Diagnostische und Interventionelle Radiologie

    Glossar

    Regal mit Büchern

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    A

    Abdomen

    In der Medizin Fachbegriff für “Bauch“, beziehungsweise der Körperregion zwischen Brustlkorb und Becken.


     

     

    ALARA-Prinzip

    Diese gängige Abkürzung für As Low As Reasonable Achievable gilt in der Radiologie als oberstes Gebot für den Strahlenschutz. Ziel einer jeden radiologischen Untersuchung ist, mit so wenig Strahlung wie möglich und nur so viel wie nötig, die größtmöglichen Erkenntnisse über eine Erkrankung gewinnen zu können.


     

     

    Aneurysma

    (pl. Aneurysmen oder Aneurysmata) Ausbuchtungen bzw. Aussackungen an Gefäßwänden.


     

     

    Angiographie

    Als Angiographie bezeichnet man die Untersuchung der Blutgefäße mit Hilfe von bildgebenden Verfahren. Gefäßveränderungen, zum Beispiel Blutgerinnsel, Verengungen oder Aussackungen (Aneurysmen) können bei einer angiographischen Untersuchung durch die gezielte Gabe von einem Kontrastmittel sichtbar gemacht und mit speziellen Instrumenten gegebenenfalls auch behandelt.


     

     

    Angiom

    Tumorartige Gefäßneubildung oder Gefäßfehlbildung. Unterschieden wird zwischen dem Hämangiom und dem Lymphangiom.


     

     

    Angioplastie

    Die Wortbestandteile „angio“ und „plastie“ leiten sich aus dem Griechischen ab und können mit „Gefäß“ und „Wiederherstellung“ bzw. mit „Gefäßschaffung“ im Sinne von „Aufweitung“ übersetzt werden. Verengte oder verschlossene Blutgefäße können während einer Angiographie mithilfe verschiedener Methoden (zum Beispiel: Ballondilatation und Laser) dauerhaft aufgeweitet werden. Die Angioplastie wird auch als Perkutane (lateinisch: durch die Haut) Transluminale (lateinisch: vom Inneren des Blutgefäßes her) Angioplastie bezeichnet und ist unter der Abkürzung PTA den meisten Patienten bekannt. Handelt es sich um eine Behandlung der Herzkranzgefäße, wird diese als Perkutane Transluminale Coronar- Angioplastie (PTCA) bezeichnet.


     

     

    Aortenaneurysma

    Krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader (Aorta) durch eine Erkrankung der Gefäßwand.


     

     

    Arteriographie

    Darstellung der Arterien mithilfe von bildgebenden Verfahren (siehe Angiographie).


     

     

    AUG 

    (Ausscheidungsurographie) Röntgenaufnahme der Nieren, Harnwege und Blase mit Hilfe von Kontrastmittel.

    B

    Ballondilatation 

    Innere Aufdehnung eines Hohlorgans wie beispielweise der Speiseröhre, des Gallengangs oder des Tränenkanals sowie von Blutgefäßen mit einem Ballonkatheter. Nach dem Eingriff wird der Ballonkatheter aus der behandelten Körperregion wieder entfernt.


     

     

    Ballonkatheter 

    Katheter (Röhrchen oder dünner Schlauch), auf dem ein aufdehnbarer Ballon angebracht ist, mit dem Engstellen oder Gefäßverschlüsse während einer Angiographie aufgeweitet werden können.


     

     

    Biopsie

    Die Biopsie ist eine Probeentnahme aus einem Gewebe mit Hilfe einer Nadel oder eines Punktionsbestecks zur feingeweblichen Untersuchung.

    C

    Computertomographie (CT) 

    Die Computertomographie ist ein hochmodernes Schichtbildverfahren, bei dem eine Röntgenröhre mitsamt einer Röntgenstrahl-Aufnahmeeinheit um den Patienten rotiert, während dieser auf der Untersuchungsliege in einem kurzen Tunnel liegt. Die Röhre sendet fächer- oder kegelförmige Strahlen aus, die den Körper des Patienten durchleuchten und von den gegenüberliegenden Messköpfen (Detektoren) der Aufnahmeeinheit empfangen, und an einen Computer weitergeleitet werden. Im Unterschied zur Projektionsradiographie (herkömmliches Röntgen), bei der zweidimensionale Bilder entstehen, auf denen sich Organe überlagern können, ermöglicht die CT dreidimensionale Schichtbilder und damit einen genauen Einblick in das Innere des Körpers.

