Kinder- und Jugendmedizin

Geschichte des Kinderplaneten

Die GründerInnen griffen bei der Bezeichnung der Einrichtung auf eine Idee von Grace P. Kelly zurück, der 1970 mit zehneinhalb Jahren in Heidelberg an Krebs verstorbenen Schwester der Politikerin Petra K. Kelly, die sich bis zu ihrem Tod für krebskranke Kinder und Jugendliche engagierte. Die Schwestern entwickelten gemeinsam die Idee eines ganzheitlichen Konzeptes namens „Kinderplanet“, bei dem sowohl der Patient eine kindgemäße Umgebung und Betreuung erfährt als auch Eltern und Geschwister Unterstützung und Beachtung finden.

 

Nachdem seit Gründung des Elternvereins 1982 alle Aspekte der Konzeption mitgestaltet und an der Kinderklinik verwirklicht werden konnten, wurde der Geschwisterbetreuung als letztem Mosaikstein, der urheberrechtlich geschützte Name „Kinderplanet“ von der Grace P. Kelly Vereinigung verliehen.

 

Nach jahrelangem Spendengelder sammeln und Raumsuche innerhalb des Gebäudes der Kinderklinik konnte nach fast einjährigem Umbau der Kinderplanet im Januar 1995 seine Pforten öffnen. Der „Kinderplanet“ Heidelberg ist ein einmaliges Beispiel der Kooperation zwischen Elternverein und Kinderklinikleitung.  Während das Klinikum die Räume, Wasser, Strom, Telefon und Reinigungskraft kostenlos zur Verfügung stellt, finanziert der Elternverein "Aktion für krebskranke Kinder e.V. Heidelberg" (Opens external link in new windowwww.dlfh-heidelberg.de) die übrigen Kosten in Höhe von ca. 150.000 €.
 

 

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