Aktuelle Presse und Veranstaltungen der Klinik


Eröffnungssymposium des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen

Am Samstag, den 1. Juli 2017 in der Medizinischen Klinik Heidelberg


Um optimale Bedingungen für die interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen zu schaffen, wurde Anfang 2017 aus der Abteilung Innere Medizin III des Universitätsklinikums Heidelberg heraus das Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen gegründet.


Die feierliche Eröffnung im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums für Ärzte wird am Samstag, den 1. Juli 2017 von 9-15:30h (Hörsaal Medizinische Klinik) stattfinden.


Als Gastredner werden unter anderem Prof. Dr. Gerhard Hindricks aus Leipzig und Prof. Dr. Daniel Steven aus Köln vor Ort sein.

Den Flyer inklusive Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer


Wir freuen uns darauf, Sie am 1. Juli 2017 zu unserer Eröffnungsveranstaltung begrüßen zu dürfen!


Veröffentlicht am 22.05.2017

 


Heidelberg-Harvard-Promotionsprogramm

Auch 2017/18 wird es für herausragende Studenten wieder die Möglichkeit geben, am Heidelberg-Harvard-Promotionsprogramm teilzunehmen. Seit 2013 schickt die Medizinische Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie (Ärztlicher Direktor Prof. Hugo A. Katus) Promotionsstudenten an die an die Harvard Medical School, wo sie einen Teil ihrer Doktorarbeit am renommierten Brigham and Women's Hospital in Boston durchführen können.


Im Labor von Frau Prof. Elena Aikawa können so grundlagenwissenschaftliche Projekte bearbeitet werden, die der Frage auf den Grund gehen, warum Gefäße oder Herzklappen verkalken. Prof. Aikawa ist eine ausgewiesene Spezialistin auf dem Gebiet der degenerativen Herzklappenerkrankungen und ist als Direktorin des „Vascular Biology Program“ am Brigham and Women's Hospital eine der führenden Experten auf diesem Gebiet. Die Auswahl und Betreuung der teilnehmenden Medizinstudenten wird in Heidelberg PD Dr. Christian Gleißner, Stv. Chefarzt der Kardiologie Eberbach sowie Oberarzt der Kardiologie Heidelberg, übernehmen, der auch als Doktorvater an der Medizinischen Fakultät Heidelberg fungieren wird.


Voraussetzung für eine Bewerbung sind exzellente Studienleistungen und das Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen. Das Promotionsprogramm soll wissenschaftlich interessierten Medizinstudenten die Möglichkeit geben, bereits früh Auslandserfahrung an einer der renommiertesten Forschungseinrichtungen der Welt zu machen und so den Grundstein für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere legen.


Hier finden Sie die Ausschreibung: Heidelberg-Harvard-Promotionsprogramm (PDF)


Ihr Kontakt für weitere Informationen ist PD Dr. Christian Gleißner,
E-Mail: christian.gleissner@med.uni-heidelberg.de.


Veröffentlicht am 15.05.2017

 


Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz

Dr. med. Michael Kreußer wurde auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mit dem „Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz“ geehrt.

Mit diesem Preis sollen Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz in Deutschland anerkannt und Wissenschaftler, die sich um die Optimierung der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz bemühen, unterstützt werden.

Dr. Kreußer bekommt den Publikationspreis für seine experimentelle Arbeit zur „Calcium/Calmodulin-abhängige Kinase II“, ein Protein, das eine zentrale Rolle als molekularer Schalter bei Herzinsuffizienz spielt und ein vielversprechendes therapeutisches Angriffsziel darstellt.

Wir gratulieren Dr. Kreußer an dieser Stelle nochmals recht herzlich!


Veröffentlicht am 15.05.2017

 


123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

Unser Assistenzarztehepaar Dr. Elham Kayvanpour und Dr. Farbod Sedaghat-Hamedani besuchte Anfang dieser Woche erfolgreich den alljährlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

Die beiden konnten hier einen Posterpreis (Dr. Kayvanpour) sowie den 1. Preis des Young Investigator’s Award der DGIM 2017 (Dr. Sedaghat-Hamedani) für sich gewinnen und sicherten sich zusätzlich zwei der begehrt...en Travel Grants.

Beide Preisträger kommen aus Heidelberg, arbeiten in derselben Klinik und sind sogar in der derselben Arbeitsgruppe (AG von PD Dr. Benjamin Meder) tätig - und darüber hinaus sind sie auch noch verheiratet. Dies sorgte auf dem Kongress der DGIM für viel Begeisterung – eine erfolgreiche kleine Familie mit den Wurzeln in unserer Klinik.

Wir gratulieren den Beiden an dieser Stelle nochmals recht herzlich!


Veröffentlicht am 09.05.2017

 


Gemeinsam gegen Herzmuskelerkrankungen

Heidelbergman Heartbreak Triathlon 2017


In diesem Jahr gehen gleich drei Teams für unser Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon  an den Start ...

Nach den Genome Hunters (2015) und dem Team Geneforce One (2016) stellen sich die Brave Hearts in diesem Jahr einer der anspruchsvollsten Triathlonstrecken die es gibt: 1,6 km Schwimmen im Neckar, 35 Kilometer Radfahren über den Königsstuhl und 10 km Laufstrecke entlang des Philosophenwegs mit insgesamt 900 Höhenmetern.

Die Teams werden bei ihrem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter für die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.

Am Sonntag, den 30. Juli 2017 ab 9.30 Uhr heißt es wieder Schwimmen - Radfahren - Laufen und gemeinsam ans Ziel kommen. Start und Ziel ist wie immer auf der Heidelberger Neckarwiese wo das ICH. auch mit einem Informationsstand vertreten sein wird.
 
Video auf Youtube


Veröffentlicht am 09.05.2017

 


INPUD - Innere Medizin Pflege up to date

Fortbildungsveranstaltung für Pflegekräfte am 20. Juni 2017

Auf unserem 15. Symposium der Pflege am 20. Juni 2017 werden kardiale Unterstützungssysteme (VADs) und unsere Herzinsuffizienz-Station (HI-Wach) näher vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, einen Patienten mit einem LVAD kennenzulernen und zu erfahren, wie es sich mit einem solchen Unterstützungssystem lebt.

Des Weiteren werden wir über das Thema Organspende sprechen und hier besonders auf die psychische Belastung der Pflege bei der Betreuung von Organspendern eingehen.

Wir freuen uns auf einen guten Austausch. Den Flyer inklusive Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer


Veröffentlicht am 09.05.2017

 


Bronzeschatz am neuen Platz

Ein wiederentdecktes Bronzeporträt des Heidelberger Mediziners Ludolf von Krehl (1861 - 1937) ziert nun die Wand vor dem großen Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, der Krehl-Klinik. Krehl war ein berühmter Internist und Kardiologe. Er lehrte an den Universitäten in Jena, Marburg, Greifswald, Straßburg und Heidelberg und übernahm 1907 die Leitung der Medizinischen Klinik in Heidelberg.

Die wertvolle Tafel wurde nach über 80 Jahren im Lager des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung von Mitarbeitern zufällig entdeckt und der Klinik nun als Dauerleihgabe überlassen.


Zur Pressemitteilung

 

Veröffentlicht am 11.04.2017

 


Professor Dr. Hugo Katus ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg wurde für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren gewählt

Der renommierte Heidelberger Kardiologe Professor Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Sprecher des Zentrums für Innere Medizin (Krehl-Klinik) am Universitätsklinikum Heidelberg, ist jetzt für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) gewählt worden.


Zur Pressemitteilung

 

Veröffentlicht am 05.04.2017

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.


Der nächste Vortrag findet am 04. April 2017 statt. Prof. Dr. Dr. med. Stefan D. Anker wird hier zu den Themen “The iron for HF story” und
“Cachexia in chronic illness: common pathways and common treatment options” referieren.

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 14.03.2017

 


Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

Eine interdisziplinäre Herausforderung am Mittwoch, 21. Juni 2017

 

In Deutschland leiden mehr als zwei Millionen Menschen an Vorhofflimmern (VHF), einem Hauptrisikofaktor für den Schlaganfall. In den letzten Jahren wurden in der Therapie des VHF und der Schlaganfallprophylaxe maßgebliche Verbesserungen erreicht. Neben der Therapie mit Marcumar oder neuen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) stellt der interventionelle Vorhofverschluss (LAA-Verschluss) seit einigen Jahren eine vielversprechende Option dar.

 

Doch für welche Patienten ist diese Prozedur sinnvoll? Wir werden die Indikationsstellung für NOAKs, die Marcumartherapie und für den LAA-Verschluss darstellen. Diese Thematik werden wir bei unserem interaktiven Workshop zusammen mit den Experten aus Neurologie und Gastroenterologie interdisziplinär besprechen.

 

Ziel ist es, die Wahl der optimalen Therapie für Ihre Patienten zu diskutieren. Deshalb würden wir uns freuen, wenn auch aktuelle Fallbeispiele von den Teilnehmern vorstellgestellt werden.


Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 10.03.2017 

 


Fortbildungsveranstaltung des Instituts für Cardiomyopathien (ICH.)

"Die Hypertrophische Cardiomyopathie und ihre Plagiate"

 

Am Mittwoch, den 17. Mai 2017 findet die erste diesjährige Fortbildung für ärztliche Kolleginnen und Kollegen statt, die das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim veranstaltet. Um eine bestmögliche und individuelle Therapie der Patienten zu gewährleisten ist es notwendig, dass wir den aktuellen Fragestellungen gemeinsam begegnen. Deshalb möchten wir im Anschluss an die Präsentationen zu aktuellen Standards in Diagnose und Therapie eine gemeinsame Diskussion zu Fällen aus unserem ärztlichen Alltag anregen. Sie sind wieder recht herzlich eingeladen, eigene Fälle aus ihrer Praxis mitzubringen und im Kreis zu diskutieren.

 

Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Baden-Württemberg mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Opens external link in new windowProgramm          


Wir bitten um Anmeldung bis 03. Mai 2017 unter:
ICH.office@med.uni-heidelberg.de 

 

Veröffentlicht am 28.02.2017

 


Eröffnungssymposium des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen

Am Samstag, den 1. Juli 2017 in der Medizinischen Klinik Heidelberg

Um optimale Bedingungen für die interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen zu schaffen, wurde Anfang 2017 aus der Abteilung Innere Medizin III des Universitätsklinikums Heidelberg heraus das Opens internal link in current windowHeidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen gegründet.

Die feierliche Eröffnung im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums wird am Samstag, den 1. Juli 2017 von 9-15:30h (Hörsaal Medizinische Klinik) stattfinden.

Eine detaillierte Programmübersicht werden sie in Kürze hier finden.
 
Wir freuen uns darauf, Sie am 1. Juli 2017 zu unserer Eröffnungsveranstaltung begrüßen zu dürfen!

 

Veröffentlicht am 24.02.2017  

 


1. Kardiopulmonales Forum Heidelberg

Am Samstag, den 1. April 2017 in der Medizinischen Klinik Heidelberg

 

Am Samstag, den 01. April 2017 findet das erste kardiologisch-pneumologische Forum für ärztliche Kollegen und Kolleginnen in die Medizinischen Klinik Heidelberg statt.

