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Zentrale Tel.: 06221-560

Zentrum für Autoinflammation - Heidelberg

Rheumatologen aus der Kinder- und Jugendmedizin:
Dr. med. T. Lutz, Dr.  med. J. Grulich-Henn, Dr. med. A. Helling-Bakki

Rheumatologen aus der Erwachsenenmedizin:
Prof. Dr. med. H-M. Lorenz, Prof. Dr. med. N. Blank, Dr. med. R. Max, Dr. med. B. Köhler

Im Zentrum für Autoinflammation Heidelberg besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Kinder- und Jugendklinik. Hier können Patienten aus allen Altersgruppen einen Ansprechpartner finden.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit Fachärzten aus der Augenklinik, Dermatologie, Gastroenterologie, Hämatologie, HNO, Humangenetik, Kardiologie, Neurologie und anderen Abteilungen können die Patienten durch ein interdisziplinäres Team bestmöglich betreut werden.

 

Unsere Ziele:

  • eine frühzeitige Diagnose von unklaren Entzündungskrankheiten
  • eine umfassende Anamnese, Aufklärung und individuelle Beratung
  • Informationen über den neuesten Forschungsstand zu autoinflammatorischen Syndromen
  • Beginn einer spezifischen Therapie und Anpassung der Therapie im Verlauf
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Studien zu Diagnostik und Therapie der autoinflammatorischen Erkrankungen
  • Diagnostik und Therapie der Amyloidose

Ihr Kontakt in der Medizinischen Klinik V

Prof. Dr. med. Norbert Blank

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie.

Tel.: 06221 - 56 8030
Fax: 06221 - 56 4920
E-Mail: norbert.blank@med.uni-heidelberg.de


Weitere Kontaktmöglichkeiten

Rheumatologische Sprechstunde der Kinder- und Jugendklinik

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Paediatrische-Rheumatologie.141274.0.html

 

Uveitiszentrum

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Home.108029.0.html

 

Interdisziplinäres Zentrum für Entzündungskrankheiten Heidelberg

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/IZEH.139368.0.html

 

Amyloidosezentrum

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Startseite-Amyloidose-Zentrum.117180.0.html

Autoinflammatorische Syndrome - Beschreibung

Rheumatischer Formenkreis beim Erwachsenen

Autoinflammatorische Syndrome
AA Amyloidose

Bei den autoinflammatorischen Syndromen (ehemals: rekurrente Fiebersyndrome) handelt es sich um eine Gruppe von seltenen Erkrankungen, die durch Fieberepisoden und andere schubartig auftretende Entzündungssymptome gekennzeichnet sind. Sehr häufig beginnen die Krankheiten im Kindesalter, jedoch in einem nicht geringen Prozentsatz auch erst im Erwachsenenalter. Die Serumwerte der Entzündung (CRP, Serumamyloid A) steigen häufig im Schub sehr stark an, dazwischen können CRP und SAA je nach Erkrankung dauerhaft hoch oder im Normbereich sein. Oft gibt es weitere Familienmitglieder mit ähnlichen Symptomen. Häufig können die Erkrankungen über Jahre hinweg nicht richtig zugeordnet werden. Eine klinische Differenzierung der autoinflammatorischen Syndrome kann durch erfahrene Ärzte durch das Alter bei Erstmanifestation, die Dauer der Schübe und die Kombination der einzelnen Symptome im Schub erfolgen.

 

Krankheitsbilder kurz erklärt

Cryopyrin-Assoziiertes Periodisches Syndrom (CAPS)

TNF-Rezeptor-Assoziiertes Periodisches Syndrom (TRAPS)

Defizienz der Adenosin-DeAminase2 (DADA2)

Familiäres MittelmeerFieber (FMF)

Morbus Still und Still-ähnliche Erkrankungen

Der Morbus Still oder Still-ähnliche Erkrankungen können im Kindes- und Erwachsenenalter erstmalig auftreten. Beim Morbus Still ist die Familienanamnese meist unauffällig. Die klinische Symptomatik kann sich ganz ähnlich zu den monogenetischen Erkrankungen präsentieren. Humangenetische Untersuchungen sind bei diesen Patienten oft unergiebig.

 

Patienten mit einem undifferenzierten AutoInflammatorischen Syndrom (uAIS) leiden unter Symptomen, die für ein autoinflammatorisches Syndrom sprechen, erfüllen aber nicht die diagnostischen Kriterien für eine genauere Zuordnung zu einer bestimmten Erkrankung. Humangenetische Untersuchungen sind bei diesen Patienten ebenfalls nicht richtungsweisend. Die Therapiemöglichkeiten orientieren sich an den bekannten AIS und werden individuell besprochen.

 

Krankheitsbilder kurz erklärt

Juveniles Still-Syndrom (soJIA) und adultes Still-Syndrom (AOSD)

Undifferenziertes AutoInflammatorisches Syndrom (uAIS)

 

 

Amyloidose

Jede chronische Entzündung kann zu einer Amyloidose führen. Bei den verschiedenen autoinflammatorischen Syndromen erkranken etwa 30% aller Patienten im Laufe ihres Lebens an einer Amyloidose vom Typ AA. Unser Ziel ist eine wirksame Behandlung des autoinflammatorischen Syndroms bevor sich eine Amyloidose entwickelt. Bei einigen Patienten wird erst nach Auftreten einer Amyloidose der Zusammenhang mit einem autoinflammatorischen Syndrom erkannt. Patienten die bereits eine Amyloidose entwickelt haben werden in unserem Amyloidose-Zentrum durch ein interdisziplinäres Team betreut.

 

Krankheitsbilder kurz erklärt

Entzündliche Amyloidose vom Typ AA (AA)

Weitere Informationen zu den autoinflammatorischen Syndromen finden Sie auf der Seite des Rheumazentrum Heidelberg  und auf der Seite des Amyloidose-Zentrum Heidelberg.

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