Dr. med. Matthias Aurich

Herr Aurich wurde 1983 in Neubrandenburg geboren und studierte Humanmedizin an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Università degli Studi di Roma „Tor Vergata“ sowie der Universidad de Alcalá. Seine Promotion absolvierte er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jürgen Scheller am Biochemischen Institut der Universität Kiel mit einer Dissertation über rezeptorspezifische Zytokinchimären.

Seit 2011 ist Herr Aurich Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Untersuchung der linksventrikulären Herzfunktion mit Hilfe neuer echokardiographischer Methoden.

 

Morphofunktionelle Phänotypisierung der dilatativen Kardiomyopathie (DCM)

Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist eine Herzmuskelerkrankung und eine der Hauptursachen der Herzinsuffizienz. Genetische Faktoren können bei ihrer Entstehung eine wichtige Rolle spielen. Phänotypisch, d.h. in ihrer klinische Ausprägung, imponiert die DCM sehr heterogen. Ursächlich hierfür scheinen nicht nur verschiedene Genvarianten, sondern auch eine unterschiedlich stark ausgeprägte genetische Penetranz zu sein.

Neue echokardiographische Methoden, die beispielsweise eine Beurteilung der myokardialen Mechanik erlauben oder die dreidimensionale Volumetrie ermöglichen, tragen zu einem besseren Verständnis der kardialen Funktion bei.  Mit ihrer Hilfe soll eine präzise und vollständige Phänotypisierung der DCM angestrebt werden.

 

Linksventrikuläre Volumetrie mittels 4D Echokardiographie
Untersuchung der myokardialen Mechanik mittels 2D Strain-Imaging
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