 

Hier werden aktuelle Themen aus dem Grenzgebiet kardialer und pulmonaler Erkrankungen vorgestellt und im Kollegenkreis diskutiert. Krankheitsbilder wie Lungenembolie, Entwicklungen bei der pulmonalarteriellen Hypertonie sowie die Grenzen der medikamentösen und auch technischen Unterstützung bei der manifesten Rechtsherzinsuffizienz werden näher beleuchtet. Des weiteren gilt unser besonderes Augenmerk in diesem Jahr dem besseren Verständnis des Leitsymptoms „Atemnot“, welches uns sehr häufig im klinischen Alltag begegnet. 

 

Wir freuen uns auf einen guten Austausch. Das ausführliche Programm finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 23.02.2017

 


Congress Highlights - American College of Cardiology 2017

Am Mittwoch, den 5. April 2017 von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr

 

Wir freuen uns sehr am Mittwoch, den 5. April 2017 in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung des American College of Cardiology vom 17. – 19.März in Washington zu präsentieren! Gemeinsam mit ärztlichen Kollegen und Experten aus unserer Klinik möchten wir hier die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutieren.

 

Die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis sollen hierbei im Fokus stehen.

 

Das ausführliche Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 23.02.2017

 


Hanse-Pflegepreis für Alexandra Mende

Alexandra Mende, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege von der Station Kardio Wach der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, wurde auf dem Symposium für Intensivmedizin und Intensivpflege in Bremen mit dem Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet.

 

Überzeugt hat Alexandra Mende die Jury mit ihrer fachpraktischen pflegewissenschaftlichen Arbeit „Gewalt in der Intensivmedizin – ein Grenzakt zwischen Ethik und Macht“.


Wir gratulieren Alexandra Mende sehr herzlich!

Veröffentlicht am 21.02.2017

 


Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage

Vom 27. bis 29. Januar 2017 fanden die alljährlichen Dresdener Herzkreislauftage statt.

Der alljährlich ausgeschriebene Forschungspreis des Förderkreises der Dresdner Herz-Kreislauf-Tage ging in diesem Jahr an unsere Assistenzärztin Dr. med. Elham Kayvanpour.

 

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

 

In ihrem Projekt erforscht Dr. Kayvanpour die Rolle eines mitochondrialen Enzyms in der Dilatativen Kardiomyopathie (DCM) in Zebrafischen, Zellkulturen und Patientenproben. Die eventuelle Assoziation dieses Molekül mit DCM ist in einer publizierten GWA-Studie der Arbeitsgruppe von PD Dr. Benjamin Meder bekannt geworden.  

Veröffentlicht am 20.02.2017

 


Die Kardio-Onkologie

Moderne Behandlungsverfahren, die den Tumor effektiv bekämpfen, schädigen zum Teil die Herzmuskelzellen (Kardiotoxizität). Einige der Krebspatienten entwickeln als Folge der Therapien kardiovaskuläre Probleme wie Herzinsuffizienz, Thrombose oder Lungenembolie. Welche kardiotoxischen Probleme im Laufe einer Krebsbehandlung auftreten und in welchem Ausmaß, lässt sich nur schwer vorhersagen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine sorgfältige kardiologische Abklärung kann dazu beitragen, das bestmögliche individuelle Behandlungskonzept festzulegen. Der Bedarf an einer kardiovaskulären Beratung und Betreuung von Krebspatienten ist hoch.

 

Im November 2015 eröffnete die Medizinische Klinik in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) die Kardio-onkologische Ambulanz, die zwischenzeitlich als Sektion Kardio-Onkologie der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie zu einem festen Ansprechpartner für viele Patienten mit Krebserkrankungen wurde.

 

Study Nurse Ines Ludwig, Assistenzarzt Ajith Kantharajah und Sektionsleiter Professor Oliver Müller betreuen von Montag bis Mittwoch krebskranke Patienten aus dem NCT und Universitätsklinikum im Ambulanzbereich der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. Häufig kümmern sich die Ärzte auch außerhalb der offiziellen Sprechstunde um Anfragen aus dem NCT.


Kontaktdaten und Sprechzeiten finden Sie auf der Homepage der Kardio-Onkologie:
Opens external link in new windowHomepage

 

Die Sprechstunde richtet sich an alle Patienten, bei denen ein Tumorleiden festgestellt wurde. Insbesondere soll sie eine Anlaufstelle für Patienten vor, während oder nach einer potenziell
kardiotoxischen Chemotherapie sein. Auch Patienten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko (z. B. Diabetes mellitus, Bluthochdruck) oder einer kardiologischen Erkrankung sollten sich einer Untersuchung unterziehen.

 

Veröffentlicht am 08.02.2017

 


Grund- und Aufbaukurs Heart Failure Units

Am 09. & 10. Februar 2017 in der Medizinischen Klinik

Trotz neuer Optionen in Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz bedarf es dringend weiterer Anstrengungen, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen und den Patienten noch besser gerecht zu werden. Deshalb ist eine Neustrukturierung der ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen unerlässlich.

An der Universitätsklinik Heidelberg konzipierten die Kardiologen eine Heart Failure Unit, die in Analogie zur Chest Pain Unit eine  Fokussierung auf Patienten mit Herzinsuffizienz beinhaltet.


Ziel des Kurses ist die Vermittlung von basalen Grundkenntnissen (Grundkurs) und aktuellem Wissensstand (Aufbaukurs) zum Themenkomplex Herzinsuffizienz Praxisorientiert werden die diagnostischen Möglichkeiten und ihre spezifischen Indikation diskutiert sowie die therapeutischen Optionen, die in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, umfassend vorgestellt und im klinischen Kontext erörtert. Zudem werden die ersten Ergebnisse aus der Heidelberger Heart Failure Unit vorgestellt und auf die Probleme der derzeitig üblichen Versorgungsstrukturen eingegangen.

Zielpublikum für diesen Kurs sind sowohl Assistenz-, Fach-, Ober- und Chefärzte sowie niedergelassene Kardiologen. Auch Krankenschwestern und -pflege, die sich insbesondere mit dem Thema Herzinsuffizienz beschäftigen, sind herzlich eingeladen.


Das Programm finden Sie im angehängten Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 07.02.2017

 


HEITECH - Heidelberger Interventionelle Techniken

Wissenschaftliches Symposium am 17.-18. November 2017

 

Seit vielen Jahren sind die kardiologischen Symposien zu einem festen Bestandteil unserer Wissenschafts- und Fortbildungskultur geworden und in regelmäßigen Abständen kommen bei dieser Veranstaltung zahlreiche nationale und internationale Experten zusammen.

Dieses Jahr wollen wir zum ersten Mal einen neuen Fortbildungsschwerpunkt starten:

Opens external link in new windowHeidelberger Interventionelle Techniken (HEITECH).

 

Mit dieser Fokussierung auf interventionelle Kardiologie und Angiologie möchten wir der immer größeren Bedeutung invasiver Techniken in der Herz-Kreislauf-Medizin gerecht werden. Wir haben dafür ein spannendes und aktuelles Programm mit hervorragenden Rednern und Experten zusammengestellt, bei dem sowohl für invasiv, als auch konservativ tätige Ärztinnen und Ärzte in diesem Fachbereich das Wissen zu den Interventionen aufgezeigt wird.

 

Wir laden Sie daher unsere ärztlichen Kollegen herzlichst zur Teilnahme am wissenschaftlichen Symposium am 17. - 18. November 2017 in die Medizinische Klinik ein.

 

Unseren vorläufigen Flyer finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer.

 

Veröffentlicht am 17.01.2017

 


Chronische Gefäßentzündungen besser verstehen

Heidelberger Assistenzarzt Dr. Ingo Staudacher erhält Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Höhe von 49.000 Euro

 

Chronische Entzündungen in den Arterienwänden markieren den Beginn der weit verbreiteten Gefäßerkrankung Atherosklerose. Mit seinem Projekt zur Erforschung der Mechanismen, die schließlich zur irreversiblen Gefä߬veränderung führen, setzte sich Dr. Ingo Staudacher, Assistenzarzt der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, im Wettbewerb um die Forschungs¬förderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. für Nachwuchs¬wissenschaftler durch. Die Fördersumme beträgt 49.000 Euro für den Zeitraum von einem Jahr. Ab Januar 2017 wird er untersuchen, welche molekularen Prozesse in Gefäßwand und herbeigelockten Immunzellen schließlich die Bildung der gefährlichen Ablagerungen in den Arterien verursachen. "Die Interaktion zwischen Immunzellen, die sich in der Gefäßwand sammeln, und der Gefäßwand selbst spielt vermutlich eine wesentliche Rolle bei der Chronifizierung der Gefäßerkrankung", so Staudacher. "Ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkung könnte einen Ansatzpunkt für neue Therapien liefern."

Dr. Ingo Staudacher

Gefäßerkrankungen sind auf dem Vormarsch. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Probleme mit den Gefäßen können vererbt sein; bei den meisten Betroffen sind sie allerdings eine Folge des Lebensstils. Risiko¬faktoren sind z.B. Rauchen, unbehandelter Bluthochdruck, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Sind die Gefäße erst einmal verkalkt, durch Ablagerungen verengt und krankhaft verändert (Atherosklerose), folgen im Laufe der Jahre häufig schmerzhafte Durchblutungsstörungen in den Beinen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Atherosklerose ist derzeit nicht heilbar. Es lässt sich lediglich ihr weiteres Fortschreiten durch Umstellung der Ernährung, Bewegung und Einstellung der Blutfette verlangsamen. Darüber hinaus können Kardiologen und Angiologen einzelne Engstellen oder Verschlüsse im Zuge eines Kathetereingriffs aufdehnen und mit einem Stent versorgen, um dadurch die Durchblutung zu verbessern und die Beschwerden des Patienten zu beseitigen.


Entwicklung der chronischen Entzündungsreaktion in der Gefäßwand

 

Mit der Ablagerung von schädlichen Blutfetten (z.B. oxidiertes LDL-Cholesterin) entwickelt sich als Immunantwort eine chronische Entzündungsreaktion. Neben dem Nachweis von inflammatorischen Zellen in der inneren Schicht der Gefäßwand scheint es auch zur Ansammlung verschiedener Immunzellen in der äußeren Arterienwand, die sog. Lamina adventitia, zu kommen. Diese Akkumulation von Zellen ähnelt im Aufbau und Struktur den Lymphknoten des restlichen Körpers und werden als tertiäre lymphoide Organe definiert. "Was dann passiert, weiß man noch nicht. Vermutlich reagieren diese Immunzellen auf Schäden in den Gefäßwänden und regen die Bildung von Ablagerungen in den Arterien an. Im Rahmen des geförderten Projekts werde ich die Aktivität der Zellen in diesen Ansammlungen genauer untersuchen", sagt Dr. Staudacher, der in der Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Christian Erbel aus der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie forscht. 


Durch die Vergabe dieses Forschungsstipendiums fördert die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.  (DGK) den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie und den kardiovaskulären Grundlagenfächern. Ziel ist es, jungen Wissenschaftlern einen Einstieg in kompetitive Forschungsbereiche und die Vorarbeiten für die Einwerbung weiterer Fördermittel zu ermöglichen.

