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Aktuelle Presse und Veranstaltungen der Klinik


Herz im Takt – ein Leben mit Defibrillator

Eine Patientengeschichte des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen (HCR)

Der eigene Partner verliert plötzlich das Bewusstsein, atmet nicht mehr, es ist kein Puls tastbar, die Lippen werden bereits blau, es geht um Sekunden und man ist auf sich allein gestellt.


In diese Situation möchte keiner von uns kommen, doch traf sie Ende letzten Jahres unseren Patienten Björn Buchold und dessen Freundin. Beim Aufhängen des Adventskalenders verlor Buchold plötzlich das Bewusstsein und brach innerhalb von Sekunden zusammen.


Auf manche Herausforderungen bereitet uns das Leben jedoch aus unerklärlichen Gründen vor, und so hatte Björn Bucholds Freundin einige Wochen zuvor einen Reanimationskurs besucht und war – soweit man das überhaupt so sagen kann – auf den Ernstfall vorbereitet.


Geistesgegenwärtig verständigte sie den Notruf und begann umgehend mit den lebensrettenden Maßnahmen, Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund Beatmung. Als der Rettungswagen eintraf wurde das im EKG diagnostizierte Kammerflimmern durch die Schockgabe eines Defibrillators unterbrochen. Björn Buchold hatte im Anschluss wieder einen normalen Herzschlag und war vorerst außer Lebensgefahr.
Kammerflimmern  ist eine gefährliche Herzrhythmusstörung, die unbehandelt sofort zum Herzkreislaufstillstand führt. Der Herzmuskel “flimmert“ so schnell, dass die Pumpleistung des Herzens derart stark eingeschränkt wird, dass der Blutkreislauf zusammenbricht.  Alle Organe des Körpers werden nicht mehr ausreichend durchblutet und das Gehirn erleidet durch den akuten Sauerstoffmangel innerhalb kürzester Zeit irreparable Schäden.


Tritt Kammerflimmern auf ist eine schnelle Reaktion lebensnotwendig.   

Björn Buchold mit dem OP-Team, v.l.n.r.: PD Dr. Constanze Schmidt, Prof. Ziya Kaya, Björn Buchold, Dr. Tobias Täger, Jana Speders (MTA, Bereichsleiterin), Madlen Kreis (MTA, Leitung Herzkatheter) und Dr. Daniel Scherer (Leitung Schrittmacher-OP)


„Ohne die schnelle Hilfe meiner Freundin wäre ich heute nicht mehr da, bzw. auf jeden Fall nicht mehr derselbe“ so Buchold bei seinem Nachsorgetermin.


Eine Ursache für das Kammerflimmern des jungen, sportlichen Mannes konnte nicht gefunden werden. Um jedoch auf erneute Aussetzer vorbereitet zu sein, wurde Herr Buchold in unserer Klinik ein subkutaner ICD (S-ICD) implantiert. Dabei wird ein Gerät, ungefähr von der Größe einer Handfläche, seitlich am Brustkorb unter die Muskulatur eingesetzt. Der S-ICD überwacht fortan den Herzschlag, und wenn eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung -  wie Kammerflimmern - auftritt, gibt er innerhalb kurzer Zeit einen Schockimpuls ab, so wie das ein Notarzt tun würde.


Die Implantation war ein voller Erfolg und Björn Buchold konnte bereits einen Tag nach dem Eingriff nach Hause entlassen werden. „In den ersten Tagen habe ich den Fremdkörper bei jeder Bewegung gespürt und empfand es als sehr unangenehm, doch innerhalb wirklich kurzer Zeit ging es deutlich besser. Ich musste erst lernen dem eigenen Körper mehr bzw. überhaupt Pausen zu gönnen“ schmunzelt der disziplinierte Sportler.


Nur wenige Wochen nach seinem anschließenden Reha-Aufenthalt war Björn Buchold nicht mehr zu halten und nahm sein Training im Fitnessstudio wieder auf, zunächst langsam, aber es habe ihm gut getan, wieder aktiv zu sein. Stolz berichtet er, dass er am 25.02.2018 bereits den ersten Klimmzug nach OP geschafft habe.

 

Mit viel Optimismus und Freude ging und geht der junge Sportler an den neuen Lebensabschnitt und kann der Situation viel Positives abgewinnen. „Ich habe meine Ernährung umgestellt und versuche meinem Körper viel Gutes zu tun, das wird sich in allen Bereichen auszahlen. Man darf die Situation nicht als Einschränkung sehen und nie aufgeben - und man lernt gute Ärzte zu schätzen“ fügt Buchold mit einem Augenzwinkern noch hinzu. „Gerade am Anfang hat man viele Fragen und braucht Ärzte, die sich Zeit nehmen. Das Team in Ihrer Klinik war wirklich super, immer für einen da und ich habe mich wirklich gut aufgehoben gefühlt“.


Anderen Patienten kann Buchold nur Mut machen. Man braucht ein starkes soziales Umfeld und darf sich nicht unterkriegen lassen. Ganz in diesem Sinne trainiert Björn Buchold aktuell für seinen Auftritt bei den Men's Physique 2019, die er sich als nächstes sportliches Ziel gesetzt hat.


Wir wünschen Björn Buchold für dieses Ziel viel Erfolg und freuen uns darauf, im nächsten Jahr nochmals über ihn zu berichten.

Veröffentlicht am 10.08.2018

 


Die Heidelberg CardioBiobank (HCB)

Die Heidelberg CardioBiobank (HCB) ist die zentrale Biobank der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. Als wichtige Ressource stellt die HCB hochwertige Biomaterialien (Vollblut, Serum, Plasma, DNA, RNA, Urin, Herzgewebe) für die molekulare und genetische Forschung an Herzkreislauferkrankungen mit Schwerpunkt Kardiomyopathien zur Verfügung.


Auf hochwertige, professionell und unter hoch standardisierten Bedingungen prozessierte Gewebe- und Flüssigproben zugreifen zu können, erspart oder verkürzt unseren Forschern die zeitintensive Suche nach passenden Probanden. Je mehr Proben zu einer bestimmten wissenschaftlichen Fragestellung in der Biobank hinterlegt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die zur Studie passenden Proben direkt verfügbar sind und umso schneller können Forschungsergebnisse erzielt werden, die dann letztlich dazu dienen, neue bzw. präzisere Diagnose- und Behandlungsoptionen zu entwickeln.


Alle Biomaterialien werden nur bei Vorliegen eines gültigen Ethikvotums und bei vorliegender Einwilligung des Patienten oder Probanden entnommen, eingelagert und für spezifische Studien verwendet. Dabei werden höchste Standards an Datenschutz und Datensicherheit gestellt, alle Proben werden nur anhand von Pseudonymen an die Forscher herausgegeben, die keinerlei Rückschluss auf die Person erlauben. Für die Verarbeitung und Qualitätsüberwachung der Biomaterialien stehen uns modernste Geräte und Automaten zur Verfügung. Die Lagerung der Proben findet unter höchsten Sicherheitsanforderungen in einem hermetisch geschlossenen und vollautomatisch arbeitenden Probengroßlager statt. Alle Prozesse von der Abnahme der Proben über die Verarbeitung bis hin zur Einlagerung werden über standardisierte Prozesse durchgeführt und durch ständige Qualitätsuntersuchungen begleitet.


Wir freuen uns sehr, dass unseren Forscher diese hochmoderne und einzigartige Ressource in unserer Klinik zur Verfügung steht. 

Veröffentlicht am 09.08.2018

 


Patientenveranstaltung "Herz im Takt" am 06.09.2018 ab 18.30 – 19.30 Uhr

Thema: Leben mit Herzschrittmacher und Defibrillator


Am Donnerstag, den 06.09.2018 lädt unser Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR) herzlichst zur zweiten Veranstaltung der Informationsreihe „Herz im Takt" ein.

 

Im Hörsaal der Medizinischen Klinik referieren Experten unserer Klinik gemeinsam mit den Experten der Kinderkardiologie und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.


Freuen Sie sich auf informative und interessante Vorträge rund um das Thema Leben mit Schrittmacher und Defibrillator – von Kindesbeinen bis ins hohe Alter.  

Veröffentlicht am 03.08.2018

 


Unser ICH. zum vierten Mal in Folge beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon

Die Hitzewelle bricht nicht ab und so brannte auch am vergangenen Sonntag die Sonne zum Heidelberg Heartbreak Triathlon 2018 erbarmungslos auf die Athleten. Konnten die Schwimmer noch ins kühle Nass springen und die Radfahrer auf der Strecke auf den Königsstuhl teilweise im Schatten fahren, so kamen spätestens die Läufer auf der sonnigen Strecke auf den Philosophenweg ins Schwitzen.

Herzlichen Glückwunsch an das Team unsers Instituts für Cardiomyoapthien Heidelberg (ICH.), "The Heart Machines", das den anspruchsvollen Triathlon mittlerweile zum vierten Mal in Folge erfolgreich beenden konnte.

Nachdem großen Interesse im letzten Jahr war das ICH. konnten Radfahrer und Läufer auch dieses Jahr live auf der Strecke mit Herzfrequenz und Stresspegel verfolgt werden, was von den Zuschauern wieder begeistert verfolgt wurde.

Unsere Athleten unterstützen mit ihrem Engagement die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen und werden hier unter anderem von den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V. unterstützt. 

 

Veröffentlicht am 03.08.2018

 


Erfolgreiche Implantation des 600. MitraClips

Im Juli 2018 wurde an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie erfolgreich der 600. MitraClip implantiert


Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Patienten langjährige Erfahrung und eine solche Expertise in diesem Bereich anbieten können und nun bereits den 600. MitraClip an unserer Klinik erfolgreich implantieren konnten.


Die undichte Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) ist die zweithäufigste Erkrankung der Herzklappe im Erwachsenenalter. Bei dieser Erkrankung gibt es eine Vielzahl von operativen Maßnahmen, um die erkrankte Herzklappe zu reparieren, oder sie komplett durch eine Prothese zu ersetzen. Allerdings gibt es viele Patienten, die aufgrund anderer Vorerkrankungen oder durch ihr hohes Alter für eine Operation nicht in Frage kommen.

Unser Team bei der Zertifikatübergabe 10 Jahre MitraClip; v.l.n.r.: PD Dr. Philip Raake,
PD Dr. Sven Pleger, Prof. Dr. Hugo Katus

Die Implantation eines oder mehrerer Klipps an der Mitralklappe (sogenannte MitraClips) ist seit mittlerweile 10 Jahren eine etablierte Methode, eine undichte Mitralklappe ohne Operation zu behandeln. Unter Vollnarkose wird bei diesem Verfahren ein Katheter durch die Leistenvene zum rechten Herzen vorgeführt und anschließend über die Vorhofscheidewand in das linke Herz eingeführt.


Der Klipp kann bei schlagendem Herzen an den beiden Segeln der Mitralklappe befestigt werden. Im Anschluss macht eine Ultraschallkontrolle den Therapieerfolg sofort sichtbar und die Patienten können unmittelbar nach dem Eingriff wieder aufwachen und bereits wenig später aufstehen.

 

Veröffentlicht am 31.07.2018

 


European Heart Journal - Pioneers in Cardiology

European Heart Journal, Ausgabe 39, Artikel vom 14. Juli 2018

 

Im aktuellen Heart Journal der European Society of Cardiology (Ausgabe 39) finden Sie unter der Rubrik 'Pioneers in Cardiology' einen Artikel über unserer Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. Hugo Katus.

 

Als Pionier im Bereich der Kardiologie wird hier über Prof. Katus Erfolge in der Erforschung von Troponin als Biomarker, seinen herausragenden Lebenslauf und seine neuen Schwerpunkte in der Genforschung berichtet.

 

Link zum vollständigen Artikel: European Heart Journal

 

Veröffentlicht am 23.07.2018

 


 

 

Der Heidelbergman Heartbreak Triathlon 2018

Veröffentlicht am 16.07.2018



Lindauer Nobelpreisträgertagung 2018

Um den Austausch und die Förderung junger Wissenschaftler zu unterstützen, kommen seit 1951 jedes Jahr ca. 30 Nobelpreisträger und 500-600 ausgezeichnete Mediziner, Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt in Lindau am Bodensee zusammen.


Im Rahmen der Nobelpreisträgertagung werden für eine Woche Vorträge, Präsentationen oder Podiumsdiskussionsrunden aller Beteiligten zu ausgewählten Themen angeboten, wodurch neben fachlichen Kenntnissen und Methoden auch ein kultureller Austausch ermöglicht wird.


Von der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Universitätsklinik Heidelberg waren dieses Jahr die Wissenschaftler Michael Egger aus der Sektion Molekulare und Translationale Kardiologie von Prof. Most und PD Dr. Pleger und Florian Sicklinger aus der AG von PD Dr. Leuschner mit dabei.


Wir freuen uns über die fotografischen Eindrücke aus Lindau und gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme an der Tagung.

 

 

Bildquelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

 

Veröffentlicht am 12.07.2018

 


"Vorsicht vor der Herzschmerzfalle"

Prof. Dr. Benjamin Meder gibt Auskunft über das Broken-Heart-Syndrom

"Sokrates. Shakespeare. Heine. Goethe. Die Bee Gees. Die Bibel. Sie alle hielten den schmerzhaften, allumfassenden, die Luft zum Atmen einschnürenden Herzschmerz in Gedichten, Psalmen oder Liedern fest."So beginnt der Artikel der Journalistin Claudia Ott in der "Welt". "Dass ein gebrochenes Herz tatsächlich mehr als Gefühlsduselei ist, nämlich eine ernsthafte und lebensbedrohliche Herzmuskelerkrankung, das wussten die Poeten trotzdem nicht sicher."


Hier kommt Prof. Dr. Benjamin Meder vom Leitungsboard des Instituts für Cardiomyopathien (ICH.) ins Spiel, der der Journalistin für die medizinischen Aspekte des Artikels Rede und Antwort stand und erklärt warum und dass noch großer Forschungsbedarf besteht.


Denn die Tako-Tsubo-Cardiomyopthie, auch bekannt als Broken-Heart-Syndrom, gibt den Medizinern nach wie vor Rätsel auf. Etwa die Tatsache, dass fast nur Frauen daran erkranken - außer in Japan, wo auffällig viele männliche Patienten gemeldet werden.

Sicher ist, dass ein "gebrochenes Herz" körperlich in den meisten Fällen heilt und sich der Herzmuskel mit der richtigen Therapie wieder vollständig regenerieren kann.

 

Sicher ist auch, dass das Broken-Heart-Syndrom die Kardiologie und weitere ärztliche Disziplinen noch viele Jahrzehnte beschäftigen wird.

 

Den ausführlichen Artikel finden sie unter dem folgenden Link: Welt+

 

Veröffentlicht am 11.07.2018

 


Schüler-Exkurs in die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie

Schüler der 9. Klassenstufen des Max-Born Gymnasiums  Neckargemünd zu Gast in der Kardiologie

 

Am 21. Juni 2018 besuchten die Schüler der 9. Klassenstufe des Max-Born Gymnasiums Neckargemünd die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg.
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Medizintechnik“ als Teil des Faches „Naturwissenschaft und Technik“ konnten die 9. Klässler am vergangenen Donnerstag den theoretischen Inhalten der Medizintechnik Leben einhauchen und sogar selbst aktiv werden.


Dr. Lisa Tilemann (Leitung der Angiologie) empfing die interessierten Jugendlichen und ihre Begleitpersonen herzlichst und in kleinen Gruppen lernten die Schüler mit tatkräftiger Unterstützung von Dr. Fabian Linden und Dr. Inga Hemmerling die verschiedenen Untersuchungstechniken praxisnah kennen. Zum einen konnten sie „am lebenden Objekt“ ihre Arterien und Venen gegenseitig untersuchen und den eigenen Blutfluss betrachten. Zum anderen erfuhren sie Hintergründe zu den elektrischen Strömen am Herzen und konnten dieses Wissen direkt in die Praxis umsetzen und über Elektrokardiogramme die eigenen Herzströme sichtbar machen.


Aufgrund des positiven Echos unserer jungen Gäste kann die von Dr. Tilemann und Prof. Dr. Eberhard Scholz (Leitung der Elektrophysiologie) organisierte Veranstaltung als voller Erfolg gewertet werden und wir freuen uns sehr, die Begeisterung der Jugendlichen für Medizin und deren Möglichkeiten geweckt zu haben.

