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RadioOnkologie und Strahlentherapie

Extrakranielle Stereotaxie

Die Extrakranielle Stereotaktische Bestrahlung ("extrakraniell" = außerhalb des Schädels) ist eine Präzisionsbestrahlung im Bereich des Körperstammes, bei der wenige Therapiesitzungen ausreichen. Ist nur eine einzige Bestrahlung notwendig, spricht man auch von "Radiochirurgie". Bei dieser Therapie ist es wichtig, dass man den zu behandeln Tumor gut von der Umgebung abgrenzen und die natürlichen Bewegungen des Körpers eventuell einschränken kann. In Heidelberg wurden spezielle Lagerungs- und Fixierungshilfen für Patienten entwickelt, die auch den Körperstammbereich möglichst unbeweglich halten.

 

Die stereotaktische Bestrahlung wurde ursprünglich für Tumoren im Gehirn entwickelt und in den 90er Jahren für den Körperstamm übernommen. In Deutschland wurden stereotaktische Bestrahlungen im Körperstamm erstmals 1997 in Heidelberg durchgeführt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Indikationen für eine solche Bestrahlung sind z.B. inoperable frühe Stadien eines Bronchialkarzinoms, einzelne Lungen- oder Lebermetastasen und eventuell auch inoperable Leberzellkarzinome.

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