 

Veröffentlicht am 03.01.2017

 


EchoCompact | Basics

Grundwissen der transthorakalen Echokardiographie


Die Echokardiographie stellt einen elementaren Grundpfeiler der kardiologischen Diagnostik dar und ist die
am häufigsten eingesetzte Methode zur nicht-invasiven kardialen Bildgebung. Die technische Ausstattung und Möglichkeiten der Ultraschallsysteme haben sich innerhalb der letzten Jahre rasant weiterentwickelt.


Mit diesem Kurs wollen wir ärztlichen Kollegen mit noch wenig Erfahrung in dieser Untersuchungsmethode, die Grundlagen der Echokardiographie, wie sie die modernen Ultraschallgeräte heute ermöglichen, klinisch orientiert sowie anhand praktischer Übungen vermitteln.

 

Der Kurs findet am 04. März 2017 statt. Das ausführliche Programm finden Sie in unserem Flyer: Initiates file downloadFlyer.

 

Veröffentlicht am 21.12.2016



Pflege-Auszubildendentag in der Medizinischen Klinik

Pflege in der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg ist abwechslungsreich, spannend und erfordert vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse: Davon konnten sich die Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg beim ersten Schülertag in der Klinik überzeugen. Die Klinik, in der jährlich knapp 15.000 Patienten stationär versorgt werden, vereinigt von der Allgemeinmedizin über die Onkologie bis hin zur Sportmedizin alle Fachgebiete der Inneren Medizin.


Im Foyer vor dem großen Hörsaal präsentierten die Stationen aus dem Allgemein- und Intensivbereich ihr Leistungsspektrum. Hinzu kamen Notfallambulanz, Tagesklinik, Krankenhaushygiene, Endoskopiezentrum und Schmerzbehandlung („Pain Nurses“). Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen und Einüben von Pflegehandlungen ein: Wie führt man eine fachgerechte Reanimation durch? Was ist nach der Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung zu beachten und was nach einer Gastroskopie? Wie unterscheiden sich die pflegerischen Konzepte z.B. auf einer psychosomatischen und einer hämatologisch-onkologischen Station?

 

„Mit dem Schülertag geben wir den Auszubildenden Einblick in die pflegerischen Besonderheiten aller Fachgebiete, die unser Haus zu bieten hat.“

Inga Unger, Leiterin des Pflegedienstes der Medizinischen Klinik, erklärt die Idee hinter dem Schülertag: „Im Rahmen ihrer Ausbildung lernen die Schülerinnen und Schüler immer nur einen kleinen Ausschnitt aus dem vielfältigen Spektrum der Inneren Medizin kennen. Mit dem Schülertag geben wir ihnen Einblick in die pflegerischen Besonderheiten aller Fachgebiete, die unser Haus zu bieten hat.“ Neben dem Aspekt des „Kennenlernens“ wurden die zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger auch mit einem Kreuzworträtsel geistig gefordert. An jedem der Aktionsstände galt es, Fragen zu beantworten, somit das erworbene Wissen zu vertiefen und am Ende das Lösungswort zu bilden. Die Schüler, die am Ende aus der Lostrommel gezogen wurden, durften sich jeweils über einen Büchergutschein freuen. Für alle anderen gab es immerhin noch Trostpreise.


Organisiert wurde der Aktionstag von den beiden hauptamtlichen Praxisanleiterinnen Nina Ulrich und Sonja Proba. Das PDL-Team und die Stationsleitungen und Stellvertretungen, die Praxisanleiter sowie einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stationen unterstützten sie dabei tatkräftig.
In der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg finden sich die Fachgebiete Endokrinologie und Stoffwechsel; Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik; Kardiologie, Angiologie und Pneumologie; Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen; Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie; Sportmedizin und Klinische Pharmakologie. Jährlich werden hier von 1.362 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 14.620 stationäre und über 50.000 ambulante Patienten behandelt.

 

Veröffentlicht 15.12.2016


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am 07. Februar 2017 statt. Prof. Wolfgang Bergmeier wird hier zum Thema “Platelet signaling - blood’s great balancing act” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 07.12.2016

 


14. Workshop „Herz und Niere“

Samstag, 10. Dezember 2016
9.00 – 13.00 Uhr
NH-Hotel Heidelberg

 

Der enge medizinische Zusammenhang zwischen Herz- und Nierenerkrankungen stellt uns im klinischen Alltag täglich vor neue Herausforderungen. Da die Niereninsuffizienz eine der wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren darstellt,sollte jeder Nierenkranke kardiologisch mitbetreut werden. Insbesondere der niereninsuffiziente Patient an der Dialyse oder nach Transplantation stellt eine Herausforderung für Nephrologen und Kardiologen gleichermaßen dar.


Das ausführliche Programm zur Veranstaltung sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie im folgenden Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 11.11.2016

 


Congress Highlights - American Heart Association 2016

Am 7. Dezember werden in Kooperation mit dem Kardiologen-QualitätszirkelHeidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung der American Heart Association vom 12. – 16. November in New Orleans  präsentiert.


Das ausführliche Programm zur Veranstaltung sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie im folgenden Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 09.11.2016

 


Sachkundekurs ICD-Therapie

Am 20. - 21.10.2016 findet unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dierk Thomas und PD Dr. Edgar Zitron der Sachkundekurs ICD-Therapie statt.


Das ausführliche Programm zur Veranstaltung sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie im folgenden Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

 

Veröffentlicht am 13.10.2016

 


Patientenveranstaltung im Rahmen der Herzwochen

Herz unter Stress: Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen...

Auch 2016 bieten das Herzzentrum und die Niedergelassenen Kardiologen in Heidelberg im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung gemeinsam wieder ein Patientenseminar an.

 

„Herz unter Stress“ lautet das Thema unseres Vortragsabends, zu dem wir Sie sehr herzlich einladen. Konkret wird es um das Vorbeugen, die Erkennung und die Behandlung von Erkrankungen gehen, die das Risiko einer Herzerkrankung erhöhen.Während die Therapien von Herzinfarkt und Herzschwäche immer besser werden, rücken parallel auch die Vorsorge und das Vermeiden der Erkrankungen ins Blickfeld.

 

Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Erkennung und Behandlung von Risikofaktoren: Oft führen unerkannte Erkrankungen zu schleichenden Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems, zunächst ohne dass die Patienten Beschwerden entwickeln. So leiden 20 bis 30 Millionen Deutsche unter Bluthochdruck, zwischen 4 und 6 Millionen von ihnen wissen nichts davon, obwohl es sich um einen wichtigen Risikofaktor für die Entwicklung von Herzinfarkten und Schlaganfällen handelt. 

 

Wie in den vergangenen Jahren werden wir Ihnen eine kurzweilige Übersicht über das aktuelle Wissen zur Thematik geben: Diabetes, Bluthochdruck, Stress und Cholesterin und ihre Bedeutung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Wir freuen uns, wenn wir Sie dazu am 02.11.2016 um 18.00 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik begrüßen dürfen.

 

Das ausführliche Programm finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 12.10.2016

 


Grund- und Aufbaukurs Heart Failure Units

Trotz neuer Optionen in Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz bedarf es dringend weiterer Anstrengungen, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen und den Patienten noch besser gerecht zu werden. Deshalb ist eine Neustrukturierung der ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen unerlässlich.

An der Universitätsklinik Heidelberg konzipierten die Kardiologen eine Heart Failure Unit, die in Analogie zur Chest Pain Unit eine  Fokussierung auf Patienten mit Herzinsuffizienz beinhaltet.


Ziel des Kurses ist die Vermittlung von basalen Grundkenntnissen (Grundkurs) und aktuellem Wissensstand (Aufbaukurs) zum Themenkomplex Herzinsuffizienz Praxisorientiert werden die diagnostischen Möglichkeiten und ihre spezifischen Indikation diskutiert sowie die therapeutischen Optionen, die in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben, umfassend vorgestellt und im klinischen Kontext erörtert. Zudem werden die ersten Ergebnisse aus der Heidelberger Heart Failure Unit vorgestellt und auf die Probleme der derzeitig üblichen Versorgungsstrukturen eingegangen.

Zielpublikum für diesen Kurs sind sowohl Assistenz-, Fach-, Ober- und Chefärzte sowie niedergelassene Kardiologen. Auch Krankenschwestern und -pflege, die sich insbesondere mit dem Thema Herzinsuffizienz beschäftigen, sind herzlich eingeladen.


Das Programm finden Sie im angehängten Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 12.10.2016

 


Präsident der der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Prof. Dr. H. A. Katus

Professor Katus hat sein Amt als Präsident der der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) angetreten


Bereits  2015 wurde Prof. Katus als „Incoming President“ der DGK gewählt und hat nach der vorgezogenen Wahl am 06.10.2016 nun seine verlängerte Amtszeit (2,5 Jahre) als Präsident angetreten. Als Incoming President war er bereits ein festes Mitglied des aus drei Personen bestehenden Geschäftsführenden Vorstands sowie des Gesamtvorstands der DGK.

 

Im DGK-Vorstand entscheidet er gemeinsam mit 7 weiteren Personen darüber, welche zentralen und übergeordneten Themen, Aufgaben und Projekte in naher Zukunft im Fokus der DGK und ihren verschiedenen Arbeitsebenen stehen werden.
Der DGK-Vorstand ist zudem für die Einrichtung und das kritische Prüfen von neuen Projektgruppen, Arbeitsgruppen und -gemeinschaften zuständig und wirkt somit richtungsweisend für eine klare Schwerpunktsetzung in der klinischen und wissenschaftlichen Entwicklung der Kardiologie.


So wirkte beispielsweise Prof. Katus bereits als langjähriger Vorstand der Projektgruppe für Aus-, Weiter- und Fortbildung federführend an Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildung und an den hohen Standards in der Facharztausbildung zum Kardiologen mit.


Wir gratulieren Prof. Katus herzlich zur Präsidentschaft und wünschen viel Erfolg für seine Amtszeit!

 

Veröffentlicht am 10.10.2016

 


Venöse Thrombosen

Neue Therapiekonzepte für ein altbekanntes Problem

 

Am 09.11.2016 findet in der Medizinischen Klinik die zweiten Fortbildungs-veranstaltung über venöse Thrombosen statt. Die Möglichkeiten der Behandlungsoptionen iliofemoralervenöser Thrombosen haben sich innerhalb der letzten Jahre rasant weiterentwickelt.

 

In dieser Fortbildungsveranstaltung für Ärzte möchten wir Ihnen diesmal aktuelle Daten zum Outcome der interventionellen Behandlung chronischer Venenverschlüsse präsentieren. Zudem wird es um Neues bei der konservativen Therapie gehen. Des weiteren werden Fallbeispiele vorgestellt, anhand derer die Indikation und die interventionellen Möglichkeiten, aber auch deren Limitierungen aufgezeigt werden sollen.


Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 05.10.2016

 


Patientenveranstaltung ‚Reanimation und Plötzlicher Herztod‘

Vorbereitet auf den Ernstfall

 

Im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung" widmete sich die diesjährige Patientenveranstaltung der Opens internal link in current windowFreunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. dem Thema „Reanimation und plötzlicher Herztod".


Neben informativen Vorträgen zu den Themen Sport und Plötzlicher Herztod wurden die aktuellen Leitlinien und neue Entwicklungen in der Notfallmedizin vorgestellt. Im Anschluss an die Veranstaltung standen unsere Ärzte für Fragen zur Verfügung und jeder Interessierte konnte sich unter ärztlicher Anleitung auch selbst an einer Reanimationspuppe versuchen. 