 

 

Veröffentlicht am 04.07.2018

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am Montag, den 23. Juli 2018 ab 18.00 Uhr statt. Prof. Dr. David Scheinker wird zum Thema “Artificial Intelligence in Clinical Workflows” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

 

Veröffentlicht am 02.07.2018

 


Erfolgreiches erstes MRT Sympsosium in Heidelberg

Cardiac MRI – State of the Art and Future

 

Ende des vergangenen Jahres fand in der Print Media Academy das erste Kardiologische Magnetresonanz-Symposium in Heidelberg, CMR Heidelberg statt.

Bei dem gemeinsamen Abendessen mit Blick über die Stadt Heidelberg wurde noch lange diskutiert.

Das Programm der gut besuchten Veranstaltung zielte sowohl auf den gegenwärtigen Stand der klinischen Rolle der Herz-MRT als auch auf künftige Anwendungen ab.

 

Eine internationale “Starbesetzung” von Referenten aus ganz Europa und die teilweise sehr zukunftsorientierten Themen zogen mehr als 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach Heidelberg. Prof. Hugo Katus eröffnete die Veranstaltung, die dann von Prof. Matthias Friedrich und Dr. Johannes Riffel geleitet wurde.

 

Unter den neuen Trends fanden vor allem neue ultraschnelle Methoden der Herz-MRT (vorgestellt von Matthias Stuber aus Lausanne), der neue Ansatz der Sauerstoff-sensitive MRT (Dominik Günsch, Bern) und 4D-Fluss (Arshid Azarine, Paris) großes Interesse.  

 

Das Symposium fand ein sehr positives Echo, sodass das nächste Symposium, “CMR Heidelberg 2018”, bereits in Planung ist. Programm und Flyer finden Sie zeitnah auf unserer Homepage.

Veröffentlicht am 29.06.2018

 


DZHK Precision Medicine Summit on Cardiomyopathies & Heart Failure

Be Precise, Treat it Right!


Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankung veranstaltete das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) am 15. und 16. Juni 2018 ein zweitägiges Symposiums zu dem hochrangige Kliniker und Wissenschaftler aus der ganzen Welt anreisten, um einen Einblick in aktuelle Forschungsentwicklungen und innovative Behandlungsmethoden zu geben und die zukünftigen Herausforderungen intensiv zu diskutieren. Im Fokus:  Präzisionsdiagnostik, molekulare Therapien und innovative Devices.


Prof. Dr. Benjamin Meder begrüßte die geladenen Gäste und eröffnete damit eine umfangreiche Vortragsreihe zu dem Schwerpunkt der Individualität von Patienten und der damit verbundenen tiefen und präzisen Phänotypisierung jedes Einzelnen durch einen multimodalen Ansatz und der Entwicklung gezielter Behandlungen für kleinere Patientengruppen. Unter der Prämisse „Be Precise“ hatten die Teilnehmer die Möglichkeit in interaktiven Workshops praktische Anwendungen kennenzulernen, diese anschließend selbst durchzuführen (wie z.B. die Auswertung von Multi-Omics Datensätzen oder Interpretationen genetischer Befunde) und die Ergebnisse zu vergleichen. Auch der Posterwettbewerb zur Förderung junger Wissenschaftler fand regen Zuspruch. Die drei Besten der zahlreich eingereichten Abstracts und ausgestellten Poster wurden von einer internationalen Jury ausgezeichnet.

 

Abgerundet wurde der erste Veranstaltungstag durch ein gemütliches und noch immer sehr informatives Get Together mit Grillen im Freien und natürlich kam die Fußball-WM auch nicht zu kurz.


Der Folgetag des Symposiums stand unter dem Titel „Treat it Right“ und startete mit den Präsentationen der drei Gewinner des Poster-Wettbewerbs. Die folgenden Vorträge widmeten sich insbesondere den aktuellen Entwicklungen klinischer Studien und der Berücksichtigung der genetischen und phänotypischen Individualität von Cardiomyopathie-Patienten. Höhepunkte waren die Keynote-Lectures von Professor Thomas F. Lüscher (Zürich/London) und Prof. Ray Hershberger (Columbus, USA), die sich intensiv mit der bisherigen und zukünftigen Entwicklung der individuellen und personalisierten Behandlung von Cardiomyopathie-Patienten auseinandersetzte.


Ein besonderer Blickfang der Veranstaltung war die interaktive Heart Machine, ergänzt von einer Grafikwand auf der die Kernaussagen der Referenten festgehalten wurden und die über das Symposium stetig gewachsen ist.   

Veröffentlicht am 27.06.2018

 


Dr. med. Elham Kayvanpour erhält DZHK Forschungsförderung

Die Dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist eine Erweiterung der Herzkammer, die oftmalig zu Herzversagen führt. Dadurch ist diese Form der Herzmuskelerkrankung eine der gängigen Diagnosen bei Patienten, die sich einer Herztransplantation unterziehen.

 

Dank fortgeschrittener, medikamentöser Therapien und moderner Geräte konnte die Überlebensrate bei Patienten mit DCM bereits verbessert werden, die Sterberate ist jedoch weiterhin inakzeptabel hoch. Für die Entwicklung neuer Medikationen ist es entscheidend, den individuellen Krankheitsverlauf und die einzelnen Krankheitsstadien zu erforschen. Einzelne Genveränderungen oder epigenetischen Umweltfaktoren spielen hierbei eine mögliche Rolle.

 

In Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wird unsere Assistenzärztin, Dr. med. Elham Kayvanpour aus der AG von Prof. Dr. Benjamin Meder hierzu eine Studie durchführen, um die Rolle bestimmter Genmutationen für dilatative Kardiomyopathien zu erforschen.

Frau Dr. Kayvanpour erhielt dafür vom DZHK eine Förderung, die es ihr erlaubt, sich ab August für ein Jahr ausschließlich ihrer Forschung zu widmen. Zusätzlich bekam sie im Rahmen des Projektes eine Materialförderung von ca. 10.000 Euro.

 

Wir gratulieren von Herzen und wünschen viel Erfolg bei der Forschungsarbeit!

 

Veröffentlicht am 27.06.2018

  


Reanimationskurse der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V.

Richtig reanimieren rettet Menschenleben!

 

Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bieten in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie für Patienten und deren Angehörige sowie für Mitglieder und Interessenten monatlich professionelle Reanimationskurse an.

 

In den Kursen lernen die Teilnehmer die wichtigsten Verhaltensregeln für Ersthelfer im Moment eines Herzstillstands, sowie die Reanimation an lebensgetreuen Körpermodellen.

 

Die neuen Termine für das 2. Halbjahr 2018 sind da!

 

DO   12.07.2018 - bereits ausgebucht!

DO   02.08.2018

MI    19.09.2018

DI    23.10.2018

DO   22.11.2018

MI    12.12.2018
 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer: Reanimationskurse

 

Anmeldungen und Rückfragen nehmen wir gerne unter der folgenden Telefonnummer: 06221 - 56 34420 oder via Email: info@foerderkreis-kardiologie.de entgegen.

 

Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos, der Förderverein freut sich allerdings über eine Spende der Teilnehmer. Weitere Informationen zu den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V. finden Sie unter dem folgenden Link: https://foerderkreis-kardiologie.de/

 

Veröffentlicht am 26.06.2018

  


Der Heidelbergman Heartbreak Triathlon 2018

Am Sonntag, den 29. Juli 2018

 

Es ist wieder so weit: Pünktlich um 9.30 Uhr erfolgt auf der Neckarwiese der Startschuss zum diesjährigen Heidelbergman Heartbreak Triathlon und wie bereits in den vergangen Jahren, werden mehrere Teams der Kardiologie an den Start gehen. So auch Athleten des ICH., dem Institut für Cardiomyopathien Heidelberg.

Darüber hinaus sind Kollegen des ICH. wieder mit einem Informationsstand präsent. Dort können unter anderem die Athleten mit Herzfrequenz und Stresspegel live auf der Strecke verfolgt werden, was im vergangenen Jahr viele Zuschauer begeisterte.

Nach wie vor unterstützen die Athleten mit ihrem Engagement die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Unterstützern aus der Region und den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V., die sich auch in den vergangenen Jahren am Sponsoring beteiligt haben.

Veröffentlicht am 20.06.2018


 

 

Der Schülertag für Auszubildende - ein voller Erfolg

Im Foyer der Medizinischen Klinik fand am vergangenen Dienstag der 2. Schülertag für Auszubildende statt.

Sehr liebevoll und individuell gestaltet stellte hier die Pflege die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche der Inneren Medizin vor, zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen und Einüben von Pflegehandlungen ein und unser Fachpersonal stand den Auszubildenden für Fragen und mit 'Rat und Tat' zur Verfügung.

Hier nochmals ein großes Dankeschön an das tolle Organisationsteam und alle fleißigen Helferchen, die den Schülertag mit vielen liebevollen Details, kulinarischen Highlights und viel Herz zu einer wirklich besonderen Veranstaltung gemacht haben!

Wir freuen uns sehr, dass so viele interessierte Azubis Ihren Weg zu uns gefunden haben und freuen uns bereits jetzt aufs nächste Jahr!

Veröffentlicht am 19.06.2018

 


INPUD - Innere Medizin Pflege up to date

Pflegefortbildung zum Thema: "Heidelberger Expertise im Pflegedienst (HEP 2020) – die inneren und äußeren Werte des Pflegedienstes am Universitätsklinikum Heidelberg". 

Die Arbeitsbedingungen in der Pflege sind in aller Munde. Der neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung möchte eine "Kopfprämie" für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszahlen, unsere Tarifparteien haben einen Tarifvertrag zur Entlastung des Pflegepersonals vereinbart und eine Kommunikationstrainerin sammelt Applaus zur Wertschätzung von Pflegekräften.

 INPUD steht diesmal ganz im Zeichen des Strategieprojektes „Heidelberger Expertise im Pflegedienst (HEP2020)“. In der psychischen Gefährdungsbeurteilung im Pflegedienst 2016 kamen vier Problemfelder zum Vorschein, die dieses Projekt ausgelöst haben. Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegende am Universitätsklinikum.

Sie werden in einem Impulsvortrag das Projekt näher kennenlernen und haben im Anschluss im Themencafé die Möglichkeit, Ihre Ideen und Anregungen direkt ins Projekt einzubringen. Der Name "Themencafé" ist Programm: Wir werden in Kaffeehausatmosphäre die Themen diskutieren und miteinander ins Gespräch gehen. 

Wir freuen uns auf Sie und sind gespannt auf Ihre Beiträge, denn die Zukunft der Pflege am Universitätsklinikum Heidelberg geht uns alle an.

Das Programm finden Sie in unserem Flyer: Flyer

Veröffentlicht am 19.06.2018

 


Prof. Dr. Wolfgang Kübler mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland geehrt

Ministerin Theresia Bauer: "Wolfgang Kübler hat die Kardiologie in Heidelberg national wie international an die Spitze geführt"

 

"Wir ehren heute Wolfgang Kübler für seine großen Verdienste um die Kardiologie in Heidelberg und darüber hinaus. Die Herzkreislaufforschung ist ein Schwerpunkt der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Die nationale wie auch international starke Stellung der Kardiologie des Uniklinikums in Forschung und Krankenversorgung basiert auf dem Fundament, das Wolfgang Kübler vor über vierzig Jahren gelegt hat", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bei der Überreichung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Wolfgang Kübler am Dienstag, 29. Mai, in Heidelberg.

 

Während seiner Tätigkeit als Ordinarius baute Prof. Kübler in Heidelberg die führende Kardiologische Klinik in Deutschland auf. Die internistische Herz-/Kreislaufmedizin wurde unter ihm in einer eigenen Abteilung verortet. "Wolfgang Kübler ist unstrittig der visionäre Vorreiter und entscheidende Wegbereiter für eine international konkurrenzfähige molekulare Herz-Kreislauf-Forschung in Deutschland. Er hat nicht nur als Erster in Deutschland die Bedeutung der Grundlagenforschung für die klinische Herzmedizin erkannt, sondern diese auch strukturell und inhaltlich in Heidelberg als Modell für die gesamte Bundesrepublik Deutschland entwickelt. Mit dem Aufbau der molekularbiologischen Forschung innerhalb der Kardiologie setzte er vor vierzig Jahren bereits Standards, deren Früchte seine Nachfolger bis heute - und vermutlich noch in Zukunft - ernten werden", betonte Bauer.

 

Wolfang Kübler war Leiter der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Universitätsklinik. Sein wissenschaftliches und klinisches Hauptinteresse galt den Ursachen der Mangeldurchblutung des Herzmuskels und der weiteren Erforschung der Regulationsmechanismen des Herzens bei Sauerstoffmangel. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Energiestoffwechsel des Herzens trugen maßgeblich zum Verständnis des Glukoseabbaus beim Herzinfarkt bei. Seine wissenschaftlichen und klinischen Leistungen wurden vielfach ausgezeichnet.

Veröffentlicht am 04.06.2018

 


Schülertag für Auszubildende

Ob Reanimation, Herzkatheteruntersuchung oder Gastroskopie – Pflege in der Inneren Medizin erfordert vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse.

 

Pflege in der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg ist abwechslungsreich, spannend und erfordert vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse: Davon können sich die Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg beim zweiten Schülertag am 12.06.2018 in der Medizinischen Klinik selbst überzeugen. 

 

Die Klinik, in der jährlich knapp 15.000 Patienten stationär versorgt werden, vereinigt von der Allgemeinmedizin über die Onkologie bis hin zur Sportmedizin alle Fachgebiete der Inneren Medizin.

 

Im Foyer vor dem großen Hörsaal werden alle Stationen aus dem Allgemein- und Intensivbereich ihr Leistungsspektrum vorstellen. Zahlreiche Aktionen laden zum Mitmachen und Einüben von Pflegehandlungen ein: Wie führt man eine fachgerechte Reanimation durch? Was ist nach der Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung zu beachten und was nach einer Gastroskopie? Wie unterscheiden sich die pflegerischen Konzepte z.B. auf einer psychosomatischen und einer hämatologisch-onkologischen Station?

 

Mit dem Schülertag sollen den Auszubildenden Einblicke in die pflegerischen Besonderheiten aller Fachgebiete gegeben werden, die Klinik zu bieten hat.

Veröffentlicht am 28.05.2018

 


Zusatzqualifikation „Heart Nurse“

Die rasante Entwicklung in Diagnostik und Therapie von Menschen mit Herzerkrankungen, stellt Ärzte und Pflegende vor besondere Herausforderungen.

Spezifische Kompetenzen und Interventionen nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind gefordert, um eine interdisziplinäre und adäquate Betreuung der Patienten zu gewährleisten.

Pflegeexperten und Ärzte der Medizinischen Klinik haben in Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsberufe dazu eine Zusatzqualifikation „Heart Nurse“ entwickelt. In dieser werden schwerpunktmäßig Krankheitslehre, Pflege und Beratung in der Kardiologie mit Praxisverknüpfung thematisiert.

Dadurch können Pflegekräfte ihr Fachwissen vertiefen und erlangen Sicherheit im Umgang mit chronisch kranken Herzpatienten.

Die Kurstermine 2018 sind bereits ausgebucht und wir freuen uns über das große Interesse!

Ansprechpartner: Frau Elke Szelig, Frau Madline Hauck, Herr PD Dr. med Mathias. Konstandin

Veröffentlicht am 28.05.2018

 


Telemedizin – ein Angebot für Herzinsuffizienz-Patienten

Ist das Herzklopfen normal? Ist wirklich alles in Ordnung? Sollte ich vorsichtshalber gleich zum Arzt oder warte ich noch ab? 

 

Fragen, die immer wieder Unsicherheit schüren und unsere Patienten (gerade nach einer frisch diagnostizierten Herzerkrankung) leider häufig im Alltag begleiten.

 

Für Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz bieten einige Krankenkassen nun eine besondere Betreuung an: Therapieoptimierung durch Telemedizin.

 

Doch was ist Telemedizin überhaupt?

 

Anbei finden Sie den RNF Beitrag über Telemedizin und unsere Klinik.

 

Der Telemedizin-Patient erhält folgende mit bluetooth-fähigen Geräte für zu Hause: Blutdruckmessgerät, Waage und EGK. Die Geräte übermitteln zu Hause gemessene Werte völlig automatisiert an ein telemedizinisches Zentrum, wo die übermittelnden Patientendaten rund um die Uhr von Fachpersonal überwacht werden. 

 

Sind Werte auffällig oder ist das Wohlergehen des Patient laut gemessenen Werten gefährdet, wird der Patient umgehend vom Fachpersonal des telemedizinischen Zentrums telefonisch kontaktiert und beraten. Auch kann der Patient bei Unsicherheiten rund um die Uhr selbst Kontakt zum telemedizinischen Zentrum aufnehmen und sich jederzeit ärztlichen Rat einholen. 