     

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    D

    DBT

    Abkürzung für Digitale Brust Tomosynthese – siehe Tomosynthese.


     

     

    Digitale Subtraktions-Angiographie (DSA)

    Die Subtraktionsangiographie dient der exakten Darstellung von Gefäßen und gefäßartigen Strukturen mit Kontrastmittel, wobei zur Vereinfachung die umgebenden Strukturen im Hintergrund des Bildes weggerechnet (subtrahiert) werden.

    E

    Embolie

    Einschwemmung von Material, wie Blutgerinnsel (Thrombus) oder Fetttropfen in ein Blutgefäß, das dadurch verschlossen wird (Schlaganfall, Lungenembolie).


     

     

    Embolisat

    Sammelbegriff für Substanzen oder Teilchen, die über einen Katheter in erkrankte oder blutende Blutgefäße eingebracht werden, um diese gezielt zu verschließen (embolisieren).


     

     

    Embolisationstherapie

    Gezielter Verschluss von Blutgefäßen mit verstopfenden Substanzen (Embolisate). So können Blutungen gestillt oder Tumore von der Blutversorgung abgeschnitten werden.


     

     

    Endoskopie 

    (griechisch: éndon = innen, skopein = beobachten) Bei einer Endoskopie, einer „Spiegelung“, erfolgt eine Untersuchung innerer Organe mit Hilfe des Endoskopes, das aus einer Beleuchtungseinrichtung (Kaltlicht) und einem optischen System (Kamera) besteht und das mit einem biegsamen Schlauch in das zu untersuchende Organ wie zum Beispiel Magen oder Darm eingeführt wird. Die Endoskopie kommt nicht nur bei der Diagnose von Erkrankungen zum Einsatz, sondern spielt auch bei der Durchführung von minimal-invasiven Eingriffen eine große Rolle, wie zum Beispiel bei der Entfernung von Darmpolypen anstelle einer Operation.


     

     

    Endovaskulär

    Das Innere der Gefäße betreffend.

    G

    Gadolinium 

    Chemisches Element aus der Gruppe der Seltenen Erden, das als Kontrastmittel bei der Magnetresonanztomographie (MRT) benutzt wird.

    H

    Hämangiom

    Angeborener, gutartiger Tumor bestehend aus Wucherungen von kleinsten Blutgefäßen, meist in der Haut oder in der Leber lokalisiert, umgangssprachlich auch als „Blutschwämmchen oder Erdbeerfleck“ bezeichnet.


     

     

    HRCT

    Fachbegriff für hochauflösende Computertomographie. Die Abkürzung steht für High Resolution CT.


     

     

    Hydro-CT 

    (siehe Computertomographie) Nach dem Trinken einer größeren Menge Wasser und der Einnahme eines Medikamentes zur Entspannung des Magen-Darm-Trakts wird zur besseren Beurteilbarkeit von Magen, Darm oder Bauchspeicheldrüse mit einem Kontrastmittel eine Computertomographie (CT) durchgeführt.


     

     

    Hydro-MRT

    (Siehe Magnetresonanztomographie) MRT mit Kontrastmittel zur besseren Diagnostik von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Patienten müssen zuvor nach Anweisung eine Darmreinigung vornehmen, eine 2,5 % Zuckerlösung trinken und erhalten ein Medikament zur Entspannung des Magen- Darm-Traktes.

    I

    Interventionelle Radiologie

    Fachbereich der Radiologie, bei dem mit Hilfe bildgebender Verfahren wie zum Beispiel Röntgendurchleuchtung, Computertomographie oder Kernspintomographie, minimal-invasive Eingriffe zur Behandlung von Erkrankungen durchgeführt werden können.

    K

    Katheter 

    Röhrchen oder dünner Schlauch, der in verschiedene Hohlorgane wie zum Beispiel Harnblase, Magen, Darm und Blutgefäße zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken eingebracht werden kann.


     

     

    Katheterangiographie

    Bildliche Darstellung eines Blutgefäßes mit Hilfe eines Katheters, durch den Kontrastmittel eingebracht wird.


     

     

    Katheterembolisation

    Einbringen von verstopfenden Substanzen (Embolisate) in Blutgefäße durch einen Katheter.