 
Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bieten in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie monatlich Opens internal link in current windowprofessionelle Reanimationskurse an.

 

Wenn auch Sie Interesse haben, einen der kostenlosen Kurse zu besuchen, melden Sie sich jederzeit gerne unter den folgenden Kontaktdaten an:
Tel. 06221 - 56 34420 /  Opens window for sending emailfoerdererkardiologieheidelberg@gmail.com

Veröffentlicht am 28.09.2016

 


Geriatrie-Symposium

Das Herz im Fokus

 

wir möchten Sie ganz herzlich zu unserem  Geriatrie-Symposium am 15.10.2016 in die Universitätsklinik Heidelberg einladen! Bei der Behandlung älterer Herzpatienten müssen aufgrund ihrer Komorbiditäten viele Aspekte beachtet werden.

 

In unserem Geriatrie- Symposium wollen wir neue Studien und Leitlinien präsentieren und gemeinsam mit Ihnen verschiedene Behandlungsstrategien bei typischen Alterserkrankungen diskutieren.

 

Dazu gehören die Vor- und Nachteile der neuen oralen Antikoagulanzien bei Vorhofflimmern aus Sicht der Neurologen, Geriater und Kardiologen, strategische Überlegungen bei Multimedikation, Zielwerte der Blutdrucktherapie im höheren Lebensalter und vieles mehr.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 28.09.2016

 


EchoCompact | Advanced

Besondere Herausforderungen in der Echokardiographie

 

Die Echokardiographie stellt einen elementaren Grundpfeiler der kardiologischen Diagnostik dar und ist die am häufigsten eingesetzte Methode zur nicht-invasiven kardialen Bildgebung.

 

Die technische Ausstattung und Möglichkeiten der Ultraschallsysteme haben sich innerhalb der letzten Jahre rasant weiterentwickelt.

 

Über die Grundlagen der Echokardiographie hinaus wollen wir mit unserem Kurs ‚EchoCompact | Advanced‘ am 12. November 2016 die Einsatzmöglichkeiten innovativer echokardiographischer Untersuchungsverfahren klinisch orientiert vermitteln und praktisch anwenden.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 28.09.2016

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am 22. November 2016 statt. Dr. Ingo Hilgendorf wird hier zum Thema “Targeting macrophages in atherosclerosis” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 26.09.2016

 


Patienten-Informationstag zum Thema Reanimation und Plötzlicher Herztod

Der Verein der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. lädt Sie recht herzlich ein zum Patienten-Informationstag Reanimation und Plötzlicher Herztod.

Am Donnerstag, den 22. September 2016 findet von 17.30 bis 20.30 Uhr im Foyer der Medizinischen Klinik der Patienten-Informationstag zum Thema Reanimation und Plötzlicher Herztod statt.  

 

Neben interessanten Vorträgen haben Sie auch die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung selbst Hand an eine Reanimationspuppe zu legen. Zu Gast mit weiteren Informationen sind das Opens internal link in current windowInstitut für CardiomyopathienHeidelberg (ICH.) und das Team der Notfallmediziner der Universitätsklinik fürKardiologie, Angiologie und Pneumologie. Sie sind herzlich willkommen, sich bei einem kleinen Imbiss über den Förderkreis, das ICH. und das wichtigeThema „Reanimation“ zu informieren.

 

Das vollständige Programm finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 20.09.2016

 


Special Issue „Computational Cardiology“

Eine neue Disziplin Translationaler Forschung.

Die moderne Forschung setzt immer öfter auf Hochdurchsatztechnologien (Transkriptom, Proteom, Epigenom, und Genom) und Computeralgorithmen, um Krankheiten in Zukunft besser diagnostizieren und behandeln zu können.


2013 entwickelten Prof. Hugo A. Katus und PD Dr. Benjamin Meder mit Ihren zugehörigen Teams die Idee, eine eigene Disziplin kardiologischer Forschung zu begründen, die Computational Cardiology.


Nach der Gründung und erfolgreichen Besetzung des Klaus-Tschira-Instituts für Computational Cardiology (Prof. Dieterich) an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, geben internationale Autoren in dem von PD Dr. Benjamin Meder, Prof. Dr. Hugo Katus und Prof. Dr. Andreas Keller (Saarland Universität) herausgebrachten Special Issue in der Zeitschrift des Beijng Institute for Genomics einen Ausblick auf die vielen Möglichkeiten dieses spannenden neuen Forschungsgebietes.


Um die Informationen der Artikel jedem Interessierten zugänglich zu machen, sind alle Artikel online unter dem folgenden Link zugänglich: http://gpb.big.ac.cn/home

 

Veröffentlicht am 19.09.2016

 


Fortbildungsveranstaltungen des Institut für Cardiomyopathie Heidelberg (ICH.)

"Genetik und interventionelle Therapie bei Herzinsuffizienz und Cardiomyopathien"

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2016 findet die zweite Fortbildung für ärztliche Kolleginnen und Kollegen statt, die das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim veranstaltet. 

Um eine bestmögliche und individuelle Therapie der Patienten zu gewährleisten ist es notwendig, dass wir den aktuellen Fragestellungen gemeinsam begegnen. Deshalb möchten wir im Anschluss an die Präsentationen zu aktuellen Standards in Diagnose und Therapie eine gemeinsame Diskussion zu Fällen aus unserem ärztlichen Alltag anregen. Sie sind recht herzlich eingeladen, eigene Fälle aus ihrer Praxis mitzubringen und im Kreis zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Baden-Württemberg mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadProgramm          


Wir bitten um Anmeldung bis 14. Oktober 2016 unter:
Opens window for sending emailICH.office@med.uni-heidelberg.de 

 

Veröffentlicht am 19.09.2016           

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am 13. September 2016 statt. PhD Walter J. Koch wird hier zum Thema “GRK2 Inhibition for Heart Failure Treatment: Nearing Translation” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 30.08.2016

 


Mehr Klarheit in der Therapie bei kombinierter Herz- und Niereninsuffizienz

Dr. med. Hanna Fröhlich

Für mehr Klarheit in der medikamentösen Therapie bei kombinierter Herz- und Nierenschwäche sorgen neue Erkenntnisse einer Studie von unserer Assistenzärztin Dr. Hanna Fröhlich und Kollegen vom Universitätsklinikum Heidelberg. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Herzstiftung mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis 2016 ausgezeichnet, der mit 10 000 Euro dotiert ist.

 

Für ihre Untersuchungen haben Fröhlich und ihr Team bei 722 Patienten aus Herzinsuffizienzregistern der Universitäten Heidelberg und Hull (Großbritannien) den Zusammenhang zwischen Dosis und Dosisänderungen von ACEHemmen und Sartanen und der Veränderung der Nierenfunktion nach einem Jahr untersucht. Die Patienten litten alle unter chronischer Herzschwäche mit einer reduzierten Auswurffraktion der linken Herzkammer unter 45 Prozent und einer begleitenden Niereninsuffizienz (Stadium III/IV), heißt es in der Mitteilung.

 

Fazit: Weder die Gabe hoher ACEHemmer- oder Sartan-Dosen noch Dosisänderungen durch Erhöhung oder Senkung der Medikamentendosierung führten innerhalb von zwölf Monaten
bei Patienten mit chronischer Herz- und Nierenschwäche zu nennenswerten Veränderungen
der Nierenfunktion.

 

Einen Medikamenten-Pass für Herzinsuffizienz-Patienten bietet die Herstiftung kostenfrei an unter: www.herzstiftung.de/medikamenten-pass

 

Veröffentlicht am 24.08.2016

 


Wir gratulieren...

... ganz herzlich den Athleten des Opens internal link in current windowInstituts für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) Diana Bordalo (Schwimmen), Omid Samani (Radfahren) und Stefan Mester (Laufen), die am vergangenen Sonntag die anspruchsvolle Strecke des Opens external link in new windowHeidelbergman Heartbreak Triathlon in gut drei Stunden erfolgreich bewältigt haben. Bei ungefähr 25 Grad, mit Sonne und Wolken waren die Bedingungen für die 1.200 Starter nahezu ideal. Lediglich der Regen am frühen Morgen hatte die Radstrecke unberechenbarer gemacht, da sie nicht mehr ganz abtrocknen konnte.


Das Team der "Gene Force One" wurde bei seinem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Opens internal link in current windowFreunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter für die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.


Bei einem gemeinsamen Grillen auf der Heidelberger Neckarwiese ließen Sportler und Fans den Nachmittag gemütlich ausklingen. 

Veröffentlicht am 12.08.2016

 


Congress Highlights - European Society of Cardiology 2016

Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology werden vom 27. bis 31. August in Rom unter dem Motto „The Heart Team“ die aktuellsten Innovationen und Weiterentwicklungen in der Herz- Kreislaufmedizin vorgestellt. Am Mittwoch, den 21. September 2016 werden die Highlights dieser Tagung in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim präsentiert!

 

Gemeinsam mit mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie werden hier die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutiert wobei die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis hierbei im Fokus stehen.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 10.08.2016

 


Gemeinsam gegen Herzmuskelerkrankungen

Auch in diesem Jahr startet für das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg ein Team beim Heidelbergman Heartbreak Triathlon (http://www.heidelbergman.de).

 

Die Mitglieder der diesjährigen Equipe "Gene Force One" stellen sich wieder einer der anspruchsvollsten Triathlonstrecken die es gibt: 1,6 km Schwimmen im Neckar, 35 Kilometer Radfahren über den Königsstuhl und 10 km Laufstrecke entlang des Philosophenwegs mit insgesamt 900 Höhenmetern.

 

Das Team der "Gene Force One" wird bei seinem Wettkampf neben regionalen Sponsoren von den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V unterstützt. Mit ihrem Engagement und den eingeworbenen Geldern wird sich das Team des ICH. weiter die Erforschung von genetischen Herzmuskelerkrankungen einsetzen.



Der Wettkampf beginnt am Sonntag, den 31.07.2016 ab 9.30 Uhr auf der Heidelberger Neckarwiese.

 

Veröffentlicht am 27.07.2016


Das weltweit größte Patientenregister zu Herzmuskelschwäche TORCH

Das weltweit größte Patientenregister zu Herzmuskelschwäche TORCH (TranslatiOnal Registry for CardiomyopatHies) hat den 1000. Patienten eingeschlossen.

Das Heidelberger TORCH-Team (v.l.): PD Dr. Claudia Seyler, PD Dr. Benjamin Meder, Prof. Hugo A. Katus, PD Dr. Andreas Dösch, Dijana Wilhelm, Annette Buttler (Foto: Hendrik Schröder, Medienzentrum Heidelberg)

„Bis Mitte 2017 wollen wir Daten und Bioproben von 2.300 Patienten aus Deutschland gesammelt haben. Diese Menge hat bedeutsames Potential im Hinblick auf die Erforschung der zugrundeliegenden Erkrankungen und im Zuge dessen natürlich auf die Entwicklung neuer Therapieoptionen sowie Diagnostik- und Präventionsmöglichkeiten“, so Privatdozent Dr. Andreas Dösch, Funktionsoberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.

 

Unter dem folgenden Link finden Sie die vollständige Pressemitteilung des DZHK zum 1000. Patienten im Patientenregister TORCH: Opens external link in new windowDZHK Pressemitteilung

 

Veröffentlicht am 25.07.2016

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.  