 

Gerade zu Beginn einer Erkrankung ist alles neu und man muss lernen sich in der neuen Situation zu Recht zu finden. „Man muss auf so viel achten, möchte sich natürlich nicht schaden aber auch nicht alles einschränken. Ist die Gewichtsveränderungen schon ein Grund für einen Arztbesuch oder bin ich vielleicht auch zu vorsichtig geworden?“ so beschreibt es Roberto Montoneri (55), Herzinsuffizienz- und Telemedizin-Patient an unserer Klinik. 

 

Die Telemedizin kann hier für die Patienten eine große Hilfestellung bieten, da der Patient lernt, den eigenen Körper und dessen Signale wahrzunehmen und richtig einzuschätzen. „Jeden Morgen Wiegen, Blutdruck- und Pulsmessen und in regelmäßigen Abständen ein EKG, wenn etwas nicht stimmt dauert es keine 5 Minuten und jemand ruft an“, so schildert Montoneri den täglichen Ablauf.

 

Herr Montoneri war fit, sportlich und eigentlich immer auf Achse. Bis er sich vor 6 Jahren auf einmal unglaublich schlapp fühlte, Probleme mit dem Treppensteigen hatte und von heute auf morgen sehr schlecht Luft bekam. Nachdem eine Lungenerkrankung ausgeschlossen werden konnte wurde bei Herrn Montoneri eine Herzinsuffizienz diagnostiziert und von diesem Tage an änderte sich für den ehemaligen Steinmetz und Fließenleger alles... 

 

War er früher fast täglich 3-5 Kilometer geschwommen, stellt heute die Treppe in den ersten Stock bereits eine Herausforderung dar.  „Ich habe die Krankheit nun seit 6 Jahren und kann mittlerweile wieder fast alles machen, nur eben langsam und in Ruhe,“ so Roberto Montoneri. Sich selbst einschätzen lernen, geduldig zu sein und auch mal wirklich ‚einen Gang runter schalten‘, das musste auch Herr Montoneri mühsam lernen.

Die telemedizinsiche Betreuung war für ihn hierbei eine große Erleichterung. „Man ist einfach beruhigter und kann wirklich jederzeit jemanden vom Fach anrufen. Es gibt mir Sicherheit und hat mir schon so manchen Arztbesuch erspart.“ so Montoneri, der besonders die 24stündige Erreichbarkeit schätzt.  „Gerade am Wochenende will man nicht in die Notaufnahme, nur weil man ein komisches Gefühl hat – doch einfach weiter machen will man auch nicht. Die Lebensqualität steigt sehr, wenn man diese Sorgen einfach und schnell ausräumen kann.“

 

Jeder Patient hat eine elektronische Patientenakte, sodass Patientendaten sowohl dem Patient, dem behandelnden Hausarzt, dem telemedizinischen Zentrum sowie den behandelnden Klinikärzten jederzeit zur Verfügung stehen. Dies stellt nicht nur für den Patienten sondern auch für die behandelnden Mediziner eine Erleichterung dar.

 

Wir freuen uns, unseren Herzinsuffizienz-Patienten diese Möglichkeit an unserer Klinik anbieten zu können.

Veröffentlicht am 28.05.2018

 


Symposium "Precision Medicine Summit on Cardiomyopathies"

Namhafte internationale Experten auf dem Gebiet der Kardiomyopathie geben Einblick in aktuelle Forschungsentwicklungen und innovative Behandlungsmethoden.


Während die evidenzbasierte Medizin ein reichhaltiges Portfolio von Therapeutika für häufige Erkrankungen liefert, vernachlässigt sie eher die genetische und phänotypische Individualität eines einzelnen Patienten. Seltenere Bedingungen, wie z. B. ausgeprägte Kardiomyopathien, können die Blaupause für einen Paradigmenwechsel liefern: tiefe und präzise Phänotypisierung einzelner Patienten durch einen multimodalen Ansatz und Entwicklung gezielter Behandlungen für kleinere Patientengruppen.

Das Symposium soll die Zusammenarbeit von DZHK-Wissenschaftlern und internationalen Experten in den Bereichen Präzisionsdiagnostik, molekulare Therapien und innovative Geräte fördern. Die sorgfältig ausgewählten Vorträge und Workshops könnten den fehlenden Eckstein zukünftiger DZHK-Erfolgsgeschichten liefern: Be precise, treat it right!

Anmelden können Sie sich hier
Rückfragen an ICH.office@med.uni-heidelberg.de

Veröffentlicht am 28.05.2018

 


Wenn die bisherige Medizin an Ihre Grenzen stößt – eine Studie unserer Angiologie

Egal ob Schürfwunde, Schnittwunde, Kratzwunde oder schwerwiegende, offene Wunden – jeder von uns verletzt sich im Laufe des Lebens. Bei den meisten Menschen heilen harmlose Wunden schnell von selbst und es ist keine ärztliche Versorgung notwendig. Doch was, wenn es zu Wundheilungsstörungen kommt, Patienten über Wochen oder gar Monate hinweg mit einer offenen Wunde den Alltag bewältigen müssen und (so scheinbar) nichts mehr hilft?

Genau diese Patienten finden nun Ihren Weg in unsere Angiologie.

Wundheilungsstörungen sind häufig auf Durchblutungsstörungen im Sinne einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) zurückzuführen. In den meisten Fällen kann die eingeschränkte Durchblutung minimal-invasiv mittels Katheteruntersuchung verbessert und so die Heilung der Wunde beschleunigt werden.

Für diejenigen Patienten, bei denen die Wundheilungsstörungen an den Füßen trotz Kathetereingriff nicht abheilen oder die aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind für eine Katheteruntersuchung, gab es bisher keine guten Therapieoptionen.

Genau für diese Patienten bietet eine Studie mit Stammzellen nun neue Hoffnung. In dieser deutschlandweiten Studie von Dr. Lisa Tilemann und ihren Kollegen werden dem Patienten Stammzellen in den Unterschenkel injiziiert, wodurch die Entstehung neuer Blutgefäße (Angiogenese) gefördert werden sollen. So soll die Bildung neuer Umgehungskreisläufe angeregt werden, die wiederum eine Wundheilung begünstigen und die Bildung neuer Hautzellen möglich machen.

Das Ziel der Studie ist die Untersuchung der Wirksamkeit der Wundgrößenreduktion durch die speziell für diese Anwendung entwickelten Stammzellen.

Wir hoffen sehr, durch die Teilnahme an dieser Studie vielen Patienten mit Wundheilungsstörung Linderung zu verschaffen und im Idealfall, zukünftige Therapien möglich zu machen. Ob eine Teilnahme an dieser Studie für Sie in Frage kommt, erklären wir gerne in einem persönlichen Gespräch in unserer Angiologischen Ambulanz.

Veröffentlicht am 14.05.2018

 


Das Heidelberg-Harvard-Dissertationsprogramm geht ins fünfte Jahr

Bild: Dr. Jona Krohn und Prof. Dr. Christian Gleißner

Studenten aus der Heidelberger Kardiologie promovieren an der Harvard Medical School

 

Als die Universität Harvard im Jahre 1636 gegründet wurde, befand sich in Heidelberg bereits seit 250 Jahren eine Universität.  Beide Institutionen stehen weltweit für wissenschaftliche Ex-zellenz, was liegt da näher, als jungen Heidelberger Talenten die Arbeit in einem Labor der re-nommierten Harvard Medical School zu ermöglichen?

 

„Es war für mich eine große Chance, meine Doktorarbeit in Boston durchzuführen“, sagt Dr. Jona Krohn, der von November 2014 bis Januar 2016 am Labor von Frau Prof. Aikawa am Brigham and Women’s Hospital der Harvard Medical School seine Dissertation verfasste. Dr. Krohn ist damit der dritte von mittlerweile vier jungen Heidelberger Medizinern – zwei Studentinnen, zwei Studenten – die diesen Weg beschreiten konnten. 

 

Der Kontakt zwischen Heidelberg und Harvard geht zurück auf eine Initiative von unserem Ober-arzt, Prof. Dr. Christian Gleißner, Leiter der Atherosklerose-Sprechstunde und des Kardiologisch-Immunologischen Labors am Heidelberger Universitätsklinikum. „Wir haben 2013 begonnen, Heidelberger Medizinstudenten für ihre Dissertation nach Harvard zu schicken. Für die jungen Kolleginnen und Kollegen ist dies eine sehr wertvolle Chance, bereits früh in ihrer Karriere in-ternationale Erfahrungen sammeln zu können. Gleichzeitig erhalten sie hierdurch die Möglich-keit, sich für ihren Lebenslauf mit einem höchst seltenen Ausweis besonderer Qualität auszu-zeichnen, der sie ihr ganzes wissenschaftliches und berufliches Leben lang begleiten wird“, so der Heidelberger Kardiologe. 

 

Frau Prof. Aikawa gilt international als eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Herzklappenerkrankungen. Mit zunehmendem Alter betreffen diese mehr und mehr Patien-ten und können meist nur durch aufwendige Kathetereingriffe oder Herzoperationen behoben werden. Die sogenannte Aortenklappenstenose ist in Deutschland der häufigste Herzklappenfeh-ler und führt insbesondere bei älteren Patienten unbehandelt zu lebensbedrohlichen Sympto-men. Andersherum gesprochen: Wird die Herzklappe nicht rechtzeitig operativ ersetzt, droht der Patient zu versterben. Dr. Jona Krohn ist es im Rahmen des Heidelberg-Harvard-Dissertationsprogramms gelungen, einen neuen Mechanismus zu identifizieren, der zu  krankhaf-ten Verkalkungsprozessen von Gefäßen oder Herzklappen beiträgt. 

 

Interessierte Studenten können sich in Heidelberg bei Prof. Christian Gleißner bewerben. Die besten Kandidaten werden dann in Auswahlgesprächen und Telefoninterviews mit Frau Profes-sor Aikawa im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren geprüft. 

 

Gemeinsam mit ihren Mentoren entwickeln sie ein wissenschaftliches Projekt, das dann die Grundlage für die Arbeiten in Boston bildet. In den letzten Jahren konnten für alle Promoven-den hochrangige Stipendien eingeworben werden. Mit einer solchen Förderung verbringen die jungen Promovenden dann ein bis zwei Jahre in Boston, wo sie in einem Labor mit modernsten wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten arbeiten dürfen. 

 

Das zahlt sich für die jungen Mediziner aus: Dr. Krohn konnte seine Ergebnisse in der renom-mierten Fachzeitschrift „Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology“ hochrangig publizie-ren (siehe Foto). Eine Abbildung seiner Arbeit zierte sogar das Titelbild der Ausgabe. Die Arbeit wurde weiterhin mit dem Rudi-Busse-Young Investigator Award für Experimentelle Herz-Kreislaufforschung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie prämiert. Mittlerweile ist der Nachwuchskardiologe Assistenzarzt in unserer Klinik.

 

„Es ist schön zu sehen, wie viele talentierte junge Mediziner es gibt“, sagt Prof. Gleißner. Das Interesse am Programm sei nach wie vor ungebrochen: „Seit Januar arbeitet jetzt der nächste Nachwuchswissenschaftler in Boston an seinem Dissertationsprojekt.“ 

 

Veröffentlicht am 14.05.18


25.000ste MRT-Untersuchung an unserer Klinik

Unser Kardio-MRT konnte in der vergangenen Woche das 25.000ste MRT am Patienten Peter Bitschene durchführen und so entstand ein Bild der ganz besonderen Art (siehe Anhang).

 

Das Team unseres Kardio-MRTs unter der Leitung von Prof. Matthias Friedrich und Dr. Johannes Riffel besteht aus 6 MTAs und durchschnittlich 3-4 Ärzten, die unsere Patienten tag täglich betreuen. Seit Aufbau des Kardio-MRT-Bereichs im Jahr 2004 konnten nun 25.000 MRT-Untersuchungen erfolgreich durchgeführt werden, wobei die Schwerpunkte der Kollegen auf der Diagnostik und Risikostratifizierung der koronaren Herzerkrankung und Kardiomyopathien, aber auch in der Diagnostik von Herzmuskelentzündungen, angeborenen Herzfehlern und seltenen Speichererkrankungen liegen.

 

Im Jahr 2015 wurden durch die großzügige Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung ein 1,5 sowie ein 3 Tesla-MRT-Gerät mit modernster Software und ausreichend großer Röhrenöffnung angeschafft.

 

Wir freuen uns sehr unseren Patienten Kardio-MRT Untersuchungen  auf dem neuesten Stand der Technik anbieten zu können und danken an dieser Stelle dem gesamten MRT-Team für die tolle Arbeit!

 

Bildunterschrift: Unser MRT-Team mit Patient Peter Bitschene (2.v.r.)

Veröffentlicht am 14.05.2018

 


Herzklappen: Vor zehn Jahren wurde die erste Katheter-gestützte Implantation am Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt

Grafik 1: Aortenklappen-Implantationen über einen Katheter (TAVI) am Universitätsklinikum Heidelberg

Grafik: Universitätsklinikum Heidelberg
Verweildauer der Patienten in der Klinik nach einer Aortenklappen-Implantation über einen Katheter (TAVI)

Grafik: Universitätsklinikum Heidelberg

Immer mehr Patienten profitieren von der Alternative zur Operation am offenen Herzen / verbesserte Technik, individuelle Diagnostik und Auswahl der Patienten / durchschnittliche Verweildauer in der Klinik nach dem minimal-invasiven Eingriff (TAVI) hat sich etwa halbiert / Kardiologen und Herzchirurgen kooperieren im zertifizierten TAVI-Zentrum Heidelberg

 

Vor zehn Jahren, am 8. Mai 2008, wurde der erste Herzklappenersatz über einen Katheter (TAVI) an der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg erfolgreich durchgeführt. Seitdem haben sich Technik und Material stetig verbessert. Am TAVI Zentrum des Universitätsklinikums Heidelberg kooperieren Kardiologen mit den Kollegen der Universitätsklinik für Herzchirurgie und wählen die Patienten aus, die für das minimal-invasive Verfahren als Alternative zur Operation am offenen Herzen geeignet sind. Die Erfolge sind groß: Inzwischen profitieren weit mehr als 300 Patienten mit einer verengten Aortenklappe (Aortenklappenstenose) pro Jahr von einer TAVI (siehe Grafik 1); die durchschnittliche Verweildauer nach Implantation in der Klinik hat sich von rund zwei Wochen auf oft unter eine Woche halbiert (siehe Grafik 2). Das TAVI Zentrum am Universitätsklinikum Heidelberg mit seinen hohen Qualitätsstandards ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert.

 

„Mit der Katheter-gestützten Aortenklappenimplantation stand damals zum ersten Mal auch für Herzklappenpatienten im höheren Alter, für die es zuvor keine Behandlungsmöglichkeit mit vertretbarem Risiko gab, eine sichere und effektive Therapieoption zur Verfügung“, sagt Prof. Dr. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. 

 

Bis April 2018 fanden am TAVI Zentrum Heidelberg insgesamt 1929 TAVI-Eingriffe statt, davon 1634 über die Leistenarterie (transfemoral) - inzwischen ein Standardeingriff in der Heidelberger Kardiologie. 295 Eingriffe fanden über die Herzspitze (transapikal) in der Herzchirurgie statt, ein Verfahren für Hochrisiko-Patienten, deren Gefäße zu klein sind für den Standardeingriff. Dank verbesserter Technik, z.B. kleinere Katheter-Systeme und flexible Klappentypen, sowie individueller Diagnostik und Auswahl der Patienten, gibt es weniger Komplikationen als in den Anfangsjahren. „TAVI wird nicht mehr nur bei ausgesprochenen Risikopatienten, sondern bereits bei älteren Patienten mit mittlerem Risiko als Alternative zum herzchirurgischen Klappenersatz durchgeführt, und das mit sehr guten Ergebnissen“, sagt Prof. Dr. Matthias Karck, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Herzchirurgie Heidelberg.  

 

„Daten von bis zu fünf Jahren zeigen deutlich, dass die TAVI Prothesen zumindest für diesen Zeitraum genauso gut halten wie die chirurgischen Prothesen und dass die TAVI der Operation am offenen Herzen bei geeigneten Patienten in nichts nachsteht“, betont Prof. Dr. Raffi Bekeredjian, Leitender Oberarzt und Leitung des Herzkatheterlabors und Klappenteams.

 

Veröffentlicht am 08.05.2018

 


Hilfe für die schwächsten Herzen – Heidelberg ist das Transplantationszentrum für kardiale Amyloidose

Die kardiale Amyloidose ist eine der seltensten Herzerkrankungen und Patienten mit dieser Diagnose haben häufig eine äußerst schlechte Prognose. Für einige besonders schwer betroffene Patienten ist eine Herztransplantation der einzige Ausweg, diese Patienten werden jedoch an den meisten Herztransplantationszentren aufgrund der Schwere der Erkrankung und einem häufig kompliziertem Verlauf auch nach Transplantation abgelehnt. 

