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Zentrale Tel.: 06221-560
Allgemeine Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Begrüßung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

herzlich willkommen auf den Internetseiten der Dysplasiesprechstunde der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.

 

70 % aller Frauen setzen sich im Laufe ihres Lebens mit einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) auseinander. In der allermeisten Fällen verläuft die Infektion örtlich begrenzt harmlos und wird nach mehreren Monaten bis Jahren vollständig vom körpereigenen Immunsystem eliminiert. In einigen Fällen kommt es jedoch zur Persistenz des Virus und in der Folge zum Enstehen von Krebsvorstufen (Dysplasien) am Gebärmutterhals bzw. am äußeren Genital (Vulva, Vagina), die sich zu invasiven Tumoren weiterentwickeln können.

 

Eine Vielzahl der von einer solchen Situation betroffenen Patientinnen kann heute sicher geheilt werden, bevor ein definitiver Krebs entstanden ist. Hierzu ist es erforderlich, die regelmäßige gynäkologische Vorsorge wahrzunehmen, mit deren Hilfe es z.B. gelungen ist, den Gebärmutterhalskrebs in den westlichen Industrienationen in den vergangenen Jahren erheblich zurückzudrängen. Finden sich im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung Auffälligkeiten oder Unklarheiten, ist oftmals eine gezielte Abklärung erforderlich.

 

Als universitäre Spezialsprechstunde ist es unser Anspruch, Ihnen die aktuell bestmögliche Diagnostik und neuesten Therapieoptionen anzubieten und zur Verfügung zu stellen.

 

Die folgenden Seiten sollen Ihnen hier eine Übersicht und einen Überblick über unsere Arbeit geben sowie Ihnen den Kontakt zu uns bieten. Gerne können Sie sich mit Fragen an uns wenden.

Als Patientin erhalten Sie hier http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/?id=einen Termin für eine Beratung bzw. Untersuchung.

Kolleginnen und Kollegen, die eine Patientin mit einem besonderen Befund zur weiteren Abklärung oder Zweitbegutachtung  vorstellen möchten, können dies ebenfalls hier vornehmen. Für darüberhinausgehende spezielle Fragen stehen Ihnen gerne jederzeit die Mitarbeiter der Dysplasiesprechstunde zur Verfügung.

 

 

 

Terminvereinbarung und Kontakt

Dysplasiesprechstunde

Dienstags 8.30 - 13.00 Uhr

Donnerstags 8.30- 16.00 Uhr

 

Ambulanz der Universitäts-Frauenklinik
Im Neuenheimer Feld 440
69120 Heidelberg

 

Terminvereinbarung unter: 06221- 56-7934

OP-Terminvereinbarung

Einen Termin für einen operativen Eingriff, der in der Regel im Rahmen eines Sprechstundentermins zuvor festgelegt und mit Ihnen besprochen wird, erhalten Sie über unser Zentrales Patientenmanagement

 06221 - 56- 7938

 

 

 

Team

OÄ Dr. med. Isa Bernhardt

Oberärztin Ambulanz-Zentrum

Leitung Dysplasiesprechstunde

Leitung Zytologielabor

 

 

 

Dr. Janina Brucker

Oberärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Kolposkopiediplom der AG-CPC

Dr. med. Christine Dinkic

Oberärztin

Kolposkopiediplom der AG-CPC

 

 

Elisa Braun

Assistenzärtin

Franziska Cohrs

Assistenzärztin

 

Cornelia Ladra

Assistenzärztin

Lina Matthies

Assistenzärztin

 

 

 

 

Luisa Mayer

Assistenzärztin

 

 

 

Dr. med. Carmen Paringer-Gholam

Dr. Judith Reinhardt

Fachärztin

DEGUM I, AG-CPC

 

email: judith.reinhardt@med.uni-heidelberg.de

 

 

Klinische Schwerpunkte

  • Abklärung, Zweitbegutachtung auffälliger kolposkopischer Befunde bzw. Abstrichsergebnisse
  • Therapie feingeweblich gesicherter Krebsvorstufen (Dysplasien) sowie invasiver Krebserkrankungen
  • Behandlung genitaler Warzen (Condylome)
  • Beratung und Therapie bei Vorliegen HPV-assoziierter Erkrankungen in der Schwangerschaft
  • HPV-Impfung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leistungsspektrum