     

     

    Kernspintomographie 

    siehe Magnetresonanztomographie


     

     

    Koloskopie

    Bei der Koloskopie, die umgangssprachlich als Darmspiegelung bezeichnet wird, handelt es sich um eine Untersuchung des Dickdarmes mit dem Koloskop, einem endoskopischen Gerät, das mithilfe eines flexiblen Schlauches bei der Untersuchung rektal eingeführt wird und durch die an ihm befestigte Kamera Bilder vom Inneren des Darms liefert.


     

     

    Kontrastmittel

    Flüssiges Medikament, das injiziert wird, um bei bildlichen Darstellungen von durchbluteten Organen die Kontraste zu verbessern und die Blutgefäße darzustellen. Bei Untersuchungen des Verdauungstraktes kann es auch getrunken oder rektal gegeben werden.

    L

    Lymphangiom 

    Gutartiger und häufig angeborener Tumor bestehend aus Lymphgefäßen, der sich meist in der Haut und in den Schleimhäuten manifestiert.


     

     

    Lymphographie

    Darstellung der Lymphgefäße mithilfe von bildgebenden Verfahren mittels Kontrastmittel (siehe Angiographie).

    M

    Magnetresonanztomographie (MRT) 

    Die Magnetresonanztomografie (MRT) oder auch Kernspintomographie ist ein hochmodernes bildgebendes Verfahren, bei dem dreidimensionale Schichtbilder ähnlich wie bei der Computertomographie entstehen. Allerdings funktioniert die MRT nicht mit Röntgenstrahlen und stellt somit keine Strahlenexposition dar, sondern mit einem Magnetfeld und Hochfrequenzwellen, die auf den Körper beziehungsweise die Wasserstoffatome (Protonen) einwirken.


     

     

    Mammographie 

    Zusammengesetzt aus dem lateinischen Fachausdruck „mamma“ (Brust) und dem griechischen „graphein“ (schreiben) bezeichnet die Mammographie ein röntgenologisches Verfahren zur Untersuchung der Brust.


     

     

    Miktionszystourethrographie (MCU) 

    Die Miktionszystourethrographie ist eine Röntgenuntersuchung von Blase und Harnröhre, die während der Blasenentleerung (Miktion) durchgeführt wird. Diese Untersuchung wird häufig in der Kinderurologie durchgeführt.


     

     

    Milliesievert (mSv)

    physikalische Einheit, siehe Sievert (Sv): 1 mSV = 0,001 Sv


     

     

    Minimal-Invasiv

    Kleinstmöglicher Eingriff zur Behandlung von Erkrankungen mit geringer Belastung für den Patienten.

     

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    O

    Ösophagus 

    Mit Ösophagus wird in der medizinischen Fachsprache die Speiseröhre bezeichnet.

    P

    Pankreas

    Mit Pankreas wird in der medizinischen Fachsprache die Bauchspeicheldrüse bezeichnet.


     

     

    Paraplegiologie 

    Als Paraplegiologie bezeichnet man die Wissenschaft und Therapeutik, die sich mit dem Querschnittsyndrom beschäftigt.


     

     

    Perkutan 

    Perkutan bedeutet „durch die Haut hindurch“. In der Interventionellen Radiologie wird bei einem perkutanen Eingriff nur ein kleiner Zugang durch die Haut benötigt, zum Beispiel durch eine Punktion (Einstich), um über diesen Zugang die benötigten Instrumente und Materialien einzubringen.


     

     

    Phlebographie 

    Untersuchung der Venen mithilfe von bildgebenden Verfahren mittels Kontrastmittel (siehe Angiographie).


     

     

    Port, Port-System, Portkammer

    Zur Sicherung eines dauerhaften Zugangs zu einem Blutgefäß wird eine Infusionskammer unter die Haut implantiert und mit einem Dauerkatheter verbunden. Dies erspart dem Patienten wiederholte Zugänge zur Blutentnahme oder Verabreichung von Medikamenten.


     

     

    Positronen-Emmisions-Tomographie (PET)

    Untersuchungsmethode, bei der entzündliche oder bösartige Stoffwechselvorgänge beispielsweise mit Hilfe von radioaktiv markierten Zuckermolekülen im Inneren des Körpers sichtbar gemacht werden.