 

In Deutschland ist Heidelberg das einzige Zentrum, welches Patienten mit dieser seltenen Erkrankung auf die Warteliste zur Herztransplantation aufnimmt und auch international gehören wir zu den wenigen Kliniken, die Erfahrung mit diesen komplexen Patienten hat. 

 

In der aktuellen Ausgabe des renommierten Journal of Heart and Lung Transplantation  hat unsere Arbeitsgruppe um PD Dr. Michael Kreußer und PD Dr. Philip Raake die Ergebnisse des Transplantationsprogramms für kardiale Amyloidose aus den letzten 15 Jahren vorgestellt. Die Autoren können erfreulicherweise zeigen, dass die Langzeitergebnisse für Patienten mit kardialer Amyloidose genauso gut sind, wie die Ergebnisse für Patienten mit anderen Herzerkrankungen nach Herztransplantation.

 

Es ist daher nun für Patienten mit dieser schweren und seltenen Herzerkrankung zu hoffen, dass auch andere Transplantationszentren diese Patienten auf die Warteliste aufnehmen – als letzte Hilfe für die schwächsten Herzen. 

 

Thomas Kaps (siehe Foto) ist einer dieser besonderen Patienten, der dank unserem Ärzte-Team trotz Amyloidoseerkrankung auf die Warteliste aufgenommen wurde und vor einigen Wochen erfolgreich transplantiert werden konnte.

 

Nach über 10 Monaten auf unserer HI-Wach Station wurde Herr Kaps nun auf Normalstation verlegt und konnte im Laufe der letzten/dieser Woche bereits in die Reha entlassen werden. 

 

Für die Zukunft hat sich Herr Kaps viel vorgenommen. Gemeinsam mit einem neu gewonnen Freund von der HI-Wachstation möchte er Verbesserungen für Transplantationspatienten erreichen. „Es muss ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden. Wir müssen den Menschen erzählen wie es uns geht, damit sie aufmerksam werden und die Menschen kennenlernen, die ohne eine Organspende sterben werden. Der verstorbene Mensch hat nichts mehr von seinen Organen, doch einem anderen Mensch kann damit ein Leben geschenkt werden.“

 

Gemeinsam wollen die Patienten sich zukünftig um die Organspender der Region bemühen, wollen Spender gewinnen und die Menschen für das Thema sensibilisieren. 

 

„Das Umdenken der Bevölkerung wäre wirklich mein Herzenswunsch“, so Thomas Kaps.

 

Wir wünschen Thomas Kaps für die Zukunft alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit und hoffen, dass sich viele Menschen seinem Wunsch anschließen.

 

v.l.n.r.: PD Dr. Philip Raake (Oberarzt), Thomas Kaps (betroffener und erfolgreich transplantierter Patient), PD Dr. Michael Kreußer (Funktionsoberarzt) und Dr. Philipp Ehlermann (Oberarzt)

Veröffentlicht am 25.04.2018

 


Rückblick Patientenveranstaltung: "Leben mit Blutverdünnern"

Gestern freuten sich die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg über die vielen Besucher und das große Interesse an der Veranstaltung zum Thema "Leben mit Blutverdünnern" und "Reanimation".

Ein herzliches Dankeschön an unsere Referenten Nicolas Geis, Lisa Tilemann und Jan Stiepak sowie die vielen helfenden Hände!

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung.

 

Hier ein paar Eindrücke des gestrigen Abends:

 

 

Veröffentlicht am 05.05.2018

 


Bewegung stärkt unser Herz

Dass Bewegung gut für die Gesundheit ist hat wohl jeder schon einmal gehört, warum dies jedoch so ist, ist immer noch nicht vollständig geklärt.

 

Das menschliche Herz hat nur eine sehr geringe Kapazität neue Herzmuskelzellen herzustellen. Dies ist eines der grundsätzlichen Probleme für Patienten nach einem Herzinfarkt. Bei einem Infarkt sterben Herzmuskelzellen, es können jedoch nicht ausreichend neue Herzmuskelzellen neu generiert werden, sodass das Herz nicht regenerieren kann und eine Narbe entsteht. 

 

In ihrer jetzt veröffentlichen Studie wollten unsere Assistenzärztin, Dr. Carolin Lerchenmüller und ihre Kollegin vom HSCRB, Dr. Ana Vujic, herausfinden, ob es einen natürlichen Weg gibt, die Regenerationsfähigkeit von Herzmuskelzellen zu steigern. Die Forscherinnen untersuchten hier zunächst eine allseits bekannte und kostengünstige Maßnahme – Bewegung.

 

In ihrer Studie im Mausmodell wird deutlich, dass, wenn Mäuse ausreichend Möglichkeit zu regelmäßigem Ausdauersport erhielten, in deren Herzen viermal mehr neue Herzmuskelzellen gebildet wurden, als in der Kontrollgruppe, die wenig Bewegung erhielt. Dies traf sowohl auf gesunde Mäuse zu, als auch auf Mäuse, die vorab einen Herzinfarkt erlitten hatten.

 

Es bleibt abzuwarten ob sich diese Ergebnisse auf das menschliche Herz übertragen lassen. Klar ist jedoch, dass die Regeneration eines Herzmuskels ein langsamer Prozess ist, selbst in gesunden jungen Menschen und Mäusen. 

 

Die Rate mit der dieser Prozess in Mäusen durch Bewegung stimuliert werden konnte ist allerdings bemerkenswert. Dies ist mit der Hoffnung verbunden, dass das Verständnis von den grundlegenden molekularen Mechanismen und die gezielte Aktivierung dieser zum richtigen Zeitpunkt in Patienten nach Herzinfarkt zu einer verbesserten Heilung führen kann. 

Was schon jetzt deutlich wird - unser Herz wird durch Bewegung vermutlich dazu angeregt neue Herzmuskelzellen zu bilden – Bewegung stärkt somit unser Herz. 

 

Dies gibt jedem von uns tag täglich die Möglichkeit, dem eigenen Herzen etwas Gutes zu tun. 

 

Hier der Link zur Veröffentlichung: https://www.nature.com/articles/s41467-018-04083-1

 

Veröffentlicht am 25.04.2018  

 


Patientenveranstaltung zum Thema: Leben mit Blutverdünnern

Am 26.04.2018, von 18.00 - 20.15 Uhr in der Medizinischen Klinik


Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. laden Sie herzlich zu der Patientenveranstaltung „Leben mit Blutverdünnern“ ein.

 

Marcumar, ASS oder Xarelto… Diverse Medikamente beinhalten Blutverdünner, auf welche die Betroffenen durch ihre Herzkrankheit angewiesen sind. Was dabei mit den Gefäßen in ihrem Körper geschieht und wie im Alltag ein „Leben mit Blutverdünnern“ aussehen kann, wird Ihnen Dr. med. Lisa Tilemann, Oberärztin und Leiterin der Angiologie, in ihrem Vortrag vorstellen.

 

Darüber hinaus befasst sich der Notfallmediziner Jan Stiepak in seinem Vortrag zum Thema „Reanimation“ mit den aktuellen Leitlinien und neuen Entwicklungen in der Notfallmedizin und beantwortet gerne Ihre Fragen zur Erstversorgung bei Herzstillstand.

 

Im Anschluss an die Vorträge wird es die Möglichkeit geben, Reanimationsmaßnahmen unter Anleitung an körpergetreuen Modellen in der Praxis zu üben.

 

Das vollständige Programm ist einsehbar unter folgendem Link Flyer, oder besuchen Sie die Website der Freunde und Förderer für weitere Informationen zum Förderkreis.

 

Veröffentlicht am 14.03.2018

  


Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz

Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani aus der Arbeitsgruppe unseres geschäftsführenden Oberarztes, PD Dr. Benjamin Meder, wurde auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mit dem „Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz“ geehrt.

 

Mit diesem Preis sollen Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz in Deutschland sowie Wissenschaftler, die sich um die Optimierung der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz bemühen, unterstützt werden.

 

Dr. Sedaghat-Hamedani erhielt den 1. Platz des Publikationspreises für seine Arbeit über die sogenannten Linksventrikulären Non-Compaction-Kardiomyopathie (LVNC). Bei einer LVNC ist die Herzmuskulatur der linken Herzkammer zerklüftet oder schwammartig angelegt. Dies ist meist die Folge eines fehlerhaften Aufbaus der Muskulatur in der embryonalen Phase. Es kann aber auch im späteren Leben zu einem solchen Umbau der Herzwände kommen. Als Folge kann das Herz schlecht pumpen, der Herzrhythmus ist gestört.
Die Erkrankung wurde bislang wenig erforscht.

 

Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani und das Team der Arbeitsgruppe von PD Dr. Meder  konnten mit Hilfe umfangreicher Genanalysen eine Reihe von bislang nicht bekannten krankheitsrelevanten Genen identifizieren. Noch ist die Krankheit nicht heilbar, aber die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen neue Ansatzpunkte für eine mögliche Gentherapie auf, die nun gezielt untersucht werden.

 

Wir gratulieren Dr. Sedaghat-Hamedani recht herzlich und wünschen viel Erfolg für die weitere Forschung!

Quelle: DGK/Thomas Hauss

 

Veröffentlicht am 13.04.2018

 


Ein erfolgreicher 8. Heidelberger Angiologie-Tag

Auch in diesem Jahr referierten am vergangenen Samstag wieder international renommierte Kolleginnen und Kollegen anlässlich unseres Angiologietages und zogen am vergangenen Samstag über 180 Besucher in unserer Klinik.

 

Hier wurden u.a. klinisch hochrelevanten, aber wissenschaftlich oft vernachlässigten Themen wie bspw. dem diabetischen Fußsyndrom und dem venösen Ulcus cruris ein besonderer Stellenwert eingeräumt und neben interessanten Vorträge bereicherten vor allem die lebhaften Diskussionen den diesjährigen Angiologie-Tag.

 

Die Aktualität und die große Praxisrelevanz der Themen luden zu einem intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch ein und so war der diesjährige Heidelberger Angiologie-Tag geprägt von wissenschfatlichen Diskussionen, Fallvorstellungen und dem kontinuierlichen Austausch unter den ärztlichen Kollegen.

 

Wir freuen uns sehr über diese erfolgreiche Veranstaltung und möchten im Zuge dessen auch auf die Neugründung unseres Interdisziplinären Diabetischen Fußzentrums am Universitätsklinikum Heidelberg hinweisen. Nähere Informationen zur Neugründung unseres Diabetischen Fußzentrums finden Sie zeitnah auf unserer Homepage.

Veröffentlicht am 29.03.2018

 


Benefiztheateraufführung: DUSK

Am Abend des 06.02.2018 lud die Viktor und Sigrid Dulger Stiftung im Namen von Frau Sigrid Dulger zu Gunsten der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. rund 280 Gäste zu einer Benefiztheateraufführung ein.

 

Die gesamten Kosten der Veranstaltung wurden von der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung getragen. Die Spenden aus der Veranstaltung gingen zu 100% an den Förderverein der Heidelberger Kardiologie.

 

Prof. Andreas Dulger, Vorsitzender des Vorstandes der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung, organisierte in Zusammenarbeit mit Prof. Katus aus der Klinik für Kardiologie, Angiolgoie und Pneumologie die Veranstaltung am Heidelberger Theater. Anlässlich dieses Benefizabends sahen die Organisatoren und ihre Gäste die Tanzaufführung DUSK der niederländischen Choreografin Nanine Linning.

 

DUSK, was so viel wie Dämmerung oder Zwielicht bedeutet, geht der Frage von Zeit in dem unsicheren Zustand zwischen Ende und Neubeginn nach und der damit einhergehenden Gefühle von Festhalten und Loslassen, von Sehnsucht und Ehrfurcht vor dem Unumgänglichen.

 

Die rein tänzerisch interpretierte Handlung wird von Werken Gustav Mahlers begleitet, wodurch die physischen Bewegungen der Tänzer für den Zuschauer ein Vielfaches an Ausdrucksstärke und Unmittelbarkeit gewinnen.


Im Namen der Freunde und Förderer danken wir der Familie Dulger, der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung sowie allen Spendern für ihren großzügigen Einsatz und ihre tolle Unterstützung!  

 

Hier finden Sie einige Eindrücke der Veranstaltung:

Veröffentlicht am 28.03.2018

 

 


Erfolgreiche Lokalisierung und Ablation einer Mahaim-Faser unter Verwendung eines hochauflösenden Multipolarkatheters

Die sogenannten Mahaim-Fasern gehören zu einer sehr seltenen Gruppe von akzessorischen Leitungsbahnen, die in der Lage sind elektrische Signale außerhalb des normalen kardialen Reizleitungssystems von den Vorhöfen zu den Herzkammern zu transportieren.

 

Über diese zusätzlichen Leitungsbahnen können unter bestimmten Bedingungen Herzrhythmusstörungen, sog. „Atrioventrikuläre Reentrytachykardien (AVRT)“ , hervorgerufen werden.

Links: Elektroanatomisches 3D-Map des rechten Vorhofs. Der fünfarmige Mapping Katheter greift die elektrischen Signale im Bereich der Mahaim-Faser ab. Rechts: Darstellung des Katheters im Röntgen-Bild.

Diese Herzrhythmusstörungen können nur durch eine Katheterablation der beschriebenen Leitungsbahnen behoben werden, die allerdings die exakte Identifizierung von spezifischen Mahaim-Potentialen im Bereich des Trikuspidalklappenrings des rechten Vorhofs erfordert. 

 

Ein Aufspüren dieser sehr kleinen und lokalisierten Signale gestaltet sich häufig sehr schwierig und führt nicht selten zu einem unzureichenden Ablationsergebnis.

 

Dem Team des Heidelberger Zetrums für Herzrhythmusstörungen (HCR)  um Prof. Dr. Eberhard Scholz ist es nun erstmals gelungen, diese kleinen Signale mittels eines neuen, hochauflösenden Multipolarkatheters schnell und sicher zu identifizieren und durch eine Katheterablation erfolgreich zu therapieren.

 

Die vollständige Veröffentlichung finden Sie unter dem folgenden Link: http://rdcu.be/IUMk

Veröffentlicht am 22.03.2018

 


Congress Highlights - American College of Cardiology 2018

Am 11. April 2018 in der Medizinischen Klinik Heidelberg

 

Wir freuen uns sehr, Ihnen am Mittwoch, den 11. April 2018 in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung American College of Cardiology vom 10. – 12. März in Orlando zu präsentieren!


Persönlich möchten wir unsere ärztlichen Kollegen und Kolleginnen ganz herzlich zu der Nachlese dieses Kongresses einladen und gemeinsam mit Ihnen und mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutieren.

 

Die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis sollen hierbei im Fokus stehen.


Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung: Flyer

 

Veröffentlicht am 20.03.2018

 


Die Rolle der Frau in der Wissenschaft

Wie hat der geschlechterspezifische Gesellschaftswandel der vergangenen Jahre die Rolle der Frau in Wissenschaft und Forschung verändert? Lässt sich diese Entwicklung in Zahlen und Fakten widerspiegeln – und wenn ja, welches Bild zeichnet sich hier ab?

 

Diesen Fragen stellte sich unsere Assistenzärztin und Wissenschaftlerin, Dr. med. Carolin Lerchenmüller, und konnte in ihrer Langzeitstudie weiterhin deutliche geschlechterspezifische Unterschiede hinsichtlich der Rolle der Frau in der Wissenschaft, besonders im Bereich der kardiovaskulären Forschung, nachweisen.

 

An welcher Stelle ein Autor bei einer wissenschaftlichen Publikation genannt wird, lässt auf die Rolle des Wissenschaftlers hinsichtlich der publizierten Forschung rückschließen.

 

So ist der Erstautor in der Regel der ‚Juniorwissenschaftler‘, der das publizierte Projekt leitet, die Letztautorenschaft hingehen hat der ‚Seniorwissenschaftler‘ inne, der als Leiter des Forschungslabor/der Arbeitsgruppe in der Regel für die Beschaffung der finanziellen Mittel verantwortlich ist.

 

Diese Positionierung machten sich Lerchenmüller und ihre Kollegen zu Nutze und stellten sich die Frage, wie sich die Rolle der Frau in der Wissenschaft über die Zeit hinweg verändert hat und wie viele Frauen die Rolle des Juniorwissenschaftler bzw. des Seniors einnehmen.