  • Zytologische Untersuchungen
  • Dünnschichtzytologie
  • HPV-Diagnostik, einschließlich Subtypisierung
  • Immunzytologie (p16-Färbung, L1-Färbung), DNA-Zytometrie
  • Differentialkolposkopie
  • Gezielte histologische Abklärung auffälliger Befunde
  • Ambulante, tagesstationäre und vollstationäre Eingriffe (Konisationen, Kürretagen, Biopsien, Laseroperationen)
  • Laserchirurgie
  • Impfungen
  • Vorsorgeberatung

 

 

Leistungszahlen

  • Jährlich etwa 2.000 ambulante Patientenbesuche in der Dysplasiesprechstunde
  • Jährlich etwa 1.200 operative Eingriffe

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund und häufig gestellte Fragen

 

Im Rahmen der gynäkologischen Krebsvorsorge werden Abstriche vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal entnommen. Die hierbei gewonnenen Zellen werden mikroskopisch untersucht und das Untersuchungsergebnis wird dann nach verschiednenen Kriterien in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Benannt ist dieses "Klassensystem" nach dem Begründer der Zytodiagnostik Papanicolaou und wird deshalb häufig auch als PAP-Abstrich bezeichnet. Ähnliche Veränderungen, wie sie am Muttermund zu finden sind,. Können auch die Scheidenhaut und das äußere Genitale betreffen und auf ähnliche Art diagnostiziert und behandelt werden.

 

 

 

 

Zellveränderungen in solchen Abstrichen sind nicht immer bösartig. Eine frühzeitige Diagnose hilft Vorläuferstadien von Krebserkrankungen zu erkennen, die zuverlässig geheilt werden können, um der Entstehung eines bösartigen Tumors vorzubeugen.

 

Im Rahmen der Zytodiagnostik werden aus dem Gewebeverband gelöste Einzelzellen untersucht. Diese werden dahingehend beurteilt, ob sie normal entwickelt oder Veränderungen feststellbar sind. Diese Veränderungen können z. B. durch Entzündungen zustande kommen und sind nicht immer auf eine bösartige Entartung zurückzuführen. Wichtig ist bei Veränderungen ggf. die engmaschige Wiederholung der Untersuchung in Verbindung mit einer lupenmikroskopischen Beurteilung des Muttermundes und der gezielten Entnahme winziger Gewebeproben. Häufig sind virale Infektionen mit Humanen Papillomviren Ursache zytologischer Veränderungen, was durch eine virologische Untersuchung diagnostiziert werden kann.

 

 

 

 

 

Diese zytologische, kolposkopische, histologische und virologische Diagnostik bieten wir Ihnen in unserer Dysplasiesprechstunde an. Darüberhinaus können wir durch verschiedene Spezialuntersuchungen zur weiteren Abklärung unklarer zytologischer Befunde durchführen um Ihnen einen optimalen Therapievorschlag bei einem auffälligen Abstrichergebnis machen zu können.


 

 

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Aktuelle wissenschaftliche Projekte und Studien

 

Patientinnen, die im Rahmen der Dysplasiesprechstunde behandelt werden, haben die Möglichkeit, an klinischen Studien teilzunehmen. Dabei geht es um die klinische Erprobung neu entwickelter diagnostischer Techniken sowie Therapieverfahren.

 

Darüberhinaus werden wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsprojekte durchgeführt, die neue Erkenntnisse über grundlegende Zusammenhänge der Enstehung HPV-assoziierter Erkrankungen liefern sollen.

 

Derzeit werden folgende Untersuchungen bzw. Projekte durchgeführt:

 

 

  • Retrospektive Auswertung zum prädiktiven Stellenwert von Differentialkolposkopie, konventioneller Zytologie und Dünnschichtzytologie
  • Retrospektive Analyse zum Stellenwert und Machbarkeit der LLETZ-Konisation in der Schwangerschaft
  • Retrospektive Analyse zum Verlauf einer HPV-Infektion nach erfolgter Konisation
  • Retrospektive Analyse zum Stellenwert eines HPV-Infektes bei Patientinnen mit VIN und VAIN
  • Retrospektive Evaluation von Prognosefaktoren von Patientinnen mit invasivem Zervixkarzinom
  • systematic review of the literature zum Stellenwert der mininmal-invasiven Chirurgie für Patientinnen mit uterinen Malignomen

 

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Ärztlicher Direktor

Univ.-Prof. Dr. med. Christof Sohn

Prof. Dr. med. Christof Sohn

Leiterin Dysplasiesprechstunde und Zytologielabor

OÄ Dr. med. I. Bernhardt

OÄ Dr. med I. Bernhard

Operativer Oberarzt Dysplasiezentrum

Prof. Dr. med. J. Rom

Leitender
Oberarzt