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Aktuelles

Fortbildungsveranstaltung des Instituts für Cardiomyopathien (ICH.)

Publikationspreis

 

Unser ICH.-Arzt Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani aus der Arbeitsgruppe unseres Institutsleiters, PD Dr. Benjamin Meder, wurde auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) mit dem "Publikationspreis Chronische Herzinsuffizienz" geehrt.

 

Mit diesem Preis sollen Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz in Deutschland sowie Wissenschaftler, die sich um die Optimierung der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz bemühen, unterstützt werden.

 

Dr. Sedaghat-Hamedani erhielt den 1. Platz des Publikationspreises für seine Arbeit über die sogenannte Linksventrikuläre Non-Compaction-Kardiomyopathie (LVNC). Bei einer LVNC ist die Herzmuskulatur der linken Herzkammer zerklüftet oder schwammartig aufgetrieben. Dies ist meist die Folge eines fehlerhaften Aufbaus des Muskels im der embryonalen Phase. es kann aber auch im späteren Leben zu einem solchen Umbau der herzwände kommen. Als Folge kann das Herz schlecht pumpen, der Herzrhythmus ist gestört.

 

Die Erkrankung wurde bislang wenig erforscht. Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani und das Team der Arbeitsgruppe von PD Dr. Meder konnten mit Hilfe umfangreicher Genanalysen eine Reihe von bislang nicht bekannten krankheitsrelevanten Genen identifizieren. Noch ist die Krankheit nicht heilbar, aber die aktuellen Forschungsergebnisse zeigen neue Ansatzpunkte für eine mögliche Gentherapie, die nun gezielt untersucht werden.

 

Wir gratulieren Herrn Dr. Sedaghat-Hamedani recht herzlich und wünschen viel Erfolg für die weitere Forschung!

 

Veröffentlicht am 18.04.2018

 

 

In der Mitte: Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani

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Fortbildungsveranstaltung des Instituts für Cardiomyopathien (ICH.)

" Terminale Herzinsuffizienz und Skelettmuskelerkrankungen"

 

Am Mittwoch, den 16. Mai 2018 findet die erste dies- jährige Fortbildung für ärztliche Kolleginnen und Kollegen statt, die das Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) gemeinsam mit dem Qualitätszirkel der Kardiologen Heidelberg-Mannheim veranstaltet. Um eine bestmögliche und individuelle Therapie der Patienten zu gewährleisten ist es notwendig, dass wir den aktuellen Fragestellungen gemeinsam begegnen. Deshalb möchten wir im Anschluss an die Präsentationen zu aktuellen Standards in Diagnose und Therapie eine gemeinsame Diskussion zu Fällen aus unserem ärztlichen Alltag anregen. Sie sind wieder recht herzlich eingeladen, eigene Fälle aus ihrer Praxis mitzubringen und im Kreis zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Baden-Württemberg mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier: Programm          


Wir bitten um Anmeldung bis 04. Mai 2017 unter:
Opens window for sending emailICH.office@med.uni-heidelberg.de 

 

Veröffentlicht am 19.02.2018

 

 

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Wenn der Herzmuskel wie ein Schwamm aussieht

Bei der sogenannten Linksventrikulären Non-Compaction-Kardiomyopathie (LVNC) ist die Herzmuskulatur der linken Herzkammer zerklüftet oder schwammartig angelegt. Dies ist meist die Folge eines fehlerhaften Aufbaus der Muskulatur in der embryonalen Phase. Es kann aber auch im späteren Leben zu einem solchen Umbau der Herzwände kommen. Als Folge kann das Herz schlecht pumpen, der Herzrhythmus ist gestört.

 

Die Erkrankung wurde bislang wenig systematisch erforscht. Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani und das ICH.-Team haben deshalb jahrelang Fälle gesammelt und in einem Register erfasst, das inzwischen hunderte Patienten und auch deren Familienangehörige umfasst. Mit Hilfe umfangreicher Genanalysen unter der Leitung des Biologen Dr. Jan Haas konnten die Heidelberger DZHK-Forscher außerdem eine Reihe von bislang nicht bekannten krankheitsrelevanten Genen identifizieren.

 

Die Ergebnisse wurden im Dezember in der Fachzeitschrift "European Heart Journal" veröffentlicht. Sowohl das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DZHK) als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dieser Leistung einen Artikel gewidmet.

 

Im Institut für Cardiomyopathien Heidelberg (ICH.) besteht eine hohe Kompetenz in der Betreuung von Patienten mit Kardiomyopathien. Auch Patienten mit der LVNC finden hier eine Anlaufstelle zur Akutbehandlung und Nachsorge.

 

Zum Artikel auf dzhk.de kommen Sie hier

Zum Artikel auf gesundheitsforschung-bmbf.de kommen sie hier

 

 

Veröffentlicht am 22.01.2018

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Dr. med. Farbod Sedaghat-Hamedani und Dr. rer. nat. Jan Haas mit zwei Herzen zur Demonstration der Dilatativen Cardiomyopathie (li.) und der Linksventrikulären Non-Compaction-Cardiomyopathie (re.)

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2.300 Patienten im DZHK-Register für Herzmuskelerkrankungen

Die Rekrutierung der ersten vom DZHK initiierte Studie wurde erfolgreich abgeschlossen. Ende Dezember 2017 konnte der 2.300ste Patient in das DZHK TORCH-Register aufgenommen werden. Die einmalige Sammlung mit Patientendaten und -proben zu Herzmuskelerkrankungen dient als Grundlage für weitere Forschung und Studien.

 

Das vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) initiierte und geförderte Register enthält medizinische und soziodemografische Daten und Proben von Patienten mit nicht-ischämischen Kardiomyopathien. Über Entstehung und Verlauf weiß man noch wenig, hier gibt es großen Forschungsbedarf.

In das von den DZHK-Standorten Heidelberg und Greifswald geleitete Register haben 20 Zentren aus ganz Deutschland drei Jahre lang konstant Kardiomyopathie-Patienten für die freiwillige Teilnahme gewinnen können. Zum Jahresende wurde nun das ambitionierte Ziel fristgerecht erreicht und die Auswertung der Daten kann beginnen. Die große Zahl der Teilnehmer und die hohe Datenqualität ermöglichen umfassende Analysen und innovative Forschungsansätze. TORCH hat damit ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Fundament für innovative Studien geschaffen. Für sechs aufbauende Forschungsprojekte und Studien wurde die Nutzung der Daten und Proben vom DZHK bereits genehmigt. Die Ergebnisse sollen zu neuen Konzepten  in Diagnose und Therapie von Kardiomyopathien führen.

 

"Das DZHK und seine Mitgliedseinrichtungen haben gute Chancen, dank des Registers und darauf aufbauender Initiativen international führend in der Erforschung der Kardiomyopathien zu werden", so Prof. Hugo A. Katus von Institut für Cardiomyopathien Heidelberg ICH. Mit DZHK TORCH-Plus haben die Wissenschaftler bereits die Erhöhung der Patientenzahlen und die Untersuchung neuer Forschungsfragen beim DZHK beantragt, eine Entscheidung der externen und internen Gutachter wird in den nächsten Wochen erwartet.  

 

Veröffentlicht am 11.01.2018

 

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