 

Dr. Lerchenmüller und Kollegen konnten in ihrer quantitativen Studie zeigen, dass Frauen zwar mittlerweile öfter die Erstautoren-Position einnehmen, die Publikationen jedoch häufiger in weniger einflussreichen Journals veröffentlicht werden.

 

Des Weiteren wird aufgezeigt, dass seit Jahrzehnten die Position des Letztautoren überwiegend von männlichen Kollegen eingenommen wird, und dies, obwohl die Anzahl an Frauen in der Wissenschaft insgesamt deutlich angestiegen ist. Insbesondere der Übergang vom Junior- zum Seniorwissenschaftler scheint somit bei Frauen unverändert seltener stattzufinden als bei den männlichen Kollegen.

 

Zukünftige Studien müssen die Ursache für diese Kluft weiter untersuchen, damit langfristig die Wissenschaft von mehr Diversität profitieren kann.

 

Hier der Link zu einem ausführlichen Artikel: http://circ.ahajournals.org/content/137/8/880

 

Veröffentlicht am 08.03.2018

 


8. Heidelberger Angiologietag

Am 24.03.2018 ab 09.00 Uhr im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik

 

Auch in diesem Jahr konnten international renommierte Referentinnen und Referenten gewonnen werden, die den Angiologietag um interessante Vorträge und lebhafte Diskussionen zu aktuellen angiologischen Themen bereichern werden. In diesem Jahr werden bewusst neue Wege eingeschlagen und klinisch hochrelevanten, aber wissenschaftlich oft vernachlässigten Themen wie dem diabetischen Fußsyndrom und dem venösen Ulcus cruris einen besonderen Stellenwert eingeräumt.

Diese Themen werden in State-of-the-Art Vorträgen im Bereich der Arterien und Venen eingebunden, um auch in diesem Jahr wieder eine ganzheitliche Sicht auf die Gefäße zu ermöglichen. Wir hoffen, dass die Aktualität und die große Praxisrelevanz dieser Themen zu einem intensiven Wissens und Erfahrungsaustausch anregen.

 

Zum Programm gehören erstmals auch Fallvorstellungen mit TED-Abstimmungen zu verschiedenen, insbesondere interventionellen Herausforderungen, welche zur vertiefenden, interdisziplinären Diskussion einladen sollen.

 

Das vollständige Programm kann unter folgendem Link eingesehen werden: Flyer 
 

Veröffentlicht am 06.03.2018

 


Fortbildungsveranstaltung des Instituts für Cardiomyopathien (ICH.)

"Terminale Herzinsuffizienz und Skelettmuskelerkrankungen"

 

Am Mittwoch, den 16. Mai 2018 findet die erste dies-jährige Fortbildung für ärztliche Kolleginnen und Kollegen statt, die unser Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim veranstaltet. Um eine bestmögliche und individuelle Therapie der Patienten zu gewährleisten ist es notwendig, dass wir den aktuellen Fragestellungen gemeinsam begegnen. Deshalb möchten wir im Anschluss an die Präsentationen zu aktuellen Standards in Diagnose und Therapie eine gemeinsame Diskussion zu Fällen aus unserem ärztlichen Alltag anregen. Sie sind wieder recht herzlich eingeladen, eigene Fälle aus ihrer Praxis mitzubringen und im Kreis zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Baden-Württemberg mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Programm          


Wir bitten um Anmeldung bis 04. Mai 2018 unter:
Opens window for sending emailICH.office@med.uni-heidelberg.de 

 

Veröffentlicht am 23.02.2018

 


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Intensivpflegepreis 2017 - 2. Platz geht an Anna Kräuter

Foto: Anna Kräuter, Fachkrankenpflegerinnen für Anästhesie und Intensivpflege

Herzunterstützungssysteme stellen aufgrund des Mangels an Spenderherzen eine etablierte Alternative zur Herztransplantation bei der terminalen Herzinsuffizienz dar.

 

Unsere Fachkrankenpflegerinnen für Anästhesie und Intensivpflege, Anna Kräuter, hat sich näher mit den pflegerischen Aufgaben im Zusammenhang mit solchen Systemen beschäftigt.

 

In ihrer Abschlussarbeit „Brücke zu einem neuen Leben – Pflege von Patienten mit einem linksventrikulären Herzunterstützungssystem“ im Rahmen der Fachweiterbildung zur Anästhesie- und Intensivpflege,  untersucht Anna Kräuter welche Aufgaben die Pflege bei der Betreuung solcher Patienten hat.

 

Sie setzte sich mit den Grundprinzipien von Herzunterstützungssystemen auseinander und ging der Frage nach, wie mit einer fachkompetenten Intensivpflege der Genesungsprozess des Patienten positiv beeinflusst werden kann.

 

Für ihre herausragende Arbeit wurde sie mit dem Intensivpflegepreis (2. Platz) ausgezeichnet.

 

Herzlichen Glückwunsch nochmals von unserer Seite!

 

Veröffentlicht am 12.02.2018

 


Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage

Dr. J. Hoffmann (2. Vorsitzender DHKT e.V.) übergibt den Forschungspreis an
Dr. Richard Schell (links)

Bildquelle: www.dresdner-herz-kreislauf-tage.org/

Vom 26. bis 28. Januar 2018 fanden auch dieses Jahr wieder die Dresdener Herzkreislauftage statt. Der alljährlich ausgeschriebene Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage ging in diesem Jahr an unseren Assistenzarzt, Dr. med. Richard Schell.

 

In dem prämierten Projekt untersucht Dr. Schell die Bedeutung des myokardialen Transkriptionsfaktors MEF2 für das Auftreten von Herzinsuffizienz bei inflammatorischen Kardiomyopathien.


Im Speziellen geht es dabei darum, zu untersuchen, ob – zum Beispiel im Rahmen einer Sepsis – erhöhte Prostaglandine (und dabei vor allem Prostaglandin E2) über einen intrazellulären Signalweg in Kardiomyozyten über diesen Transkriptionsfaktor zu einer myokardialen Dysfunktion und dem klinischen Bild einer Herzinsuffizienz führen.


Dies könnte gegebenenfalls neue (und vor allem kausale) therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung von Patienten mit inflammatorischen Kardiomyopathien aufzeigen.


Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals!

 

Veröffentlicht am 09.02.2018

 


Reanimationskurse der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V.

Richtig reanimieren rettet Menschenleben!

 

Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bieten in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie für Patienten und deren Angehörige sowie für Mitglieder und Interessenten monatlich professionelle Reanimationskurse an.

 

In den Kursen lernen die Teilnehmer die wichtigsten Verhaltensregeln für Ersthelfer im Moment eines Herzstillstands, sowie die Reanimation an lebensgetreuen Körpermodellen.

 

Die nächsten Kurse finden an folgenden Terminen jeweils um 17:30 Uhr statt:  

 

Dienstag     20.02.2018
Mittwoch    29.03.2018
 

Weitere Kurstermine können Sie unserem Flyer entnehmen: Reanimationskurse

Anmeldungen und Rückfragen nehmen wir gerne unter der folgenden Telefonnummer: 06221 - 56 34420 oder via Email: info@foerderkreis-kardiologie.de entgegen.

 

Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos, der Förderverein freut sich allerdings über eine Spende der Teilnehmer. Weitere Informationen zu den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V. finden Sie unter dem folgenden Link: https://foerderkreis-kardiologie.de/

 

Veröffentlicht am 09.02.2018

 


Rückblick Patientenveranstaltung: Herz im Takt

Um sich über das Thema „Vorhofflimmern“ zu informieren, fanden sich am 25.01. bereits ab 17.20 Uhr zahlreiche interessierte Zuhörer, Patienten sowie deren Angehörige im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik ein.

 
Die Auftaktvorlesung der Informationsreihe des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen (HCR), war letztlich bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuhörer verfolgten die informativen und spannenden Vorträge unserer Oberärzte Prof. Scholz, Prof. Thomas und PD Dr. Zitron. Darüber hinaus wurden in der anschließenden Diskussionsrunde viele interessante Fragen gestellt, wodurch ein weiterer Austausch rund um das Thema Herz und Vorhofflimmern ermöglicht wurde. 

 

Das HCR freut sich bereits auf die nächsten im Rahmen dieser Informationsreihe stattfindenden Vorträge.
 

Veröffentlich am 08.02.2018 

 


Publikation zum Überleben bei erhöhtem pulmonalarteriellen Druck

Die Kollegen unseres Herzkatheter- und Echokardiographielabors stellen erstmals umfassende und statistisch aussagekräftige Untersuchungen zum klinischen Wert der Messung des Lungendrucks mittels Echokardiographie aus der täglichen Patientenversorgung vor.

 

Nach der Einführung der nicht-invasiven Messung des pulmonalarteriellen Drucks (PAP) mittels Doppler-Echokardiographie vor über 30 Jahren und der Verankerung der Echokardiographie in den Leitlinien zur Abklärung und Behandlung von Patienten mit Lungenhochdruck vor 10 Jahren, bestanden über die letzten Jahre hinweg weiter kontroverse Diskussionen über diese Methode.

Mit der aktuellen Publikation zum Überleben von Patienten mit erhöhtem pulmonalarteriellen Druck liegen nun erstmals genaue statistische Analysen zur Klärung dieser Frage vor.

 

Durch den zeitnahen Abgleich mit invasiven Messungen mittels Rechtsherzkatheter und der Analyse einer großen, unselektionierten Gruppe von Patienten mit Lungenhochdruck jeglicher Ursache, wurde der klinische Einsatz dieser Verfahren in der täglichen Routine in einer kardiologischen/pneumologischen Fachabteilung mit Maximalversorgung überprüft.

 

Die Ergebnisse basieren auf der systematischen Erfassung von Messdaten seit Mitte 2007 durch die Kollegen des Herzkatheter- und des Echolabors wie auch auf der umfangreichen Erhebung serologischer Messparameter, die im direkten zeitlichen Zusammenhang für den Großteil der Patienten zur Verfügung standen.

 

Der Umfang der Daten und die Unterstützung der statistischen Analysen durch das Institut für medizinische Biometrie und Informatik erlaubte den detaillierten Vergleich der aktuellen diagnostischen Verfahren sowie die gezielte Betrachtung der Prognose von Subgruppen bezüglich des Überlebens über bis zu acht Jahre.

Die Überlebenskurven nach Kaplan-Meier zeigen den Anteil der überlebenden Patienten je nach Lungendruck über bis zu acht Jahre:

Bild 1: Invasiv mittels Rechtsherzkatheter gemessener PA-Druck (Grenzwert mPAP ≥ 25mmHg)
Bild 2: Nicht-invasiv ermittelter PA-Druck mittels Doppler Echokardiographie (Grenzwert sPAP ≥ 36 mmHg)

Zusammenfassend wurden die gleichwertige prognostische Bedeutung des nicht-invasiv oder invasiv erhöht gemessenen Lungendrucks gezeigt, ein optimaler Grenzwert für den Lungendruck mittels Doppler-Echokardiographie definiert (sPAP ≥36 mmHg) sowie Grenzen der Methode und Fallstricke herausgearbeitet.

 

Zudem war durch die Kombination der diagnostischen Möglichkeiten eines kardiopulmonalen Zentrums eine bessere Beurteilbarkeit der Prognose der Patienten signifikant nachweisbar.

 

Unter dem folgenden Link finden Sie die gesamte Publikation: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0191206 

 

Veröffentlicht am 05.02.2018

 


8. Heidelberger Angiologietag

Am 24.03.2018 ab 09.00 Uhr im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik

 

Auch in diesem Jahr konnten international renommierte Referentinnen und Referenten gewonnen werden, die den Angiologietag um interessante Vorträge und lebhafte Diskussionen zu aktuellen angiologischen Themen bereichern werden. In diesem Jahr werden bewusst neue Wege eingeschlagen und klinisch hochrelevanten, aber wissenschaftlich oft vernachlässigten Themen wie dem diabetischen Fußsyndrom und dem venösen Ulcus cruris einen besonderen Stellenwert eingeräumt.

Diese Themen werden in State-of-the-Art Vorträgen im Bereich der Arterien und Venen eingebunden, um auch in diesem Jahr wieder eine ganzheitliche Sicht auf die Gefäße zu ermöglichen. Wir hoffen, dass die Aktualität und die große Praxisrelevanz dieser Themen zu einem intensiven Wissens und Erfahrungsaustausch anregen.

 

Zum Programm gehören erstmals auch Fallvorstellungen mit TED-Abstimmungen zu verschiedenen, insbesondere interventionellen Herausforderungen, welche zur vertiefenden, interdisziplinären Diskussion einladen sollen.

 

Das vollständige Programm kann unter folgendem Link eingesehen werden: Flyer 
 

Veröffentlicht am 30.01.2018

 


Testlauf für digitalen Fragebogen bei ambulanten Untersuchungsterminen

Wie kann der Anmeldeprozess für ambulante Termine optimiert bzw. zeitsparender und effizienter gestaltet werden? Müssen die Fragebögen tatsächlich händisch ausgefüllt werden, oder wie könnte eine neue Methode eingeführt und umgesetzt werden?

 

Diese Fragen stellte sich eine Gruppe Medizininformatikstudenten aus Heilbronn und entwickelte hieraus, in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Klinik, einen elektronischen Aufnahmebogen, der bestimmte Patienten- und Krankheitsdaten im Rahmen des Arztgespräches in unserer Kardiologischen Ambulanz erfragt.


Mittels einer eigens programmierten Tablet-App kann der Patient diese Informationen selbst in dem Gerät eingeben. Aus Datenschutzgründen werden die Informationen hier jedoch nicht gespeichert, sondern automatisch in die Klinik-Systeme weitergeleitet und stehen so den Mitarbeitern gleich zur Verfügung.


Das Projekt wurde von den vier Studierenden vergangene Woche in unserer Kardiologischen Ambulanz in der Praxis getestet. Hierbei achteten sie neben der technischen Umsetzung der App selbst, besonders auch auf die Benutzerfreundlichkeit des Systems und die Handhabung des Tablets. Die App sowie der gesamte Prozess des digitalen Fragebogens wurde anschließend durch die teilnehmenden Patienten evaluiert, um das Projekt gezielt optimieren und weiter ausbauen zu können.


Das Fazit der Studierenden für die Test-Phase an diesem Tag war sehr positiv: Die Benutzung des Tablets und der App, sowie die Bereitschaft der Patienten, sich auf die neue Form des Fragebogens einzulassen, sei durchweg positiv gewesen.


Das Projekt wird zukünftig weiter ausgebaut und nach Möglichkeit sollen schon bald die ersten Patienten, die mit Unterstützung der Freunde und Förderer der Kardiologie e.V. beschaffenen Tablets nutzen können.

 

Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg mit der Digitalisierung der Fragebögen!

 

Veröffentlicht am 26.01.2018

 


TV-Hinweis: Abenteuer Diagnose

Tipp: Dienstag, 23.01., ab 20:15 Uhr in der Sendung „Visite“ im Norddeutschen Rundfunk NDR. Der Fall aus der Kardiologischen Universitätsklinik Heidelberg wird ab ca. 21 Uhr ausgestrahlt.

 

Bis die Patientin mit Herzinfarkt-Beschwerden schließlich mit dem Notarzt in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg eintraf, hatte sie bereits eine längere „Arztodyssee“ hinter sich – allerdings wegen ganz anderen Symptomen: Die Patientin klagte über Müdigkeit, Fieber und Muskelschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Gewichtsverlust, vor allem aber über Asthma und Luftnot.

 

PD Dr. Philip Raake, Oberarzt in der Kardiologie, hatte schließlich die rettende Idee. Mehrere Blut- und Gewebeproben brachten schließlich die Gewissheit. Dank eines einfachen Medikaments ist die Patientin heute symptomfrei und hat gute Chancen, wieder ganz gesund zu werden.
 

Welche Krankheit die Patientin hat, wie Dr. Raake die Diagnose stellte und welches Medikament schließlich Linderung brachte? Das erfahren Sie am Dienstag, 23. Januar ab 20:15 Uhr in der Sendung „Visite“ im Norddeutschen Rundfunk. Der Fall aus der Kardiologischen Universitätsklinik Heidelberg wird ab ca. 21 Uhr ausgestrahlt.

 

Veröffentlicht am 18.01.2018

 


2.300 Patienten im DZHK-Register für Herzmuskelerkrankungen

Die Rekrutierung der ersten vom DZHK initiierte Studie wurde erfolgreich abgeschlossen. Ende Dezember 2017 konnte der 2.300ste Patient in das DZHK TORCH-Register aufgenommen werden. Die einmalige Sammlung mit Patientendaten und -proben zu Herzmuskelerkrankungen dient als Grundlage für weitere Forschung und Studien.

