein nicht für die Entwicklung und Progression diabetischer Komplikationen ausreichen. Vielmehr scheint sich die Art der Glukoseumsetzung vor allem im Hinblick auf das Verhältnis zwischen der Bildung von exzessiven endogenen reaktiven Abbauprodukten wie z. B. Methylglyoxal und ihrer Detoxifizierung auf die Entstehung der diabetischen Neuropathie auszuwirken. Dieses Projekt möchte ein besseres Verständnis der Faktoren gewinnen, die das Verhältnis zwischen Produktion und Detoxifizierung von Methylglyoxal beeinflussen und die Folgen untersuchen, die erhöhte Methylglyoxalkonzentrationen auf die neuronale Integrität und Funktion bei diabetischer Neuropathie haben.

Select languageSelect language
Print Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen