Eine kompetente Anlaufstelle

Prostatazentrum
Erkrankungen der Prostata sind einer der häufigsten Gründe für den Arztbesuch eines Mannes. Dies schließt insbesondere auch die Vorsorgeuntersuchung ein.

Um eine kompetente Anlaufstelle, sowohl für Patienten, Angehörige und Ärzte zu schaffen, ist das Prostatazentrum an der Universität Heidelberg gegründet worden. In Zeiten immer größer werdender Informationsmengen, die dem Patienten aus Presse und Internet z.T. auch ungefiltert und unkommentiert zur Verfügung stehen, ist hier nach amerikanischem Vorbild des sog. "Comprehensive Cancer Center" ein Kompetenz- und Vertrauenszentrum zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie des Prostatakrebs eingerichtet worden, in dem fachübergreifende Beratung, Hilfe und Therapie angeboten werden.


Das Spektrum der modernen Medizin reicht mittlerweile von molekularbiologischer Diagnostik über 3-dimensionale Bildgebung bis hin zu Laser- und Computer-unterstützten Operationsverfahren. Dies betrifft auch die Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Prostataerkrankungen. Entsprechend differenziert muss heute die Beratung des einzelnen Patienten erfolgen. Hierbei wird am Prostatazentrum Heidelberg sorgfältig darauf geachtet einerseits keine überflüssigen Untersuchungen oder Behandlungen durchzuführen, andererseits aber den Patienten die effektivsten und schonendsten Behandlungen zu ermöglichen.

 

Viele Patienten nutzen das integrative Konzept des Prostatazentrums Heidelberg nicht nur um Termine zur Vorsorgeuntersuchung oder zu einer eventuell notwendigen Behandlung zu vereinbaren. Insbesondere auch das Einholen einer sogenannten "zweiten Meinung" ist wichtiger Bestandteil des Leistungsspektrums. Hierbei werden auswärts bereits erhobene Befunde wie z.B. Laborwerte, Röntgenbilder und feingewebliche Untersuchungen (Histologie) von unseren Ärzten nachbegutachtet und mit dem Patienten die weiteren Möglichkeiten besprochen.

 

Kontakt:

06221 56-8820

 

 


Prostatakrebs

Operation nach Bestrahlung (Salvage radikale Prostatektomie)

Patienten, bei denen ein Prostatakrebs (Prostatakarzinom) durch eine Bestrahlung nicht vollständig geheilt ist, befinden sich unter Umständen in einer schwierigen Situation. Hierbei ist ihnen und u.U. den behandelnden Ärzten nicht bekannt, dass auch nach einer nicht erfolgreichen Strahlentherapie die Prostata noch radikal entfernt werden kann. Diese komplexen Operationen können an Zentren, die - wie die Urologische Universitätsklinik Heidelberg - auf Prostatachirurgie spezialisiert sind, erfolgreich durchgeführt werden. Mehr lesen ...

 

 

Prostatakarzinom

Wie kann man das Risiko vermindern?

Bemühen Sie sich um eine ausgewogene Ernährung: Ein hoher Anteil von frischem Obst und Gemüse ist erstrebenswert, auf tierische Fette sowie rotes Fleisch sollten Sie eher verzichten. Achten Sie insbesondere darauf, frische Tomaten und Tomatenprodukte wie Saucen oder auch Ketchup in Ihre tägliche Ernährung mit aufzunehmen, da hier ein nachweislicher Effekt in der Vorbeugung des Prostatakarzinoms besteht. Mehr lesen ...

 

 

Prostatavorsorge

Der PSA Test: aktuelle Erkenntnisse

Mit über 58000 Neuerkrankungen pro Jahr ist der Prostatakrebs der häufigste bösartige Tumor beim Mann in Deutschland. Jedes Jahr sterben in Deutschland über 15000 Patienten an diesem Tumor. Seit der Einführung des PSA Tests (Prostata spezifisches Antigen) hat sich die Diagnostik des Prostatakarzinoms grundlegend geändert. Im Rahmen der Vorsorge werden heute sehr viel mehr Prostatakarzinome in einem frühen und nicht metastasierten Stadien gefunden. Da das Prostatakarzinom oft ein sehr langsam wachsender Tumor ist, war lange umstritten, ob die Bestimmung des PSA Werts und die ggf. weiterführende Diagnostik wirklich zu einer Senkung der Sterblichkeit am Prostatakrebs führt. Mehr lesen ...

 

 

Prostatakarzinom

Behandlungsverfahren

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Tumorerkrankung beim Mann. Da es erst im Stadium der fortgeschrittenen Erkrankung zu Beschwerden kommt, kann der Krebs nur durch eine regelmässige Früherkennungsuntersuchung (Tastbefund und PSA-Wert im Blut) im Frühstadium diagnostiziert werden. Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose wird mittels Feinnadelbiopsie eine Gewebsprobe aus der Prostata entnommen. Für die Therapie stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die sich nach der Art und dem Stadium des Tumors sowie nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten richten. Mehr lesen ...