 

Das vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) initiierte und geförderte Register enthält medizinische und soziodemografische Daten und Proben von Patienten mit nicht-ischämischen Kardiomyopathien. Über Entstehung und Verlauf weiß man noch wenig, hier gibt es großen Forschungsbedarf.

In das von den DZHK-Standorten Heidelberg und Greifswald geleitete Register haben 20 Zentren aus ganz Deutschland drei Jahre lang konstant Kardiomyopathie-Patienten für die freiwillige Teilnahme gewinnen können. Zum Jahresende wurde nun das ambitionierte Ziel fristgerecht erreicht und die Auswertung der Daten kann beginnen. Die große Zahl der Teilnehmer und die hohe Datenqualität ermöglichen umfassende Analysen und innovative Forschungsansätze. TORCH hat damit ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Fundament für innovative Studien geschaffen. Für sechs aufbauende Forschungsprojekte und Studien wurde die Nutzung der Daten und Proben vom DZHK bereits genehmigt. Die Ergebnisse sollen zu neuen Konzepten  in Diagnose und Therapie von Kardiomyopathien führen.

 

"Das DZHK und seine Mitgliedseinrichtungen haben gute Chancen, dank des Registers und darauf aufbauender Initiativen international führend in der Erforschung der Kardiomyopathien zu werden", so Prof. Hugo A. Katus von Institut für Cardiomyopathien Heidelberg ICH. Mit DZHK TORCH-Plus haben die Wissenschaftler bereits die Erhöhung der Patientenzahlen und die Untersuchung neuer Forschungsfragen beim DZHK beantragt, eine Entscheidung der externen und internen Gutachter wird in den nächsten Wochen erwartet.  

Veröffentlicht am 12.01.2018


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DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am 16. Januar 2018 statt. Dr. Ulrich Granzer wird hier über die Frage "ATMPs/GTMPs, why are they special, what needs to be taken into consideration for registration in Europe and the US?" referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

 

Veröffentlicht am 03.01.2018

 


Frohe Weihnachten

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie wünscht allen Patienten und Angehörigen sowie Kolleginnen und Kollegen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im kommenden Jahr! 

 

 

 

Veröffentlicht am 22.12.2017

 


 

Das Herz heilen - Herzinsuffizienz

Foto: Jonas Ratermann für Focus-Gesundheit

Leistungsstarke Klappe

 

Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist eine der häufigsten Erkrankungen des Herzens.

 

Diesem Herzleiden können u.a. Ursachen wie eine Erkrankung der Herzkranzgefäße oder der Herzmuskeln, Bluthochdruck oder eine undichte Mitralklappe zugrunde liegen.

 

Letztere Ursache ist Gegenstand eines Berichtes der aktuellen Focus-Gesundheit Ausgabe von Dez/Jan, in welcher unser Geschäftsführender Oberarzt PD Dr. Philip Raake eine moderne Methode zur Behandlung undichter Mitralklappen (Miralklappeninsuffizienz) erläutert. Durch den sogenannten MitraClip kann die Undichtigkeit der Klappe reduziert oder komplett beseitigt werden. Über eine Ultraschallkontrolle wird der Therapieerfolg dann sofort sichtbar.

 

Die Ärzte der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie haben bereits fundierte Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt, sodass im Sommer 2017 der 500. MitraClip implantiert werden konnte.

 

Die Focus Ausgabe mit dem vollständigen Artikel ist entweder im Handel oder online unter http://www.focus-magazin.de/focus-Gesundheit zu erwerben.

 

Veröffentlicht am 15.12.2017

 


Wenn der Herzmuskel aussieht wie ein Schwamm

Dieses Krankheitsbild kann bei einem nicht richtig ausgebildeten Herzmuskel entstehen. Der linke Herzmuskel kann dabei durch seine zerklüftete Struktur nur ungleichmäßig Blut durch das Organ pumpen, was Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann.

 

PD Dr. Benjamin Meder und seine Arbeitsgruppe forschen zu dieser Erkrankung, um Patienten besser behandeln zu können und erbliche Folgen identifizieren zu können.  

 

Das DZHK hat zu diesen Erkenntnissen eine Pressemitteilung veröffentlicht, die unter folgendem Link einsehbar ist:

https://dzhk.de/aktuelles/news/artikel/wenn-der-herzmuskel-aussieht-wie-ein-schwamm/

 

 

Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani und Dr. rer. nat. Jan Haas aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. B. Meder
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

 

Veröffentlicht am 14.12.2017

 


Reanimationskurse der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V.

Richtig reanimieren rettet Menschenleben!

 

Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bieten in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie für Patienten und deren Angehörige sowie für Mitglieder und Interessenten in regelmäßigen Abständen professionelle Reanimationskurse an. In den Kursen trainieren die Teilnehmer die richtige Vorgehensweise im Ernstfall an lebensgetreuen Körpermodellen.

 

Die nächsten Kurse finden an folgenden Terminen jeweils um 17:30 Uhr statt:  

 

Donnerstag 14.12.2017 

Donnerstag 18.01.2018

Dienstag     20.02.2018

 

Anmeldungen und Rückfragen nehmen wir gerne unter der folgenden Telefonnummer: 06221 - 56 34420 oder via Email:  foerdererkardiologieheidelberg@gmail.com entgegen.

 

Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos, der Förderverein freut sich allerdings über eine Spende der Teilnehmer. Weitere Informationen zu den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V. finden Sie unter dem folgenden Link: https://foerderkreis-kardiologie.de/

 

Veröffentlicht am 08.12.2017

 


 

Patienteninformationsveranstaltung

Am 25. Januar 2018, ab 18.00 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik.

 

  

Veröffentlicht am 04.12.2017

 


Rückblick wissenschaftliches Symposium HEITECH 2017

Am 17. und 18. November fanden sich zahlreiche Teilnehmer zu unserer zweitägigen Veranstaltung im Hörsaal der Medizinischen Klinik ein.

 

Das seit vielen Jahren stattfindende Symposium ist für die teilnehmenden nationalen und internationalen Experten zu einem festen Bestandteil des wissenschaftlichen Austausches geworden.

 

Die in diesem Jahr erstmalige Fokussierung der Tagung auf interventionelle Kardiologie und Angiologie wurde von den Besuchern mit Interesse angenommen. Die Vorstellung verschiedener Fälle mittels filmischer Wiedergabe des operativen Eingriffes war mehrfach ein Highlight der Veranstaltung.

 

 

 

Veröffentlicht am 22.11.2017

 


Forschungspreise der Deutschen Stiftung für Herzforschung

Unsere Fachärztin Frau Dr. Constanze Schmidt hat für ihre grundlagenwissenschaftliche Erforschung des K2P3.1 Ionenkanals bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern, den Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung, erhalten. Zuvor wurde ihre Arbeit im European Heart Journal veröffentlicht.


Neben diesen Forschungsergebnissen entwickelte sie eine neue Gentherapie zur Behandlung von Vorhofflimmern, welche bereits umfangreich an Tieren mit einer solchen Erkrankung erprobt wurde. Für diese neue Behandlungsform wurde sie außerdem mit dem Abstract-Preis der Segnitz-Ackermann-Stiftung ausgezeichnet.


Beide Preise nahm Frau Dr. Constanze Schmidt nach einer Präsentation zu ihren Forschungsergebnissen auf der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, feierlich entgegen.

 

Wir gratulieren ihr herzlich zu den Erfolgen. 
   

Fotos: DGK / Thomas Hauss

 

Veröffentlicht am 21.11.2017

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am Dienstag, den 28. November 2017 um 15.00 Uhr statt. Prof. Dr. Eva van Rooij wird hier zum Thema "Spatial and cellular expression analysis of the ischemic heart identifies novel factors involved in cardiac remodeling and disease" referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

 

Veröffentlicht am 17.11.2017



Congress Highlights - American Heart Association 2017

Mittwoch, den 29. November 2017, 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr

 

In Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim werden die Highlights der diesjährigen Tagung der American Heart Association vom 11. – 15. November in Anaheim präsentiert!


Ganz herzlich wird zu der Nachlese dieses Kongresses eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen und mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien zu diskutieren. In bewährter Weise sollen die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis hierbei im Fokus stehen.

 

Das vollständige Programm ist einsehbar unter: Flyer

 

Veröffentlicht am 13.11.2017

 


Kardio-MRT

State of the Art und die Zukunft

Cardiac MRI – State of the Art and Future

Wissenschaftliches Symposium am 8. und 9. Dezember 2017

 

Die kardiovaskuläre MR-Tomographie ist inzwischen das aussagekräftigste diagnostische Verfahren der Kardiologie. Sie nimmt einen immer größeren Stellenwert in der nichtinvasiven Diagnostik und Risikostratifikation der koronaren Herzerkrankung und von Herzmuskelerkrankungen ein und ist Teil der aktuellen Leitlinien der ESC und DGK.


Führende europäische Experten auf diesem Gebiet geben bei diesem Symposium sowohl ein Update der gegenwärtigen klinischen Anwendungen der Kardio-MRT (so wie die neuen Methoden der Funktions- und
Gewebeanalyse) als auch einen Ausblick auf die faszinierenden neuen diagnostischen Ansätze und technischen Entwicklungen, die unsere kardiale Diagnostik und Therapie grundlegend verändern werden. Dazu gehören ultraschnelle MRT-Protokolle, 4D-Fluss, interventionelle MRT und myokardiales Sauerstoffmonitoring. 

 

Das vollständige Programm ist einsehbar unter: Flyer

 

Veröffentlicht am 13.11.2017

 


Genetische Kardiomyopathien

Leitfaden für den klinischen Alltag

 

Neben den anspruchsvollen Materialien für unsere Patienten und deren Angehörige hat das Team unter der Leitung von PD. Dr. med. Benjamin Meder in diesem Jahr ein Fachbuch herausgegeben. Erstmals in deutscher Sprache beschäftigt sich das Buch „Genetische Kardiomyopathien - Leitfaden für den klinischen Alltag“ mit häufigen und seltenen Cardiomyopathien und gibt Hinweise für Therapie und Diagnostik.


Durch methodische Fortschritte und das immer umfangreichere Wissen über genetische Ursachen von Kardiomyopathien gewinnt die genetische Diagnostik in diesem Indikationsgebiet zunehmend an Bedeutung. Dies führte zuletzt zu einer deutlichen Aufwertung des Stellenwerts der Gendiagnostik in aktuellen Leitlinien der deutschen, europäischen und internationalen Fachgesellschaften. Das Buch soll in verständlicher Weise die Anforderungen und Möglichkeiten einer Familien - und Gentestung bei Kardiomyopathien und Ionenkanalerkrankungen illustrieren.


Es richtet sich sowohl an Klinikärzte/innen als auch an niedergelassene Kollegen/innen. Durch die klare Darstellung der wirklich relevanten Sachverhalte ist das Buch auch für Studenten/innen der Medizin, den interessierten Laien und betroffene Patienten/innen eine wichtige Informationsquelle.  

 

Veröffentlicht am 08.11.2017

 


15. Workshop „Herz und Niere“

Drängende Fragen in Diagnostik und Therapie

Samstag, 9. Dezember 2017, 9.00 – 13.00 Uhr

 

Wie in den vergangenen Jahren werden in dem Workshop aktuelle Themen und innovative Diagnostik- und Therapiekonzepte aus der fächerübergreifenden Zusammenarbeit von Nephrologen und Kardiologen in der Agenda aufgegriffen.

 

Die Beiträge umfassen Klinik und Therapie der Takayasu-Arteriitis, der ANCA-assoziierten Vaskulitis und der pulmonal-arteriellen Hypertonie. Ferner werden die neuesten Aspekte zu den Themen Zielblutdruck bei diastolischer Herzinsuffizienz, neuroradiologische Carotis-Intervention und interventionelle Schlaganfallprophylaxe beleuchtet und zur Diskussion gestellt.

 

Das vollständige Programm ist einsehbar unter: Flyer

 

Veröffentlicht am 07.11.2017

 


7. Symposium des Cardiology Career Program 2017

Samstag, 28.10.2017 um 09.30 Uhr

 

Seit 2009 besteht das Cardiology Career Program, welches sich an Studierende der Medizin richtet, die eine Doktorarbeit in der Heidelberger Kardiologie anfertigen. Das Programm soll zudem zur Professionalisierung junger Nachwuchswissenschaftler beitragen und den Teilnehmern eine frühzeitige Integration in die Abteilung ermöglichen.

 

Die Präsentationen und die anschließende Diskussion der Dissertationsprojekte sollen darüber hinaus zum Ausbau der wissenschaftlichen Gesprächskompetenz beitragen. Das Symposium dient auch als Informationsbörse und bietet Möglichkeiten für Interaktionen und informellen Erfahrungsaustausch unter allen Doktorandinnen und Doktoranden sowie mit den Ärzten und Wissenschaftlern der Klinik.

 

Das vollständige Programm ist einsehbar unter: Flyer

 

Veröffentlicht am 18.10.2017

 


Patienteninformationsveranstaltung zum Weltthrombosetag

Am 06.Oktober 2017 fanden über sechzig Besucherinnen und Besucher ihren Weg zu unserer Patientenveranstaltung im Rahmen des Weltthrombosetages. Geprägt von Rückfragen und angeregten Diskussionen sorgte neben den interessanten Vorträgen der Referenten das Begleitprogramm der Veranstaltung für ein Highlight der Teilnehmer.

 

Neben verschiedenen praktischen Vorführungen wurde besonders die ABI-Messsung, die im Anschluss an die Vorträge an mehreren Untersuchungsplätzen angeboten wurde, sehr gut angenommen und viele Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, persönliche Anliegen und Fragen mit unseren Ärzten im Anschluss zur Veranstaltung zu besprechen. Die Wichtigkeit des Themas Thrombose und deren neuen, innovativen Therapien konnten wir mit Hilfe von zwei Zeitungsbeiträgen dem Rhein-Neckar-Gebiet auch über die Veranstaltung hinaus näherbringen.

 

Wir freuen uns sehr über diese gelungene Veranstaltung und danken an dieser Stelle nochmals dem gesamten Team für die tolle Organisation.

 

Veröffentlicht am 17.10.2017

 


HEITECH - Heidelberger Interventionelle Techniken

Wissenschaftliches Symposium am 17.-18. November 2017

 

Seit vielen Jahren sind die kardiologischen Symposien zu einem festen Bestandteil unserer Wissenschafts- und Fortbildungskultur geworden und in regelmäßigen Abständen kommen bei dieser Veranstaltung zahlreiche nationale und internationale Experten zusammen.

Dieses Jahr wollen wir zum ersten Mal einen neuen Fortbildungsschwerpunkt starten:

Opens external link in new windowHeidelberger Interventionelle Techniken (HEITECH).

 

Mit dieser Fokussierung auf interventionelle Kardiologie und Angiologie möchten wir der immer größeren Bedeutung invasiver Techniken in der Herz-Kreislauf-Medizin gerecht werden. Wir haben dafür ein spannendes und aktuelles Programm mit hervorragenden Rednern und Experten zusammengestellt, bei dem sowohl für invasiv, als auch konservativ tätige Ärztinnen und Ärzte in diesem Fachbereich das Wissen zu den Interventionen aufgezeigt wird.

 

Wir laden Sie daher unsere ärztlichen Kollegen herzlichst zur Teilnahme am wissenschaftlichen Symposium am 17. - 18. November 2017 in die Medizinische Klinik Heidelberg ein.

 

Unseren Programm finden Sie hier: Flyer.

 

Veröffentlicht am 16.10.2017

 


„Das schwache Herz“ Patientenseminar im Rahmen der Herzwochen 2017

Am 22.11.2017 um 18 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik

 

Wie in den vergangenen Jahren bieten das Herzzentrum und die niedergelassenen Kardiologen in Heidelberg gemeinsam im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung auch 2017 wieder ein Patientenseminar an. Zu dieser Veranstaltung mit dem Titel „Das schwache Herz“ laden wir Sie sehr herzlich ein. Die Herzschwäche – in der Fachsprache „Herzinsuffizienz“ genannt – ist in Deutschland die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt. Zwar konnte die Sterblichkeit bei Herzschwäche in den letzten zehn Jahren um die Hälfte reduziert werden, dennoch ist die Prognose der Herzinsuffizienz – je nach Schweregrad – durchaus vergleichbar mit einigen Tumorleiden. Wie wir eine Herzinsuffizienz heute medikamentös behandeln können, warum Sport helfen kann, welche chirurgischen oder minimalinvasiven hochinnovativen Therapieansätze wir den Patienten anbieten können – über all das wollen wir Ihnen am 22.11.2017 ab 18 Uhr einen aktuellen Überblick geben. Wir freuen uns, wenn wir Sie im Hörsaal der Medizinischen Klinik begrüßen dürfen.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer

 

Veröffentlicht am 12.10.2017 

 


500. Implantation eines MitraClips

Im Sommer 2017 wurde an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie erfolgreich der 500. MitraClip implantiert.

