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Ausbildung als Biologielaborant/in

In unserer Abteilung bieten wir die Möglichkeit zur Ausbildung als Biologielaborant/in. Hierbei handelt es sich um eine duale Ausbildung, die im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Die Auszubildenden arbeiten zwei Wochen in unserer Abteilung und besuchen anschließend für eine Woche die Berufsschule in Mannheim. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 1/2 Jahre und kann bei einem guten Notenschnitt auch auf 3 Jahre verkürzt werden. 

  

Die Auszubildenden durchlaufen in unserer Abteilung den unten dargestellten Ausbildungsplan und erlernen dadurch ein breites zell- und molekularbiologisches, biochemisches und tierexperimentelles Methodenspektrum.

  

Weitere Informationen zur Ausbildung als Biologielaborant/in an der Universität Heidelberg und zum Bewerbungsverfahren finden Sie Opens external link in new windowhier.

 

 

 

Ausbildungsplan Abteilung Molekulare Kardiologie und Epigenetik

 

Monat

Zu erlernende Tätigkeit    

1. 

Einweisung in allgemeine Laborarbeiten

 

-        Pipettieren

-        Bedienen von Laborwaagen

-        Bedienen von Zentrifugen

-        Ansetzen von Lösungen und Puffern

-        Führen eines Laborbuches

 

Sicherheit und Gesundheitsschutz

 

-        Sicherheitsbelehrung

-        Sicherer Umgang mit Chemikalien 

2. – 6.

 

Grundlagen der Molekularbiologie I: Genotypisierung von Mauslinien (100%)

 

-        Enzymatischer Verdau von Schwanzbiopsien

-        Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR)

-        Herstellung und Beladen von Agarosegelen

-        Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

-        Grundlagen im Umgang mit dem Programm Tierbase    

7. – 12.

 

Zellkultur I: Arbeiten mit Zelllinien (25%)

 

-        steriles Arbeiten unter der Werkbank

-        Betreuung von Zelllinien:

          -     Wechseln von Nährmedium

          -     Passagieren von Zellen

          -     Auftauen und Einfrieren von Zellen

          -     Bestimmung der Zellzahl in einer Probe

 

 

Proteinbiochemie (25%)

 

-        Proteinisolation aus Zellen

-        Proteinbestimmung (BCA-Assay, Bradford, Lowry)

-        Western-Blot:

          -     Herstellung von SDS-Gelen

          -     Präparation von Proteinlysaten für Western-blotting

          -     Proteinauftrennung im SDS-Gel            

          -     Transfer auf Membran

          -     Antikörperinkubation

          -     Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

 

 

Genotypisierung (50%)

13. – 18.

 

Arbeiten mit Versuchstieren (25%)

 

-        FELASA-B Kurs zum Erlernen der Grundlagen tierexperimentellen Arbeitens

-        Tierschutzgerechter Umgang mit und Versorgung von Versuchstieren

 

Zellkultur II: Primärzellkultur am Beispiel neonataler Kardiomyozyten (25%)

 

-        Isolation von Kardiomyozyten aus Herzgewebe

-        Kultivierung von Primärzellen am Beispiel von neonatalen Kardiomyozyten

 

Grundlagen der Molekularbiologie II: Quantifizierung der RNA-Expression (25%)

 

-        RNA-Isolation aus Zellen und Gewebeproben

-        Messung der RNA-Konzentration einer Probe

-        Herstellung von cDNA

-        Quantifizierung der RNA-Expression mittel Real-time-PCR

-        Auswertung und Interpretation der Ergebnisse einer Real-time-PCR

-        RNA-Sequenzierung

 

Rotation in die Interfakultäre Biomedizinische Forschungseinrichtung (IBF), 2 Monate innerhalb des Zeitraumes

 

Vorbereitung auf Zwischenprüfung

 

Genotypisierung (25%)

 

19. – 23.

Rotation ins Hygieneinstitut

24. – 30.          

 

Grundlagen der Molekularbiologie III: Herstellung genetisch veränderter Organismen (GVO)

 

-        Herstellung von Kulturmedium und Agarplatten

-        Klonierung

-        Isolation von Plasmidvektoren aus E. coli (Mini-, Midi- und Maxi-Prep)

-        DNA-Sequenzierung

-        Transfektion von Zelle zum Einbringen von Fremd-DNA und siRNA

-        Produktion Adeno-assoziierter Viren (AAV)

 

Genotypisierung (25%)

 

Western Blot (25%)

 

31. 

Rotation in die Histologie , Abteilung Zelluläre und Molekulare Pathologie

32. – 36.

 

Spezielle Labortechniken

 

-        Fluorescence-activated cell sorting (FACS)

-        Umgang mit einem Pipettier Roboter

-        Arbeiten mit induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) 

 

(Je nach zeitlichem Spielraum evtl. eigenes kleines Projekt)

 

Festigen der Kenntnisse und Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

 

Abschlussprüfung


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