 

 

Chirurgie der neuen Generation

Da Vinci Operationstechnik

"DaVinci" steht für die modernste Entwicklung auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie. Damit können schonende Bauchspiegelungsoperationen (Laparoskopie) mit hochauflösender 3-dimensionaler Präzision vorgenommen werden. Die Urologische Universitätsklinik Heidelberg hat die DaVinci Operationstechnik bereits im Jahr 2004 erfolgreich eingeführt und verfügt damit auf diesem Gebiet über die längste Erfahrung in Deutschland. Seither ist die radikale Entfernung der Prostata mittels DaVinci als Standardtherapie in der täglichen klinischen Anwendung etabliert. Weitere Krankheitsbilder, die mittlerweile an unserer Klinik minimal-invasiv mit dem Da Vinci System behandelt werden, sind bösartige Blasen- und Nierentumore, die Blasensenkung der Frau sowie die Nierenbeckenabgangsenge. Entsprechend ihrem medizinischen Versorgungsauftrag sind an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg auch bei Anwendung des Da Vinci Systems alle Behandlungskosten sowohl durch die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen vollständig gedeckt; eine weitere Zuzahlung durch die Patienten selbst ist damit nicht notwendig.  Mehr lesen ...

 

Gebündelter Ultraschall trifft auf Tumor

Schonende Therapie des Prostatakarzinoms

HIFU – mit Ultraschall gegen Prostatakrebs

HIFU steht für hochintensiv fokussierten Ultraschall. Dieses innovative und schonende Verfahren wird an der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg unter bestimmten Voraussetzungen zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Prinzipiell kann es sich dabei um einen bisher noch unbehandelten Tumor (Primärtherapie) oder um einen wiederaufgetretenen Tumor (Rezidiv) nach Operation, Bestrahlung oder Hormontherapie handeln (sog. Salvage Therapie). Ob im individuellen Fall eine HIFU Therapie in Frage kommt, wird in einem persönlichen Gespräch gemeinsam mit dem Patienten geklärt. Mehr lesen ...

 

 

Brachytherapie

Brachytherapie/Seed-Implantation der Prostata bei Prostatakarzinom

Universitätsklinik Heidelberg

 

Das Prostatakarzinom stellt mittlerweile den häufigsten soliden Tumor in der männlichen Bevölkerung Deutschlands dar. Vielfältige Therapiealternativen stehen derzeit zur Verfügung. Da nicht alle Patienten für eine Operation oder eine externe Strahlentherapie in Frage kommen, stellt die Brachytherapie/Seed-Implantation ein alternatives Behandlungsverfahren des Prostatakarzinoms mit einer kurativen (heilenden) Intention dar. Mehr lesen ...

 

 

Benigne Prostatahyperplasie = BPH

Die gutartige Prostatavergrößerung

Die benige Prostatahyperplasie (BPH) bzw. die gutartige Prostatavergrößerung stellt die häufigste gutartige Erkrankung des Mannes dar. Prävalenz- und Autopsie-Studien zeigen, daß mit dem 30. Lebensjahr ein altersabhängiger, exponentieller Anstieg der Häufigkeit etwa auf 50% in der 5. Lebensdekade einsetzt. Im 8. Lebensjahrzehnt läßt sich schließlich bei nahezu allen Männern eine BPH nachweisen. Die Entwicklung der Beschwerden (Symptomatologie) geht jedoch mit den histomorphologischen Veränderungen der Prostata nicht parallel, so daß nur ca. 10%-20% aller Männer im Verlauf ihres Lebens wegen einer BPH behandelt werden müssen, womit von einem Verhältnis von 4:1 zwischen asymptomatischer ("Adenomträger") und therapiebedürftiger BPH ("Adenomkranker") auszugehen ist. Mehr lesen ...

 

 

Gutartige Prostata-Vergrößerung I

Greenlight-Laser

Seit Januar 2005 steht verfügt die Urologische Universitätsklinik Heidelberg über einen sog. Greenlight Laser zur Behandlung der gutartigen Prostata-Vergrößerung. Der Klinikaufenthalt kann damit auf einen Tag verkürzt werden, eine Zuzahlung durch die Patienten ist nicht notwendig. Mehr lesen ...

 

 

Gutartige Prostata-Vergrößerung II

CoCut/DryCut Hochfrequenzgenerator

Unter bestimmten Voraussetzungen kommt auch heute noch die hochfrequente elektrische "Hobelung" der gutartigen Prostata-Vergrößerung (transurethrale Resektion der Prostata, TUR-P) zum Einsatz. Hierfür steht an der Urologischen Uniklinik Heidelberg ein speziell für die Urologie entwickelter Hochfrequenzgenerator zur Verfügung. Durch eine angepasste Lichtbogenregelung kann gleichzeitig während dem Schnitt die Blutstillung durchgeführt werden. Ergebnis ist eine verkürzte Operationszeit und minimaler Blutverlust. Mehr lesen...