 

Die undichte Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) ist die zweithäufigste Erkrankung der Herzklappe im Erwachsenenalter. Bei dieser Erkrankung gibt es eine Vielzahl von operativen Maßnahmen, um entweder die erkrankte Herzklappe zu reparieren, oder sie komplett durch eine Prothese zu ersetzen. Allerdings gibt es viele Patienten, die aufgrund einer ausgeprägten Herzschwäche (Herzinsuffizienz), anderen Vorerkrankungen oder durch ihr hohes Alter für eine Operation nicht in Frage kommen.

 

Die etablierteste Methode eine undichte Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) ohne Operation zu behandeln ist die Implantation von einem oder mehreren Klipps an der Mitralklappe (der sogenannte MitraClip). Dabei kann die Undichtigkeit reduziert oder komplett beseitigt werden. Unter Vollnarkose wird bei diesem Verfahren ein Katheter durch die Leistenvene zum rechten Herzen vorgeführt und dann über die Vorhofscheidewand in das linke Herz eingeführt. Der Klipp kann bei schlagendem Herzen an den beiden Segeln der Mitralklappe befestigt werden. Über eine Ultraschallkontrolle wird der Therapieerfolg sofort sichtbar. Die Patienten können unmittelbar nach dem Eingriff wieder aufwachen und bereits wenig später aufstehen.

 

In Heidelberg besteht langjährige Erfahrung mit dieser Methode und im September 2017 konnte nun der 500. MitraClips erfolgreich implantiert werden.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Patienten eine solche Expertise in diesem Bereich anbieten können.

v.l.n.r.: Prof. Dr. C. Gleißner, Dr. N. Geis, Y. Sohnsmeyer; PD Dr. S. Pleger, C. Lehmke, PD Dr. P. Raake

Veröffentlicht am 27.09.2017

 


Patientenveranstaltung zum Thema: "Reanimation & Ein Blick in unser Herz"

Im Rahmen der "Woche der Wiederbelebung" organisierten die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. auch in diesem Jahr wieder eine Patienten-Informationsveranstaltung zum Thema „Reanimation & Ein Blick in unser Herz“.


Besucher erhielten an diesem Abend in einem Vortrag unseres Funktionsoberarztes Dr. Johannes Riffel, Einblicke in gesunde und erkrankte Herzen mittels MRT-Bildgebung. Anhand von Fallbeispielen wurden die Vorgehensweisen mit Kontrastmittel bei MRT und CT Untersuchungen, sowie deren Befunde thematisiert und veranschaulicht.
In einem zweiten Vortrag unseres Assistenzarztes Jan Stiepak wurden Reanimationsmaßnahmen mit den aktuellen Leitlinien und Entwicklungen der Notfallmedizin vorgestellt. Die Wiederbelebungsmaßnahmen konnten im Anschluss an die Vorträge unter ärztlicher Anleitung an lebensgetreuen Körpermodellen geübt werden.


Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bieten in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie monatlich Reanimationskurse an. Wenn auch Sie Interesse haben, einen dieser kostenlosen Kurse zu besuchen, melden Sie sich gerne unter den folgenden Kontaktdaten an:
Tel. 06221 - 56 34420 / Email: foerdererkardiologieheidelberg@gmail.com
Homepage: www.foerderkreis-kardiologie.de

 

Veröffentlicht am 25.09.2017


EchoCompact | Advanced

Am 11. November 2017 in der Medizinischen Klinik Heidelberg

 

Die Echokardiographie stellt einen elementaren Grundpfeiler der kardiologischen Diagnostik dar und ist die am häufigsten eingesetzte Methode zur nicht-invasiven kardialen Bildgebung. Die technische Ausstattung und Möglichkeiten der Ultraschallsysteme haben sich innerhalb der letzten Jahre rasant weiterentwickelt.


Über die Grundlagen der Echokardiographie hinaus wollen wir mit diesem Kurs die Einsatzmöglichkeiten innovativer echokardiographischer Untersuchungsverfahren klinisch orientiert vermitteln und praktisch anwenden.Wir würden uns sehr freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können und laden Sie daher herzlich nach

 

Das ausführliche Programm zur Veranstaltung finden sie hier: Flyer

 

Veröffentlicht am 20.09.2017

 


DZHK-Seminar "Engineering human heart muscle for in vitro testing and cardiac repair"

Am Donnerstag, den 05.10.2017 um 18.00 Uhr, im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik

 

Sprecher ist Prof. Dr. med. Thomas Eschenhagen, Institutsdirektor am Zentrum für Experimentelle Medizin und dem Institut für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf.

 

Das DZHK-Seminar wird von Prof. Dr. med. Patrick Most, Leiter der Sektion für Molekulare und Translationale Kardiologie, Innere Med. III der Universitätsklinik Heidelberg, organisiert.

 

Zum vollständigen Programm


Veröffentlicht am 15.09.2017


DZHK-Seminar "Dissecting the translational potential of long noncoding RNAs in the human heart"

Am 05.09.2017 um 15.00 Uhr, im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik

 

Sprecher ist Norbert Hübner, Professor für "Experimental Genetics of Cardiovascular Diseases" am Max-Delbrück-Center for Molecular Medicine (MDC) in Berlin, organisiert von Prof. Dr. Christoph Dieterich, Leiter der Bioinformatik und Systemkardiologie, Innere Medizin III.

 

Zum vollständigen Programm


Veröffentlicht am 04.09.2017


Best Poster Award

Beim ESC 2017 in Barcelona waren unsere Ärzte nicht nur beim Kardiologen-Quiz erfolgreich, auch bei der Kategorie ‚Best Poster Award‘ gewann PD Dr. Meder mit seiner AG zum Thema „Genetics and Gene Therapy“!

 

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Farbod Sedaghat-Hamedani als Referenten, sowie Dr. Meder und das gesamte Team.

Auf dem Foto vertreten (v.r.n.l.): Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani und Dr. rer. nat. Jan Haas

 

Veröffentlicht am 01.09.2017


Das Quiz beim ESC - ein Highlight des Kongresses der „European Society of Cardiology“

Vom 26.-30.08.2017 tagte der ESC in Barcelona und neben zahlreichen Vorträgen und wissenschaftlichem Austausch, fand das begehrte Quiz der Kardiologen statt.

Unser Team unter der Leitung von Prof. Katus beantwortete in fünf Runden die insgesamt vier kardiologischen Fragestellungen, sowie eine länderspezifische Knobelaufgabe mit voller Punktzahl und setzte sich gegen das Gastgeberland Spanien und Russland, die Sieger des letzten Jahres, erfolgreich durch!

Wir freuen uns, den Pokal in Heidelberg zu wissen und gratulieren den Gewinnern!

Zur Homepage des ESC

Auf dem Gruppenfoto sind unsere Sieger vertreten: (vorne) Prof. Katus, (v.l.n.r.) Prof. Thomas, PD Dr. Meder, Prof. Giannitsis, Dr. Kayvanpour, Dr. Sedaghat-Hamedani.
Foto: ESC offizielle Facebookseite

Veröffentlicht am 31.08.2017



 

 

Neue Biomaker könnten Früherkennung von Herzschwäche verbessern

Unser Geschäftsführender Oberarzt PD Dr. Benjamin Meder hat zusammen mit Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg, des Zentrums für Bioinformatik an der Universität des Saarlands sowie der Siemens Healthineers neuartige Biomarker gefunden, mit deren Hilfe eine Herzmuskelerkrankung bereits im Blut entdeckt werden kann. Wie die Forscher aktuell im Fachjournal Circulation berichten, sind die Veränderungen bisher nur in den Zellen des erkrankten Herzmuskels nachweisbar, so dass sich der Patient einer aufwändigen Herzbiopsie unterziehen muss. Ob sich die Marker für die breite klinische Anwendung eignen und dabei herkömmliche Proteinmarker übertreffen, müssen weitere Studien zeigen.

Aufgrund des Potenzials für die Herzdiagnostik, insbesondere in der Früherkennung chronischer Herzmuskelerkrankungen, wurden die Forschungsergebnisse mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis 2017 der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet, den Arbeitsgruppenleiter Dr. Meder feierlich entgegen nahm.

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Dr. Meder und das gesamte Forschungsteam!

Zur Pressemitteilung

Zur Publikation im Fachjournal Circulation

Preisträger PD Dr. Benjamin Meder mit dem Stifterehepaar Ursula und Wilhelm P. Winterstein nach der Preisvergabe.
Foto: DHS/Andreas Malkmus

Veröffentlicht am 28.08.2017


Unser Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon

Rechtzeitig zum Heidelberg Heartbreak Triathlon 2017 strahlte die Sonne wieder und brachte unsere Athleten auch in diesem Jahr kräftig zum Schwitzen. Neben den Brave Hearts waren vier weitere Teams für die Kardiologie am Start und alle kamen erfolgreich ins Ziel.

Zusammen sind die Athleten 8 Kilometer geschwommen, 175 km bergauf und bergab Rad gefahren und haben 50 km lang den Philosophenweg mehrfach laufend erklommen. Nicht umsonst zählt der Heidelbergman zu den anspruchsvollsten Triathlonstrecken.

Zusätzlich war das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) zum ersten Mal mit einem Informationsstand präsent. Dort konnten unter anderem einige der Athleten live auf der Strecke mit Herzfrequenz und Stresspegel verfolgt werden, was von vielen Zuschauern begeistert angenommen wurde.

Unsere Athleten unterstützen mit ihrem Engagement die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen. Ein besonderer Dank gilt daher den zahlreichen Unterstützern aus der Region und den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V.

Veröffentlicht am 21.08.2017


1. Heidelberger Pflegepreis am Universitätsklinikum Heidelberg

Unter diversen hochkarätige Projekten, die hinsichtlich dem 1. Heidelberger Pflegepreis eingereicht wurden, konnte das Team unserer kardiologischen Intensivstation den 1. Platz für sich gewinnen.

 

Unsere Kolleginnen und Kollegen entwickelten eine interprofessionelle Richtlinie für die Versorgung kritisch kranker Patienten im Notfall-Behandlungsraum auf der Kardio-Intensiv. Ärztliche und pflegerische Schnittpunkte und Handlungsabläufe, wie z. B. Tätigkeitsbeschreibungen oder Zuständigkeiten, sind nun genau definiert – eine unabdingbare Voraussetzung für die effiziente und effektive Versorgung der internistischen Notfall-Patienten.

 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch an die Kolleginnen und Kollegen!  

Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

Den ausführlichen Bericht zum 1. Heidelberger Pflegepreis können Sie in unserem Klinikticker unter dem folgenden Link nachlesen: Klinikticker

 

Veröffentlicht am 18.08.2017

 


Patienteninformationsveranstaltung zum Weltthrombosetag

Am Freitag, den 6. Oktober 2017 im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik


Die Thrombose ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung in Deutschland. Dem Universitätsklinikum Heidelberg ist es als einem von drei großen Zentren in Deutschland gelungen, in den letzten Jahren neuartige, innovative Therapien sowohl in der Behandlung akuter als auch chronischer Thrombosen zu etablieren und anzubieten.


Im Rahmen des Weltthrombosetages möchten wir Sie einladen unsere Arbeit näher kennenzulernen. Hierfür können Sie sich im Rahmen einer Vortragsreihe über die Entstehung von Thrombosen und ihrer Symptome informieren. Des Weiteren möchten wir Ihnen die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten frischer wie alter Thrombosen vorstellen.


Im Rahmen unserer Ausstellung werden Sie die Gelegenheit haben die neuartigen Materialien in der Behandlung von Thrombosen kennenzulernen. Zudem möchten wir Ihnen in praktischen Vorführungen patientenorientierte optimale Kompressionstherapie aufzeigen und bieten an einem Stand die Möglichkeit einer direkt bei Ihnen durchgeführten Messung zur Abgrenzung von Venen und Arterienproblemen an. 

Begleitprogramm und Ausstellung

  • Hautnah erleben: Verschiedene Stenttypen und deren neuartigen Eigenschaften zum ausprobieren
  • Vorführung: Frische Thromben absaugen
  • Vorstellung: Kompressionstherapie-richtig angewendet ein Segen
  • Vorstellung: Ultraschalldiagnostik bei Gefäßerkrankungen
  • Angebot: ABI-Messung für jedermann.

Ein kostenloser Imbiss steht bereit.

 

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Zum vollständigen Programm

 

Veröffentlicht am 17.08.2017

 


INPUD - Innere Medizin Pflege up to date

Am Dienstag, den 17. Oktober 2017 im Hörsaal der Medizinischen Klinik Heidelberg

 

Ganz herzlich laden wir Sie zum 16. Symposium der Pflege am 17. Oktober 2017 im Hörsaal der Medizinischen Klinik Heidelberg ein. In dieser Veranstaltung behandeln wir das spannende Thema Gewalt und Aggression in der Pflege aus unterschiedlichen Sichtweisen. Darunter fallen auch Fixierungen von Patienten einschließlich der rechtlichen Grundlagen und möglichen Alternativen.

 

Es liegt in unserem Interesse, Pflegekräfte für dieses Thema zu sensibilisieren und Lösungsansätze vorzustellen. Im zweiten Teil des Symposiums werden uns Deeskalationsmaßnahmen nach ProDeMa präsentiert, die Sie auch praktisch ausprobieren dürfen.

 

Den ausführlichen Flyer inklusive Programm finden sie hier: Flyer


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Veröffentlicht am 15.08.2017

 


Patientenveranstaltung zum Thema: "Reanimation & Ein Blick in unser Herz"

Am Donnerstag, den 21. September 2017 im Foyer der Medizinischen Klinik

 

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung findet am Donnerstag, den 21. September 2017 von 18.00 bis 20.15 Uhr im Foyer der Medizinischen Klinik die Patientenveranstaltung zum Thema "Reanimation & Ein Blick in unser Herz" statt.

 

Hier das Programm zur Veranstaltung:

  • 18.00 Uhr
    Eröffnung und Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. med. Hugo A. Katus
  • 18.15 Uhr
    Vortrag - Ein Blick in unser Herz 
    Dr. med. Johannes Riffel
  • 18.55 Uhr
    Vortrag - Aktuelle Fakten zur Reanimation 
    Dr. med. Michael Preusch und Jan Stiepak
  • 19.15 Uhr
    Kleiner Empfang im Foyer

Neben interessanten Vorträgen haben Sie auch die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung selbst Hand an eine Reanimationspuppe zu legen.

 

Zu Gast mit weiteren Informationen sind das Team der Kardio-MRT sowie die Notfallmediziner der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.

 

Das ganze Programm finden Sie auch unter: Flyer

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Veröffentlicht am 14.08.2017

 


Feierliche Eröffnung des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen (HCR)

Um optimale Bedingungen für die interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen zu schaffen, wurde Anfang 2017 aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg heraus das Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR) eröffnet. Dieses Ereignis wurde am 01. Juli 2017 im Rahmen eines Symposiums gefeiert!


Hochrangige Kliniker und Wissenschaftler aus ganz Deutschland reisten an, um die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen auf dem Gebiet der Elektrophysiologie intensiv und kontrovers zu diskutieren. Als Gastredner waren unter anderem Prof. Dr. Gerhard Hindricks aus Leipzig und Prof. Dr. Daniel Steven aus Köln vor Ort.

Prof. Dr. Hugo A. Katus begrüßte als Vorsitzender des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen die Gäste und eröffnete damit die Vortragsreihe zu den aktuellen und innovativen Entwicklungen der Patientenversorgung, über klinische Diagnostik und Risikomanagement bis hin zur individualisierten Therapie.

Die Veranstaltung war gut besucht von Teilnehmern aus der Region und dem Bundesgebiet und ein rundum gelungener Start für das neu gegründete Zentrum. Das HCR-Team bedankt sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Rednern und Moderatoren, Teilnehmern, Organisatoren und den vielen helfenden Händen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben!


Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

 

Veröffentlicht am 28.07.2017

 


Wenn Frauenherzen brechen

Zweimal im Jahr veröffentlicht die Universität Heidelberg ihr Forschungsmagazin Ruperto Carola. Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel „Frau & Mann“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Facetten dieses Themas, die die Gemeinsamkeit haben,  an der Universität und Universitätsklinik erforscht zu werden. Mit dabei ist auch ein Beitrag der Kardiologie; Frau Iona Barb, PD DR. Benjamin Meder und Professor Hugo A. Katus berichten über das Phänomen des sogenannten  „Broken-Heart-Syndroms“ – der Tako-Tsubo-Cardiomyopathie.

