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3. Kieferorthopädische Behandlung Erwachsener

Die Korrektur einer Zahnfehlstellung oder Kieferfehlstellung ist in jedem Alter möglich. Häufig ist eine interdisziplinäre fachübergreifende Therapieplanung notwendig, um die komplexen Aufgaben zu lösen und den speziellen Wünschen des Patienten zu entsprechen. Um hier ausführlich beraten und aufklären zu können, bieten wir alle 14 Tage immer freitags eine Erwachsenensprechstunde an.

 

Die Frage, ob eine kieferorthopädische Behandlung auch beim Erwachsenen durchgeführt werden sollte, ist jedoch von einer Reihe individueller Faktoren abhängig, die individuell im Beratungsgespräch und in der weiterführenden Diagnostik abgeklärt werden müssen.

 

 

Eine kieferorthopädische Behandlung beim Erwachsenen kann unter folgenden Umständen indiziert sein:

  • Kieferorthopädische Therapie von Engständen im Frontzahnbereich – hierdurch kann die Hygienefähigkeit, die Ästhetik sowie ggf. auch die langfristige Prognose der Zähne verbessert werden.
  • Präprothetische Kieferorthopädie: Verbesserung der prothetischen Ausgangssituation durch kieferorthopädische Zahnbewegungen, z.B. kieferorthopädische Aufrichtung gekippter Zähne oder Lückenverteilung für nachfolgende prothetische Versorgungen; häufig kleinere Maßnahmen, beschränkt auf wenige Zähne.
  • Präimplantologische Kieferorthopädie: durch gezielte kieferorthopädische Zahnbewegungen kann die Ausgangssituation für spätere Implantatversorgungen verbessert werden.
  • Festsitzende Korrektur von Einzelzähnen bzw. Zahngruppen nach parodontaler Therapie zur Verbesserung der langfristigen parodontalen Prognose (z. B. Reorientierung aufgefächerter Oberkiefer-Frontzähne).
  • Kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlungen bei extremen Kieferfehllagen.

 

 

 

 

 

Minischrauben

 

 

 

Die sogenannten Minischrauben, die für den Patienten kaum belastend sind, haben die skelettale Verankerung zu einem festen Bestandteil, insbesondere bei der kieferorthopädischen Behandlung Erwachsener werden lassen. So lassen sich in schwierigen Verankerungssituationen, z.B. bei Intrusion elongierter Zähne, kieferorthopädische Zahnbewegungen kontrollierter und nebenwirkungsärmer durchführen.

 

 

 

Keramikbrackets

 

 

 

Die einfachste Möglichkeit einer weniger sichtbaren Behandlung ist die Verwendung von zahnfarbenen Brackets.

 

  


Lingualtechnik

 

 

 

Von außen nicht wahrnehmbar wird eine festsitzende Apparatur auf der Innenseite der Zähne angebracht.

 

 

 

Alignertherapie

 

 

 

Die dünnen, transparenten Folien sind praktisch unsichtbar und stören nicht beim Sprechen. Für eine erfolgreiche Behandlung müssen sie ganztags getragen werden und sollten nur zum Essen und Zähneputzen entfernt werden.

 

 

 

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