     

     

    PRG

    Perkutane Radiologische Gastrostomie, wird mit Hilfe der Röntgendurchleuchtung durchgeführt um einen künstlichen Magenzugang zu erzeugen. Meist im Rahmen einer künstlichen Ernährung.


     

     

    PTA 

    Perkutane (durch die Haut) Transluminale (vom Inneren des Blutgefäßes her) Angioplastie (dauerhafte Wiederherstellung der Gefäßweite).


     

     

    PTCA

    Perkutane (durch die Haut) Transluminale (vom Inneren des Blutgefäßes her) Coronar-Angioplastie (dauerhafte Wiederherstellung von Engstellen in den Herzkranzgefäßen).


     

     

    PTCD

    Perkutane (durch die Haut), Transhepatische (durch das Innere der Leber) Cholangio-Drainage (angelegte Drainage der Gallenwege).


     

     

    Punktion, punktieren

    Gezieltes Anstechen eines Körperorgans mit einer Nadel oder Hohlnadel (Kanüle) entweder zum Einbringen von flüssigen Medikamenten oder zur Entnahme von Körperflüssigkeiten.

    R

    Radiologie

    Die Radiologie ist der Teilbereich in der Medizin, in dem verschiedene bildgebende Verfahren zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt werden.


     

     

    RFA

    Die Radiofrequenz-Ablation ist ein besonderes Verfahren der Interventionellen Radiologie, bei dem spezielle Elektrodennadeln (Ablationssonden) gezielt in Tumorgewebe eingebracht werden, um dieses durch große Hitze zu zerstören.


     

     

    Röntgendurchleuchtung

    Methode zur kontinuierlichen Beobachtung von Vorgängen im Körper anhand von Röntgenstrahlen. Durch spezielle Strahlenfilter, Bildverstärker und gepulste Technik handelt es sich um eine stark strahlenreduzierte Untersuchungsmethode, bei der durch digitale Bildverarbeitung Bilder mit guter optischer Qualität erzeugt werden können.


     

     

    Röntgenpass

    Entsprechend dem §23 der „Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen“ (Röntgenverordnung) hat jeder Patient Anspruch auf einen Röntgenpass, in den alle radiologischen Untersuchungen eingetragen werden. Somit werden einerseits Doppeluntersuchungen vermieden, andererseits behalten Patientinnen und Patienten sowie deren behandelnde Ärzte den Überblick über ihre radiologischen Untersuchungen.


     

     

    Röntgenstrahlen

    Der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen hat 1895 bei seinen Forschungen zu elektrischen Entladungen in verdünnten Gasen eine bis dato unbekannte Sorte sehr durchdringungsfähiger unsichtbarer Strahlung entdeckt. Diese Strahlung, mit der es möglich ist, Einblick in den menschlichen Körper zu bekommen, wird seither im deutschsprachigen Raum nach ihrem Entdecker bezeichnet. Röntgen selbst sprach von X-Strahlung, ein Begriff, der sich im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch als „X-Rays“ durchgesetzt hat.

     

     

    S

    Senologie

    Der Begriff Senologie setzt sich aus dem französischen Wort „le sein“ (die Brust) und dem griechischen Wort „Logos“ (das Wort, der Begriff, die Lehre) zusammen und bezeichnet die Lehre von der Brust und ihrer Erkrankungen.


     

     

    Sievert (Sv)

    Physikalische Einheit zur Bestimmung der Strahlenbelastung benannt nach dem schwedischen Mediziner und Physiker Rolf Sievert. Berücksichtigt die Art der Strahlung (deren Schädigungspotential, die „relative biologische Wirksamkeit“) und die unterschiedliche Strahlenempfindlichkeit der strahlenexponierten Organe. Wird zur Analyse des Risikos einer Strahlenexposition verwendet.


     

     

    SIRT

    Die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) ist eine minimal-invasive Therapie für nicht operable Lebertumore, vor allem Lebermetastasen und Leberkrebs.


     

     

    Sondierung

    Einführung eines Instrumentes (Sonde) zur Untersuchung.


     

     

    Sonogramm

    Das Bild, das bei einer Ultraschalluntersuchung beziehungsweise einer Sonographie entsteht, wird als Sonogramm bezeichnet.