 

Die veränderte Herzsilhouette bei dieser Erkrankung erinnerte die japanischen Entdecker an ein Tongefäß, das in Japan traditionell zum Fangen von Tintenfischen genutzt wird und nannten die neu entdeckte Erkrankung „Tako-Tsubo“ – Tintenfischfalle.

In folgenden Studien stellte sich heraus, dass der Erkrankung zumeist ein belastendes Ereignis vorausgeht. Daher der Name „Broken-Heart-Syndrom“ – die Krankheit des gebrochenen Herzen, die in 85% aller Fälle Frauen betrifft.

 

Die Stresshormone, die unter anderem nach einem traumatischen Erlebnis freigesetzt werden, verengen die Blutgefäße des Körpers. Die kleinen Blutgefäße, die den Herzmuskel versorgen verkrampfen, das Herz bekommt zu wenig Sauerstoff und verfällt in eine Art Starre. Noch ungeklärt ist, warum nicht jede Frau, die eine starke emotionale Belastung erlebt, an dieser akuten Schwäche des Herzens erkrankt.

Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt, kann in den meisten Fällen die Pumpleistung des Herzens wiederhergestellt werden.

 

Im Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) besteht eine hohe Kompetenz in der Betreuung von Patienten mit Cardiomyopathien. Auch Patienten mit der Tako-Tsubo Cardiomyopathie finden hier eine Anlaufstelle zur Akutbehandlung und Nachsorge.

 

©Wikimedia Commons

Veröffentlicht am 28.07.2017

 


Heidelbergman Heartbreak Triathlon 2017

Gemeinsam gegen Herzmuskelerkrankungen

 

In diesem Jahr gehen gleich drei Teams für uns beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon (http://www.heidelbergman.de) an den Start.

 

Nach den Genome Hunters (2015) und dem Team Geneforce One (2016) stellen sich die Brave Hearts in diesem Jahr einer der anspruchsvollsten Triathlonstrecken die es gibt: 1,6 km Schwimmen im Neckar, 35 Kilometer Radfahren über den Königsstuhl und 10 km Laufstrecke entlang des Philosophenwegs mit insgesamt 900 Höhenmetern.

 

Die Teams werden bei ihrem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter für die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.

 

Am Sonntag, den 30. Juli 2017 ab 9.30 Uhr heißt es wieder Schwimmen - Radfahren - Laufen und gemeinsam ans Ziel kommen. Start und Ziel ist wie immer auf der Heidelberger Neckarwiese.

 

Hier     geht's zum Video

           

 

Veröffentlicht am 27.07.2017

 


European Society of Cardiology 2017 - Congress Highlights

Am Mittwoch, den 20. September 2017 in der Medizinischen Klinik

 

Wir freuen uns sehr, Ihnen am Mittwoch, den 20. September 2017 in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung des European Society of Cardiology vom 26. – 30. August in Barcelona zu präsentieren!

 

Persönlich möchten wir Sie ganz herzlich zu der Nachlese dieses Kongresses einladen und gemeinsam mit Ihnen und mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutieren. Die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis sollen hierbei im Fokus stehen. Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unserer Veranstaltung begrüßen zu dürfen! 

 

Das ausführliche Programm finden Sie hier: Flyer

 

Veröffentlicht am 27.07.2017

 


Grundkurs Herzinsuffizienz

Grundkurs Herzinsuffizienz am 14.09.2017 – 15.09.2017

 

Trotz neuer Optionen in Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz bedarf es dringend weiterer Anstrengungen, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen und den Patienten noch besser gerecht zu werden. Deshalb ist eine Neustrukturierung der ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen unerlässlich. An der Universitätsklinik Heidelberg konzipierten die Kardiologen eine Heart Failure Unit, die in Analogie zur Chest Pain Unit eine Fokussierung auf Patienten mit Herzinsuffizienz beinhaltet.


Ziel des Kurses ist die Vermittlung von basalen Grundkenntnissen (Grundkurs) und aktuellem Wissensstand (Aufbaukurs) zum Themenkomplex Herzinsuffizienz. Praxisorientiert werden die diagnostischen Möglichkeiten und ihre spezifischen Indikation diskutiert sowie die therapeutischen Optionen, die in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, umfassend vorgestellt und im klinischen Kontext erörtert. Zudem werden die ersten Ergebnisse aus der Heidelberger Heart Failure Unit vorgestellt und auf die Probleme der derzeitig üblichen Versorgungsstrukturen eingegangen.


Zielpublikum für diesen Kurs sind sowohl Assistenz-, Fach-, Ober- und Chefärzte sowie niedergelassene Kardiologen. Auch Krankenschwestern und -pfleger, die sich insbesondere mit dem Thema Herzinsuffizienz beschäftigen, sind herzlich eingeladen.

 

Hier finden Sie unser ausführliches Programm: Flyer

 

Veröffentlicht am 13.07.2017

 


Neues aus dem Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.)

Immer dabei - die neue ICH.Heart App

 

Cardiomyopathien stellen eine Gruppe häufig genetisch bedingter Erkrankungen, die zu einer fortschreitenden Herzinsuffizienz führen. Ungefähr 26 Millionen Menschen weltweit leiden heutzutage an einer Herzinsuffizienz, ein lebensstilbegrenzender Zustand, der eine sorgfältige Beobachtung erfordert und nach wie vor eine der häufigsten Ursachen von Krankenhausaufenthalten und Herztod ist. Weitere Studien sind erforderlich, um langfristig Krankenhausaufenthalte und Sterblichkeit zu reduzieren und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

 

Warum wurde die ICH.Heart App entwickelt?


Bewegung und körperliche Aktivität sind obligater Bestandteil von Gesundheit und gesunder Lebensführung. Entgegen den langjährigen Empfehlungen hat die Forschung gezeigt, dass  Bewegung auch für den Verlauf einer Herzschwäche wichtig ist. Es besteht ein direkter Zusammenhang  zwischen der Aktivität eines Patienten, dem Verlauf der Krankheit und seinem Wohlbefinden. Die Idee der ICH.Heart App war, die Aktivität von Patienten zu messen und dabei diese Messungen in den Alltag zu integrieren.

 

Wie funktioniert die ICH.Heart App?


Die ICH.Heart App misst die Aktivität der Cardiomyopathie-Patienten anhand einer einfachen Umfrage und der täglichen Anzahl von Schritten des Patienten. Diese Daten werden auf einem verschlüsselten Kanal pseudonymisiert in unser Studienzentrum übertragen und ausgewertet. 

 

Welchen Nutzen hat die ICH.Heart App?


Die gesammelten Daten werden gesichtet, um Muster zu erkennen, die Rückschlüsse auf den Einfluss von Aktivität auf Entstehung und Fortschreiten verschiedener Cardiomyopathien erlauben.  Sie können den Forschern helfen, die einzelnen Phänotypen der Cardiomyopathien besser zu charakterisieren und dienen somit als Grundlage für und weitere Studien. Zusätzlich fördern die Ergebnisse ein besseres Verständnis der Patienten für die Beziehung zwischen körperlicher Aktivität und Herz-Kreislauf-System.


eHealth wird zukünftig eine wichtige Rolle bei der lückenlosen Betreuung von Patienten einnehmen, die ICH.Heart App ist nur ein erster Baustein. Sie wurde vom Institut für Cardiomyopathien Heidelberg mit Apples HealthKit und ResearchKit entworfen.

 

   Hier geht´s zur ICH. Heart App

 


Veröffentlicht am 07.07.2017

 


8. Heidelberger Angiologietag - Safe the date

Heidelberger Angiologietag am 24. März 2018

 

Am 24. März 2018 wird im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik der
8. Heidelberger Angiologietag stattfinden, zudem wir Sie bereits jetzt herzlichst einladen möchten.

 

Eine detaillierte Programmübersicht werden wir zeitnah veröffentlichen.
Hier finden Sie unseren vorläufigen Flyer: Flyer


Wir freuen uns darauf, Sie am 24. März 2018 begrüßen zu dürfen!

 

Veröffentlich am 05.07.2018


Interdisziplinäre Behandlung von Herzrhythmusstörungen aus einer Hand

Eröffnungssymposium des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen am 1. Juli 2017 / Enge Zusammenarbeit von Kardiologen, Herzchirurgen und Kinderkardiologen sowie routinemäßiger Einsatz technischer Innovationen erleichtert Behandlung komplexer Krankheitsbilder / Hotline für niedergelassene Ärzte eingerichtet / Journalisten herzlich eingeladen – Experten stehen für Interviews zur Verfügung

 

Etwa 800 Patienten mit Herzrhythmusstörungen lassen sich pro Jahr in der Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg im Rahmen eines Kathetereingriffes behandeln, weitere 800 werden mit Schrittmachern oder implantierbaren Defibrillatoren versorgt  - Tendenz stetig steigend. Angesichts der gleichzeitig immer komplexeren Behandlungsmöglichkeiten, die in den letzten Jahren für die verschiedenen Arten an Rhythmusstörungen entwickelt wurden, ist nun - federführend von der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie unter Leitung von Professor Dr. Hugo A. Katus - das Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR) ins Leben gerufen worden. Ziel des HCR ist es, die interdisziplinäre Patienten­versorgung und damit auch die Expertise in der Therapie schwer zu behandelnder und teils sehr seltener Krankheitsbilder weiter auszubauen. Um die Betreuung der Betroffen auch sektorenübergreifend zu verbessern, sind die Experten des HCR zudem ab sofort über eine eigens eingerichtete Hotline schneller für zuweisende Ärzte und Zentren erreichbar. Darüber hinaus wird es im Rahmen des Zentrums zukünftig regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen und Patientenseminare geben.

 

Einen Überblick über das Leistungsspektrum des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen sowie den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie gibt ein Eröffnungssymposium am Samstag, 1. Juli 2017, von 9 bis 15 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Ärzte, Wissenschaftler und Journalisten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Experten des Leitungsboards stehen im Vorfeld gerne für Interviews zur Verfügung.

 

"In den letzten zehn Jahren hat die Therapie der Herzrhythmusstörungen an unserer Klinik enorm an Bedeutung gewonnen, die Anzahl der Patienten hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt", erläutert Professor Dr. Hugo A. Katus, Leiter des HCR. "Es lag daher auf der Hand, den Strukturen und Kooperationen, die sich damit einhergehend entwickelt haben, mit der Gründung des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen einen festen Rahmen zu geben." Herausragende Merkmale des neuen Zentrums sind insbesondere die Verfügbarkeit von Experten verschiedener Fachrichtungen vor Ort, die umfassenden diagnostischen Möglichkeiten der Universitätsklinik, die große Expertise in komplexen Kathetereingriffen sowie die enge Anbindung an die Forschung. Insbesondere die interdisziplinäre Vernetzung innerhalb des Zentrums ist im weiteren Umkreis einzigartig, je nach Rhythmusstörung werden die Patienten von Kardiologen, Herzchirurgen (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Matthias Karck) und Kinderkardiologen (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Matthias Gorenflo) gemeinsam betreut. Vorteile bietet das vor allem bei der Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern: Letztere wurden meistens bereits mehrfach am Herzen operiert, was die Verödung jener Bereiche des Herzmuskels, die die Rhythmusstörungen auslösen, deutlich erschwert.

 

Mit 3D-Mappingsystemen Ausgangspunkte der Rhythmusstörung genau identifizieren und individuell behandeln

 

Die weiteren Schwerpunkte liegen bei Verfahren, die aufgrund ihrer Komplexität deutschlandweit nur an wenigen Zentren angeboten werden können. Eines davon, das auch beim Symposium vorgestellt wird, ist die Behandlung von Kammertachykardien (Herzrasen mit Ursprung in den Herzkammern) über einen sogenannten epikardialen Zugang. Dabei schieben die Kardiologen den Katheter nicht wie sonst üblich über eine Vene oder Arterie bis ins Innere des Herzens, sondern nehmen die Verödung an der Außenseite des Herzmuskels vor. "Dieser relativ neue Eingriff ist eine gute Behandlungsoption bei Kammertachykardien, setzt aber viel Erfahrung voraus", so Professor Dr. Eberhard Scholz, Mitglied des HCR-Leitungsboards. Gleiches gilt für Katheterablationen in der Wurzel der Pulmonalarterie oder der Wurzel der Aorta. Hier sind häufig Hybrideingriffe, also Kathetereinsatz kombiniert mit einem chirurgischen Eingriff, erforderlich mit begleitender Darstellung der Herzkranzgefäße. "Je besser die diagnostischen Möglichkeiten, desto genauer lassen sich die Ausgangspunkte der jeweiligen Rhythmusstörung identifizieren. Das bringt mit sich, dass wir immer häufiger Ablationen an Herzbereichen durchführen, die nur schwer erreichbar sind." Unverzichtbar sind dabei sogenannte 3D-Mappingsysteme, die aus den Daten verschiedener Bildgebungsverfahren sowie der elektrophysiologischen Messungen eine dreidimensionale Karte der elektrischen Reizleitung im Herzen erstellen. Sie zeigt an, welche Bereiche des Herzgewebes die Rhythmusstörung verursacht und behandelt werden muss.

 

Zusätzlich zu modernen Katheterverfahren bietet das Heidelberger Zentrum technische Innovationen im Bereich der Therapie mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (ICD). Bei den sogenannten S-ICD wird die Elektrode nicht mehr innerhalb des Herzens verankert, sondern kann außerhalb des Brustkorbs unter der Haut platziert werden. "Bei diesem neuen Typ von ICD treten weniger Komplikationen an den Elektroden auf", so Privatdozent Dr. Edgar Zitron, im Leitungsboard des HCR für ICD und Schrittmacher zuständig. Weitere Neuerungen sind kabellose Schrittmachersysteme, die direkt in der Innenseite der rechten Herzkammer verankert werden (sogenanntes "Leadless Pacing"). Die Experten gehen davon aus, dass sich diese Techniken bei geeigneten Patienten immer mehr durchsetzen werden.

 

Patienten des Zentrums profitieren darüber hinaus von der Nähe zur Forschung: Im Rahmen von Studien stehen neue Therapieansätze offen, die Vernetzung mit Forschungsgruppen der Klinik sowie dem interdisziplinären Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) erleichtert die umfassende Abklärung der jeweiligen Erkrankungsform auch im Hinblick auf genetische Ursachen. Das ist vor allem für Patienten interessant, in deren Familie Herzrhythmusstörungen gehäuft auftreten. Sind die genetischen Hintergründe bekannt, können betroffene, noch beschwerdefreie Familienmitglieder identifiziert, gezielt beraten und früh behandelt werden - ebenfalls ein Thema des Symposiums.

 

Veröffentlicht am 27.06.2017 

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.


Der nächste Vortrag findet am 06. Juni 2017 statt. Prof. Dr. Yibin Wang wird hier zum Thema “RNAs and Amino Acids: Novel Players and Therapeutic Targets for Heart Failure” referieren.

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Flyer

 

Veröffentlicht am 05.06.2017

 


Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Herzstiftung

Der Wissenschaftliche Beirat der Deutschen Herzstiftung (http://www.herzstiftung.de/) wurde im Sommer 1980 gegründet. Dem hochkarätig besetzten Gremium – das sich ehrenamtlich für die Deutsche Herzstiftung engagiert – gehören führende Kardiologen, Herz- und Gefäßchirurgen sowie Mediziner an, die auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wissenschaftlich tätig sind.

Mit ihrer Expertise begründen sie den ausgezeichneten Ruf der Deutschen Herzstiftung als unabhängige und kompetente Anlaufstelle für alle Fragen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Seit der Frühjahrstagung der DKG ist unser Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. Hugo Katus, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der deutschen Herzstiftung.


Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals recht herzlich.

Veröffentlicht am 31.05.2017


Eröffnungssymposium des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen

Am Samstag, den 1. Juli 2017 in der Medizinischen Klinik Heidelberg


Um optimale Bedingungen für die interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen zu schaffen, wurde Anfang 2017 aus der Abteilung Innere Medizin III des Universitätsklinikums Heidelberg heraus das Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen gegründet.


Die feierliche Eröffnung im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums für Ärzte wird am Samstag, den 1. Juli 2017 von 9-15:30h (Hörsaal Medizinische Klinik) stattfinden.


Als Gastredner werden unter anderem Prof. Dr. Gerhard Hindricks aus Leipzig und Prof. Dr. Daniel Steven aus Köln vor Ort sein.

Den Flyer inklusive Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer


Wir freuen uns darauf, Sie am 1. Juli 2017 zu unserer Eröffnungsveranstaltung begrüßen zu dürfen!


Veröffentlicht am 22.05.2017

 



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