Der nächste Vortrag findet am 05. September 2016 statt. Prof. Dr. Dr. Thomas Thum wird hier zum Thema “Translational noncoding RNA-based innovative treatment strategies of cardiac remodeling” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 19.07.2016

 


Das Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie

Das Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology ist in Deutschland einzigartig. Es widmet sich der Erforschung und Behandlung von Herzmuskelerkrankungen. Diese lebensgefährlichen Erkrankungen können angeboren sein oder sich im Lauf des Lebens entwickeln. Im Klaus Tschira Institute for Integrative Computational Cardiology arbeiten Med...iziner und Biologen besonders eng mit Bioinformatikern und Mathematikern zusammen. Der Einzug der Computerwissenschaften in die Medizin ist ein dringend notwendiger Schritt, um die riesigen Datenmengen, die bei der Untersuchung der Patienten anfallen, zunächst zu verarbeiten und dann daraus die Erkenntnisse abzuleiten, die zu einer optimalen Behandlungsstrategie für jeden einzelnen Patienten führen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist deutschlandweit erstmals in Heidelberg verwirklicht.

 

Auch die molekularen Ursachen von Herzmuskelerkrankungen werden im Klaus Tschira Institut erforscht. Hierfür arbeiten die Wissenschaftler mit Modellorganismen. Durch ein besseres Verständnis der molekularen Prozesse auf DNA, RNA und Proteinebene wird das individuelle Risiko für eine Herzmuskelerkrankung quantifizierbar und neue Therapieoptionen eröffnet. Von besonderer Bedeutung wird auch eine einzigartige „Bio-Bank“ sein, die über eine Million Proben von Patienten unter höchsten Sicherheitsstandards verwahren kann und mit modernster Robotik betrieben wird.

 

Mehr Informationen zum Klaus Tschira Institut finden Sie hier: Opens external link in new windowLink zur Homepage.

 

Veröffentlicht am 18.07.2016

 


Reanimationskurse der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V.

Richtig reanimieren rettet Menschenleben!

 

Die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bieten in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie für Patienten und deren Angehörige sowie für Mitglieder und Interessenten in regelmäßigen Abständen professionelle Reanimationskurse an. In den Kursen trainieren die Teilnehmer die richtige Vorgehensweise im Ernstfall an lebensgetreuen Körpermodellen. 

Der nächste Kurs wird am Mittwoch, den 20.07.2016 um 18.00 Uhr stattfinden.

Kontaktieren Sie uns bezüglich Anmeldungen und Rückfragen unter der folgenden Telefonnummer: 06221 - 56 34420 oder via Email: Opens window for sending emailfoerdererkardiologieheidelberg@gmail.com

Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos, der Förderverein freut sich allerdings über eine Spende der Teilnehmer. Weitere Informationen zu den Freunden und Förderern der Kardiologie Heidelberg e.V. finden Sie unter dem folgenden Link: Opens internal link in current windowHomepage

 

Veröffentlicht am 27.06.2016

 


ICH. Qualitätszirkel - Gelungener Einstand

Mit großer Resonanz und positivem Feedback startete am 01.06.2016 der ICH. Qualitätszirkel, eine Fortbildungsreihe, die das Opens internal link in current windowInstitut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) zusammen mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim anbietet. Mit deutlich mehr als den erwarteten Teilnehmern kamen bereits nach den Vorträgen zu den Themen Individualisierte Therapie, Plötzlicher Herztod und dessen Prävention viele Fragen und reger Austausch auf. Auch in der anschließenden Fallkonferenz wurde lebhaft über die vorgestellten Patienten und Therapien  diskutiert.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe sowie auf weitere herausfordernde Beiträge aus dem Klinik- und Praxisalltag.

 

Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, den 26. Oktober statt. Mehr Informationen finden Sie demnächst Opens external link in new windowhier.

 

Veröffentlicht am 10.06.2016

 


Erfolgreiche Teilnahme am BASF-Firmenlauf auf dem Hockenheimring

Von links nach rechts: Katharina Kubaczka, Marco Karb, Anja Schiffmann, Marlen Hofmann, Kathrin Kriz, Christian Baumgärtner, Anika Frühauf

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kardiologischen Intensiv- und Intermediate Care-Station am Universitätsklinikum Heidelberg haben erfolgreich am BASF-Firmenlauf auf dem Hockenheimring teilgenommen. Das Team, bestehend aus Pflegepersonal und Medizinern, ließ sich auch von dem heftigen Regenschauer vor dem Start nicht abhalten und erzielte persönliche Bestzeit. Neben dem Team aus der Kardiologie waren auch Läuferinnen und Läufer der Gastroenterologie und der Physiotherapie am Start!

 

Der jährlich auf der Grand-Prix-Strecke des Hockenheimrings stattfindende BASF FIRMENCUP ist eine der größten Breitensportveranstaltungen der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit der ersten Auflage im Jahr 2003 hat sich die Teilnehmerzahl auf 17.000 begeisterte Läufer aus 820 verschiedenen Unternehmen erhöht.

 

Veröffentlicht am 10.06.2016

 


Herzmuskelzellen, Arrhythmie, Herzinsuffizienz und deren Zusammenhang

Dr. Daniel Scherer erhält Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Dr. Daniel Scherer

Die Pumptätigkeit des Herzens wird durch ein Erregungsleitungssystem gesteuert, das aus verschiedenen, spezialisierten Herzmuskelzellen besteht. Die Zellen geben elektrische Impulse entlang des Leitsystems weiter und sorgen so dafür, dass Schlagfrequenz und Rhythmus des Herzens je nach Situation „im Takt“ bleiben. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die sogenannten Purkinje-Zellen, der letzte Teil des Erregungsleitungssystems, in besonderer Weise an einer bestimmten Herzrhythmusstörung, der ventrikulären Arrhythmie, beteiligt sein können. Diese Arrhythmien treten in ähnlicher Form auch bei chronischer Herzinsuffizienz auf und reduzieren die Heilungsprognose deutlich.


In seiner Forschungsarbeit möchte Dr. Daniel Scherer genau diesen Zusammenhang zwischen Purkinje-Zellen und Arrhythmie bei Herzinsuffizienz zeigen. Dr. Scherer bedient sich einer neuartigen, gezielten genetischen Modifikation der Purkinje-Zellen am Mausmodell. Gelingt der Nachweis, könnte eine genetische Modifikation der Purkinje-Zellen in der Zukunft therapeutisch zur Behandlung der Herzinsuffizienz genutzt werden kann.
Dr. Daniel Scherer erhielt hierfür eine Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. von 49.750 Euro über den Zeitraum von einem Jahr.

 

Veröffentlicht am 09.05.2016

 


Fortbildungsveranstaltungen des Institut für Cardiomyopathie Heidelberg (ICH.)

Risikostratifizierung und individualisierte Therapie bei Cardiomyopathien 

Am 01. Juni 2016 startet das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim eine Fortbildungsreihe für ärztliche Kolleginnen und Kollegen rund um das Thema Cardiomyopathie. Um eine bestmögliche und individuelle Therapie der Patienten zu gewährleisten ist es notwendig, dass man den aktuellen Fragestellungen gemeinsam begegnet. Deshalb möchten wir im Anschluss an die Präsentationen zu aktuellen Standards in Diagnose und Therapie eine gemeinsame Diskussion zu Fällen aus unserem ärztlichen Alltag anregen.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadProgramm          
Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Baden-Württemberg mit 3 CME-Punkten zertifiziert.


Wir bitten um Anmeldung bis 21. Mai 2016 unter:
Opens window for sending emailICH.office@med.uni-heidelberg.de 

 

Veröffentlicht am 02.05.2016

            


Marfan-Forschungspreis

Am 23.4.2015 wurde auf dem 25. Marfantag in Stuttgart Prof. Dr. Oliver Müller (Innere Medizin III) gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Kallenbach (INCCI Luxemburg, vormals Herzchirurgie HD) der mit 6.000,- Euro dotierte Marfan-Forschungspreis der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. verliehen.
 
Das Marfan-Syndrom (MFS) ist eine seltene, genetisch bedingte Bindegewebserkrankung, die mit einer Häufigkeit von ca. 1 - 2 zu 10.000 auftritt. Grund für diese Erkrankung sind Mutationen im Gen für das Fibrillin-Protein, welches eine der wesentlichen Komponenten der elastischen Fasern im Körper ist. Auch wenn Veränderungen in einer Vielzahl von Organsystemen auftreten können, liegen die größten Gefahren im Herz- und Gefäßsystem. In der Gefäßwand der Hauptschlagader (Aorta) können sich Aussackungen (Aneurysmen) und Längsspaltungen der Aorta (Dissektionen) bilden, die zum Einriss der Aorta führen können. Darüber hinaus kann es zu Veränderungen der Herzklappen kommen, die zur Herzinsuffizienz oder Klappenentzündung (Endokarditis) führen können.
 
Aufbauend auf Arbeiten aus der Gruppe von Prof. Kallenbach zur Charakterisierung eines genetischen Mausmodelles des Marfansyndroms und Arbeiten von Prof. O. Müller zum Gentransfer in die Gefäßwand, soll das Preisgeld eingesetzt werden für eine gemeinsame Pilotstudie zu einem ursächlichen Behandlungsansatz des Marfansyndroms im Mausmodell durch therapeutischen Gentransfer.

V. links n. rechts: Professor Dr. med. Y. von Kodolitsch (Vorsitzender Marfan Hilfe), Jürgen Heilmann (Stellvertrender Vorsitzender Marfan Hilfe), Prof. Dr. Oliver Müller (Innere Medizin III)) und Prof. Dr. Klaus Kallenbach (INCCI Luxemburg, vormals Herzchirurgie HD)


Veröffentlicht am 29.04.2016



Oskar-Lapp-Forschungspreis

Dr. Constanze Schmidt erhielt den diesjährigen Oskar-Lapp-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

 

Vorhofflimmern ist nicht nur die häufigste Arrhythmie sondern auch die häufigste Kausalität von zerebral thrombembolischen Ereignissen. Dennoch mangelt es aktuell an einem effektiven Therapiemanagement. Insbesondere zeigen derzeit zur Verfügung stehende Antiarrhythmika ein schwaches Wirkungs- und ein ausgeprägtes Nebenwirkungsprofil, was mit dem bisher unvollständigen Verständnis über die vorhofspezifischen pathophysiologischen Veränderungsprozesse, insbesondere auf der Ebene von Ionenkanälen, zusammenhängt.

Dr. med. C. Schmidt

Dr. med. Constanze Schmidt, Assistenzärztin der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, konnte die bislang nur neuronal charakterisierten Zwei-Porendomänen (K2P) Kaliumkanäle als wichtige Regulatoren der kardialen Erregungsleitung identifizieren und ihr pharmakologisches Modulationsprofil charakterisieren. Hierbei zeigte im Besonderen der TASK-1 (K2P3.1) Ionenkanal in Kardiomyozyten von Patienten mit Vorhofflimmern eine starke vorhofspezifische Überexpression im Vergleich zu Sinusrhythmuspatienten. Charakterisiert wurden die molekularen und elektrophysiologischen Veränderungen an Gewebeproben von Patienten mit Sinusrhythmus und Vorhofflimmern. Zur funktionellen Charakterisierung wurden Membranströme und Aktionspotentiale humaner Kardiomyozyten mittels Patch-Clamp Technik aufgezeichnet. Funktionell resultierte aus den verstärkten TASK-1 Expressionsleveln ein deutlich erhöhter TASK-1-Strom mit signifikanter Verkürzung des Aktionspotentials von Vorhofflimmerkardiomyozyten. Pharmakologische Inhibition des TASK-1 Kanals verlängerte die Aktionspotentialdauer in atrialen Kardiomyozyten von Patienten mit chronischem Vorhofflimmern auf entsprechende Werte von Patienten mit Sinusrhytrhmus.


Der vorhofspezifisch exprimierte TASK-1 Kaliumkanal stellt damit einen wichtigen bisher nicht bekannten neuen Angriffspunkt für Antiarrhythmika dar, um Vorhofflimmern möglicherweise durch spezifische Interferenz mit einem Pathomechanismus supprimieren zu können.
Diese Daten wurden unter anderem im Mai 2015 in der Zeitschrift Circulation publiziert und zeigen die kardiale Relevanz des Zwei-Porendomänen Kaliumkanals TASK-1 im humanen Herzen mit funktioneller Bedeutung für die Arrhythmogenes von Vorhofflimmern auf. Die Entwicklung eines hochaffinen pharmaklologischen TASK-1 Inhibitors könnte somit eine effektive pharmakologische Therapie von Vorhofflimmern ermöglichen und eine wichtige therapeutische Lücke schließen.


Frau Dr. Constanze Schmidt (aktuell im Olympia-Morata-Habilitationsprogramm der Universität Heidelberg) erhielt dafür unter anderem den diesjährigen Opens external link in new windowOskar-Lapp-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

 

Veröffentlicht am 26.04.2016 

 


Erhöhte Protein-Werte beeinflussen entzündliche Herzmuskelerkrankung

Prof. Dr. Ziya Kaya

Die entzündliche Herzmuskelerkrankung ist eine wichtige Ursache von Herzversagen und plötzlichem Herztod bei jungen Erwachsenen. Bisher ist wenig über den Einfluss des Immunsystems bei der Entstehung dieser Herzerkrankung bekannt. Prof. Dr. Ziya Kaya, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, zeigte, dass das Protein HMGB1 („high mobility group box 1“), ein Schlüssel-Modulator der Entzündungsantwort, und dessen Rezeptor RAGE („receptor for advanced glycation end products“) eine wichtige Rolle in der Entstehung und dem Fortschreiten der entzündliche Herzmuskelerkrankung spielen.

 

Im Mausmodell stellte der Forscher fest, dass das Fehlen des RAGE-Rezeptors zu einer deutlichen Reduktion der kardialen Entzündung führt. Darüber hinaus deuten eine erhöhte lokale HMGB1-Expression in Herzmuskelbiopsien sowie erhöhte systemische HMGB1- und sRAGE-Spiegel bei Patienten mit akuter Herzmuskelentzündung auf eine klinisch relevante Bedeutung dieser beiden Proteine in der Entstehung der Erkrankung hin. Die Ergebnisse könnten zu neuen Therapieansätzen bei der Behandlung entzündlicher Herzmuskelerkrankungen führen. Prof. Kaya erhielt dafür den Franz-Maximilian-Groedel-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

 

Veröffentlicht am 21.04.2016

 


Kostenloser kardiologischer Check-up für Studienteilnehmer

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht weiterhin gesunde Probanden im Alter über 50 Jahren für klinische Studie

 

Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht weiterhin gesunde Probanden im Alter von über 50 Jahren, die im Rahmen einer klinischen Studie kostenlos einen umfangreichen kardiologischen Check-up erhalten. Die Untersuchungen werden in der Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, an zwei verschiedenen Terminen durchgeführt und dauern zusammen ca. 3 Stunden. 

 

Teilnehmen kann jeder der sich gesund fühlt und keine bekannten Vorerkrankungen hat. Es sollten insbesondere keine Herz-, Leber- oder  Nierenerkrankungen, keine Krebserkrankungen, sowie keine akuten oder chronischen Infektionserkrankungen vorliegen. Weiterhin sollten die Probanden nicht aktiv rauchen.

 

Der kardiologische Check-up umfasst:

  • Körperliche Untersuchung inkl. Blutdruckmessung
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Blutentnahme zur Bestimmung von Laborwerten
  • Lungenfunktionsuntersuchung
  • Echokardiographie (Herz-Ultraschall)
  • Kardio-MRT (Untersuchung der Herzfunktion mittels Magnetresonanz-Tomographie) (2. Termin, nur bei unauffälligen Befunden beim 1. Termin)

Ziel der Studie ist es, neue Biomarker im Blut zu finden, die zu einem frühen Zeitpunkt einen Herzinfarkt oder eine Herzschwäche verlässlich erkennen. Anhand dieser Marker können Risikopatienten mittels eines einfachen Bluttest identifiziert und frühzeitig einer Therapie zugeführt werden. Solche charakteristischen Marker lassen sich nur durch den Vergleich mit den Werten gesunder Kontrollpersonen, bei denen entsprechende Blutmarker in anderen Konzentrationen auftreten, entdecken. Gesunde Probanden tragen daher mit dazu bei, die Diagnose und Therapie von Herzkreislauferkrankungen zu verbessern.

 

Herzkreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden ca. 300 000 Menschen einen akuten Herzinfarkt. Trotz einer erheblichen Senkung der Sterblichkeit in den letzten Jahrzehnten durch Verbesserungen in Diagnostik und Therapie verstirbt weiterhin ein Drittel der Infarktpatienten an den unmittelbaren Folgen. Daneben leiden rund 1,8 Millionen Menschen hierzulande an einer chronischen Herzschwäche, die im fortgeschritten Stadium eine Sterblichkeit von bis zu 40 Prozent innerhalb eines Jahres aufweist.

 

Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie bei:


Monika Arnold - Studienassistentin

Telefon: 06221-56 37446 (nur 13:00 bis 16:00 Uhr, Mo bis Do)

E-Mail: Opens window for sending emailherzgesund.studie@med.uni-heidelberg.de

 

Veröffentlicht am 18.04.2016

 


Neue Einblicke in die molekularen Ursachen der Herzinsuffizienz

Dr. med. M. Kreußer

Dr. med. Michael Kreußer, Facharzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie erhielt von der Ruhr-Universität Bochum für seine Arbeiten zu den molekularen Ursachen der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) den Werner Forßmann-Preis verliehen. 

 

Bei Herzinsuffizienz kommt es zu einem erhöhten Calcium-Einstrom in die Herzmuskelzellen, wodurch Calcium-abhängige Enzyme aktiviert werden. In der Arbeit konnte gezeigt werden, dass das Enzym CaMKII (Calcium/Calmodulin-abhängige Kinase II) hierbei eine zentrale Rolle spielt: schaltet man in einem Mausmodell die beiden Gene für CaMKII in der Herzmuskelzelle aus, sind die Tiere vor der Entwicklung einer Herzinsuffizienz geschützt.  Zudem konnte mit dem genetischen Modell gezeigt werden, dass ein weiteres Calcium-abhängiges Enzym im Herzen, Calcineurin, direkt über CaMKII in seiner Aktivität reguliert wird. Die neuen Erkenntnisse tragen zum Verständnis der molekularen Zusammenhänge bei Herzinsuffizienz bei und können helfen, neue Therapiestrategien für diese Erkrankung zu entwickeln.

 

Veröffentlicht am 13.04.2016

 


Prof. Dr. H. A. Katus

Prof. Katus - Incoming President der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Seit letztem Jahr ist Prof. Katus „Incoming President“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und wird 2017 seine zweijährige Amtszeit als Präsident antreten. Als Incoming President ist er bereits festes Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands sowie des Gesamtvorstands der DGK.  

 

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und viel Erfolg!

 

Veröffentlicht am 07.04.2016 


6. Symposium des Cardiology Career Program

Samstag, 23. April 2016 in der Medizinischen Klinik

 

Bei dem Symposium unseres Cardiology Career Program steht der direkte Austausch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Heidelberger Kardiologie im Mittelpunkt. Die Präsentationen und die anschließenden Diskussionen der Dissertationsprojekte tragen darüber hinaus zum Ausbau der wissenschaftlichen Gesprächskompetenz bei.


Das Symposium dient auch als Informationsbörse und bietet Möglichkeiten für Interaktionen und informellen Erfahrungsaustausch unter allen Doktorandinnen und Doktoranden sowie mit den Ärzten und Wissenschaftlern der Klinik. Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadProgramm


Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Symposium 2016!

 

Veröffentlicht am 07.04.2016

 


Reanimationskurse der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V.

Richtig reanimieren rettet Menschenleben!

 

In den meisten Fällen sind es die Menschen im direkten Umfeld, auf die es im entscheidenden Moment des Herzversagens ankommt. Um Sie auf eine solche höchstkritische Situation bestmöglich vorzubereiten bieten die Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. den Patienten, ihren Angehörigen sowie Interessenten professionelle Reanimationskurse an. Der Kurs ist sowohl für Fachpersonal als auch für Laien geeignet. Die nächsten Reanimationskurse finden an den folgenden Terminen statt:


Die nächsten Reanimationskurse finden wie folgt statt:

 
Mittwoch  22.06.2016 17.30 Uhr 

Mittwoch  20.07.2016 18.00 Uhr 

 

Veranstaltungsort:  Seminarraum 729, Medizinische Klinik Heidelberg

 


Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 06221 - 56 34420 oder unter der folgenden Emailadresse an: foerdererkardiologieheidelberg@gmail.com

 

Nähere Informationen zu Veranstaltungen und Angeboten der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. finden Sie unter dem folgenden Link: Opens internal link in current windowHomepage der Freunde und Förderer

 

Veröffentlicht am 30.03.2016

 


Wenn das Herz aus dem Takt gerät - Diagnose und Therapie

Bei vielen Herzrhythmusstörungen kann ein spezielles Katheterverfahren helfen, bei dem Kardiologen kritische Bereiche innerhalb des Herzens veröden. Wie es funktioniert und für wen es in Frage kommt, erklärte der Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Professor Dr. Dierk Thomas, in seinem Vortrag bei „Medizin am Abend“ am 16. März 2016.

 

Hier finden Sie den Vortrag "Wenn das Herz aus dem Takt gerät - Diagnose und Therapie" online : Opens external link in new windowVideo

 

Veröffentlicht am 30.03.2016


Chest Pain Unit kompakt

Aktuelle Daten belegen, dass die Prognose von Patienten mit Brustschmerz und Herzinfarkt seit Einführung der CPUs deutlich verbessert werden konnte. Unser Ziel ist es, Ihnen in diesem Kurs am 15.04. - 16.04.2016 Tipps und Tricks zur Verbesserung der Arbeitsabläufe an die Hand zu geben, die die Zeiten vom Eintritt des Patienten in die Klinik bis zur invasiven Versorgung weiter verkürzen.

