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Betriebsärztlicher Dienst

Begehungen

Arbeitsplatzbegehungen sind ein wesentlicher Teil betriebsärztlicher Aufgaben.

Im Rahmen der Begehungen kann der Betriebsarzt Gefährdungen und Fehlbelastungen erkennen und dem Arbeitgeber Maßnahmen zu deren Verminderung empfehlen.
Die Umsetzung solcher Maßnahmen vermindert das Risiko von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen.

Durch den direkten Kontakt zu Beschäftigen bei den Begehungen sowie während der Unterweisungen wirkt der Betriebsarzt beispielsweise auf das sichere und gesunde Verhalten der Beschäftigten (Verhaltensprävention) hin.

 

regelmäßige Begehungen erfolgen z.B. 

  • im Rahmen der Mitwirkung bei Gefährdungsbeurteilungen
  • im Rahmen allgemeiner Arbeitsplatzbegehungen

 

Neben regelmäßigen Begehungen in bestimmten Zeitabständen können auch
anlassbezogene Begehungen durchgeführt werden z.B.

  • bei Meldung über eine Schwangerschaft (Mutterschutzgesetz)
  • bei Verdacht auf arbeitsbedingte Erkrankungen (§ 3 ASiG)
  • zur Beurteilung der Arbeitsplatzverhältnisse auf Veranlassung des Beschäftigten
  • zur Analyse von Arbeitsunfällen und Wegeunfällen
  • auf Anfrage oder Anordnung der Aufsichtsbehörden
  • bei Veränderung von Arbeitsplätzen oder Standortwechsel des Unternehmens
  • im Rahmen der Einstellung oder Umsetzung leistungsgewandelter Beschäftigter
  • Planung neuer Arbeitsplätze, Arbeitsverfahren oder Arbeitsmittel (§ 3 ASiG)
     
  • im Rahmen der Wiedereingliederung nach Krankheit oder Unfall (§ 84 SGB IX).
     
  • im Rahmen des BEM (betriebliches Eingliederungsmanagement) können ebenfalls Arbeitsplatzbegehung mit Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung und eines Anforderungsprofils erforderlich sein 

Bei wiederholten Begehungen lässt sich überprüfen, ob die eingeleiteten Maßnahmen wirksam sind oder weiterer Handlungsbedarf besteht.

 

 

 

 

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