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Neurologie und Poliklinik

Chirps - Periphere Synchronisation

In diesem Projekt wird die Auswirkung eines optimalen Chirps, d.h. eines breitbandigen Reizes, der die Laufzeit entlang der Basliarmembran kompensiert, untersucht. Der in unseren Untersuchungen eingesetzte Chirp wurde von Torsten Dau und Oliver Wegner auf der Basis des linearen Cochlea-Modells von DeBoer (1980) entwickelt.

 

Es davon ausgegangen, dass aufgrund der ansteigenden Frequenz des Reizes eine simultane Erregung entlang der Basilarmembran ausgelöst wird und somit gegenüber eines Klick-Reizes ein stark erhöhtes Singal-Rausch-Verhältnis resultiert. Diese Eigenschaft soll in künftigen klinischen Untersuchungen bei der Untersuchung der primären kortikalen Antworten ausgenutzt werden.

 

In einer MEG-Untersuchung konnten empirische Evidenzen für diese Eigenschaften, die schon auf der Stufe der Welle V der Hirnstammpotentiale nachgewiesen wurden, gefunden werden.

 

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Stefan Uppenkamp, Medizinische Physik der Universität Oldenburg, Roy D. Patterson, CNBH, University of Cambridge, und Torsten Dau, Center for Applied Hearing Research, Technical University of Denmark, durchgeführt.

 

Finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Ru 652/1-3).

 

Am Projekt beteiligt:

André Rupp

Alexander Gutschalk

Michael Scherg

 

 

 

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