 

Die Kursinhalte sind:

  • Standard Operating Procedures in der CPU
  • Umsetzung der aktuellsten Leitlinien
  • Diagnostik und Therapie der in der CPU am häufigsten auftretenden Krankheitsbilder
  • Die wichtige Schnittstelle zu den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen
  • Interaktive Hands-on-Kurse in Kleingruppen zu den Themen EKG, Reanimation und Herzecho

Wir freuen uns darauf, Sie zum „Chest Pain Unit kompakt“-Kurs in Heidelberg begrüßen zu können. Nähere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie in unserem Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 16.03.2016

 


Grund- und Aufbaukurs - Heart Failure Units

Die rasante Entwicklung der Patientenzahlen und Therapieoptionen im Bereich Herzinsuffizienz machen eine umfassende Ausbildung auf diesem Gebiet und eine Neukonzeption der ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen nötig. In diesem Zusammenhang stellen wir Ihnen am 22.04.2016 – 23.04.2016 die in Heidelberg neu entwickelte Heart Failure Unit (HFU) vor, die in Analogie zur Chest Pain Unit auf Patienten mit Herzinsuffizienz fokussiert, wodurch eine qualifiziertere und differenzierte Behandlung resultiert.

 

Der Kurs bietet Ihnen:

  • Vermittlung von basalen Grundkenntnissen (Grundkurs) und aktuellem Wissensstand (Aufbaukurs) zum Themenkomplex Herzinsuffizienz
  • Praxisorientierte Diskussionen der diagnostischen Möglichkeiten und ihrer spezifischen Indikation
  • Betrachtung therapeutischer Optionen im klinischen Kontext 

Dieser Kurs richtet sich sowohl an Assistenz-, Fach-, Ober- und Chefärzte als auch an niedergelassene Kardiologen. Auch Krankenschwestern und -pfleger, die sich insbesondere mit dem Thema Herzinsuffizienz beschäftigen, sind herzlich eingeladen. 

 

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in unserem Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 16.03.2016

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.

Der nächste Vortrag findet am 19. April 2016 statt. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Vera Regitz-Zagrosek wird hier zum Thema “Sex and gender differences in cardiovascular disease” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 15.03.2016

 


Wenn das Herz aus dem Takt gerät: Diagnose und Therapien

Bei vielen Herzrhythmusstörungen kann ein spezielles Katheterverfahren helfen, bei dem Kardiologen kritische Bereiche innerhalb des Herzens veröden. Wie es funktioniert und für wen es in Frage kommt, erklärt der Kardiologe Professor Dr. Dierk Thomas bei "Medizin am Abend" am 16. März 2016. 

Es gibt viele Arten von Herzrhythmusstörungen - einige sind nur unangenehm, andere schädigen auf Dauer das Herz, wieder andere sind lebensgefährlich. Ist eine Behandlung angezeigt, profitieren viele Patienten seit einigen Jahren von einem effektiven wie schonenden Verfahren, der sogenannten Katheterablation. "Besonders beim häufigen Vorhofflimmern und bestimmten Formen von Rhythmusstörungen der Herzkammern ist ein solcher Kathetereingriff inzwischen Routine", erklärt Professor Dr. Dierk Thomas, Oberarzt der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. "Das ist ein großer Gewinn für Patienten, denen Medikamente nicht ausreichend helfen. Welche Herzrhythmusstörungen durch das Katheterverfahren geheilt werden können, wie es genau funktioniert und welche Therapieoptionen sonst zur Verfügung stehen, erklärt der Kardiologe in seinem Vortrag bei Medizin am Abend am Mittwoch, 16. März 2016, in Wort und Bild. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400. Universitätsklinikum und Rhein-Neckar-Zeitung laden alle Interessierten herzlich ein.

 

Deutschlandweit leiden schätzungsweise mehrere Millionen Menschen an Herzrhythmus­störungen. Das reicht vom meist harmlosen Herzstolpern, sogenannten Extrasystolen, bis hin zum lebensgefährlichen Kammerflimmern. Die häufigste anhaltende Rhythmusstörung vor allem bei älteren Menschen ist das Vorhofflimmern, sie betrifft rund 800.000 Personen. Dabei kommt es zu sehr rasch aufeinander folgenden elektrischen Impulsen vom Vorhof an die Herzkammer. Das Herz schlägt unregelmäßig und unkoordiniert. Teilweise bleibt das Vorhofflimmern unbemerkt, es kann aber auch Herzrasen sowie Schwindel, Luftnot und Schwäche verursachen. Typisches Zeichen ist ein unregelmäßiger Puls. Da die Rhythmusstörung auf Dauer das Herz schädigen kann und zudem das Risiko für einen Schlaganfall erhöht, sollte dringend behandelt werden. Zunächst mit Medikamenten, die den Herzrhythmus stabilisieren und das Blut verdünnen. Viele Patienten kommen damit gut klar.

 

3D-Modelle des Herzens

 

"Treten die Beschwerden immer wieder auf oder ist die bisherige Behandlung nicht effektiv, ist die Katheterbehandlung häufig die Therapie der Wahl", so Thomas. "Damit gelingt es in der Regel, den Auslöser der Rhythmusstörung dauerhaft auszuschalten." Dazu schieben die Kardiologen einen dünnen Katheter über die Leistenvene bis ins Herz vor und veröden dort gezielt die Strukturen, die die unregelmäßigen Schläge auslösen. Blutverdünnende Medikamente müssen die Patienten aber zur Sicherheit und Vorbeugung eines Schlaganfalls weiterhin einnehmen. Auch junge Patienten, die unter häufigem, zeitlich begrenztem Herzrasen, einer bestimmten Form der Vorkammerrhythmusstörung, leiden, profitieren von dem schonenden Verfahren: Sie benötigen nach einer erfolgreichen Katheterablation meistens keine Medikamente mehr, ihr Herz arbeitet wieder normal und ohne Einschränkungen. Außerdem besteht seit wenigen Jahren auch die Möglichkeit, potenziell lebensbedrohliche Kammerrhythmusstörungen bei Patienten, deren Herz bereits durch eine andere Erkrankung geschwächt ist, mit einem Kathetereingriff zu unterdrücken.

 

"Die Entscheidung, welche Behandlungsmethode zum Einsatz kommt, treffen wir immer individuell, je nach Beschwerden, begleitenden Erkrankungen und Wünschen des Patienten", so der Kardiologe. "Im Vorfeld muss präzise abgeklärt werden, um welche Form von Herzrhythmusstörungen es sich handelt und wie gefährlich diese ist. Denn die Katheterablation eignet sich nicht für alle Patienten." Am Universitätsklinikum Heidelberg führt das spezialisierte Ärzteteam um Professor Thomas jährlich rund 700 solcher Eingriffe durch. Dazu steht modernste Technik zur Verfügung: So werden bei komplexeren Herzrhythmusstörungen moderne Computerverfahren eingesetzt, mit deren Hilfe die Herzhöhlen gescannt und dreidimensionale Modelle für die Eingriffsplanung erstellt werden können. 

 

Veröffentlicht am 10.03.2016

 


Congress Highlights - American College of Cardiology 2016 

Wir freuen uns sehr am Mittwoch, den 13. April 2016 in Kooperation mit dem Kardiologen-Qualitätszirkel Heidelberg-Mannheim die Highlights der diesjährigen Tagung des American College of Cardiology vom 2. – 4. April in Chicago zu präsentieren!

 

Gemeinsam mit Experten aus der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie werden hier die wichtigsten Studienergebnisse und Leitlinien diskutieren. Die klinische Relevanz dieser Daten und deren Anwendung in der klinischen Praxis sollen hierbei im Fokus stehen.

 

Das ausführliche Programm zur Veranstaltung finden sie hier: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 10.03.2016

 


Wissen im SWR Fernsehen

Ein Interview mit Prof. Dr. Hugo A. Katus zum Thema "Frauenherzen"

Vorurteile darüber, was typisch weiblich und typisch männlich ist, gibt es viele. Doch wie fix sind die Geschlechterrollen? Aus Sicht der Naturwissenschaft bestimmen die Gene fundamental das Geschlecht. Demnach sind biologische Unterschiede prägend und nicht wegzudiskutieren. Andererseits sind Frauen und Männer genetisch gesehen zu 98,9 Prozent identisch.


Am 25. Februar 2016 beschäftigte sich die SWR Fernsehsendung „odysso“ mit dem Thema der Geschlechterunterschiede. Im Zuge dessen wurde auch ein Interview zum Thema „Frauenherzen“ mit  Prof. Dr. Hugo A. Katus, dem Ärztlichen Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, ausgestrahlt.


Hier finden Sie den Link zur Sendung des SWR: Opens external link in new windowFernsehsendung: Wie unterschiedlich sind Frau und Mann wirklich?

 

Veröffentlicht am 26.02.2016

 


DZHK Vortragsreihe - Molekulare und Translationale Kardiologie

Im Rahmen unserer DZHK Vortragsreihe Molekulare und Translationale Kardiologie präsentieren nationale und internationale Referenten umfassend die neusten Entwicklungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu den jeweiligen Themengebieten.

Der nächste Vortrag findet am 18. März 2016 statt. Prof. Sanford Bernstein wird hier zum Thema “Probing Myosin-Based Cardiac and Skeletal Muscle Diseases Using Drosophila” referieren.
 

Nähere Informationen finden Sie in unserem vorläufigen Flyer: Initiates file downloadFlyer

 

Veröffentlicht am 10.03.2016


KlinikTicker - Das Online-Mitarbeitermagazin

Kennen Sie bereits das Online-Mitarbeitermagazin des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg? 

Unter www.klinikticker.de können Sie jederzeit gerne einen Blick in das Online-Mitarbeitermagazin des Universitätsklinikums Heidelberg werfen. Neben diversen aktuellen Themengebieten, die die Mitarbeiter des Universitätsklinikums bewegen, werden Ihnen in der Rubrik "Zu Besuch" verschiedene Bereiche des Klinikums genauer vorgestellt und es wird ein Blick in den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen möglich. 

 

Veröffentlicht am: 22.02.2016

 


Schonende Eingriffe am Herz: Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg als Zentrum für minimal-invasiven Herzklappenersatz zertifiziert

Höchste Qualitätskriterien erfüllt / erfahrenes fächerübergreifendes Behandlungsteam / beste Bedingungen bietet neu eröffneter Hybrid-OP / schon mehr als 1.000 Aortenklappen über Leistenarterie implantiert

 

Patienten, die eine künstliche Herzklappe benötigen, können am Universitätsklinikum Heidelberg immer häufiger von minimal-invasiven Operationsverfahren profitieren: Dabei führen die Mediziner die neue Herzklappe über einen Leisten-Katheter bis zum Herz.  Jetzt wurde die Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Zentrum für minimal-invasiven Herzklappenersatz zertifiziert (TAVI-Zentrum). Das Prüfsiegel erhalten Kliniken, die ihre Patienten nach vorgeschriebenen hohen Qualitätskriterien bei gleichzeitiger großer Erfahrung des interdisziplinären Behandlungsteams versorgen. Beste Bedingungen für diese sogenannte Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) bietet der neue hochmoderne Hybrid-OP, den die Klinik kürzlich in Betrieb genommen hat. Dieser vereint die hygienischen und technischen Standards eines herzchirurgischen Operationssaals mit einer Angiographie-Einheit. Dank der hochauflösenden Röntgenbilder, welche die Angiographie-Einheit liefert, können die Ärzte den Weg der Herzklappe und deren Einsetzen präzise kontrollieren und erhöhen so die Sicherheit für den Patienten.    