     

     

    Sonographie (Ultraschall)

    Mit Ultraschallgeräten werden Bilder des menschlichen Körpers anhand von Schallwellen erzeugt. Diese Schallwellen liegen weit außerhalb des menschlichen Hörvermögens und sind für den menschlichen Organismus ungefährlich. Schwerpunkte der sonographischen Diagnostik sind die Beurteilung der Ober- und Unterbauchorgane, des Halses (einschließlich der Schilddrüse), der Blutgefäße sowie der weiblichen Brust. Der Ultraschall ist zudem das wichtigste Bildgebungsverfahren der Kinderradiologen, da die Wellen für den menschlichen Organismus unschädlich sind.


     

     

    Stenose

    Engstelle oder Verschluss eines Blutgefäßes.


     

     

    Stent

    Bei einem Stent handelt es sich um eine Gefäßstütze, einem schlauchförmigen Implantat aus Metall oder Kunstfasern, das in Gefäße eingeführt wird, um diese offen zu halten.


     

     

    Stent-Graft

    Ein Stent-Graft ist eine Verbindung aus einem Stent (Gefäßstütze) und einem künstlichen Blutgefäß (Gefäßprothese).


     

     

    Stentimplantation

    Dauerhaftes Einbringen eines Stents.


     

     

    Stereotaxie

    Behandlungsmethode, bei der bildgesteuerte und computerassistierte Zielführungssysteme eine genaue Lokalisationskontrolle zur räumlich exakten Bestrahlung oder Operation ermöglichen.


     

     

    Szintigraphie

    Untersuchungsmethode, bei der eine schwach radioaktive Substanz in den Körper eingebracht wird. In dem Gewebe, in dem diese sich anreichert, entsteht eine schwache Strahlung, die von einer speziellen Kamera erfasst wird und so Hinweise auf Größe, Form und Funktionszustand des Organs gibt.

    T

    TACE

    Bei der Trans-Arteriellen perkutanen Chemo-Embolisation handelt es sich um ein Verfahren der Interventionellen Radiologie zur Behandlung von Patienten, die an Leberkrebs erkrankt sind. Durch diesen minimal-invasiven Eingriff kann in manchen Fällen eine Operation oder Transplantation vermieden werden.


     

     

    Thorax

    Griechischer Begriff, der in der Medizin für „Brustraum“ verwendet wird.


     

     

    TIPSS

    Transjugulärer Intrahepatischer Portosystemischer Stent-Shunt. Minimal-Invasives Verfahren der Interventionellen Radiologie zur Behandlung des Pfortaderhochdrucks bei Lebererkrankungen.


     

     

    Tomographie (Schnittbildverfahren)

    Der Begriff Tomographie wird aus den zwei griechischen Wörtern “tomein“ (schneiden) und „graphein“ (schreiben) gebildet und bezeichnet bildgebende Verfahren, bei denen Schichtbilder erstellt werden. Die Computertomographie und die Magnetresonanztomographie sind beides Verfahren, bei denen Schicht für Schicht die untersuchte Körperregion abgebildet wird. Gegenüber dem herkömmlichen Röntgen - der Projektionsradiographie - entstehen bei einer Tomographie Serien von Schichtbildern, die das Innere des Körpers überlagerungsfrei darstellen.


     

     

    Tomosynthese

    Die digitale Tomosynthese der Brust (DBT) ist ein modernes Verfahren zur Brustkrebsdiagnose, das dreidimensionale Mammographie-Aufnahmen ermöglicht.


     

     

    Tumor

    Bei einem Tumor handelt es sich um eine Schwellung oder eine Geschwulst. Ein Tumor kann gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein.

    U

    Ultraschall (Sonographie)

    Siehe Sonographie


     

     

    Uterusmyom-Embolisation

    Bei der Uterusmyom-Embolisation handelt es sich um ein minimal-invasives Verfahren mit dem gutartige Gebärmuttertumoren (Myome) behandelt werden können. Dabei werden über einen Katheter unter Röntgenkontrolle sandkorngroße Partikel in die jeweilige, versorgende Gebärmutterarterie injiziert, um die Blutversorgung der Myome zu verringern oder zu unterbrechen. Alle Myome in der Gebärmutter können auf diese Weise gleichzeitig behandelt werden und schrumpfen innerhalb weniger Monate nach dem Eingriff, wodurch eine OP vermieden werden kann.

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