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Arzneimittel-Anwendung und -Sicherheit

Der Bereich Arzneimittel-Anwendung und -Sicherheit bildet die Schnittstelle zwischen der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie und den Patienten versorgenden Abteilungen des Universitätsklinikums Heidelberg. Wichtigste Aufgabe ist die umfassende Unterstützung der klinisch tätigen Ärzte bei der Realisierung einer individualisierten, wirksamen und sicheren Arzneimitteltherapie ambulanter und stationärer Patienten, der Dosisoptimierung und der Abklärung unerwünschter Ereignisse.

 

Mitarbeiter

Bereichsleitung: 

apl. Prof. Dr. med. David Czock

Wissenschaftlicher Mitarbeiter:Dr. med. Günter Seyffart
Gastärztin:

Prof. Dr. med. Ingeborg Walter-Sack

Doktorandin:

Johanna Bollmann, cand. med.
Malalai Haruni, cand. med.

 

 

Arzneimittelinformation:

Ärzte und Apotheker der Abteilung

 

Dienstleistung

Die Mitarbeiter dieses Bereiches sowie ärztliche Mitarbeiter und Apotheker anderer Abteilungsbereiche nehmen an  Visiten teil und stehen für medizinisches Fachpersonal des Universitätsklinikums Heidelberg und der Lehrkrankenhäuser sowie den Lehrbeauftragten für die Beantwortung von Fragen zur patientenspezifischen Arzneimitteltherapie bereit. Außerdem unterstützt der Arzneimittel-Informationsdienst die Durchführung des therapeutischen Drug Monitorings (TDM) und die Interpretation der Ergebnisse.

 

 

Forschungsschwerpunkte

Entwicklung wissensbasierter Systeme zur computerunterstützten Optimierung der Arzneimitteltherapie. Schwerpunkte sind dabei die Dosisanpassung bei Patienten mit Niereninsuffizienz und Warnhinweise bei Verordnung von nicht-empfohlenen Arzneimitteln. Dazu werden Untersuchungen zur klinischen Relevanz von Dosisanpassungen durchgeführt und mathematische Modelle zur Vorhersage bei Patienten entwickelt. Weitere Schwerpunkte sind Arzneimittelstudien in Patienten sowie die PK-PD Modellierung.

 

 

Elektronische Arzneimittel-Informationen

Elektronische Informationen sind über öffentliche interaktive Internetseiten als DOSING (www.dosing.de) abrufbar. Ein Modul dieses elektronischen Arzneimittel-Informationssystems unterstützt das Dosieren bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Für etwa 800 verschiedene Arzneistoffe werden Informationen und Berechnungsalgorithmen zur Dosisindividualisierung gemäß individueller Nierenfunktion angeboten.

 

 

Kooperationen

  • Abteilungen Innere Medizin I bis VII der Medizinischen Klinik (Krehl-Klinik), Universitätsklinikum Heidelberg
  • Nierenzentrum Heidelberg, Heidelberg
  • Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
  • Sektion Nephrologie der Abteilung Innere Medizin I des Universitätsklinikums Ulm
  • European Medicines Agency (EMA), London
  • Department of Clinical Pharmacology, Karolinska Institutet, Stockholm, Schweden
  • Abteilung Experimentelle und Klinische Toxikologie, Universität des Saarlandes, Homburg

 

Links:

 

 

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