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Allgemein-, Viszeral- & Transplantationschirurgie

Diagnostik / Untersuchungen

Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollten Frauen und Männer die Vorsorgeuntersuchungen nutzen, bei familiärem Risiko unbedingt schon zu einem früheren Zeitpunkt. Zur Früherkennung stehen unterschiedliche Methoden zu Verfügung: körperliche Untersuchungen, Stuhluntersuchungen, konventionelle und virtuelle Darmspiegelungen.

 

Körperliche Untersuchung

Eine einfache Methode, bei der durch die Austastung des Enddarms etwaige Tumoren entdeckt werden können, nicht jedoch Wucherungen in den höher gelegenen Darmabschnitten. Damit lassen sich ca. 10 Prozent aller Tumoren entdecken.

 

Stuhluntersuchungen (Okkultbluttest):

Einfacher Test, um den Stuhl auf verstecktes Blut zu untersuchen. Da nicht alle Polypen bluten, ist der Test allein nicht aussagekräftig. Ab dem 50. Lebensjahr wird der Test einmal jährlich gemacht. 25 bis 30 Prozent der Darmpolypen und frühen Darmkrebsstadien können wir mit diesem Test aufspüren.

 

Darmspiegelung (Koloskopie):

Zur Darmkrebsfrüherkennung die effektivste und beste Methode. Sie ist als einzige in der Lage, selbst kleine Veränderungen der Darmschleimhaut sicher zu erkennen. Bei einer Darmspiegelung werden der komplette Dick- und Mastdarm untersucht und Gewebeproben entnommen. Entdeckt Ihr Arzt während der Untersuchung Polypen, können diese gleich entfernt werden (Polypektomie). Die Darmspiegelung dauert etwa 20 Minuten. Sie wird von den meisten als etwas unangenehm, aber weitgehend schmerzarm empfunden. Auf Wunsch verabreichen wir vorab auch ein Beruhigungsmittel, das Sie in einen leichten Dämmerschlaf versetzt.

 

Virtuelle Koloskopie (Kolonographie)

Hierbei handelt es sich um ein neues High-Tech-Verfahren. Vorteil: Es muss kein Endoskop mehr in den Darm eingeführt werden, da die Untersuchung am Computer simuliert wird (Computertomographie). Allerdings lassen sich damit kleine Veränderungen der Darmschleimhaut nicht erkennen. Auch das Entnehmen einer Gewebeprobe ist mit dieser Methode nicht möglich. Zudem ist die Strahlenbelastung recht hoch. Falls Polypen entdeckt werden, muss nachträglich in jedem Fall eine Darmspiegelung durchgeführt werden.

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