Analytisch-Chemisches Labor

 
 
 
 
 

        

 

Das Analytisch-Chemische Labor entwickelt Nachweismethoden für die Quantifizierung von Arzneistoffen und ihren Metaboliten sowie körpereigenen Substanzen in biologischen Proben. Dadurch wird die Lösung pharmakokinetischer, pathophysiologischer und toxikologischer Fragestellungen unterstützt. Neben der konsequenten Erfüllung internationaler Validierungskriterien gemäß FDA und EMA  wird ein besonderes Schwergewicht auf Qualitätskontrolle gelegt.

 

Mitarbeiter

Bereichsleitung: 

Dr. rer. nat. Jürgen Burhenne 
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Dr. rer. nat. Marius Roos-Majewsky
Dr. Margaux Fresnais

Technische MitarbeiterInnen:Andrea Deschlmayr
Kevin Jansen
Magdalena Longo

DoktorandInnen:

Yeliz Enderle, Apothekerin
Kathrin Foerster, Apothekerin
Manuela Vay, Apothekerin

 

 

 

Auftragsanalytik Voriconazol

Die Abteilung führt für den stationären Bereich und für externe Auftraggeber Voriconazol-Analysen im Rahmen des Therapeutischen Drug Monitorings (TDM) durch. Die Qualitätssicherung erfolgt hier zusätzlich durch Teilnahme an internationalen Ringversuchen.

 

Initiates file downloadTDM Voriconazol (Vfend®) - Anforderungsformular

 

Auftragsanalytik Pulmonale Arterielle Hypertonie

Im Rahmen der Aktivitäten des Referenzlabors PAH führt die Abteilung ebenso wie für Voriconazol ein TDM für die Pulmonale Arterielle Hypertonie (Ambrisentan, Bosentan, Sildenafil, Tadalafil) für den stationären Bereich und für externe Auftraggeber durch.

 

TDM Pulmonale Arterielle Hypertonie - Anforderungsformular

 

Auftragsanalytik Direkte Orale Antikoagulantien

Die Abteilung führt für den stationären Bereich und für externe Auftraggeber Analysen für die direkten oralen Antikoagulantien (Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban) im Rahmen des Therapeutischen Drug Monitorings (TDM) durch.

 

Initiates file downloadTDM Direkte Orale Antikoagulantien - Anforderungsformular

 

 

Forschungsschwerpunkte

    • Quantifizierung von Wirkstoffen in wirkortnahen Kompartimenten zur Korrelation von Therapieerfolg und Arzneistoffkonzentration
    • Entwicklung, Validierung und Anwendung hochsensitiver Quantifizierungsmethoden für Substrate von Cytochrom P450 Isoenzymen (z. B. CYP3A4) und ABC-Transportproteinen (z. B. P-Glykoprotein) mit eingeschränkter Bioverfügbarkeit
    • Analyse von verschiedensten Wirkstoffen sowie deren Metaboliten mittels HPLC und LC/MS/MS aus Plasma, Zytosol, Urin und Zellüberständen (aus in-vitro Studien) bzw. in beliebigen biologischen Matrices von Mensch und Tier
    • Etablierung neuer Analysemethoden sowie Optimierung und Automatisierung von Aufarbeitungstechniken
    • Entwicklung von Dried Blood Spot (DBS)-Techniken zum Monitoring von Antikoagulanzien und Wirkstoffen gegen Pulmonale Arterielle Hypertonie

       

      Methoden und Ausstattung

      Im Rahmen der Forschungsschwerpunkte werden unterschiedlichste instrumentell-analytische Methoden und Extraktionsverfahren herangezogen. Dazu zählen chromatographische und massenspektrometrische Methoden sowie Aufarbeitungsverfahren basierend auf Proteinfällung, Festphasenextraktion und fl/fl-Extraktion.

       

      Im Rahmen klinischer Studien werden neben anderen folgende Arzneigruppen häufig analysiert:

      • Antibiotika
      • Antimykotika
      • Antivirale Wirkstoffe
      • Onkologische Wirkstoffe
      • Direkte orale Antikoagulanzien und Phosphodiesterase-5-Inhibitoren
      • Endothelin Rezeptorantagonisten (ERA)
      • CYP3A4 Phänotypisierung

      Instrumentelle Analytik

      • nanoflowLC/MS/MS Waters Xevo G2-XS QToF
      • nanoflowLC/MS/MS Waters Xevo TQ-S
      • UPLC/MS/MS Waters Xevo TQ-S
      • UPLC/MS/MS Waters TQD
      • LC/MS/MS Finnigan TSQ 7000
      • LC/MS/MS AB Sciex API 4000
      • HPLC Thermo (DAD/Fl)

      Laborstandards 

      • ISO 9001:2008 Zertifizierung
      • Sicherheitsstufe S1 für den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO)
      • SOPs für Geräte und Tätigkeiten im Labor
      • Erfüllung internationaler Validierungskriterien gemäß FDA Guidance for Industry „Bioanalytical Method Validation”, Mai 2001, und EMA Guideline on Bioanalytical Method Validation, February 2012

       

      Blick ins Labor

      Kooperationen