Hybrid-OP der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg.
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

"Der neue Hybrid-OP ist ein weiterer Schritt, unsere Patientenversorgung modern, flexibel und umfassend gestalten zu können", sagt Professor Dr. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Sprecher des Zentrums für Innere Medizin. "Insbesondere Hochrisikopatienten profitieren von der schonenden Behandlung, die im Hybrid-OP zum Einsatz kommt", betont Professor Katus. In der Regel erholen sich die Patienten schneller als nach einer umfangreichen Operation und können früher nachhause entlassen werden. Bevor technische Innovationen diese minimal-invasiven Eingriffe ermöglichten, musste sich jeder Patient für eine neue Herzklappe einer großen Operation unterziehen. Dabei muss der Patient an eine Herzlungenmaschine angeschlossen und der Brustkorb geöffnet werden. "Ende 2015 konnten wir am Universitätsklinikum Heidelberg bereits unsere 1.000ste Aortenklappen-Implantation über die Leistenarterie erfolgreich durchführen", berichtet Professor Dr. Raffi Bekeredjian, Leiter des Herzklappen-Teams und des Herzkatheterlabors, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie.


Moderne Geräte senken die Belastung durch Röntgenstrahlen

 

Wichtiges Kriterium für die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit: Im Hybrid-OP arbeiten Kardiologen, Herzchirurgen, Angiologen und Anästhesisten zusammen. Schon frühzeitig  hat das Universitätsklinikum Heidelberg einen Schwerpunkt auf diese innovativen Verfahren und die enge Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen gelegt und 2010 den ersten Hybrid-OP in der Chirurgischen Klinik in Betrieb genommen.
 
Die Eröffnung des zweiten OPs hat die komplette Erneuerung aller Herzkatheteranlagen im Universitätsklinikum Heidelberg eingeleitet, welche noch in diesem Monat abgeschlossen wird. "Damit ermöglichen wir unseren Patienten eine Behandlungsqualität auf höchstem Niveau und senken mit modernen Geräten zugleich die Belastung durch Röntgenstrahlen", unterstreicht Professor Dr. Hugo Katus.  

 

(Pressemitteilung vom 19.02.2016 )

 


Die besten Arbeitgeber 2016 - FOCUS TOP Arbeitgeber

Das Universitätsklinikum Heidelberg - Branchensieger im Bereich Gesundheit und Soziales

 

In der größten Befragung dieser Art ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus in Zusammenarbeit mit XING, dem größten beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum, und kununu, dem größten Arbeitgeberbewertungsportal im deutschsprachigen Raum, die besten Arbeitgeber Deutschlands mit mehr als 500 Mitarbeitern. Ausgezeichnet wurden die Top 1.000 Arbeitgeber aus 22 Branchen – diese dürfen nun das Siegel „FOCUS TOP Nationaler Arbeitgeber“ tragen.

Im Bereich Gesundheit und Soziales konnte das Universitätsklinikum Heidelberg den Platz des TOP Arbeitgebers 2016 für sich entscheiden. Ausschlaggebend waren unter anderem die neusten Behandlungsmethoden für die Patienten, die Vielseitigkeit der Tätigkeiten, die gute Bezahlung sowie das gute kollegiale Netzwerk innerhalb des Klinikums. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie in der Opens external link in new windowFOCUS Spezial Ausgabe Februar/März 2016.  

 


Weltweit meistzitierte Forscher am Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. Hugo A. Katus gehört zu den weltweit meistzitierten Forschern

 

Prof. Dr. H. A. Katus

Wer seine Forschungsergebnisse in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht und häufig zitiert wird, treibt die Entwicklung in seinem Fachgebiet maßgeblich voran. Die Zitierhäufigkeit bemisst, wie oft eine Veröffentlichung in den Publikationen von Kollegen zitiert wird. Sie gilt damit als wichtiges Indiz für den wissenschaftlichen Einfluss einer Veröffentlichung. Die Liste der meistzitierten Wissenschaftler wird regelmäßig vom amerikanischen Medienkonzern Thomson Reuters herausgegeben.

 

Die aktuelle Liste von 2015 beruht auf Veröffentlichungen aus dem Zeitraum von 2003 - 2013 und schließt weltweit rund 3000 Wissenschaftler aus 21 Forschungsgebieten ein. Prof. Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, gehört zu den meistzitierten Forschern in seinem Fachgebiet weltweit. Mit seiner Erfindung des Troponintests konnte Prof. Katus eine Revolution in der Diagnostik von Herzmuskelschädigungen bewirken. Anhand dieses Bluttests kann ein Herzinfarkt sicher und schnell diagnostiziert werden und Patienten weltweit profitieren davon.  


7. Heidelberger Angiologietag

Heidelberger Angiologietag am 05. März 2016

 

Wir möchten Sie sehr herzlich zu unserem Heidelberger Angiologietag einladen, der dieses Jahr am Samstag, den 05. März 2016 im großen Hörsaal der Medizinischen Klinik stattfinden wird.

 

In der Versorgung unserer angiologischen Patienten sind wir alle stets bemüht, uns an den aktuellen Empfehlungen und Leitlinien unserer Fachgesellschaften zu orientieren. Genau auf diesem Gebiet haben sich in den letzten Monaten viele Neuerungen ergeben und wir haben daher unseren diesjährigen Schwerpunkt auf die kritische Darstellung und Diskussion der neuen Leitlinien gelegt.

 

Daneben wird traditionell auch die interventionelle Therapie arterieller und venöser Erkrankungen im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen, vor allem auch durch die entsprechenden Live-Übertragungen aus dem Katheterlabor, die mittlerweile ein fester und äußerst beliebter Bestandteil unserer Veranstaltung sind.

 

Es freut uns sehr, dass es uns wieder gelungen ist, international renommierte Referentinnen und Referenten zu gewinnen, welche in Vorträgen und als Vorsitzende den Erfahrungsaustausch und die Diskussion mit dem Auditorium anregen und die Live-Übertragungen erläutern und kritisch kommentieren werden.

 

Wir hoffen, mit unserem Programm zum 7. Heidelberger Angiologietag Ihr Interesse geweckt zu haben und würden uns sehr freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürften. Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Initiates file downloadProgramm

 


Kardio-Magnetresonanztomographie-Zentrums am Universitätsklinikum

Modernste Geräte, neue Räumlichkeiten: Dietmar Hopp Stiftung fördert Einrichtung eines Kardio-Magnetresonanztomographie-Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg mit 3 Millionen Euro / Eröffnung am 29. Januar 2016

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Für Diagnose und Verlaufskontrolle von Herzerkrankungen stehen am Universitätsklinikum Heidelberg nun zwei Magnetresonanztomographen (MRT) auf dem neuesten Stand der Technik in eigens dazu umgebauten Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Dietmar Hopp Stiftung förderte die Einrichtung und Ausstattung des "Kardio-MRT-Zentrums" in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie mit 3 Millionen Euro. Es wurden ein 1,5 Tesla(T)-MRT-Gerät mit modernster Software und ausreichend großer Röhrenöffnung sowie ein 3 T-MRT-Gerät mit besonders hoher Auflösung angeschafft. Die neuen Geräte sollen nicht nur die Frühdiagnostik von Herzerkrankungen und die Abklärung von Beschwerden am Herzen verbessern, sondern auch die kardiologische Forschung weiter voran bringen. Vor allem das 3 T-MRT-Gerät gewährt detaillierte Einblicke in das Herz, zeigt bereits geringe Entzündungen, Vernarbungen und Durchblutungsstörungen an. Am 29. Januar 2016 wurde das Kardio-MRT-Zentrum in Beisein des Stifters Dietmar Hopp und des Vorstands des Universitätsklinikums feierlich eröffnet. 

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

"Die Kardiologie in Heidelberg nahm 2004 als eine der ersten Kliniken in Deutschland ein eigenes MRT-Gerät für die Herzdiagnostik in Betrieb. Inzwischen wurden mehr als 20.000 Patienten untersucht und weit über 100 Forschungsarbeiten zur Diagnostik und Verlaufskontrolle von Herzerkrankungen durchgeführt", erklärte Prof. Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. "Im Namen unserer Patienten und Mitarbeiter danke ich Dietmar Hopp und seiner Stiftung ganz herzlich, dass wir jetzt wieder MRT-Technik auf dem neuesten Stand und mit erweiterten Kapazitäten anbieten können." Die MRT des Herzens hat verschiedene Vorteile gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie (CT) und dem Herzkatheter: Sie kommt ohne Röntgenstrahlung aus, und kann bei genügend hoher Auflösung nicht nur die Anatomie des Herzens, sondern auch Gewebeveränderungen und die Durchblutung des Herzmuskels erfassen. "Auch in der Erforschung der verschiedenen Herzerkrankungen eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Diese Ausstattung ist deutschlandweit einmalig", so Prof. Katus.

 

Dank präziser Diagnostik Therapien besser planen

 

Mit dem 3 T-MRT-Gerät lassen sich z.B. der Zustand von Blutgefäßen, Vernarbungen oder Entzündungen beurteilen. Es liefert hochaufgelöste Bilder, welche das Potential bieten, Faserverläufe des Herzmuskels, Veränderungen des Gewebes oder die Beschaffenheit von Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen zu untersuchen. Davon profitieren insbesondere Patienten mit komplexen Herzmuskelerkrankungen, den sogenannten Kardiomyopathien, Kinder und Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern und Patienten, die wegen einer Erkrankung der Herzkranzgefäße regelmäßig untersucht werden müssen.

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Ihnen bleiben so wiederholte Untersuchungen mit Herzkatheter oder CT erspart. Bei Patienten mit unklarem Brustschmerz zeigt das 3 T-MRT-Gerät, ob eine Entzündung zugrunde liegt. Dank präziser Diagnostik lassen sich chirurgische oder interventionelle Therapien besser planen. Kontrastmittel können nun sparsamer eingesetzt werden und die Untersuchungszeiten verringern sich um rund 15 Minuten auf 45 bis 60 Minuten. Der Durchmesser der Röhre beträgt 70 Zentimeter.

 

"Wir können nun auch stark übergewichtige Patienten an beiden MRT-Geräten untersuchen, bisher war bei rund 110 Kilogramm Körpergewicht Schluss", sagt Prof. Katus. Die weite Öffnung kommt zudem Patienten mit Klaustrophobie entgegen.    


Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. - Reanimationskurse

Der Verein der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg e.V. bietet für Patienten und deren Angehörige sowie für Mitglieder und Interessenten in regelmäßigen Abständen professionelle Reanimationskurse an.

 

In den Kursen trainieren die Teilnehmern die richtige Vorgehensweise im Ernstfall an lebensgetreuen Körpermodellen. 


Die nächsten Reanimationskurse finden wie folgt statt:


Mittwoch  20.01.2016 17.30 Uhr 
Mittwoch  10.02.2016 17.30 Uhr 
Mittwoch  16.03.2016 17.30 Uhr 
Mittwoch  27.04.2016 17.30 Uhr 
Mittwoch  25.05.2016 17.30 Uhr 
Mittwoch  22.06.2016 17.30 Uhr 

 

Veranstaltungsort:  Seminarraum 729, Medizinische Klinik Heidelberg


Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 06221 - 56 34420 oder unter der folgenden Emailadresse an: foerdererkardiologieheidelberg@gmail.com

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und verbleiben mit herzlichen Grüßen


Das Team der Freunde und Förderer der Kardiologie Heidelberg 

 


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